Kapitel 1

Ich muss durch den Monsun
hinter die Welt ans Ende der Zeit
bis kein Regen mehr fällt....


Appatisch sitze ich in meinem Zimmer und höre mir dieses Unglaublich schöne Lied von Tokio Hotel an.....Die Newcomer 2005..

Überall wird von ihnen gesprochen und es gibt wirklich keinen der die 4 nicht kennt. Die einen lieben sie, die anderen verspüren hass, nur wenn sie den namen zu hören bekommen. Ich verstehe diese Menschen nicht, was würde ich für diese Jungs geben. Sie nur einmal sehen zu können, mit ihnen reden zu können......Doch das erste fiel leider aus und das zweite würde wahrscheinlich auch nie wahr werden.....Ich heiße Michelle, bin 16 und wohne mit meiner Mutter in Hamburg seid ich 5 Jahre alt bin.....Mein Vater verlies uns Hals über Kopf....Er hatte eine neue, eine jüngere gefunden!!! Ich verabscheute mein Leben, oder vielmehr ich hasste es. ICh wollte nicht mehr leben und manchmal verfalle ich heute in diesen Zustand zurück, aber eben nur manchmal!!! Warum??? werde ihr euch alle jetzt fragen......Und hier bekommt ihr die Antwort!!!

Also......(Rückblick.....)

Alles begann als ich 10 Jahre alt war. An den Unfall selbst kann ich mich eigentlich kaum noch errinern und nur ungern errinere ich mich an das was ich noch wusste zurück.....Einfach grausam....Jedesmal von neuem verfluchte ich mich dafür, zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein. Es war ein schöner morgen....Der Frühling hatte begonnen und die ersten heißen Sonnenstrahlen schienen durch den Ozean blauen Himmel! Meine Oma hatte meine Mutter gebeten, dass sie ihr beim Unkraut rupfen helfen sollte, da sie nicht mehr wirklich viel machen konnte mit ihrem kaputten Rücken. Natürlich stimmte meine Mutter zu und mich wollte sie zu meiner Tante fahren. Aber nein ich wollte ja nicht und bestand darauf mit fahren zu dürfen. NAch langem schreien und betteln, hatte ich meine Mutter schließlich doch noch überredet und gemeinsam machten wir uns auf den Weg . Meine Oma wohnte nicht weit von uns entfernt nur 20 minuten, doch diese knappe Zeit genügte um mein gesamtes Leben zu verändern......Wir fuhren also auf die Autobahn richtung Oma. Vor uns fuhr ein schwer beladener Lastwagen, . Meine Mutter hasste es und wollte ihn bei der nächst besten gelegenheit überholen, denn das was der LKW auf dem Rücken hatte sah nicht gerade gut gesichert aus. Plötzlich ein lautes quitschen und was dann passierte , an das kann ich mich beim besten Willen nicht mehr errinern.Als ich aufwachte, wusste ich nicht wo ich war, konnte nichts erkennen, aber wie denn auch. Wie mir später berichtet wurde, hatte der LKW fahrer die Kontrolle über sein Gefährt verloren und ist genau in dem Augenblick als meine Mutter überholen wollte auf ihre Seite abgekommen, dabei verlor er seine Ladung und fiel auf unsere Auto. ich musste aus dem Auto geschnitten werden. Mich hatte es schwer getroffen. Ich hatte so starke Kopfverletzungen, dass die Ärzte zu Anfang nicht einmal wussten ob ich es überhaupt überleben würde. Doch ich überlebte und in all den Jahren, habe ich die Ärzte dafür verflucht dass sie mich gerettet hatten. Die Sehnerven in meinem Gehirn wurden so stark verletzt , sodass ich mein Augenlicht verlor. Ich kann nichts mehr sehen, seid diesem Tag.Mein leben war mir nichts mehr wert und vegetierte förmlich vor mich hin. Ich hatte doch noch so viel zu erleben und nur weil ich fest darauf bestand mit zu meiner Oma zu fahren, wurde ich so bestraft.Aber wie heißt es so schön: Wer nicht hören will muss fühlen.......!!!! Meiner Mutter war wie durch ein Wunder verschont geblieben. Sie hatte jediglich eine Platzwunde am Kopf.....Mehr nicht!!! Ich sah keinen Sinn mehr in meinem Leben und dass obwohl ich gerade mal 10 Jahre alt war. Ich verabscheute mein Leben bis an dem Tag an dem ich das erste mal ein Lied von Tokio Hotel hörte. Es war liebe auf den ersten Ton, kann man sagen. Ich habe das Lied im Radio laufen hören und war sofort Hin unf Weg von dieser Stimme. Ob die Jungs gut aussehen konnte und kann ich nicht beurteilen. Ich bekomme es nur immer und immer wieder von meinen Freundinen zu hören. Sie schwärmen täglich von den Jungs und müssen mir auch immer genaustens beschreiben wie sie auf den neuesten Bravocovern, Postern und Presse Fotos aussehen. Mein Leben hat durch ihre Musik wieder einen Sinn gefunden...Obwohl die Texte nicht auf mich zutrafen, machten sie mir so viel Mut. Verliebt war ich ja noch nie. Welcher Junge nimmt schon eine Blinde und ich kann ja auch nicht sagen wenn mir ein Junge gefällt und auch die Erfahrungen die sie schon als Jugendliche gemacht haben , kann ich nicht mit ihnen teilen. Ich habe zwar Spass auch wenn es nicht viel ist, aber auf Partys gehen oder mich eigenständig irgendwo hin begeben kann ich mich nicht!!!

(Rückblick ende)

Seid diesem Tag vergeht keine Stunde an der ich kein Lied von Tokio Hotel höre und sämtliche News über die Jungs sauge ich in mir auf wie ein ausgetrockneter Schwamm.Ohne die Jungs wäre ich nichts und mein größter Wunsch wäre, die vier einmal persönlich zu treffen. Ich kann die Jungs zwar nicht in Person sehen, aber in meinen Gedanken habe ich mir ein eigenes Bild von ihnen gemacht. Ein Bild das sich bei mir von all den Erklärungen eingeprägt hat und dass ich niemals wieder vergessen werde..........


Kapitel 2

-Michelle komm runter, Celina ist da- Meine Mutter ruft und ich gehe langsam nach unten. Ich kenne jeden Winkel unseres Hauses und somit kann ich mich wenigstens hier selbstständig bewegen. Auf dem Weg kommt mir -Cola- entgegen, er ist mein Blindenhund. Ich musst lange warten bis ich einen hatte, denn er wurde eigens für mich trainiert!!Ich streichel ihn kurz und laufe weiter. Ich bin unten angekommen und Celina begrüßt mich- Hi....Na wie gehts dir?-......-Joa ganz gut- gebe ich ihr gleichgültig zurück......Ich ziehe meine Jacke und Sonnenbrille an, ohne die ich nie das haus verlasse und zusammen mit Celina gehe ich nach drausen. Cola bleibt heute mal zu zuhause, ich hab ja Celina die auf mich -aufpasst-......Ich hasse es dass ich mich nicht eigenständig durch die Stadt bewegen kann, dieses ständige auf Hilfe angewiesen sein, nervt mich.....Ich gehe mit Celina zum Arzt, er muss meine Augen untersuchen. Jede woche einmal muss ich mich bei ihm Blicken lassen. Einen Arzt der mich heilen könnte haben wir noch nicht gefunden und ich habe auch schon alle Hoffnung verloren dass wir jemals einen finden werden. Ich musste mich einfach irgendwann damit abfinden, obwohl dass nicht leicht war und auch heute verlässt mich manchmal noch mein Mut am Leben, aber wie gesagt Tokio Hotel gibt mir Kraft. Mit ihren Liedern zeigen sie mir wie schön die Jugend sein kann....Celina redet irgendwas, aber ich höre sie nicht wirklich, denn ich bin viel zu sehr in Gedanken versunken.Auf den ersten Blick sieht man mir nicht an dass ich nichts sehen kann. Selbst wenn ich die Sonnenbrille abnehme, siht man es nicht. Meine Augen sehen ganz normal aus. Es ist nur komich wenn ich mit einer Person rede und in eine andere Richtung dabei schaue, deswegen hab ich es mir zur Gewohnheit gemacht nie ohne Sonnenbrille aus dem Haus zu gehen.Wir laufen durch die Straßen und hin und wieder warnt mich celina wenn ich auf eine Straße zu laufe, ansonsten hällt sie mich die ganze Zeit an der Hand. Wir sind endlich bei dem Arzt angekommen und er untersucht mich. Es hat sich nichts verändert. Keine verschlächterung und auch keine Verbesserung, aber dass ist ja schon seid dem Anfang so. Ziemlich frustriert mache ich mich wieder mit Celina auf den Weg zu mir nach Hause. Sie ist ebenfalls ein großer TH Fan .An einem Kios angekommen kauft Celina die neuste Bravo. Wir laufen weiter und zuhause angekommen, gehen wir in mein Zimmer uns setzten uns auf mein Bett. Celina muss mir mal wieder alles genaustens beschreiben und schnell habe ich mir mein neues Bild eingeprägt. Sie liest etwas vor von wegen einem Meet& Great....Ich kann es kaum glauben was sie da vor gelesen hat......Celina schlägt vor mit zu machen und obwohl ich kaum glaube dass wir gewinnen mache ich trotzdem mit. Die Frage ist auch einfach zu leicht und unsere Antwort schiken wir per Email an die dort angegebene Adresse. Jetzt heißt es nur noch warten, warten, warten. Ich kann es immer noch kaum glauben, dass wir da mit gemacht haben. Wenn wir da gewinnen sollten, ich glaube dann falle ich Tod um. Ich lege das TH Album in die Anlage und drehe sie voll auf. Zusammen liegen wir im Bett und lauschen der Musik. WIe geil wär dass denn wenn wir Tokio Hotel wirklich treffen würden??? Mein größter Traum würde in Erfüllung gehen, aber ich würde auch ganz schön Angst vor der Begegnung der 4 Jungs haben.Ich habe ja keine Ahnung wie die Reagieren wen plötzlich ein blindes Mädchen vor ihnen steht.....Aber so wissen sie wenigstens dass ich sie der Musik wegen mag und nicht wegen deren Aussehen........Ich kenne viele meiner Freunde die nur Fan von denen sind, wegen dem aussehen und das ist ja wohl nicht Sinn des Fans sein!! Mit Celina überlege ich , ob wir was für die jungs machen sollten, dass wir ihnen dann als Geschenk überreichen können.........Wir entscheiden uns dafür wissen aber nach langem Überlegen und Diskutieren immer noch nichts.....-Uns fällt bestimmt noch was geiles ein- sagte Celina, steht vom Bett auf und macht sich auf den Weg zur Toilette......Plötzlich habe ich die Idee was wir den 4 Jungs schenken können und in Gedanken bin ich nur bei TH und male mir aus wie schön es sein wird bei unserem Treffen...........Gedanken verloren streichle ich Cola, der neben mir auf dem Bett liegt und merke nicht mal wie Celina zur Tür rein kommt.....

Kapitel 3

Der Wecker klingelt mich aus meinem Schlaf und im ersten moment will ich mich wieder rumdrehen, aber plötzlich wird mir klar was für ein Tag heute ist. Heute ist der Tag an dem bekannt gegeben wird wer das Meet & Greet gewonnen hat. Schneller den je, springe ich aus meinem Bett und taste mich vor zu meinem Kleiderschrank. Der ist nach system geordnet...Alle Oberteile der gleichen farbe liegen beieinander und es ist echt alles sortiert, sodass ich mich auch hier eigenständig orrientieren kann. Ich weis genau wo welche Farbe liegt und wo ich welche Jeans rausfischen kann. Als ich alles habe, laufe ich ins Bad und dusche mich erstmal. Auch hier läuft wieder alles nach System. Das Duschgel, das Shampoo alles hat seinen eigenen Platz. Es gibt kein Platz im Haus wo es nicht nach System geordnet ist.. Mein Leben selbst ist ein geordnetes System. Fertig geduscht, schnappe ich mir ein Handtuch und wickle es mir um.
Dann mache ich mich wieder auf den Weg in mein Zimmer um mich anzuziehen.

Am Frühstückstisch löchert mich meine Mutter mit fragen....Ich höre ihr gar nicht zu , meine Gedanken schweifen immer wieder zu dem Meet & Greet .....Wie geil ist es wenn ich das gewonnen habe??? Es klingelt an der Haustür und ich höre wie meine Mutter aufsteht und  an die Tür läuft um sie zu öffnen. Die Stimme einer aufgeregten Celina kommt mir entgegen. Sie begrüßt mich kurz und dann packt sie mich am Arm und schleift mich in mein Zimmer. Dort setzt sie sich auf mein Bett und versucht mir irgendwas zu erklären....Aber sie ist zu aufgeregt und weis nicht wie sie anfangen soll- Michelle ich hab die Bravo dabei, in der bekannt gegeben wird wer gewonnen hat- .....Jetzt werde ich ganz hibbelig und will unbedingt wissen wer, doch Celina spannt mich wie immer auf die Folter- ICh schau mal nach, hab selbst noch nicht geguckt!!-
ich höre das rascheln der Seite und wenige AUgenblicke einen entäuschten Seufzer.....- Und??- frage ich neugierig, aber bekomme nicht gleich eine Antwort von ihr....-Wir stehen nicht dabei!!!- höre ich sie nach einigen Augenblicken entäuscht sagen.......Obwohl ich es selbst nicht geglaubt habe dass wir dieses treffen gewinnen, bin ich schon sehr entäuscht und kann die Tränen nicht zurück halten.....Celina nimmt mich in den Arm - Wir werden schon noch die Chance haben , die 4 persönlich zu treffen. Das verspreche ich dir!!!- Sie drückt mich fest an sich und steht dann auf. Wenige Augenblicke höre ich die ersten Töne von "Jung und nicht mehr Jugendfrei" aus den Boxen hallen.......Eigentlich sollten wir es den anderen Gewinnerinen auch gönnen, schließlich bin ich ja nicht der einzigste Fan der die 4 unbedingt mal treffen will. Aber ich bin viel zu entäuscht um wie Celina zu dem Lied mitzusingen, meine Laune ist einfach am Boden....Aber ich nehme mir fest vor dass ich sie einmal treffen werde, ich würde alles dafür tun....Meine Mutte ruft zum essen und gemeinsam mit Celina, die trotz das wir das treffen nicht gewonnen haben total gut gelaunt ist, gehe ich runter.......-Und?? wer hat das treffen gewonnen??- frägt mich meine Mutter...ICh jedoch winke nur  ab und gebe ihr keine Antwort drauf. Hungrig mache ich mich über mein essen her.....Hin und wieder höre ich Celina und meine Mutter leise flüstern und lachen, aber auf die Frage was es denn zu lachen gibt oder wieso sie flüstern,sagen sie mir dass alles Ok sei und sie nicht flüstern würden. Ich bin vielleicht blind, aber nicht taub....Naja vllt sagt es mir ja  Celina wenn wir nachher oben sind, über was sie sich unterhalten haben......Etwas genervt darüber das meine Mutter und meine beste Freundin ein geheimnis vor mir haben räume ich meinen Teller an die Spüle und gehe nach oben.....Irgendwas  führen die beiden im Schilde und ich will unbedingt wissen was......Aber auch nachdem Celina bei mir oben ist, will sie nicht mit der Sprache rausrücken....Ich werde sie schon noch dazu bringen mir zu sagen was los ist....etwas gereizt lege ich mich auf mein Bett und lausche der melodie von " Durch den Monsun".....das Lied das mein leben wieder lebenswert gemacht hat.....!!!!!

Kapitel 4
Diese heimlichtuerei geht mir echt auf die nerven....Ständig wird geflüstert und getuschelt und ab und an kann ich kleine Wortfetzen entziffern die mich aber nicht wirklich weiter bringen....Ich höre jetzt einfach nicht mehr hin, ignorier sie einfach und tu so als ob es mich gar nicht intteresiert, rede ich mir selsbt in Gedanken zu und versuche das auch in die Tat umzusetzten, gar nicht mal so leicht, aber irgendwie klappt das schon.....!!! Celinas Stimme reist mich aus meinen Gedanken- HAst du für den 5.5 schon was geplant,??- fragt sich mich mit und versucht es dabei so nebensächlich wie möglich klingen zu lassen, aber ich merke die Spannung die in ihrer Stimme liegt und schätze das hat etwas mit dem Geflüster zu tun, aber jetzt bin ich immer noch genauso schlau wie vorher auch.....-Ne hab noch nichts vor wieso??- auch ich lasse mir von meiner Vorahnung nichts anmerken....-Ach nich so wichtig, du solltest dir für den Tag aber nichts vornehmen, wir wollen uns mit ein Paar Leuten treffen-gibt Celina mir zurück und ich nicke nur.  Das macht mich echt noch wahnsinnig, Ich will jetzt wissen was da los ist!!!!Ich hasse es wenn jemand ein Gehiemnis vor mir hat, ich würde alles tun damit man mir dieses erzählt. Neugierde kann so schlimm sein!!!

5.5.o6  Einige Tage später......

Meine Hysteriche Mutter kommt schreiend in mein Zimmer gerannt und weckt mich so "liebevoll" aus meinen Träumen: -Aufstehen, du musst dich fertig machen!-....Im ersten Moment wusste ich nicht was los war doch jetzt erriner ich mich. Celina hat da ja irgendwas geplant und dass is einige Stunden von hier entfernt.Deshalb müssen wir so früh aufstehen um auch
 rechtzeitig dort zu sein.....Langsam schäle ich mich aus meinem Bett und taste mich zu meinem Kleiderschrank vor. Ich suche mir was zum anziehen raus und gehe ins Bad. Schnell unter die Dusche. 30  Minuten später stehe ich fertig geduscht in meinem Zimmer und warte auf Celina. Sie will mich abholen und muss mich noch schminken und meine Haare machen. Es klingelt an der Haustür.....Ich höre schnelle Schritte die Treppe runter laufen und wenige Augenblicke später steht Celina in meinem Zimmer und begrüßt mich- Hi süße, na ausgeschlafen?- Ich nicke und sage ihr das sie mich noch schminken muss. 20 Minuten später bin auch ich endlich fertig und wir begeben uns alle zusammen ins Auto.Meine Mutter fährt natürlich, irgendiwe müssen wir ja hinkommen . Gespannt lehne ich mich in meinem Autositz zurück und denke nach was mich wohl erwarten wird. Ich weis nicht mit wem wir uns treffen wollen und kann mir auch nichts vorstellen . Das Datum kommt mir irgendwie bekannt vor aber ich weis nicht woher. ICh lass einfach alles auf mich zu kommen und streichle Cola über das Fell der natürlich auch mit gekommen ist. Meine Mutter startet den Motor und los gehts Richtung Keine Ahnung, das wollte mir auch keiner erzählen.............


Kapitel 5

3 Stunden später, ich bin in der Zwischenzeit eingepennt, hällt meine Mutter an. -Michelle wir sind da, Aufwachen- Celina rüttelt mich wach. Ich schnalle mich ab und nehme Cola an die leine, dann öffne ich die Autotür und trete ins freie. Heute ist es aber auch wieder Arschkalt, denke ich mir und warte bis die anderen mir sagen wohin ich gehen muss......
Wir laufen einen langen Gang entlang begleitet von einer Männerstimme die ich zu keinem Zuordnen kann. - So hier müsst ihr jetzt rein, ihr seid aber etwas früh dran. Müsst euch also noch etwas gedulden, ehe es los geht- spricht der Mann zu uns. Er muss auch eingeweiht sein in alles, denn er ist sehr darauf bedacht keine Information preis zu geben. Ich werde von irgendjemandem am Arm gepackt und nach Links in einen Raum geführt, anschließend auf einen Platz gesetzt. Celina ist total hyperaktiv und labert die ganze Zeit irgendwas blödes vor sich hin. Das muss ja was tolles sein, was uns hier erwartet, aber ich dachte wir wollten uns nur mit irgendwelchen Leuten treffen??? Naja ich sollte es ja gleich erfahren.  Cola spürt auch schon das etwas nicht stimmt, aufgeregt läuft er von rechts nach links und bellt unerwartet, sodass ich jedesmal erschrocken zusammen fahre.
Die Tür geht auf und ich denke jetzt geht es los, aber Noch nicht!! Die Männerstimme von vorhin teilt uns nur etwas mit:- Ihr müsst euch noch ca. ne halbe Stunde gedulden- und verschwindet dann wieder. Celina ist tota genervt und auch meine Mutter ist nur am fluchen......Und ich?? Ich sitze nur gespannt da und muss alles auf mich zu kommen lassen......
Stille im ganzen Raum, hin und wieder frägt Celina nach der Uhrzeit. Was heißt hin und wieder ungefähr alle 20 Sekunden....Meine Mutter antwortet ihr jedesmal und ihre Stimme hört sich schon total genervt an!!
Plötzlich geht die Tür auf und ich höre Schritte.........


Kapitel 6

Die Schritte kommen auf uns zu und mir wird eine Hand gegeben.....- Hallo- sagt der mir unbekannte....Irgendwie kommt mir diese Stimme sehr bekannt vor aber ich weis nicht wo ich sie hinordnen soll. Noch 3 andere Hände begrüßen mich .....Celina flippt völlig aus!!!!Sie springt von ihrem Stuhl auf und ich höre die ganze Zeit nur noch denFotoapperat KLicken....-kann mir mal einer sagen was hier vor sich geht- melde ich mich nun zu wort, denn ich halte es nicht mehr aus....
- Ich muss durch den Monsuhn, hinter die Welt ans Ende der Zeit bis kein Regen mehr fällt- einer der unbekannte fängt an zu singen und natürlich erkenne ich sofort wer hier vor mir steht. Fassungslos sitze ich auf meinem Stuhl und suche halt an irgendetwas. Ich kann es nicht glauben und versichere mich noch mal- Das sind aber nicht Tokio Hotel?- frage ich unsicher...
Dann werden mir erneut die Hände geschüttelt, nur diesmal stellt sich jeder dabei vor. Als mir Bill die Hand gibt ist es um mich geschehen, vor lauter freude breche ich in Tränen aus. Wie gerne würde ich sie jetzt sehen können....Das wäre einfach das größte....

*Aus Bills Sicht*

Zusammen machen wir uns auf den Weg in den Raum wo wir die Gewinnerinen treffen......Aufgeregt sind wir nicht, das ist ja schon Routine für uns. Natürlich wurde uns auch mitgeteilt dass eine der Gewinnerinen Blind ist und nicht wüsste , was auf sie zukommt. Wir sollen uns ersteinmal ohne Namen vorstellen, denn das alles sollte eine Überraschung werden.
Wir sind vor der Tür angekommen und öffnen sie. Ein Mädchen sitzt da und starrt ins leere, ich denke mir gleich dass es diejenige ist die nichts sehen kann und steuere auf sie zu, das andere Mädchen springt vor freude von ihrem Stuhl und schon werden wir von Blitzlichtern überhäuft. Uns wird mitgeteilt dass das eine Mädchen Celina heßt und die andere Michelle. Am Anfang hatte ich schon Angst was auf uns da zu kommt. Aber ich finde man siht kein bisschen dass sie Blind ist. Um ehrlich zu sein siht sie sogar richtig gut aus...Sie hat lange dunkelblonde gelockte Haare... ca 1.70 groß und ziemlich gut gebaut....Ihre Augenfarbe kann ich nicht feststellen, denn sie trägt eine Sonnebrille......Alle nacheinander stellen wir uns vor, erstmal ohne Namen ...Sie weis es immer noch nicht und blickt verwirrt ins leere.-Kann mir mal einer sagen was hier vor sich geht?-frägt sie dann schließlich und leise beginne ich durch den Monsun zu singen. Sie blickt erst verwirrt drein und nach ewigen Augenblicken bringt sie doch noch ein Satz zu stande
- das sind aber nicht Tokio Hotel?- frägt sie unsicher . Jetzt begrüßen wir sie erneut und geben ihr unsere Hände, diesmal aber sagen wir ihr ale unsere Namen. Als ich ihre hand nehme, ist es um sie geschehen und sie bricht in Tränen aus......Man dieses Mädchen hatte echt was besonderes......!!!!!!!

Kapitel 7

*aus Toms Sicht*
Man diese Michelle sieht gar nicht mal so übel aus....nur schade dass sie Blind ist, das turnt mich irgendwie ab. Bill schaut auch schon die ganze Zeit zu ihr rüber, auch er scheint über sie nachzudenken. Wenn dieses Mädchen, deren Namen ich schon wieder vergessen habe, sehen könnte, dann wäre sie wahrscheinlich meine neue Bettgeschichte*g*...Mhhh!! aber die andere sieht auch nicht schlecht aus. Schulterlange glatte Haare, dunkel und dazu braune Augen. Ich schätze sie auf etwa 1.70cm und gut gebaut ist sie auch noch. Celina(ja an ihren Namen kann ich mich noch errinern*g*) kommt zu mir rüber und zusammen posieren wir für ein Foto dass die etwas ältere Frau schiest. Ich denke dass es die Mutter von einer der beiden ist,aber ich weis es nicht genau. Man das muss heute bestimmt schon das hundertste Foto sein.Einfach nervig......Ich lächel aufgesetzt und beantworte sämtliche Fragen die mir gestellt werden. Um Michelle kümmern wir uns besonderst gut, schließlich war das hier ihre Überraschung. Haufenweise Sachen zum Unterschreiben haben sie auch noch dabei und freundlich tun wir alles um was wir gebeten werden. Die 15 minuten gingen echt schnelll rum , und mit einer letzten Umarmung verabschieden wir uns von den beiden und verlassen den Raum.

*Michelles Sicht*

ich bringe kaum ein Wort über meine Lippen, aber die Jungs bemühne sich mir meine Nervosität zu nehemen. Sie sind eigentlcih diejenigen die mir die Fragen stellen und nunr ab und zu kann ich meine Gedanken zu einem ordentlichen Satz ordnen. Dieser Tag ist echt der geilste in meinem leben, obwohl ich das noch gar nicht glauben kann, dass ich zusammen mit Tokio Hotel in einem Raum bin und sogar mit ihnen sprechen kann. Ich fürchte jeden Moment aus einem schönen Traum aufzuwachen. Die 4 kümmern sich echt rührend um mich und possieren für jedes Foto mit mir. Auch wenn ich sie nicht sehen kann so will ich doch ein paar errinerungen haben. Vielleicht sind meine Kinder ja später selbst einmal Fan von ihnen und dann hab ich etwas was ich ihnen zeigen kann. Die 15 Miuten gingen echt viel zu schnell vorbei und schon verabschieden sie sich schon  wieder von uns.
Ich weis gar nicht wie ich meiner Mutter und Celina dafür danken kann, dass sie für mich so etwas großartiges Organisiert haben. Nachdem die 4 Jungs aus dem Raum gegangen sind, höre ich wieder die vertraute Männerstimme von vorhin. Es war der selbe Mann der uns auch hier her gebracht hat. Er führt uns wieder nach drausen und wir laufen einen Gang entlang. Irgendwie kommt es mir so vor als ob wir einen anderen Weg laufen würden, aber das bilde ich mir wahrscheinlich nur ein. Doch jeden Schritt mehr den wir machen, umso lauter wird es. Was war da nur los????

*aus Celinas Sicht*

Michelles Gesichtsausdruck ist einfach zum schießen. Als sie bemerkt wer leibhaftig vor ohr steht, wechselt ihr Gesichtsausdruck, von Freudig zu erschrocken und geschockt. Alle möglichen Emuzionen kann  man aus ihrem gesicht lesen. Ich muss mich echt zusammen reisen hier nicht vor lachen vom Stuhl zu fallen.Ich echt sehen die 4 noch viel geiler aus, als im Fernsehen. Vor allem Gustav!!! Der ist mein Favorit von den vieren. Als ich gustav umarme würde ich am liebsten vor freude in die luft hüpfen, das kribeln im Bauch ist unerträglich!!
Die sollten aus der viertel Stunde, so lange hatten wir Zeit uns mit den Jungs zu unterhalten, lieber einen ganzen Tag draus machen. Aber ich glaube selbst das würde nicht genügen*g*...Das letzte Bild wird geschossen, dann müssen die 4 auch schon wieder los. Wir werden von dem selben Mann wieder zurück geführt, aber nicht nach drausen. NEIN!! Auf MMichelle wartet eine neue Überraschung und auch ich bin schon ganz aufgeregt........

Kapitel 8

*aus Michelles Sicht*

Plötzlich bleiben wir stehen, der Lärm ist Ohrenbetäuben und die Hitze unerträglich. Ich werde von allen Seiten geschupst und kralle mich krampfhaft an Celinas Hand fest. Wenn ich die hier verlieren würde, würde ich sie wahrscheinlich nicht mehr wieder finden. Noch immer habe ich keinen blassen Schimmer wo wir hier gelandet sind.....Augenblicklich verstummt die ganze Halle und ich höre nur die mir allzubekannten Herzschläge. Das kann doch nicht sein!!!!! ICh drücke Celinas Hand noch fester und hoffe das ich mich nicht täusche....weitere Herztöne ertönen und plötzlich erklingt der erste Gitarrengriff...Mein Herz schlägt immer schneller und ich drohe jeden moment umzufallen!!! Das kann doch nicht sein......Noch immer kann ich es nicht glauben, aber als ich dann Bills Stimme durch das Mikrofon höre ist es um mich geschehen!! " Überraschung" höre ich Celina neben mir schreien und ich urmarme sie stürmich "Danke" schreie ich ihr entgegen und schon widme ich mich wieder der Musik. Ich will einfach das ganze Konzert in vollen Zügen geniesen und die tatsache das ich von allen Seiten geschupst und gestoßen werde, macht mir die Sache nicht gerade einfach. Ich frage mich in der Wievielten Reihe wir wohl stehen, aber ich komme gar nicht zum fragen......Ich habe Durst, unbedingt bauche ich jetzt etwas zum trinken, sonst falle ich gleich Tot um. Die hitze hier ist echt unerträglich, ich halte das keine minute mehr länger aus. "Celina" schreie ich schon fast" ICh brauche was zum trinken!" Sofort wird mir etwas in die Hand getrückt und ohne zu fragen was es ist, trinke ich den Becher in einem Zug aus. Das tat gut....Ich lasse den Becher einfach fallen, wird schon nicht so tragisch sein und widme mich wieder Bills Stimme. Zugern würde ich die 4 jetzt sehen können......Ich würde wirklich alles dafür geben!!
Nach etwa einer Stunde wird auch schon das letzte Lied angesagt. Ich kann es kaum fassen, dass ich hier schon so lange stehe, mir kommt es wie 10 minuten vor.Nach diesem Lied werden noch 2 zugaben gespielt und dann müssen wir auch schon wieder alle die Halle verlassen.....
Auf dem Weg nach drausen, kann ich mein Glück immer noch kaum fassen. Ich realisiere es gar nicht, dass ich wirklich auf einem Tokio Hotel Konzert war. Ich weiß gar nicht wie ich Celina jemals dafür danken kann. EInfach der Hamma!!!!
Meine Füße tun mir weh, von dem langen stehen und als wir endlich zuhause ankommen, falle ich gleich erschöpft von diesem geilen Tag in mein Bett und fale in einen wunderschönen Traum. Dieser Tag wird mir garantiert immer in errinerung bleiben!!!

*aus Celinas Sicht*

Schon wieder das gleiche Spiel wie vorhin....Ihr Gesichtsausdruck ändert sich im Sekundentakt, als sie begreift wo wir hier gerade sind. ICh habe ihr nämlich verheimlicht dass bei dem Meet und Greet treffen, noch das Konzert dabei war. Diese Überraschung ist mir auf jeden Fall gelungen, aber so wie sie für TH schwärmt ist es auch wirklich kein Wunder!
Auch ich freue mich natürlich.....Immerhin ist Tokio Hotel auch einer meiner Lieblingsbands und das ganze Konzert lang singe ich die Lieder von Anfang bis ende mit. KLar das ich am Ende des Konzertes keine Stimme mehr habe. Mein Hals fühlt sich als, als ob ich Tagelnag kein Wasser getrunken hätte und nur flüsternt kann ich mich mit Michelle unterhallten. Ich wundere mich dass aus meinem Mund überhaupt noch etwas raus kommt. Im Auto angekommen, bin ich sehr erleichtert endlich wieder sitzen zu können und Michelle scheint es nicht anderst zu gehen. Sie setzt sich wortlos auf ihren Sitz und starrt ins leere, wahrscheinlich muss sie den heutigen Tag erstmal richtig verdauen, bevor sie wirklich begreift was passiert ist.
Die tatsache dass die Jungs heute einfach mal wieder hamma aussahen, verschweige ich vor Michelle. ICh weiß dass sie sehr darunter leidet, die Jungs nicht sehen zu können und ich möchte ihr das Salz nicht in die offene Wunde reiben. Wenn sie es wissen will, dann wird sie mich schon danach fragen.
Michaela( Michelles Mutter) setzt mich zuhause ab und ohne auch nur ein Wort mit meinen Eltern zu wechseln die gerade im Wohnzimmer sitzen gehe ich hoch in mein Zimmer und schlafe sofort ein.


Kapitel 9

*Aus Michelles Sicht*

"Aufstehen, Frühstück!!" Meine Mutter weckt mich und im ersten Moment denke ich gar nicht mehr an den gestrigen Tag. Nur ein immer noch piependes Ohr errinert mich plötzlich wieder daran......Man wie geil war das denn??? So richtig glauben kann ich es immer noch nicht. Ich war auf einem Tokio Hotel, jubelt die ganze Zeit eine Stimme in meinem Kopf und sofort bin ich hell wach. Meine Mutter legt mir das Tablett mit dem Frühstück auf mein Bett und hungrig schlage ich zu.
Rrrringggg.....RRrrrinnnggg!!!!!! Mein Telefon stört mich bei meinem Mahl und genervt gehe ich ran..Doch sofort steigt meine Laune wieder, als mir Celinas Stimme entgegen kommt
"Hey süße.....na gut geschlafen? Also ich hab ja...." labert sie fröhlich drauf los und ich hab große Mühe ihren Worten zu folgen, da sie in einem rasenden Tempo die Wörtert runterrasselt. Grundlos muss ich anfangen zu lachen und plötzlich verstummt Celina. Ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie sie jetzt an der anderen Leitung sitzt und verdattert aus der Wäsche guckt,  bei dem Gedanken überkommt mich ein erneuter Lachanfall" Michelle alles Ok? hab ich irgendwas falsches gesagt"....ich habe keine Lust ihr alles zu erklären, wo es auch irgendwie nicht wichtig ist" Ne, ne schon alles Ok, kommst du nachher vorbei?"......."JA klar, deswegen ruf ich eigentlich auch an" lacht mir Celina in den hörer. "Ok bis dann, beeil dich" und schon habe ich aufgelegt. Ich stelle das Tablett auf mein Nachttich und taste mich vorsichtig zu meinem Schrank vor.....Dort ziehe ich mir etwas zum anziehen raus. Den Stress, dass ich nicht weis was ich anziehen soll, hab ich ja nicht, schließlich kann ich ja soviel anprobieren wie ich will, sehen kann ich ja sowieso nichts. Dann tapse ich in das Bad und gönne mir erstma eine angenehme warme dusche. Während ich unter der dusche stehe, denke ich nochmal über das gestern geschehene nach und meine Laune steigt nur nch mehr. Was Celina da für mich gemacht hat, ist ein echter Freundschaftsbeweis...ich kann mich echt glücklich schätzen. Und dass meine Mutter das ganze auch noch unterstütz hat, ist noch viel besser. Schließlich hätte ohne ihre Erlaubnis gleich null funktioniert. Gut gelaunt steige ich aus der Dusche, trockne mich ab zeihe mich an . Und mit allen anderen Sachen fertig, verziehe ich mich wieder in mein Zimmer um dort auf Celina zu warten.

*Aus Celinas Sicht*
Heute Nacht bin ich mindestens hundert mal aufgewacht. Das piepsen im Ohr lies mich einfach nicht ruhen. Um 7 Uhr morgens entschied ich mich dann doch aufzustehen, da es überhaupt keinen Sin mehr gemacht hat liegen zu bleiben.
Also erstmal runter ins Wohnzimmer und den Fernsehen angemacht. MTV eingeschaltet und dann in die Küche um mir etwas zum essen zu machen.
ich wusste gar nicht wieviel schrott im fernsehen läuft und nach 3 Stunden Fernseh schauen entscheide ich mich dieses blöde Teil doch auszuschalten und Michelle anzurufen. Gedacht, getan....Wenige Minuten später habe ich Michelle an der Strippe und wir verabreden uns für später.

3 Monate später

*aus Michelles Sicht*

Mir ist Langweilig, Totlangweilig.....aber das ist bei mir ja keine seltenheit!! Was kann ich auch schon großartig unternehmen?? Wärend andere aus Langeweile Fernseh gucken, sich irgendwelche Zeitschriften angucken oder vorm Pc sitzen, muss ich mich irgendwie mit Musik hören oder dumm rumliegen begnügen. Einfach ätzend so ein Leben zu führen. Meine Eltern sind gerade für 4 Wochen in England und da ich ja nicht alleine zuhause bleiben kann, wohnt jetzt meine Oma bei mir. Ich glaube meine Oma ist die ängstliche Person die es gibt. Sie will mich wirklich nichts alleine machen lassen, am liebsten würde sie noch beim duschen dabei sein. Sie will einfach nicht kapieren dass ich trotz meiner Blindheit auch selbstständig dinge tun kann. Ich bin echt froh wenn meine Eltern wieder da sind!!Sind ja "nur noch" 2 Wochen, aber irgendwie werd ich die auch noch rumbekommen. Es klingelt an der Tür und vom Wohnzimmer aus kann ich Celinas Stimme hören......Man wenn ich die nicht hätte, würde ich vor langeweile wirklich noch krepieren. Meine Oma labert sie mal wieder mit stumpfinnigem Zeug zu " Ihr wisst ja nicht alleine auf die Straße gehen...." Bevor sie noch wieter zugelabert wird rufe ich sie. "Celina komm ich bin im Wohnzimmer......Mensch Oma jetzt las siedoch mal in Ruhe, wir wissen es bereits du redest jeden tag davon was wir nicht tun dürfen"........"Ja mein Kind ich weis, aber ich habe einfach Angst" kommt es von meiner Oma zurück und gleich darauf höre ich Schritte in meine Richtung kommen. " hey Schatzi" höre ich von der Celina und sie gibt mir einen Kuss. " Und heute was spannendes erlebt" frage ich sie ...."Joa es gibt neuigkeiten von Tokio Hotel...Sie bringen eine neue DVD raus" erzählt Celina mir....." Das ist ja geil......" gebe ich vor lauter begeisterung von mir......Ich kann  mir die zwar nicht angucken, aber wenigstens anhören. Man die Jungs solten sich echt mal überlegen, ne Hörspielkasette aufzunehmen*g*........Wir labern die ganze Zeit rum über dies und das als Plötzlich mein Handy klingelt. Schmunzelt wer es denn sein könnte gehe ich ran und sofort kommt mir meiner Mutter ihre Stimme entgegen. Sie hört sich verheult und gleichzeitig super glücklich an. Was ist denn mit der los?? " Hey Schatz"...höre ich meine Mutter sagen, ehe sie wieder von einem neuen Schluchzen unterbrochen wird. "Wir kommen morgen schon nachhause..." Hä jetzt kapiere ich gar nichts mehr!!! Sie sollten doch noch 2 Wochen dort bleiben.....
" Wieso das den??" frage ich sie.......
"Michelle du wirst es nocht glauben......Wir haben einen Arzt gefunden der dich operieren kann. Er kann dich heilen!!!"


Kapitel 10

Wie in Zeitlupe gleitet mir das Handy aus meiner Hand und fällt krachend zu boden. Ich drohe umzukippen, muss mich zur beruhigung hinsetzten. Gedankenverloren starre ich vor mich hin. Erst als mich Celina frägt was denn passiert ist und mich auf meine Tränen anspricht, bemerke ich meine feuchten Wangen. ich habe nicht mal mitbekommen, wie mir die Tränen gekommen sind. "meine Eltern haben einen Arzt gefunden der mich heilen kann!!" sage ich und für mich selbst hört es sich so an, als ob es irgend eine Computerstimme daher sagen würde. Alles kommt mir so unwirklich vor....so unrealistisch und ich habe Angst aufzuwachen, das alles nur ein Traum ist. celinas Augen füllen sich blitzartig ebenfalls mit tränen und nur wenige Augenblicke später liegt sie mir weinend in den Armen. " Oh mein Liebling was ist denn mi dir passiert?" Ich erkenne meiner Oma ihre Stimme und kurz darauf merke ich wie sich jemand neben mich setzt. "HAst du dir weh getan??? Ich wusste doch das du dich nicht alleine in diesem riesigen HAus fortbewegen kannst."....Ich schüttel nur mit dem Kopf, bringe keine Worte über meine Lippen . Celina ergreift immer noch unter Tränen und mit zitternter stimme das Wort. "Michelles Eltern haben einen Arzt gefunden der sie heilen kann".....meine Oma bricht in hystericher freude aus. Sie scheint sich gar nicht mehr zu beruhigen......
Den ganzen Tag lang sitze ich wie in Trance auf der Couch und warte darauf, dass meine Eltern endlich zuhause ankommen würden. Celina hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt mit mir zu warten! Alle 10 Sekunden frage ich Celina nach der Uhrzeit und als um kurz nach 24 Uhr endlich ein Schlüssel ins schloss gesteckt wird, habe ich schon allen Mut aufgegeben dass es meine Eltern sein könnten. Erst als mich meine aufgebrachte Mutter freudig in die Arme schließt, erwache ich aus meiner Trance und augenblicklich spüre ich die wieder gekommenen Tränen meine Wangen hinunter fließen. " Jetzt wird alles gut.....jetzt wird alles gut" flüstert mir meine Mutter unter Tränen ins Ohr, während sie mich immer noch fest im Arm hällt. " Es gibt nur noch ein Problem, ein ziemlich großes Sogar" Geschockt blicke ich auf....Ich wusste doch die Sache hat einen Hacken!!!!!


Kapitel 11

"Und das wäre?" frage ich geschckt und traurig zugleich....Kurzes schweigen ehe meine Mutter mir eine Antwort gibt..." Die operation kostet 40. 000 Euro und wir wissen nicht wie wir das bezahlen sollen".... War ja klar dass die Sache an irgendetwas scheitern musste. Mir war zwar von vorne hinein klar das die Op eine Menge Geld kosten wird, aber mit soviel hatte ich nun auch wieder nicht gerechnet! Da muss es doch irgendeine möglichkeit geben. Irgendetwas....Es kann doch nicht scheitern wegen dem Geld...Jetzt wo wir endlich einen Arzt gefunden haben. " Und es gibt wirklich keine Möglichkeit?" frage ich nun.....Ich muss schon wieder mit meinen Tränen kämpfen!!! "Naja wir können höchstens 20.000 Euro auftreiben......Dein Vater und ich hatten vielleicht an eine Spendenaktion gedacht!!!!".....Nein keine Spendenaktion, das heißt ja dass ich dann an die öffentlichkeit muss und wer sagt dass wir damit 20.000 tausend euro zusammen bekommen?? Wiederrum wenn es die einzigste Möglichkeit ist, dann will ich die auch nutzen. Ich habe lange genug, mit meiner Blindheit gelebt......Ich nicke nur, gebe meiner Mutter keine Antwort und laufe hoch in mein Zimmer. Ich muss erstmal nachdenken, mir meiner Gedanken klar werden.

Ich sitze wie so oft gedanken verloren in meinem Zimmer, es klopft an der Tür und wenige Augenblicke später, kommt jemand in mein Zimmer gelaufen. "Hallo?" frage ich in die stile hinein....." Hi süße....." Celinas Stimme kommt mir entgegen.
Ich lasse meinen Blick wieder senken, habe keine Lust auf Besuch......Ich will einfach nur meine Ruhe haben. " ICh soll dir von deinen Eltern sagen, dass die Reporter gleich kommen"
Meine Eltern haben sich bei sämtlichen Zeitungen kundig gemacht.....und einige waren bereit dazu mich zu interviewen und einen Bericht in die Zeitung zu stellen. Was für Zeitungen das sind weis ich nicht. Ich will es auch eigentlich gar nicht wissen....hab genug damit zu tun nicht wieder in selbstmittleid zu versinken, so wie früher immer. Ich drohe wieder in ein Lcoch zu fallen und dass obwohl im moment doch alles so gut aussiht.Immerhin haben wir jetzt schonmal einen Arzt der mich heilen kann, jetzt fehlt nur noch das Geld. Aber es ist nicht NUR das Geld....Es scheint mir unmöglich soviel Geld aufzutreiben....und nichts ist schlimmer als zu wissen man kann geheilt werden, aber es scheitert dann doch wieder. Einfach nur schrecklich!!!....Zum zweiten mal vernehme ich ein klopfen, wieder tritt jemand in mein Zimmer und gibt mir die Hand...."Hallo ich bin Franka, ich komme von der Jugendzeiung Bravo" ich kann nichts sagen, habe wenig Lust darauf, aber nur weil ich wieder so negativ eingestellt bin....Immer positiv denken, rede ich mir ein.....Es wird schon alles gut gehen.!!!
"Hallo ich bin Michelle, gebe ich ihr lächelnt zurück. Das lächeln ist nicht echt, aber ich möchte nicht unfreundlich rüber kommen.
Eine Stunde lang werden Fotos gemacht und mir werden unmengen an fragen gestellt. Erschöpft von dem ganzen Stress, lasse ich mich auf mein Bett fallen. Endlich habe ich es hinter mich gebracht auch wenn es nicht das letzte Interview sein wird.......


Kapitel 12

Heute ist Mittwoch, der Tag an dem mein erstes Interview in der Bravo zu lesen sein wird. Ich bin ziemlich aufgeregt und bange das genug Geld zusammen kommt. Noch liege ich müde in meinem Bett.....Irgendwie hab ich keine Lust aufzustehen, aber von der Neugierde gepackt, was wohl in der Bravo stehem wird, stehe ich auf und gehe hinunter ins Wohnzimmer, wo ich schon meiner Mutter ihre Stimme vernehmen kann. Sie spricht mit meinem Vater. Ich kann nur einige Wortfetzen davon entziffern, scheint aber nicht allzu wichtig zu sein. Also tapse ich weiter, bis ich im Wohnzimmer stehe....."Michelle, schau dir an was in der Bravo über dich steht.....Die Telefone laufen heiß in der Redaktion, sie haben uns gerade angerufen" kommt mir meiner Mutter ihre Stimme entgegen.......Ich bekomme nur ein lächeln zustande, taste mich dann vor zur Couch auf der ich mich hinsetzte und warte darauf dass mir meine Mutter den Artikel vorliest.....

*aus Bills Sicht*

Wie jeden Mittwoch kommt David mit der neusten Ausgabe der Bravo zu uns ins Zimmer. Immerhin müssen wir ja immer wissen was so schönes über uns geschrieben wird*g*....Ich überfliege sämtliche Seiten, bis ich endlich auf der Seite von uns angekommen bin. Ich lese mir den Artikel durch ......nicht so interresant, immerhin weis ich ja was wir geantwortet haben....Gelangweilt blättere ich weiter. Abrupt bleibt mein Blick auf dem Mädchen haften. Man die kenn ich doch irgendwoher...DIe muss ich schonmal irgendwo gesehen haben.
Ich lese mir den Artikel durch und wärend dessen kommt auch Tom die Tür herein gestürmt und wedelt heftig mit der Bravo in der Hand." Guck mal was ich entdeckt habe....Das ist doch die von neulich, von dem Meet und Greet!" er lässt sich neben mich auf mein Bett fallen...Nun fällt es mir auch wieder ein. Na klar, das ist sie wirklich!!!! Tom redet weiter " Sie hat ne Spendenaktion gemacht, zum Geld sammeln für ihre Op....Anscheinend hat sie nen Arzt gefunden der sie heilen kann" .....ICh habe das dringende Bedürfnis ihr zu helfen, von vorne hinein kam mir dieses Mädchen ziemlich nett rüber und sie hatte irgend etwas besonderes an sich. Mein grinsen bekomme ich gar nicht mehr aus dem Gesicht und Tom der mein Grinsen bemerkt hat nickt nur bestätigent" Ja, genau das gleiche habe ich auch gedacht" Zusammen machen wir uns gleich zu Georg und Gustav...schließlich sollen alle damit einverstanden sein...


Kapitel 13

Ein Jubeln und ein schreien weckt mich aus meinem Schlaf. ICh kapiere nichts, rein gar nichts!! Völlig verwirrt stehe ich auf und mache mich auf den Weg nach unten......Dort kommt mir sofort meine Mutter in die Arme gelaufen und drückt mich fest an sich. " Was schreist du denn hier so rum???" frage ich sie und reibe mir dabei verschlafen die Augen. Aus ihrem Wort wirrwar kann ich erst gar nichts raus hören....Ich verstehe nur so etwas wie....Spenden, Tokio Hotel, du hast es geschafft! Noch immer weis ich nicht was hier vor sich geht.....
" Langsam ...ich verstehe nicht was du meinst"rede ich langsam auf sie ein.....fast wie zu einem kleinem Kind! Einige Sekunden stille, dann beginnt meine Mutter zu erneut zu reden an und diesmal kann ich sogar verstehen was sie sagt" Die Bravoredaktion hat angerufen und es gibt großartige neuigkeiten. Wir haben das gesamte Geld zusammen" Ich kann es nicht glauben....will es nicht glauben! Ich habe angst dass ich mich wieder so freue und dann doch wieder irgendetwas schief läuft....Vielleicht sagt ja einer der Spender ab so auf die Art " Hey ich habe es mir anderst überlegt, ich will doch nichts spenden".....Aber natürlich freue ich mich trotzdem,auch wenn sie sich in grenzen hällt. ICh denke lieber negativ dan trifft es mich nicht zu hart wenn es doch nicht klappt. Erst wenn ich es schwarz auf weiß habe dass ich operiert werde und das ganze Geld zusammen ist werde ich es richtig glauben können. Mein grinsen bekomme ich gar nicht mehr aus dem Gesicht, aber meine Mutter hat noch nicht zu ende gesprochen" Und jetzt rate mal wer für dich gespendet hat??" spannt sie mich auf die Folter. Ich habe natürlich keine Ahnung....Welcher verrückter Spendet schon so viel Geld für eine fremde Person. ...Ich gebe meiner Mutter keine Antwprt zucke nur mit den Achseln " Der Spender hat sich dazu bereit erklärt, egal wieviel Geld am Ende der Spendenaktion noch fehlt. Er wird es auf jeden Fall bezahlen. Du wirst es nicht glauben, aber dein Spender oder besser gesagt deine Spender sind Tokio Hotel" die letzten Worte schreit sie schon förmlich. Ich bin wie vor den Kof gestoßen....kann keinen klaren Gedanken fassen. Die will mich doch verarschen....Ich kann es nicht glauben dass die mir helfen wollen. " bist du dir da auch ganz sicher?" frage ich nochmal vorsichtig nach" Ja man berichtet sogar schon im Fernsehen darüber........Die Jungs meinen es wirklich ernst. Plötzlich wird mir klar, dass das kein übler Scherz oder irgendeine Verarschung ist. Die Jungs haben mir geholfen als ich nicht mehr weiter wusste und wollen mir jetzt wieder helfen und diesmal sogar bewusst. Krampfhaft kralle ich mich an meiner Mutter fest.....ICh drohe jeden Moment umzukippen. Die Angst kommt auf ich könnte jeden Moment aus einem Traum erwachen.....Ich weine vor freude und meine Mutter stimmt mit ein. " ICh freue mich so für dich.....Du kannst bald wieder sehen" flüstert sie mir unter schluchzen zu. ICh frage mich wie ich das je gut machen soll. Ich werde ewig in ihrer Schuld stehen. Ich werde ein richtiger Jugendlicher sein können, mit allen Problemen und Ängsten die dazu gehören und vielleicht lerne ich dann endlich mal eine Person kenne die mich liebt.....Freunde die mich schätzen und die mit mir gemeinsam die Umgebung erkunden die mir al das schöne Zeigen, dass ich noch gar nicht kenne. ICh bin überglücklich...kann meine Freude nicht in Worte fassen. Ich sitze nur da , meine Mutter im Arm und heule mir die Seele aus dem Leib. Es liegt zwar noch ein langer weg vor mir, aber wenn ich schon so lange mit meiner Behinderung ausgehallten habe, dann wird mich die restliche Zeit auch nicht umbringen . Ich kann warten.......hauptsache ich kann irgendwann wieder sehen. Mein Leben bekommt wieder einen Sinn......einen richtigen Sinn!!!!!!!


Kapitel 14

Alles läuft viel schneller als ich zu glauben wagte...Alles läuft wie am schnürchen....Keiner der sich wieder umentschieden hat. Mein größter Wunsch wird mir erfüllt und dazu noch von den Menschen die mir schon oft mein Leben wieder Lebenswert gemacht haben.
Totenstill....alle schlafen und nur ich liege noch Gedanken verloren in meinem Bett und grüble nach. Morgen ist endlich der große Tag....Voll Freude und angst sehe ich diesem Tag schon seid Wochen entgegen und nun ist er gekommen. Was wird mich erwarten??? Wie werden mich die anderen Leute aufnehmen. Viel zu viele Fragen schwirren in meinen Kopf umher und obwohl ich weis dass dieses Fragen unnütze sind, stell ich sie mir immer und immer wieder. Als ob sie jemand auf Kasette gespielt hat und nun muss mein Kopf diese Kasette solange abspielen bis jemand den Stopknopf drückt, nur scheint es mir so als gäbe es keinen bei mir. Wiederwillig male ich mir die verrücktesten Sachen aus.......Und Plötzlich kommt mir ein Gedanke, den ich vorher noch nicht hatte. Bill von Tokio Hotel!!! ICh kenne ihn ja nur aus meinen Vorstellungen...Ich sehe ihn so wie ich ihn gerne hätte, aber was ist wenn es ein Junge ist der mir gar nicht gefällt?? Vielleicht ist er ja so pott hässlich....
Nein sonst würden die anderen Mädchen nicht so auf ihn abfahren
sagt mir dann aber wieder mein anderes ICH.....Und eigentlcih kann es doch auch irgendwie egal sein wie er aussiht, hauptsache er acht tolle Musik....All die Jahre habe ich in meiner eigenen Welt gelebt. ICh habe die Dinge nie wirklich gesehen . Ich habe sie mir immer so zurecht gelegt wie es mir am besten gepasst hat. Die Menschen habe ich mir so virgestellt , wie ich sie sehen wollte. Nach der Operation geht das nicht mehr......Dann sehe ich alles wie es wirklich ist. Davor habe ich am meisten Angst.....Angst nicht mit den Problemen klar zu kommen die Jugendliche haben. Ich habe doch keine Ahnung wie es ist Richtig zu Leben. Vielleicht bin ich der ganzen Sache ja gar nicht gewachsen??? Ich bin zu erschöpft um über all das nachzudenken und schließlich fördert mein Körper das was im zu steht.....
<ú>einen langen erholsamen Schlaf

Irgendwas rüttelt mich wach......Bin noch viel zu müde um meine Augen zu öffnen. Schnell wieder umdrehen und meine Bettdecke über den Kopf....." Mensch Michelle jetzt mach doch mal.....Wir müssen gleich los" Schlagartig öffne ich meine Aufen und springe auf.....Ein schwindel gefühl überkommt mich, aber nach einigen Sekunden hat es sich wieder gelegt und ich kann aufstehen. Heute ist der große Tag......Der Tag der mein ganzes Leben verändern wird und bald lerne ich meine Retter kennen. Wir haben als Dankeschön ein Fest für die Spender organisiert und vielleicht wird ja auch Tokio Hotel da sein. Naja aber eben nur vielleicht........Schnell anziehen und Zähne putzen.....Mein Koffer den ich schon vor ner woche gepackt habe, steht schon unten. Ich gehe im Kof nochmal alles durch und überlege ob ich irgendetwas vergessen habe.....alles dabei....So dann kann es auch schon losgehen. ICh  mache mich auf den Weg nach unten zum Auto und setze mich rein. Von Celina habe ich mich gestern Abend noch verabschiedet....Immerhin weis ich nicht wie lange das alles dauert, es kann eine ganz schön lange Zwit werden, bis alles Ok ist. Schließlich müssen wir jetzt extra nach England fahren und müssen dort auch eine Weile bleiben. Wir könne ja nicht gleich nach der Op wieder nach Deutschland fleigen.....Wenn hier irgendwelche Komplikationen auftreten muss der Arzt da sein der mich operiert hat und das wäre ja dan unmöglich. Meine Eltern haben sich ein Apartment gemietet für die Zeit in der wir dort sind und ich werde sowieso im Krankenhaus leigen und vor mich hin wegitieren......Das Auto setzt sich in Bewegung und los geht es Richtung Flughafen....
auf den Weg in mein neues Leben


Kapitel 15

Angst breitet sich in mir aus.....Soeben hat der Arzt mein Zimmer verlassen, nachdem er mich eine Stunde lang über sämtliche Risiken aufgeklärt hat.Es können eine Menge schwerwiegender Komplikationen auftreten......Die ganze Zeit wollte ich eine OP haben....Ich wollte wieder sehen könenn und jetzt liege ich da und frage mich ob es sich überhaupt lohnt!!! Soll ich lieber mein ganzes LEben lang Blind sein oder das risiko eingehen bei der OP zu sterben?? Nein mein ganzes Leben lang habe ich mich darauf gefreut und nun will ich es auch probieren....Es muss ja nicht heißen dass ich dabei drauf gehe, es wird sicher alles gut gehen und dann hab ich endlich dass Leben was ich schon immer will. Ein Leben das sich wenigstens Leben lässt!!!!


"Wird schon schief gehn" mein Vater drückt mir einen Kuss auf die Stiern( Am kratzen seines Barts kann ich es erkennen*g*) und verlässt kurz darauf mit meiner Mutter das Zimmer.
Jetzt geht es los....!!!!!!DIe Tür wird erneut geöffnet und Meiner Krankenschwester ihre Stimme kommt mir entgegen....
"Bereit???" ICH ´bringe nur ein nicken zu stande und schon werde ich aus dem Zimmer in den OP Raum geschoben.
Ab jetzt geht alles ganz schnell. Ich spüre einen kleinen Piks in meinem Arm und kurz darauf fallen mir meine Augen zu....

Immer noch total benommen wache ich auf und weis im ersten Moment nicht so recht wo ich eigentlich bin. Sehen kann ich auch nichts und riechen??? Naja hie riecht alles so steril.....
Gedankenblitz ...Plötzlich fällt mir alles wieder ein und ich breche in Panik aus. Ich bin operiert worden, aber ich kann immer noch nichts sehen.Panisch taste ich nach meinen Augen aber was ich zu spüren bekomme ist nur etwas raues.....Der Verband schiest es mir durch den Kopf, aber diese Tatsache stimmt mich nicht gerade ruhig. Vielleicht ist ja was schief gelaufen oder sie konnten mich doch nicht heilen. Tausen fragen schiesen mir durch den Kopf, bis ich durch eine freundliche Stimme aus meinem Gedankentumult erissen werde.....Meine Mutter...Tränen dr trauer und gleichzeitig der erleichterung dass jetzt jemand da ist für mich, rinnen meine Wangen entlang und suchen sich den Weg gen Boden. Sie nimmt mich in den Arm....Ihr leises Schluchzen lässt mich vermuten dass auch sie heult. Wieso??? " Ist bei der OP irgendwas schief gelaufen" frage ich zögerlich und rechne schon mit dem schlimmsten. " Nein liebes ...Alles ist Perfekt gelaufen!! Der Verband kann in etwa einer Woche abgenommen werden. Ich drücke meine Mutter noch fester an mich und freue mich einfach nur noch auf kommende Woche wenn der Verband  entlich abgenommen werden kann.


by Fefe-Kapitel 16



Ich bin total aufgeregt.

Heute ist es also soweit… Der Verband kann abgenommen werden.

Meine Gedanken sind total wirr und es kreisen tausende von Fragen durch meinen Kopf.

Wie sieht es hier aus?

Wie sehen meine Eltern aus? Es ist schon so lange her, dass ich sie das letzte Mal anschauen konnte.

Und wie seh ich wohl aus?

„Guten Morgen Michelle!“ Der Arzt!

Sofort dreh ich mich um, in die Richtung aus der die Stimme des Doktors kam.

„Na? Bist du bereit?“

Ich bin vor Aufregung nicht in der Lage irgendetwas zusagen. Mein hals ist wie zugeschnürt vor Aufregung, also nicke ich nur.

Der Arzt und eine Krankenschwester, begleitet von meinen Eltern, führen mich in ein anderes Zimmer.

Ich soll mich auf einen Stuhl setzten.

Es kommt mir vor, als würde die Zeit überhaupt nicht mehr vergehen.

Als würde sich alles und jeder in meiner Umgebung nur noch in Zeitlupe bewegen.

Der Arzt erklärt mir die nächsten Schritte.

Ich nicke wieder… Wann fängt er nur endlich an?

Dann spüre ich das kalte Metall an meiner Schläfe und höre das Geräusch, wie die Schere den Verband zerschneidet.

Ich traue mich kaum zu atmen.

Nur noch wenige Sekunden…

Der Druck des Verbandes, verschwindet plötzlich. Er ist ab! schießt es mir durch den Kopf.

Absolute Stille.

„Michelle?“ höre ich meine Mutter sagen.

„Du kannst die Augen ruhig aufmachen!“ sagt der Arzt schließlich.

Er scheint genauso neugierig zu sein wie ich.

Ich habe Angst. Was wenn es doch nicht klappt? Was wenn ich meine Augen öffne, aber immer noch nichts sehe?

Aber Pessimismus bringt mich jetzt auch nicht weiter.

Vorsichtig öffne ich erst das rechte und gleich darauf auch das linke Auge…


Kapitel 17-by Fefe



Gleißend hell ist es.

Es ist so ungewohnt, nachdem es jahrelang nur dunkel war.

Ich blinzle ein paar mal.

„Michelle, was siehst du?“ fragt meine Mutter wieder nervös.

„Ich… noch nichts…also äh.. Licht“ stottere ich zusammen.

„Es kann ein paar Minuten dauern bis Michelle die ersten Umrisse erkennt und ca. eine Stunde bis sie wieder klar sieht.“ Schaltet sich der Arzt ein und meine Mutter scheint sichtlich beruhigt.

Ganz im Gegensatz zu mir.

Das Licht ist unangenehm und beißt in den Augen.

„Blinzle ein bisschen und versuch dich ein wenig umzuschauen!“ rät mir der Arzt.

Langsam gewöhnen sich meine Augen an die Helligkeit und tatsächlich erkenne ich erste Umrisse. Verschwommen, aber ich erkenne etwas.

Die Umrisse von vier Personen. Der Arzt, Die Schwester, Meine Mutter und mein Vater.

Und aus den Umrissen wird sekündlich mehr.

Es ist wahnsinnig aufregend, wie ein Kind das seine ersten Schritte macht komm ich mir vor.

All die Farben, die ich schon so lange nicht mehr gesehen habe, tauchen auf und schleißlich erkenne ich fast alles total scharf.

„Mama!“ sage ich leise und schaue sie an.

„Michelle! Oh Michelle! Du kannst sehen!“ Sie fängt sofort an zu weinen und schließt mich in ihre Arme.

„Ja!“ sage ich mehr zu mir, als zu ihr… „Ich kann wieder sehen!“


Kapitel 18-by Fefe



Bereits den zweiten Tag nach dem der Verband abgenommen wurde, fliegen wir wieder nach hause.

Auf dem Weg zum Flughafen, schaue ich die ganze Zeit aus dem Taxifenster und freue mich über alles, was mir unterwegs begegnet.

Die Sonne scheint und es ist herrliches Wetter, alle Farben leuchten.

„Michelle, beeil dich bitte! Der Flieger fliegt in einer Stunden und wir müssen noch einchecken!“

Schnell schnapp ich mir meine Reisetasche und laufe hinter meiner Mutter und meinem Vater hinterher.

Nach dem wir eingecheckt haben und in Richtung Sicherheitscheck laufen, kommen wir an einem Presseshop vorbei. „Mama, warte mal kurz! Ich hätt so gerne eine Zeitung, jetzt wo ich wieder sehen kann…“ meine Mutter überlegt kurz, aber da sie mindestens genauso glücklich ist, wie ich, das ich wieder sehen kann sagt sie schließlich: „Na gut, aber schnell!“

Es gibt ein ganzes Regal voller deutscher Zeitungen und ich bin total überrascht von der Auswahl und all den bunten Farben, die mir von den Titelblättern entgegen leuchten.

Ich überfliege kurz die Titelthemen und entdecke ziemlich schnell die Bravo , die Zeitung, die mir das eigentlich alles ermöglicht hat, die Zeitung aus der Celina mir so oft vorgelesen hat…. Ohne weiter zu überlegen schnapp ich mir die Zeitung.

„Die Mama, die will ich!“

Meine Mutter bezahlt schnell und dann laufen wir Richtung Flugzeug…



Nachdem ich endlich auf meinem Platz sitze nehme ich mir wieder die Bravo vor.

Auf dem Titelbild ist Gülcan und grinst in die Kamera.

Dann entdecke ich an der Seite die Überschrift: Tokio Hotel- Ihre Erlebnisse

Sofort kehren meine Gedanken der letzten Tage zurück.

Bill ! Der Junge dessen Stimme mich die letzen Monate nicht mehr losgelassen hatte. Der ,der mir diese Operation ermöglicht hatte.

Einen Moment bin ich wie erstarrt.

Gleich werd ich die Jungs das erste Mal sehen…

Mein Herz klopft unwahrscheinlich schnell und ich muss wieder an das Meet & Greet denken…

Vorsichtig blättere ich auf die angegebene Seite…


Kapitel 19-by Fefe



Ich höre auf zu atmen und einen Moment bin ich mir sogar sicher, dass mein Herz aufhört zu schlagen, als ich die Seite aufschlage.

Tokio Hotel – Erfolgreich und Einsam

steht da in großen, fetten Buchstaben.

Darunter sind sie.

Darunter ist ER

„Oh mein Gott!“ sage ich leise uns kassiere einen kritischen Blick von meinem Sitznachbarn.

Er hat nicht nur eine absolut fantastische Stimme, nein er sieht einfach phänomenal aus.

Bill

Ich flüstere leise seinen Namen und streiche mit einem Finger vorsichtig über den Artikel, als hätte ich Angst ihn kaputt zu machen.

Der Junge, der mich monatelang mit seiner Stimme verzaubert hatte, der Junge der mir neuen Lebensmut geschenkt hatte, der Junge der mir ermöglicht hatte wieder zu sehen.

Mein Herz schlägt wahnsinnig schnell.

Bill ist so perfekt. Er sieht so toll aus.

Einfach Wahnsinn.

Ich lese den Artikel.

Verschlinge jedes Wort.

„..Erfolg ist das Eine, aber manchmal wäre es noch schöner, solche Momente mit jemandem teilen zu können, mit jemandem Besonderen…“ sagt Bill.

Was würde ich dafür geben, dieser jemand zu sein.

Da wird es mir schlagartig klar.

Ich bin verliebt.

Einfach so, in jemanden den ich nicht kenne und von dem ich trotzdem das Gefühl habe ihn ewig zu kennen.

Jemand der mir das hier ermöglicht hat.

Das ich endlich wieder sehen kann.

Und dieser jemand ist – Ich muss lächeln – BILL!


Kapitel 20

Ich kann meinen Blick gar nicht mehr von ihm wenden und lese den Artikel mindestens 20 mal durch, ehe mich meine Mutter dazu auffordert aus dem Fenster zu Blicken. Atemberauben schön....Wolken Ich sehe mir diese Watteartigen dinger an, als ob ich noch nie zuvor so etwas schönes gesehen habe.Wie ein kleines Kind das ein Schaufenster voller Süßigkeiten vor sich sieht. Als ich noch sehen konnte, war mir nie aufgefallen dass die Natur so schöne Sachen und Dinge zu bieten hat. Ich bin an einem Baum vorbei gelaufen ohne darauf zu achten wie schön er blüht . ICh bin an wiesen und wäldern vorbei gekommen und habe nie darauf geachtet wie die Blumen in der Sommersonne wachsen und gedeihen. Wahrscheinlich denkt man nicht daran so etwas zu geniesen, man denkt sich dass kann man doch jeden Tag sehen. Aber alles kann schneller vorbei sein als man denkt. Man sollte jeden Baum, jedes Tier...Jede Art von NAtur geniesen, solange man kann....Jahrelang ohne Licht und Bilder zu leben, Jah
relang die eigene Mutter nicht sehen zu können geschweigedem den Vater oder die beste Freundin ist wirklich hart. Doch jetzt habe ich es geschafft und muss jedes Bild in mir aufsaugen wie ein ausgetrockneter Schwamm...Sogar Fernsehen kann ich jetzt,d ie neueste Bravo zusammen mit Celina durchstöbern und so vieles mehr. Ich fühle mich wie neugebohren. Weis gar nicht so recht was ich als erstes tun soll...so viele Dinge habe ich aufzuholen. So viele Dinge habe ich verpasst....Ich kann mir jetzt sogar endlich die Bilder des Meet und Greet ansehen und ach was weis ich noch alles. Unbeschwert durch die Straßen zu laufen ist wohl das allerschönste, ich weis noch gar nicht was ich mir zuerst ansehen soll. Völlig in Gedanken versunken spüre ich nicht einmal wie mir Tränen der Freunde die Wangen entlan kullern. Mein Blick ist Stur aus dem Flugzeugfenster gerichtet, gut darauf bedacht dass ich jedes Bild der Wolken in meinem Gedächnis verankert. Erst als mir meine Mutter ein Taschentu
ch reicht und mich in den Arm nimmt, spüre ich dass mein Gesicht völlig nass ist.
"Jetzt hast du es geschafft" flüstert mir meine Mutter ins Ohr und ich muss lächeln....Ich kann endlich wieder richtig lächeln, aus voller Seele und ohne dabei im Hinterkopf zu haben, dass ich gar keinen Grund zu lachen habe. Aber jetzt bin ich wirklich wieder glücklich....Und werde es hoffentlich mein ganzes Leben lang sein. Schlimmeres als das was ich erlebt habe, kann es sicher nicht mehr werden und wenn doch werde ich es Dank Tokio Hotel hoffentlich ein 2tes mal überstehen.


Kapitel 21-by Fefe

Schließlich ist es endlich soweit.

Das Flugzeug landet endlich. Ich rutsche unruhig auf meinem Sitz hin und her, gleich ist es soweit: ich werde meine Celina wieder sehen.

Diesmal im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich lächele leicht, bei dem Gedanken an meine beste Freundin.

Oh man.

Dann ist es soweit. Das Flugzeug landet und alles geht ganz schnell.:
Koffer hohlen, durch die Passkontrolle und in die Flughalle.

Da steht sie:

„Celina!“ rufe ich überglücklich und schließe sie ganz fest in die Arme.

„Es ist so toll dich endlich wieder zu sehen!“

Wir müssen beide lachen, über die Zweideutigkeit des Satzes.

„Wow! Du siehst toll aus, so glücklich!“ strahlt sie mich an.

„Das bin ich auch!“ lache ich.

Es war immer toll eine Freundin wie Celina zu haben, eine Freundin mit der man über alles reden kann.

Da kommt mir wieder ein Gedanke.

„Oh Celina, ich muss dir unbedingt etwas erzählen!“

„Was denn?“ fragt sie neugierig und zieht mich mit.

„Ich hab mich glaub ich verliebt!“

Sie macht große Augen.

„Wirklich? In wen denn?“

Ich hole tief Luft.

„Versprich mich nicht für verrückt abzustempeln!“

Celina hebt ihre Hand, wie bei einem Schwur: „Ich schwöre!“

„Es ist Bill!“

Sie sieht mich verdattert an.

„Bill, der Bill!“

„Aber..wie?“

„Ich hab ihn heute das erste mal gesehen und das war dann ausschlaggebend… ich mein ich fand seine Stimme ja schon immer genial, aber heute… ich schwöre dir, so was hab ich noch nicht erlebt. Es war ein tolles Gefühl!“

„Und er?“

„Wie er?“ was meint Celina denn?

„Wie findet er dich?“

„Keine Ahnung, er kennt mich doch gar nicht!“ ich werde rot.

„Aber du hast ihn doch gesehen, oder?“

„Ja…aber doch nur in der Bravo!“

Celina sieht mich einen Augenblick an und bricht dann in lautes Lachen aus.

„Ach so!“ Sie wischt sich eine Lachtträne aus dem Gesicht. „Und ich dachte schon…“

Ich muss auch lachen!

Celina ist einfach die beste Freundin, die man sich wünschen kann!

„Na mal gucken, ob sich da nicht doch noch was machen lässt!“ sagt sie geheimniskrämerisch.

„Was meinst du denn damit?“ frage ich neugierig.

„Ach nichts!“ winkt sie ab und ich weiß, das jetzt eh nichts mehr aus ihr rauszukriegen ist.



Kapitel 22

Auf dem Weg nach Hause ist es im Auto mucks Mäuschen still. Keiner sagt etwas und ich starre nur wie in Trance aus dem Fenster und begutachte die Landschaft. Wie schön alles blüt!!!
DIe Natur ist ein wahres Wunder.....
Ich kann es kaum erwarten zu Hause anzukommen und noch immer weis ich nicht was ich als erstes machen soll. So viele Sachen will ich neu entdecken und vorallem dingen will ich mir sofort die Bilder vom Meat &Great angucken....Endlich
NAch einer Stunde die mir jedoch wie eine ewigkeit vorkam, kommen wir vor unserem Haus an.
Ich staune...so groß habe ich es gar nicht in errinerung.
Rote außen Fassade...graue Eingangstür!!!
Wir steigen aus dem Auto und ich muss erstmal tief durchatmen bevor ich mich in mein Zimmer begebe....
Bevor ich das Haus betrete
Zusammen mit meinen Eltern und Celina laufe ich die steineren Treppe hoch an den EIngang.
Wieso bin ich eigentlich so aufgeregt???Ich habe dass hier doch schon alles tausendmal gesehen...
Zumindest vor dem Unfall
Langsam steckt meine Mutter den Schlüssel ins Schloss und wenige Augenblicke springt die Tür auf....
Lautes gebell......
Ein Hund kommt auf mich zu gerannt.Colaschießt es mir durch den Kopf!! An den hatte ich nun wirklich nicht mehr gedacht....Freudig springt er mich an und ich nehme mmir reichlich Zeit ihn zu begrüßen. Ob ich ihn überhaupt behallten kann??? Immerhin habe ich eine menge Zeit mit ihm verbracht, so einfach werde ich ihn jedenfalls nicht hergeben...
Celina wartet schon ganz ungeduldig ab Treppenansatz.
Die Treppe die zu meinem Zimmer führt. Die Treppe die ich Jahrelang mit Mühe und Not hoch oder runter gelaufen bin.
Auf der ich jedesmal blind entlang gelaufen bin...
Und jetzt ist der Zeitpunkt an dem ich sie sehend hoch laufen kann.....Es sind eben auch die kleinen Dinge die das Leben schöner machen
Ich stürme die Treppen hinauf...und stehe nun vor meiner Tür im 1. Stock. Ich begutachte die Buchstaben die an der Tür hängen. ICh wusste gar nicht dass da welche sind....
Schließlich öffne ich die Tür zu meinem Zimmer.
Hier sieht alles so anderst aus......3 Wände sind mit rot angemalt....die Wand an der mein Bett steht Vanillegelb.
EIn riesiger weißer KLeiderschrank ziert mein Zimmer. Unglaublich dass ich mich darin überhaupt zurecht gefunden habe. Dann fällt mein Blick auf mein Bett...Ein riesißer Ordner liegt darauf.
Ich schaue zu Celina die mit einem breiten grinsen vor mir steht und mir deutet dass ich mir den Ordner anschauen soll.
Ich klappe ihn auf und mein Atem setzt aus.
Bill und ICh ...Bill und ICh!!!!
Dieser Satz oder besser gesagt diese 3 Worte spielen sich imemr und immer in meinem Kopf ab.
Wie süß er schaut....Wie er mich im arm nimmt und wie ich ins leere starre. Aber trotzdem ein schönes Bild. Das werde ich mir auf jeden Fall einrahmen.
In dem Ordner sind die ganzen Bilder des treffens drin, inklusive der Autogramm karten und unterschriebenen Postern.
Plötzlich wird die Tür aufgerissen....Meine Mutter steht im Zimmer"Mädels ich muss euch leider eine Schlechte Nachricht mitteilen"
Gespannt lauschen wir den Worten meiner Mutter...
"Tokio Hotel haben abgesagt...Sie können nicht zur Dankesfeier kommen"


Kapitel 23-by Fefe

Nein! enttäuscht lasse ich mich aufs Bett fallen.

Dann brauchen wir die Dankesfeier auch gar nicht machen! meine ich trotzig.

Meine Mutter setzt sich neben mich.

Ach Schatz, Tokio Hotel waren doch nicht die Einzigen Spender und findest du nicht, das du zu Ehren aller Spender feiern solltest und nicht nur wegen der Jungs?

Sie streicht mir sanft über den Rücken.

Ich seufze: Ja klar, ich weiß Mama, ich bin eben nur enttäuscht!

Sie lächelt mir zu und steht dann auf.

Ich mach mal Abendessen!

Ich bin immer noch frustriert.

Ich hatte mich doch so gefreut!

Vorallem auf Tokio Hotel…

Vorallem auf Bill.

Celina legt freundschaftlich den Arm um mich.

Ach Süßem Mensch nimms doch nicht so schwer!

Ich lächel matt.

Ja vielleicht sollte ich das nicht so schwer nehmen, immerhin ist das meine Feier für alle Spender. Meine Mum hat schon Recht!

Wir grinsen beide und widmen uns wieder dem Ordner.



Die nächsten Tage sind einfach nur der pure Stress!

Die Dankesfeier muss organisiert werden.

Einladungen müssen verschickt, Essen besorgt und ein kleines Programm soll organisiert werden.

Meine Mutter ist im Dauerstress.

Und ich auch, denn jetzt wo ich wieder sehen kann, muss ich auch nicht mehr geschont werden. (Sieht zumindest meine Mutter so…

Ich schreibe zusammen mit Einladungen und Artikel, die wir dann an die Zeitungen schicken wollen.

Mittlerweile habe ich meine Enttäusch wegen Tokio Hotels Absage auch ganz gut weggesteckt.

Wie konnte ich denn auch erwarten, das Stars zu so einer kleinen Dankesfeier kommen?

Die haben doch total viele Termine.

Ich freue mich jetzt einfach auf die Feier, auf den Spaß mit Celina und meiner Familie und die Tatsache, dass ich wieder sehen kann, macht die Feier schon allein zu einem ganz besonderen Ereignis.

Nur das Celina sich mal wieder so komisch benimmt, wundert mich.

Sie redet wieder heimlich mit meiner Mutter, aber sie meinen immer es sei nichts, außer Organisatorisches wegen der Dankesfeier, wenn ich danach frage.

Trotzdem ihre Gesichter verraten etwas anderes…

Jetzt wo ich wieder sehen kann, fällt mir das natürlich auch auf.

Die planen doch irgendetwas



Kapitel 24

Der Wecker reist mich aus meinem schönen Traum....
Bill war mal wieder ein Teil meines Traums.
Wie so oft in den letzten Nächten...
ZU anfang noch müde, sitze ich plötzlich kerzen gerade in meinem Bett.
Heute ist ja die Dankesfeier Doch die freude ist so schnell wie sie gekommen ist auch schon wieder verflogen.
Er kommt ja nicht.....Er wird heute nicht da sein!!!
Leicht enttäuscht stehe ich auf und schlurfe in die Küche.
Meine Mutter ist total im Stress...
Nicht einmal guten Morgen bringt sie über die Lippen, sondern läuft geräuchlos an mir vorbei und greift zum Telefon.
"Läuft hier auch gar nichts recht"schimpft sie vor sich hin.
ICh gehe nicht dauraf ein.....Laufe zum Kühlschrank, schnappe wir was zum Drinken und laufe wieder hoch in mein Zimmer.
Die Uhr verrät mir das es bereits 12 Uhr ist. Um 16 Uhr beginnt die Feier. SO gut wie alle Spender werden dabei sein....Bisauf Tokio Hotel. Meine Laune verschlechtert sich bei dem Gedanken noch mehr. Heute hätte ich die Chance sie endlich kennen zu lernen und was ist??? Sie können nicht kommen....
SO langsam muss ich mich aber ran machen....Schließlich duscht sich mein Körper nicht von alleine.
ICh laufe Richtung Bad und gönne mir erstmal eine erholsame dusche. Aufgeregt bin ich wie noch was!!!!
Danach laufe ich im Bademantel eingewickelt wieder zurück in mein Zimmmer und widme mich dort meinem Kleiderschrank.
Endlich kann ich sehen was ich anziehen...und laufe nicht mehr rum wie ein Farbkasten*g*.......
Um 14 Uhr kommt meine Mutter außer atem in mein Zimmer gerannt."Michelle wir fahren los".....Bereits fertig angezogen sitze ich auf meinem Bett und weis im ersten moment gar nicht was los ist.
Meine Gedanken haben mcih woe so oft mal wieder aus der Bahn geworfen.
ICh nicke nur und laufe zusammen mit ihr aus dem Zimmer.
Ab gehts in unseren festlich geschmückten Partyraum...
Unterwegs holen wir noch Celina ab, denn wir können noch allerlei Hilfe gebrauchen.
Der Raum ist imme rnoch nicht fertig geschmückt und dass muss jetzt schnell mal passieren, ehe die ersten Gäste eintreffen.
Irgendetwas muss ja immer hinten dran hängen.....


Celina und ich sind gerade mit dem auffüllen der Sektgläser für den Sektempfang beschäftigt, als die ersten Gäste eintreffen.
Sie stellen sich bei uns als die BRavo Redakteure vor. Die selben die mich damals interviewt haben....
Freundlich schütel ich ihnen die Hände und anschließend machen sie die ersten Fotos von dem Raum in der die Feier statt finden soll.
Meine Aufregung steigt von minuten zu minute....WIeso eigentlich???
AN die ganzen Interviews habe ich gar nicht mehr gedacht, es werden wahrscheinlich allerlei Zeitungen anwesend sein. Darauf habe ich heute wirklich am allerwenigstn Lust.
Aber wer frägt mich schon und ausserdem sollte ich mich lieber nicht beschweren, immerhin habe ich diesen Leuten mein "Leben"zu verdanken.

3Stundem später sind schon allerlei Gäste hier. ICh schätze es dürften sogar alle sein...
Zahlreiche Intervies habe ich auch schon gegeben....Ich hoffe es werden nicht noch mehr, dennd ie fragenw iederholen sich jedesmal...
Wie fühlst du dich jetzt?
Bist du deinen Spendern Dankbar?
Was war dass erste was du gemacht hast als du geihelt wurdest....?
Und so weiter und so fort!!!!!
Plötzlich wird meine Aufmerksamkeit auf was ganz anderes gelengt....
Nichts besonderes auf den ersten Blick, doch irgendwie scheint es mir bekannt!!!!


Kapitel 25-by Fefe

Ich blinzle ein Paar Mal um auch sicher zu gehen, dass ich mir das nicht nur einbilde.

Die Reporter stoppen ihre lästigen Fragen, als sie merken, dass ich mich für etwas anderes interessiere.

Ich stehe auf und laufe zum Fenster.

Ein schwarzer Van.

Oh mein Gott, das wird doch wohl nicht…

Ich klappe vor Schreck den Mund auf und starre nach draußen.

Dann drehe ich mich blitzschnell zu Celina und meiner Mutter um, die mich mit einer Unschuldsmiene angrinsen.

Willst du deine Besucher nicht empfangen? So gehört sich das doch für eine gute Gastgeberin! grinst Celina breit.

Langsam öffne ich die Tür.

Dieses Auto ich kenne es…. Und als sich die Tür öffne weiß ich auch woher:

Die Bilder vom Meet&Greet! schießt es durch meinen Kopf.



TOKIO HOTEL



Mit Wackeligen Beinen steh ich da in der Tür, unschlüssig darüber, was ich jetzt machen soll.

Celina hilft mir bei meiner Entscheidung, als sie mich Richtung Auto schiebt.

Nun sag schon Hallo, Michelle! drängt sie mich.

Das da ist Bill! stottere ich nervös.

Eben! Genau deshalb solltest du ja auch mal etwas sagen! lächelt Celina mir aufmunternd zu.



Auf in den Kampf denke ich mir noch, bevor ich schließlich auf den Weg zu den Jungs mache, die nun allesamt ausgestiegen sind.

Die Reporter sind total aus dem Häuschen.

Was für eine Überraschung.

Tokio Hotel die Retter des blinden Mädchens! sehe ich es morgen schon auf der Titelseite der Zeitung stehen.

Doch das ist mir jetzt egal.

Mit wackeligen Beinen gehe ich auf die Jungs zu.

Tom, Gustav und Georg.

Die Drei lehnen lässig am Auto und genießen offensichtlich die Aufmerksamkeit.

Doch meine Aufmerksamkeit, gehört allein ihm!

Bill!

Er sieht klasse aus, seine Augen strahlen und er lächelt lieb.

Er ist so perfekt!

Diese Tatsache macht es mir nicht unbedingt leichter…

Trotzdem lächle ich glücklich (so glücklich wie wahrscheinlich nie zuvor) und reiche ihm die Hand.

Schön, dass ihr gekommen seid!


Kapitel 26-by Fefe

Nach dem ich das gesagt habe, ist die Stimmung plötzlich viel aufgelockerter.

Bill lächelt und sagt: Klar doch, das wollten wir uns nicht entgehen lassen!
Mein Herz macht einen Sprung.

Bill ist hier !
Wir laufen zurück zum Haus.

Wollt ihr was essen, oder so? frage ich und kratze mich am Kopf.

Ihr seit wahrscheinlich besseres gewöhnt , aber…
Doch ich kann nicht aussprechen, denn Tom schreit plötzlich:
Oh wie geil! Hamburger! Ich muss lachen und beobachte Tom, der sich gierig auf das Buffet stürzt.
Auch Georg und Gustav lassen sich nicht zweimal bitten, sondern stürzen sich hungrig auf das Essen.

Auch Bill schielt hungrig zu den Köstlichkeiten des Buffets.

Mir ist das ein bisschen peinlich, das wir hier alles so in uns reinstopfen und… Er lächelt schüchtern und ich könnte ihm am liebsten zu Boden knutschen.

Bein dem Gedanken werde ich rot und sage nur: Kein Problem!
Bill grinst über beide Ohren und bedient sich nun auch kräftig am Buffet.

Ich grinse und beobachte die hungrigen Jungs, die sich offensichtlich auch gar nicht von den Presseleuten und den anderen Besuchern stören lassen.

"Willst du nicht mitessen?" fragt Bill mich plötzlich.

Ich grinse und lade mir auch einen Teller voll.



Während wir essen und so ins Gespräch kommen, merke ich erst einmal wie normal die Jungs geblieben sind und wie toll es ist mal so ganz unverkrampft mit ihnen zu sprechen.

Klar das Meet&Greet war auch toll, aber da war es eben einfach offizieller, da war es quasi ihre Pflicht nett zu sein.

Und: damals war ich blind.

Jetzt ist es eher, als würde man mit ein paar Freunden am Tisch sitzen, so locker ist die Atmosphäre.
Wir quatschen über Musik, Filme und ihre Erlebnisse als Stars.
Sie erzählen von lustigen Fanaktionen und was ihnen besonders gefallen hat.
Dabei müssen wir ein paar Mal laut lachen, so dass sich die restlichen Besucher immer zu uns umdrehen und uns mustern.
Aber es ist mir egal.
ich habe so gute Laune wie lange nicht mehr und Bill trägt mit seinem wahnsinns Lächeln einen Teil dazu bei.
Das die Jungs aber nicht zufällig hier sind, weiß ich auch…
Ich lächel und sehe rüber zu Celina, die mit am Tisch sitzt.

Das war doch geplant frag ich sie mit Blicken.

Sie grinst nur und ich denke mir meinen Teil.

Ist ja eigentlich auch egal.

Fest steht: ich sitze hier mit den Jungs von Tokio Hotel und es ist toll, einfach perfekt.


Kapitel 27

Die Stunden werden zu minuten und die minuten zu Sekunden.
Die Zeit mit den Jungs vergeht wie im Flug.....Es kommt mir so vor als wären sie gerade erst angekommen!!
Doch leider ist die Zeit des Abschieds gekommen...
Ehe sie gehen kommen die Reporter in scharen angestürmt um noch ein paar letzte Bilder von mir und von den Jungs zu ergattern.
Freudig lasse ich mich mit den Jungs ablichten und bin jetzt schon auf den dazugehörigen Artikel gespannt.
Im moment kommt mir noch alles vor wie in einem Traum...Wahrscheinlich muss ich erst mal eine nacht drüber schlafen ehe ich das alles realisieren kann.
Zusammn mit den Jungs laufe ich Richtung Van...Jetzt müssen sie wirklich gehen und ich werde sie wahrscheinlich nie wieder sehen könne.
Vielleicht hab ich mal die Chance sie auf einem Konzert singen zu hören, aber so haut nah wie heute nie wieder....
Der Abschied dauert lange...Jeder der Jungs kommt einzeln auf mich und Celina zu und umarmen uns!!
Ich würde sie am liebsten nie wieder gehen lassen.Zu Anfang dachte ich dass ich nur stilschweigend da sitzen würde und kein Wort über meine Lippen bringen könnte.
Doch die Jungs waren so locker drauf, dass das sprechen wie von selbst kam.
Kaum zu glauben dass die letzten Stunden so schnell vorüber gingen und am liebsten wäre mir es wenn sie erst jetzt angekommen wären.
Als Bill zu mir kommt drücke ich ihn besonderst fest an mich...Kann dieser Moment nicht ewig dauern??
Nein kann er nicht, denn schon hat sich Bill wieder von mir gelöst und verschwindet mit einem letzten Ciao in dem Van.
Jetzt bleibt nur noch Tom...er hat sein typisches Macho Grinsen aufgesetzt.
Wie hat die Mutter dass nur hinbekommen, 2 so hübsche Jungs auf die Welt zu setzen?
Auch er umarmt mich und verschwindet im Van...Alle Winken uns nochmal zu ehe Tom die Türen zu zieht und sie im dunklen der Nacht verschwinden!!!
Jetzt heoßt es erstmal Celina danken....Die beste Freundin die man haben kann...Die keine Überraschung auslässt.
Die in schweren zeiten zu mir gehallten hat und noch immer zu mir hällt!!!
Ohne sie wäre ich aufgeschmissen...
Ich schmeiße mich in ihre Arme"Danke süße...danke für diesen unvergesslichen Tag"
Sie winkt ab"HAb ich doch gerne gemacht..und ich hab auch noch was für dich" grinsend hällt sie mir ihr Handy entgegen.
Ich kann kaum glauben was sie mir da zeigt!!


Kapitel 28

Mein Herz scheint für einige Sekunden still zu stehen...
Ist es wirklich dass was ich denke oder will Celina mich nur verarschen?
Celina scheint meine Gedanken lesen zu können und spricht mit aufgeregter Stimme.
"Es ist Bills nummer....und ich hab ihm deine gegeben.
Natürlich können andere Fans mit seiner numer nichs anfangen, er braucht also keine Angst zu haben, das sie in falsche Hände gerät"
Ich kann mein Glück kaum fassen...So viele Jahre habe ich gelitten und plötzlich kommt alles gute auf mich eingebrasselt.
Glückspilz
Was soll ich jetzt machen?
Anrufen unmöglich...Ich werde wahrscheinlich keinen TOn raus bringen...aber solange warten bis er mich anruft, will ich auch nicht!!!
In seinem Stress wird er wahrscheinlich gar nicht dazu kommen, geschweigedem an mich denken.
Aber hallt mal...Wenn Bill meine Handynummer wollte, dann heißt des ja dass er mich toll findet!!
Oder vielleicht will er auch nur eine Freundschaft mit mir...
Ich bin ratlos, dennoch freue ich mich wie ein Schneekönig und umarme Celina.
Hoffentlich ruft Bill so schnell wie möglich an, wenn er es überhaupt jemals tun wird!!
Zusammen mit Celina laufe ich wieder zurück auf das Fest....Natürlich habe auch ich mir gleich die Nummer von Bill in mein Handy eingespeichert.
Vielleicht hab ich ja doch den mut dazu IHN anzurufen.
Der Festsaal ist schon ziemlich leer.
Die meisten leute sind schon gegangen und auch nachdem Tokio Hotel das Fest verlassen haben, sind die Reporter ebenfalls gefahren.
Zum Glück keiner dieser lästigen Fragen....Davon gab es heute viel zu viele!!!
NAch einer Stunde sind alle Gäste gegangen und ich bin überglücklich dass ich gleich in mein geliebtes Bett hüpfen kann.
Celina schläft heute hier, schließlich muss ich noch mal alles mit ihr bereden was wir heute erlebt haben.
Wenn ich das einem erzählen würde, es würde mir garantiert keiner glauben.
DIe würden mich doch alle für verrückt erklären....
Überglücklich und in Gedanken bei Bill schlafe ich nach etlichem gelache schließlich ein....
Morgen werde ich ihn anrufen denke ich mir noch, ehe ich eingeschlafen bin!!


Kapitel 29-by Fefe

Die Dankesfeier ist nun schon drei Wochen her und ich habe Bill immer noch nicht angerufen.

Ich war zwar schon ein paar mal kurz davor, aber sobald auch nur das erste Wählzeichen zu hören war, habe ich wieder aufgelegt.

So auch vor fünf Minuten.

Celina sitzt neben mir und verdreht die Augen.

"Mann Michelle… das wird ja nie was. Der hat mir die Nummer ja nicht zum Spaß gegeben!"

Sie sieht mich an und will mir das Handy wegnehmen.

"Celina, nein, nicht.. wenn dann rufe ich an".rufe ich panisch.

"Du tust es ja doch nicht!" meint sie ein wenig enttäuscht, gibt mir aber trotzdem mein Handy zurück.

Dann grinst sie: "Vielleicht rufst du ihn ja heute Abend an?"

Heute Abend steigt eine Feier bei Celina, denn ihre Eltern sind übers Wochenende weggefahren.

"Ja".. meine ich leise, Vielleicht bin ich heute Abend mutiger.



*aus Bills Sicht*



Ich schaue auf das Display meines Handys. Nichts.

Es ist drei Wochen her, dass ich Celina meine Nummer gegeben habe, aber gemeldet hat sie sich immer noch nicht.

Celina Ein Lächeln huscht über mein Gesicht, wenn ich an sie denke.

Sie ist nicht nur hübsch, nein sie ist auch och verdammt nett. Was sie alles für ihre Freundin arrangiert hat. Wahnsinn. Ein Mädchen zum Verlieben.

Tom sitzt plötzlich neben mir.

"Und? Gibts was Neues? "Er sieht mich fragend an.

"Nein.. weder von Celina, noch von Michelle!"

Tom seufzt und verschränkt seine Arme hinter seinem Kopf.

"Mehr als warten können wir nicht, oder?"

Ich schüttel den Kopf.

"Tja dann warten wir eben!" Er grinst. "Du auf Celina und ich auf Michelle!"



*aus Michelles Sicht*



Die Party ist im vollen Gange. Es fließ eine Menge Alkohol und die ersten fangen schon an zu torkeln.

Ich beobachte alle und nippe an einem Glas Wodka-Cola.

Da schmeißt sich Celina plötzlich neben mich.

"Na? Schon genug Mut angetrunken? "grinst sie mich an.

Haha!

"Nicht?" Sie reicht mir ihr Glas. Dann trink das auch noch!

Ich sehe sie an.

"Wenn du heute nicht anrufst, mach ich das!" sagt sie tadelnd.

"Du kannst den Jungen doch nicht ewig warten lassen! "Sie zwinkert mir zu.

Wahrscheinlich hat sie Recht.

Celina hat so viel für mich getan… Das Meet&Greet, Tokio Hotel auf der Dankesfeier und zum krönenden Abschluss auch noch Bills Nummer.

Sie kann jetzt nicht auch noch für mich anrufen.

Ich hab ihr genug zu verdanken.

Ab jetzt liegt mein Glück auch in meinen Händen.

Mutig greife ich zu meinem Handy. Sobald ich Bills Nummer nur sehe, jedoch bekomme ich wieder Angst und lege das Handy wieder weg.

Verdammt!

Dann eben doch Mut antrinken.

Ich hebe mein Glas Wodka-Redbull und trinke es in einem Zug aus…


Kapitel 30

Nach dem vierten Red Bull hat Celina die Schnauze gestrichen voll"Du hast dir jetzt genug mut angetrunken" entschlossen gibt sie mir mein Handy in die hand.
Ich hab mir überhaupt keinen mut angetrunken...Mein entschluss steht noch genauso wie vorhin, nur dass ich stock betrunken hier sitze und alles doppelt sehe!
Ich schüttel verzweifelt mit dem Kopf, denn ich weis Celina wird mir keine Ruhe geben, bis ich mich endlich getraut habe.
Aber wenn nicht heute wann dann??
Wahrscheinlich werde ich niemals den Mut dazu finden.......Ich überlege kurz!!
"NA gib schon her"entschlossen verlange ich nach dem Handy dass ich eigentlich nur wenige Zentimer von mir entfernt liegt, ich jedoch zu faul bin dnach zu greifen*g*.
"Soll ich ?" Ich bin mir der ganzen Sache wirklich nicht sicher, Celina jdeoch nickt wie wild und fordert mich ungefähr zum hundertsten mal diesen Abend auf ihn endlich anzurufen.
"Ich kann nicht"gebe ich kleinlaut zurück"ICh kann mich doch nicht mit einem Star unterhallten.....Ich werde kein Wort heraus bekommen"
"Jetzt mach mal n Punkt...Was war denn an deiner Feier? Habt irh euch da nicht unterhallten wie 2 ganz normale Menschen?"
Stimmt ....sie hat vollkommen recht.
Da hatte ich gar nicht mehr dran gedacht!
Ohne irgend etwas darauf zu erwidern wähle ich seine Nummer...
In wenigen Sekunden werde ich seine Stimme hören...In wenigen Sekunden telefoniere ich mit ihm.
Es klingel einmal.....dann ein zweites mal!
"Hallo" eine mir allzuvertraute Stimme höre ich und bin kurz vor einem Nervenzusammenbruch!!!


Kapitel 31

„Hey!“ lalle ich los.
Plötzlich finde ich diese Situation einfach nur zu komisch.
„Wer ist da?“ fragt Bill mit seiner zuckersüßen Stimme vom anderen Ende.
„Ich ..also Michelle!“ ich kichere los und Celina rollt mit den Augen und gibt mir zu erkennen, dass ich mich nicht so kindisch verhalten soll.
Bill ist still. Vielleicht ist er ja geschockt?
Ich räuspere mich und frage dann: „Und wie geht’s dir so?“
„Ähm.. ganz gut.“ Bill scheint nicht sonderlich begeistert zu sein, von meinem Anruf.
Ich verdeutliche Celina das ich nicht weiß, was ich sagen sol und kurz entschlossen nimmt sie das Telefon in die Hand.

*aus Bills Sicht*

Als das Telefon klingelt habe ich schon ein komisches Gefühl.
Es ist Michelle.
Sie scheint etwas getrunken zu haben und nicht besonders wenig.
Lange pausen entstehen und ich bin kurz davor wieder aufzulegen, als sie ans Telefon geht.
Ihre Stimme löst sofort ein unkontrolliertes Herzklopfen bei mir aus.
„Hey Bill! Ich bins Celina!“
Ich will etwas antworten aber ich kann einfach nicht…
Celinas Stimme ist der Wahnsinn und gefasst redet sie weiter.
„Michelle ruft eigentlich an um dir etwas zu sagen… Naja sie hat nur noch nicht die richtigen Worte dafür gefunden.“
Eine weitere Pause entsteht und ich höre gedämpft wie Celina mit Michelle redet.
„Bill.. ist du noch dran?“ fragt sie dann wieder mich.
„Ja klar!“ sage ich aufgeregt.
„Worum geht es denn?“ frage ich neugierig.
„Das kann ich dir nicht sagen..“ antwortet Celina und ich spüre das ihr die Frage unangenehm war…
Was will denn Michelle mir sagen, was Celina mir nicht sagen kann?
Aufgeregt höre ich wie Celina das Handy wieder an Michelle reicht.

*aus Michelles Sich*

Als Celina mir wieder das Telefon in die Hand drückt hole ich noch einmal tief Luft, bevor ich schließlich unkontrolliert losplappere.
„Hey Bill.. was ich dir eigentlich sagen wollte… Naja ich habe mich in dich verliebt. Schon so lange. Wo ich dich nicht mal kannte.. ich meine damals war es nur deine Stimme, die ist so umwerfend sexy, aber du… na ja du bist einfach Wahnsinn und bei meiner Dankesfeier… Wow das war so toll, dass du da warst. Ich hab richtig gespürt das da etwas zwischen uns ist und..“
Immer weiter labere ich Bill zu und Celias Augen werden immer größer.
’Bist du wahnsinnig?’ formt sie mit ihren Lippen aber ich ignoriere das.
Immer mehr sage ich Bill wie sehr ich ihn liebe und langsam fällt alle Aufregung von mir ab. Es ist mir nicht einmal unangenehm das Bill nicht einmal antwortet.
Dann auf einmal reißt mir Celina das Handy aus der Hand und sagt schnell: „Bill? Sorry ich glaube Michelle geht es nicht so gut.. Tschau!“
“Mir geht es prima!“ lalle ich und versuche das Handy aus Celinas Hand zu greifen, aber keine Chance.
Celina hat längst aufgelegt und sieht mich strafend an.
„Was bitte war denn das?“


Kapitel 32

„Was denn?“ geh ich Celina an.
Sie wollte doch, dass ich Bill anrufe.
Celina regiert kühl. „Du hast dich zum Affen gemacht und zwar richtig!“
„Ich weiß nicht was du meinst!“ entgegne ich und torkele von dannen.
Celina hat sie doch nicht alle.
Nur weil sie sich das nicht getraut hätte.
Ich jedenfalls bin stolz auf mich.
Noch

Der nächste Morgen ist alles andere als toll.
Ich wache auf mit wahnsinnigen Kopfschmerzen und dem Gefühl, eine Katze verschluckt zu haben.
Ächzend und den Kopf haltend, wanke ich ins Bad.
Ich bin fad, blass und habe Augenringe.
Kurz: Man sieht mir die durchfeierte Nacht an.
Ich spritze mir etwas kaltes Wasser ins Gesicht und schlurfe zurück in mein Zimmer.
Cola liegt auf dem Fußboden und schaut auf, als ich ins Zimmer komme.
Wenn ich an die Feier zurückdenke, fällt mir ein, dass Celina ja immer noch alleine is, auch mit dem ganzen Chaos von gestern Abend.
ich greife zum Telefon, welches auf meinem Nachtisch liegt und tippe ihre Nummer ein.
Nach dem zweiten Wählzeichen nimmt sie ab.
Sie klingt ausgeschlafener und fitter als ich.
„Hey!“ sage ich matt. „Ich wollt nur fragen, ob du vielleicht hilfe beim aufräumen brauchst, oder so.“
Einen Augenblick ist stille, doch dann höre ich Celinas Stimme.
„Wie geht’s dir?“
„Naja es geht!“ lache ich.
„Erinnerst du dich an gestern Abend?“ fragt sie vorsichtig.
„Naja so halb!“
„Oh.. na dann komm vorbei!“ sagt sie in einem seltsamen Ton.
„Celina, alles okay?“ frage ich.
„Ja klar.. ich erklärs dir wenn du da bist!“
„Ja okay, ich zieh mir nur schnell was an, bis gleich!“
Plötzlich bin ich hell wach. Ich renne zu meinem Kleiderschrank und zerre das erst beste raus.
Was Celina nur hat? So seltsam kenn ich sie gar nicht.
Ich schnappe mir meine Tasche und renne, vorbei an der verdutzen Cola, die Treppe hinunter.
„Ich bin bei Celina!“ ruf ich schnell in die Küche, bevor ich mir mein Rad schnappe und zu Celina fahre.

Ich klingle drein Mal bis Celina auf macht.
„Komm rein!“ sagt sie und lächelt.
Sie hat ihre alten Jeans an und trägt in der rechten Hand einen Müllbeutel.
Das Gröbste hat sie wohl schon beseitigt.
Ich schnappe mir ebenfalls einen Beutel und helfe ihr den Müll und die leeren Flaschen einzusammeln.
Wir reden über dies und das, bis meine Neugier es nicht mehr aushält.
„Was meintest du denn vorhin mit dem Erinnern?“
Sie sieht mich nicht an, tut so als hätte sie es überhört.
„Celina!““ ruf ich sie.
Sie schaut auf, seufzt und lässt sich auf die Couch fallen.
„Naja du hattest gestern ei.. na ja nennen wir es mal interessantes Gespräch mit Bill.“
„Mit Bill?“ Meine Augen werden größer.
„Naja aber es war nicht unbedingt so, wie es hätte laufen sollen.
Ich runzele die Stirn.
„Wie meinst du das?“ frage ich ängstlich.
Sie sieht mich mitleidig an und fängt an zu erzählen…


Kapitel 33

„Du wolltest ihm deine Gefühle gestehen.. das weißt du ja noch!“ fängt Celina an.
„Ja..“ ich werde kreidebleich. Oh Gott bitte nicht das was ich befürchte…
„Naja du hast ihm schon das gesagt was du denkst.. nur ähm naja!“ Celina stoppt und kratzt sich verlegen am Hinterkopf.
„Was hab ich?“ frage ich verzweifelt und fürchte das Schlimmste. Aber das Schlimmste kann immer schlimmer werden…
„Naja du hast einen auf verliebten Groupie gemacht um es mal so zu sagen, aber es lag bestimmt nur am Alkohol!“ versucht sie mich aufzumuntern.
Ich sacke in mich zusammen.
„Oh Gott wie peinlich!“ Die Hände vors Gesicht schlagend sitze ich nun da und würde am liebsten heulen.
„Er hält mich bestimmt für den letzten kleinen dummen Kreischie..“
Ich werfe Celina einen Blick zu doch sie zuckt nur mit den Schulten.
„Ruf ihn noch mal an und erklär ihm alles?“ schlägt sie vor.
„Oh nein, der nimmt doch nicht ab wenn er sieht das ich anrufe.“
Ich bin verzweifelt.
„Dann ruf ihn doch vom Festnetzt an.“
„Ich trau mich nicht, am Besten streiche ich das Wort Bill aus meinem Wortschatz!“ seufzend werfe ich meinen Kopf nach hinten.
„Naja aber wenn du ihn wirklich willst dann muss du was machen!“
Ich kaue nervös auf meiner Unterlippe herum bis mir die rettende Idee kommt.
„Na klar… DU rufst einfach an!“ Ich springe vor Begeisterung auf.
„Die Idee ist bescheuert!“ sagt Celina sofort.
„Das ist eine Sache zwischen dir und Bill, ich hab keinem Bock auf Vermittler sein!“

Ich weiß nicht wie, aber ich habe es geschafft sie doch zu überreden.
Gemeinsam stehen wir in der Küche und Celina ruft Bill an, mit Lautsprecher so das ich alles hören kann.
Es ertönt eine halbe Ewigkeit das Freizeichen und Celina ist kurz davor aufzulegen, als er ans Telefon geht.
„Ja?“ Er scheint unsicher, wer ihn den anruft.
„Hey Bill! Hier ist.. Celina!“ Sie wirft mir einen unsicheren Blick zu und ich ermutige sie weiter zusprechen.
„Hey Celina, wow schön das du anrufst!“ Bill klingt wahnsinnig erfreut, dass sie anruft und genau das macht mich misstrauisch.
„Ja ich hab auch einen Grund. Ich rufe im Namen von Michelle an!“
Bill seufzt genervt und kaum überhörbar.
Ich versuche das zu ignorieren und so auszusehen als hätte ich es nicht gehört.
Michelle schaut wieder unsicher zu mir rüber, redet dann aber gleich weiter.
„Das gestern, naja Michelle hatte ein bisschen viel getrunken, aber das was sie gesagt hat..naja es sollte natürlich nicht so klingen, aber im Kern ist es die Wahrheit!“
Am anderen Ende der Leitung war es still.
„Und was denkst du?“ hakte Celina nach.
Bill schwieg immer noch und mir wurde langsam flau im Magen.
Plötzlich setzte er an.
„Weißt du Celina, eigentlich hatte ich gehofft, dass du mal nicht wegen Michelle anrufen würdest!“
Sie stutzte und schien genauso überrascht wie ich.
„Ich hab dir meine Nummer nicht gegeben damit Michelle mir ihre Liebesschwüre zusäuseln kann.. ich hab sie dir gegeben.. weil..“ er stoppt kurz, aber ich kann mir denken was er sagen will.
„Ich hab mich in dich verliebt Celina, nicht in Michelle!“

Kapitel 34

Meine kleine Traumwelt stürzt mit einem Schlag zusammen.
Er liebt Celina nicht mich, aber wie konnte ich nur so naiv sein und glauben er könnte in mich verliebt sein.
Celina sitzt kreidebleich vor mir und siht mich flehend an sie aus dieser beschissenen Situation zu retten, doch da frägt sie die falsche.
Der Schpck sitzt tief....so fest dass ich nicht mal den drang verspüre zu heulen.
Celina ist nicht mal in ihn verliebt......ich schon!!!
Und was hat sie was ich nicht habe??
Ins Bett legen und den kopf unter dem Kissen verstecken das ist genau das was ich jetzt brauche,aber irgendwie bin ich auch neugierig wie sich Celina aus dieser Situation rettet.
Bill hat sich gestern sicher genauso gefühlt.
Hilflos und ohne jede vorwarnung von einem kleinen besoffenen Mädchen angerufen und noch mit Liebesschwüren zugesäuselt worden.
Wie Peinlich!!!
So was kann ja auch nur mir passieren....
Aber wieso hat er keine Mühe und kosten gescheut mir zu helfen??
Wahrscheinlich wollte er damit Celina nur schöne Augen machen und ihr damit zeigen was für ein toller und hilfsbereiter "Mann" er ist.
Und ich hatte mir noch ernsthaft Chancen ausgerechnet, aber nicht weil ich es so wollte, sondern weil er mir diverse Zeichen gesetzt hat.
Letzten endes waren es ja doch keine Zeichen, zumindest nicht für mich.
Celina hat mich in meinem denken ja noch bestärkt.....
Sie hat mir das Telefon ja förmlich aufgezwungen.
Alleine wäre ich niemals auf die Ideen gekommen.....
Wie Peinlich
Am liebsten würde ich diesen Vorfall aus meinem Leben streichen....
Wieso musste ich mich auch so willenlos besaufen....
hätte ich mir nicht vorher gedanken darüber machen können was für konsequenzen das ganze mit sich ziehen kann!!!!
"WAS???" Celina quikt dieses Wort schön förmlich und resit mich somit aus meinen Gedanken.
Jetzt hab ich nicht mal mitbekommen wie sich sich gerettet hat.
Ihre Augen weiten sich und ein grinsen breitet sich auf ihrem Gesicht aus.
"Okey...Wir telefonieren!Bis bald" Sie legt auf und läuft auf mich zu , ehe sie in lachendem Gälechter ausbricht.
Ich finde diese Situation ganz und gar nicht zum lachen.
Eher zum davonlaufen und Heulen......
SIe versucht mir irgendetwas zu erklären, doch statt dessen kommen nur komische Wörter dabei raus.
Sie reist mich in ihren Bann und ich muss mit lachen.
Einfach so...obwohl mir nicht mal zum lachen zu mute ist.
Sie atmet ein paar mal tief ein und aus und beginnt dan von neuem!
"Tom.....Er findet dich toll"
Verblüfft schaue ich Celina an...Toll davon kann ich mir auch nichts kaufen denke ich mir.
SIe packt mich an den Schultern und schreit:
"Er ist bis über beide Ohren in dich verknallt"

Kapitel 35

Ich finde diese Nachricht alles andere als erfreulich.....Ich will Bill und nicht diesen möchtegern Macho, der angeblich schon mit unzähligen Mädels gepopt hat.
Männliche Schlampe
Angi ist hin und weg von dieser Nachricht....Das Bill ihr gerade seine liebe gestanden hat, registriert sie gar nicht so richtig.
Oder ignoriert es einfach nur gekonnt......
Was soll da draus nur werden.....???
Ich wäre der eifersüchtigste Mensch auf Erden, wenn Celina was mit Bill anfangen würde, aber andererseits, wenn sich Celina auch in ihn verlieben würde dürfte ich mich auf keinen fall dazwischen stellen.
Bill soll es gut gehen und es reicht wenn ich leide.....
"UNd was hast du jetzt vor zu machen?" stelle ich Celina als Frage....dieses fröhliche gesumme von ihr geht mir heftig auf die Nerven.
Sie überlegt einen moment und antwortet dann eher zögerlich als völlig überzeugend"Ich will nichts von Bill...er gehört dir und ich lasse meine finger von ihm"
Was hätte sie auch sonst antworten sollen?Sollte sie mir gestehen dass auch sie in ihn verliebt ist??
Des hätte ich garantiert nicht hören wollen!!!

*aus Bills Sicht*

Jetzt ist es raus und ich fühle mich alles andere als erleichtert.
Michelle das Herz zu brechen, ist garantiert nicht schön für mich.
Dennoch muss ich auf meine Gefühle hören und nicht darauf achten ob ich irgend jemanden damit verletze.
Vllt freundet sich Michelle mit dem Gedanken an, dass Tom sie toll findet.
Wenn Tom raus bekommt dass ich es ihr gesagt habe, wird er mich umbringen, aber irgendwie musste ich mich ja aus dieser beschissenen Situation retten.
Und wer weiß....eines Tages wird mir Tom vllt sogar dankbar dafür sein.Sonst macht er ja bei seinen weibergeschichten auch nicht einen auf schüchtern!!!
Da lässt er auch immer den Macho raushängen und lässt keine Chance aus um ihnen den Hof zu machen.
Eigentlich muss er es auch gar nicht raus bekommen,dass ich es den beiden gesagt habe!!!!

*Aus Celinas Sicht*

Bill ist in mich verliebt....Irgendwie habe ich das ganze nicht verdaut und glauben kann ich das ganze auch nicht!!
Michelle ist in Bill verliebt und wenn ich mir einen von den beiden twins aussuchen müsste, würde ich definitiv Tom aussuchen.
Aber das ist meistens so, denjenigen den man eigentlich haben will bekommt man nicht und denjenigen den man nich haben will, den bekommt man praktsich hinter her geschmissen!!!
Ein Teufelskreis.....
Michelle sieht auch nicht glücklich aus mit der Nachricht....aber eigentlich würden die beiden perfekt zusammen passen!!
Bill und ich haben auch schon einen Plan ausgeheckt...jetzt muss nur noch alles klappen und Michelle ist in kürzester Zeit das glücklichste Mädchen auf Erden.....
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