Kapitel 1

-Schatz wir werden umziehen! -Mit diesem Satz brach für mich eine Welt zusammen und ich rannte
blindlings aus dem Haus. Ich konnte es einfach nicht glauben was mir meine Eltern da gerade gesagt hatten.
Mein Name ist Mia, bin 17 Jahre und wohne hier in Berlin schon seid ich ein kleines Baby war.Ich hatte viele tolle
Freunde und dachte nicht im Traum daran sie zu verlassen. Ich rannte soweit mich meine Kraft bringen konnte,
irgendwann blieb ich erschöpft stehen und lief kraftlos zu meinem Lieblinsort um mir dort meiner gedanken
klar zu werden! An meinem Lieblingsort setzte ich mich auf einen Felsen.....Hier kam ich immer her, wenn es mir nicht
gut ging und ich nicht mehr weiter wusste...Dieser Ort war einfach Wunderschön, er steckte voller zauber und überraschungen! Ich dachte über alles nach , über meine freunde, meine Leben und auch diesen Platz könnte ich nie mehr besuchen gehen. Die Tränen die ich die ganze Zeit versucht hatte zu unterdrücken, lies ich jetzt einfach
laufen , hier konnte mich ja niemand sehen. Wie soll ich dass nur meiner aller besten Freundin Paula erzählen??
Sie wird am boden zerstört sein und wir werden uns wahrscheinlich nur ab und zu in den Ferien gegenseitig Besuchen gehen können. Oh nein und da war noch mein Freund Mike....Als ich an ihn dachte liefen mir die Tränen in Strömen
über das Gesicht. Wir waren schon seid knapp 3 jahren zusammen aber ich liebte ihn so sehr, aber ich glaubte kaum daran dass diese Beziehung weiterhin bestehen könnte. Ich wollte ihn um nichts auf der Welt verlieren aber
ich musste der Wahrheit ins Gesicht blicken , dass es mit uns wahrscheinlich aus sein wird! Ich verbrachte wie so oft einige Stunden an diesem Wunderschönen Platz und als ich mich auf den Heim weg machte, dämmerte es bereits.
Vor unserer Haustür atmete ich noch einmal tief durch um mich in die Höhle des Löwens zu Stürzen. Ich schloss die Tür auf und ging hinein. Meine Mutter kam weinend auf mich zu und schrie mich an: -Wo bist du gewesen? Papa
und ich haben uns schreckliche Sorgen gemacht! Wir dachten schon du kommst gar nicht mehr!-
-Ich wollte einfach alleine sein, oder meint ihr etwa ich freue mich darüber dass wir von hier wegziehen? -schrie ich zurück.....Ich lies meine Mutter einfach stehen , schnappte mir das Telefon, rannte in mein Zimmer und wählte die Nummer von Paula um ihr alles mitzuteilen. Die Mutter ging ans Telefon und mit meiner immer noch verheulten Stimme sagte ich: -Hallo Frau Mayer ist Paula zu Hause?-
-Du hörst dich aber gar nicht gut an, ist irgend etwas passiert? -fragte sie mich beunruhigt
-Paula wird es ihnen sicher erzählen! Ich will erstmal dass sie es weis bevor es jemand anderes erfährt- antwortete ich ihr
Sie rief nach Paula und wenige Augenblicke später hatte ich sie am Telefon.
-Hey süße!, Na wie geht es dir?-
-Nicht so gut! -gab ich ihr zurück und schon wieder liefen mir die Tränen über das Gesicht
Ich brachte es einfach nicht übers Herz ihr von dem Umzug zu erzählen.....als ich mich wieder gefangen hatte sagte ich kurz und knapp: -Meine Eltern haben entschlossen dass wir von hier wegziehen!-
Ich hoffte dass Paula irgend etwas sagen würde aber keine Antwort kam und als ich in den Hörer rief, hörte ich auch schon dass besetzt zeichen....5 Minuten später stand Paula völlig auser Atem und mit verheulten Augen in meinem Zimmer! Sie rannte auf mich zu und nahm mich in den Arm. So standen wir eine ewigkeit da und als sie
endlich wieder ihr Stimme gefunden hatte sagte sie mit zittriger Stimme
-Jetzt erzähl mal!, Wieso müsst ihr wegziehen?-
-Ich weis es nicht, als meine Eltern mir es gesagt haben , lief ich einfach aus dem Haus und bis jetzt hab ich sie noch nicht gefragt! -antwortete ich ihr
Wir beschlossen gemeinsam runter zu gehen und mit meinen Eltern zu reden, vielleicht gibt es ja doch noch eine
Chance das ihr hier bleibt versuchte mich Paula zu beruhigen!
Wir setzten uns mit meinen Eltern ins Wohnzimmer und sie erzählten uns dass mein Vater seinen Job verloren hatte
und in Magdeburg eine neue Stelle gefunden hatte.
-Es führt kein Weg daran vorbei, oder meinst du wir können mit nichts unser Haus bezahlen? -sagte meine Mutter leicht wütend!
Klar verstand ich sie aber sie musste auch mich verstehen, dass ich nicht einfach so gehen konnte von heute auf morgen!
-Wann geht es los?- fragte ich wütend
Ich dachte mir dass es höchstens in einem Monat sein wird  doch meine Mutter meinte nur knapp:
-Es geht schon in 3 Tagen los. Dein Vater muss so schnell wie möglich die neue Stelle annehmen sonst bekommt sie ein anderer! Wir haben schon alles geplant und morgen fangen wir an unsere Sachen zu Packen!-
Nein....Was hatte sie gerade gesagt in 3 Tagen? ICh wollte und konnte es nicht glauben....Und Paula war schon wieder den Tränen nahe und schaute mich vorwurfsvoll an als ob ich noch Schuld an der ganzen Sache hätte... Ich sah auf die Uhr es war bereits kur vor 23 Uhr und ich war Tod müde !
Paula rief ihre Mutter ob sie Zeit hätte sie abzuholen.Wenige minuten später stand sie vor unserer haustür und hupte laut.
-Ciao meine Süße, ich werde dich morgen gleich nach dem aufstehen anrufen!- sagte ich
Sie ging hinaus mit einam kurzen und knappen OK . Ich ging hoch ins Bad und machte mich Bettfertig....Tod müde und in Gedanken verloren schlief ich endlich ein!
AM nächsten Morgen wurd ich von lauter Lärm geweckt.....Ich ging runter um zu sehen was los ist und sah meine Eltern die schon aufgestanden waren! Sie packten alles in kartons und 2 Freunde von meinem Vater brachten die vollgestopften Kartons ins freie um sie dann in dem Umzugswagen zu verstauen.
Jetzt konnte ich mich wieder errinern was gestern vorgefallen war und ich fing erneut an zu weinen...
-Es wird schon alles schief gehen- versuchten mich meine Eltern zu beruhigen
Doch ich sagte nichts dazu sondern ging einfach ans Telefon und rief Mike an. Ich sagte ihm dass ich etwas sehr wichtiges mit ihm zu reden hatte und ich mich mit ihm in einer Stunde im Park treffen wolle,
-OK mein Schatz, Bis gleich! Ich freu mich schon dich zu sehen- antwortete er mir und ohne Tschüss zu sagen
legte ich auf. Dass liebte ich einfach an ihm, obwohl wir schon eine ewigkeit zusammen waren freute er sich immer wieder mich zu sehen und auch wenn wir uns mal nur einen Tag nicht sehen konnten schrieb er mir eine Sms dass er mich vermisst. Wie ich ihn liebe und jetzt musste ich ihn einfach aufgeben nur wegen meinem Vater....wegen seinem Scheiß neuen Job.
Ich ging ins Bad und stieg schnell unter die Dusche. Danach ging ich an meinen Kleiderschrank und zog blind irgendwelche Klamotten raus. Zum Überlegen hatte ich keine Zeit mehr ich musste in 20 minuten im Park sein.
Als ich endlich fertig war ging ich hinaus! Die warme Luft tat so gut ich hatte die schnautze voll von kälte und so
langsam fing es an Sommer zu werden!
Im Park angekommen setzte ich mich auf die Bank an der wir uns immer trafen. Er war noch nicht da und in der
zwischenzeit überlegt ich mir wie ich es ihm am besten sagen sollte.
Plötzlich spürte ich eine Hand in meinem Nacken und ich sah Mike. Ich muss wohl total in Gedanken verloren
gewesen sein, denn ich sah ihn nicht einmal kommen.
-Hey guten Morgen mein Schatz!- sagte ich zu ihm und versuchte mir nichts anmerken zu lassen.
Er gab mir einen Kuss und ich dachte an meine Bevorstehende Aufgabe ihm dass Herz brechen zu müssen.
Obwohl ich nicht einmal wollte und doch musste ich....Ich hasste meine Eltern einfach dafür dass sie mir so etwas
antaten, aber es half alles nichts und ich musste es hinter mich bringen.
-Ich hab dich hier her gebeten weil ich dir etwas sehr wichtiges sagen muss. -Meine Stimme versagte und mir
liefen Tränen über mein Gesicht.-
Mike kam zu mir ,gab mir einen Kuss und meinte nur : -so schlimm wird es schon nicht sein, solange du nicht vor
hast mich zu verlassen- und grinste dabei...
Ich sah ihn an und fing langsam an alles zu erzählen.....Immer wieder musste ich pausen einlegen weil mich meine
Stimmer verlassen hatte und ich mit den immer wieder aufkommenden Tränen kämpfen musste.Ich hatte den
wichtigsten Satz noch nicht ausgesprochen, denn bis jetzt hate ich ihm nur erzählt dass mein Vater seinen
Lob verloren hatte und meine Eltern nicht wussten wie sie dass Haus bezahlen sollten.
-Wir werden umziehen, nach Magdeburg -sagte ich langsam und konnte ihm dabei nicht einmal in die Augen
sehen. Nachdem MIke keine Reaktion von sich gab schaute ich ihn an. Ich traute meinen Augen nicht....
Er weinte! In all den jahren hab ich ihn nur einmal weinen sehen alls sein Vater gestorben war... Ich wusste wie es
ihm gehen musste......Erst hat ihn sein Vater verlassen und jetzt würde er erneut einen geliebten Menschen
verlieren! Er stand ohne ein Wort zu sagen auf und ging davon! Ich verstand ihn und lief ihm auch nicht hinterher...
Er würde sich schon noch bei mir melden dachte ich....Hätte ich gewusst wie es kommt dann wäre ich ihm
garantiert hinterher gerannt!!! Oh Shit, ich hatte ja versprochen Paula anzurufen....Oh Nein die ist bestimmt
sauer ,dachte ich mir und rief sie schnell von meinem Handy aus an ....Keiner ging ans Telefon und so mit
machte ich mich mit immer noch verheulten Augen auf den Weg nachhause! Ich achtete gar nicht auf
die MEnschen die mir Mergwürdige Blicke zuwarfen, ich hatte ja auch noch nicht die möglichkeit
mich im Spiegel zu betrachten. Als ich zuhause ankam lief ich gleich ins Bad und erschrack vor meinem eigenen
Spiegelbild: Mein Kajal war im gesamten Gesicht verteilt und meine Augen waren knallrot und angeschwollen vom
vielen Heulen....Ich ging in mein Zimmer ,legte mich auf mein Bett und schlief völlig kaputt und in Gedanken
bei Mike ein.....


Kapitel 2

Ein blick auf die Uhr genügte und ich war gleich hellwach. Oh nein, schon 19 Uhr! dachte ich und ging
gleich mal wieder das Telefon holen....Ich rief Paula an und diesmal hatte ich Glück!Ich verabredete
mich mit ihr, da dies mein vorletzter Abend in Berlin sein würde! Wir hatten uns dazu entschlossen in einen
Club zu gehen und so richtig zu feiern. Naja feiern konnte man es nicht nennen aber wir wollten nochmal so richtig
Spass haben bevor ich nach Magdeburg ziehe.
Ich ging schnell unter die Dusche, zog mich an und schminkte mich noch. Dann war es auch schon halb neun
und ich ging an die Bushaltestelle an der wir uns treffen wollten. Paula stand auch schon da und 5 minuten später
kam der Bus und wir stiegen ein. Am Club angekommen holten wir unsere Personalausweise raus und
streckten sie dem Türsteher entgegen. Der lies uns natürlich ohne Probleme rein. Wir waren schließlich beide schon 17!
Man war der Laden voll, hier ging echt die Post ab an diesem Abend. Ich sah ein paar bekannte Gesichter und
ging hin um Hallo zu sagen und bei der Gelegenheit erzählte ich ihnen dass ich nach Magdeburg ziehen würde.
-Na dann feier heut noch Ordentlich- sagte Jan und ging mit uns an die Bar um uns einen Drink zu spendieren.
Er bestellte uns beiden einen Long Island Eistee!- Als Abschiedsgeschenk- sagte er und drückte uns die Drinks
in die Hand. Wir tranken für gewöhnlich eigentlich keinen Alkohol und wenn dann nur in
kleinen Mengen. Wir wussten nicht mal was das war, was Jan uns bestellt hatte. Naja heute Abend sollte es ja
besonderst Lustig werden, dachte ich mir und trank meinen Long Island Eistee in großen Schlücken aus.
-IHHHHHHHHH- mich schüttelte es am ganzen Körper. Sowas schreckliches trinke ich sicher nicht nocheinmal.
Paulas Gesichts ausdruck verriet mir das selbe! Wir rauchten erstmal gemütlich eine an der Bar und bestellten uns
noch einen Sex on the Beach. Den konnte man schon eher geniesen! 4 Zigaretten, 3 Coktails und 4 Tequilas  später gingen wir
Sturz bedrunken auf die Tanzfläsche um zu tanzen. Naja tanzen konnte man es nicht gerade nennen, aber wir
hatten unseren Spass. Wir konnten schon kaum mehr auf unseren Beinen stehen und sind die ganze Zeit hin und
her gewangt. Plötzlich sah ich Mike an mir vorbei laufen, er würdigte mir nicht einmal einen Blick und ging einfach an mir vorbei. Ich war geschockt, ich konnte es einfach nicht fassen was er da gerade getan hatte. Vielleicht hatt er mich nicht gesehen redete ich mir selbst ein. Ich werde mal schauen wo er ist. Ich nahm Paula am arm und verschwand mit ihr auf der Toilette und erzählte ihr was Mike da gerade getan hatte. Oder besser gesagt ich versuchte es ihr zu erzählen doch in meinem Zustand in dem ich mich befand, nuschelte ich nur noch wirres Zeug! Paula meinte: Vielleicht hat es was mit dem Umzug zu tun.
Mhhh daran hatte ich noch gar nicht gedacht und ehrlich gesagt wollte ich mir den letzten Abend nicht versauen lassen, morgen war ja auch nich ein Tag an dem Ich ihn sehen und ihm alles erklären könnte. Also schnappte ich mir Paula und wir gingen auf die Tanzfläsche. Ich sah eine Freundin von mir und ging zu ihr hin.
-Hi, na wie geht es dir?- fragte sie mich
-Ja eigentlich ganz gut- gab ich ihr gleichgültig zurück. Ich wollte es nicht jedem auf die Nase binden dass ich schon morgen nicht mehr in der Stadt war und deshalb lenkte ich das Gespräch in eine andere Richtung. Meike kannte Paula noch nicht und ich wollte sie ihr vorstellen, doch als ich mich umdrehte war sie verschwunden.Ach die wird nur schnell auf die Toilette gegangen sein, dachte ich mir und sprach fröhlich mit Meike weiter. Nach einer Stunde war Paula immer noch nicht da und ich machte mir langsam echt ein wenig Sorgen um sie. Sie war ja schließlich stock betrunken. ICh entschuldigte mich bei Meike und ging auf die Suche. ICh konnte sie nirgends finden, auf der Tanzfläche war sie nicht , an der Bar war sie nicht und auf dem KLo war sie auch nicht. Ich dachte an den Chillout room, extra dazu da um sich nach einer wilden Tanzorgie auszuruhen. Der Raum war überfüllt von Menschen und zugequalmt bis oben hin. Ich ging durch den Raum und sah ein paar von Mikes Freunden, doch er selbst war nicht da. Ich ging auf sie zu und fragte nach ihm. Seine Freunde meinten nur kurz und knapp -Er hat gerade seinen Spass!- ........Was sollte dass den heißen,dachte ich verunsichert. Ich ging einfach weg , irgendwie war ich gar nicht so gut auf die Jungs zu sprechen.Wahrscheinlich hat es echt was mit dem Umzug zu tun, fing ich langsam auch selbst an zu glauben. Ich ging weiter nach hinten. Ich steuerte auf ein Mädchen zu( sie sah Paula sehr ähnlich) was gerade Wildknutschen auf einem der Sofas saß.Ah da bist du ja andlich sagte ich und zog Paula an der Schulter zu mir. Doch was ich da sah lies mir das Blut in den Adern gefrieren.
Dieser Junge war nicht irgendein Junge. NEIN es war Mike. Paula schaute erschrocken zu mir hoch brachte nur noch ein erschrockenes- Mia ich wollte dass nicht!- herraus, ehe ich mich umdrehte und rausrannte. Ich konnte es nicht glauben meine beste Freundin mit meinem Freund, oder zumindest waren sie das bis eben noch. Wie konnte sie mir sowas antun. Kurz vorm Ausgang begegnete ich einem Jungen. Seine Augen! Diese Wunderschönen Augen blickten geradewegs in meine und liesen mich nicht mehr los. Er wollte schon auf mich zu kommen. Ich meine man macht sich sicherlich schon seine Gedanken wen man ein verheultes Mädchen mitten in einem Club sah ,aber ich rannte weiter nach drausen. Ich war so vertieft in meinen Gedanken, dass ich das Auto nicht sehen konnte.Lautes quitchen, ein stechender schmerz und alles um mich herum wurde schwaz.........


Kapitel 3

Ich kam zu mir und im ersten moment wusste ich nicht wo ich war. ICh nahm nur ein lautes regelmäsiges Piepen war, mehr nicht!

Ich versuchte meine Augen aufzumachen aber dass grelle Licht lies es nicht zu. Ich wollte mich auf die Seite drehen, aber ein Schmerz lies mich leise Aufstöhnen und sofort spürte ich eine Hand an meiner. Ist alles OK? hörte ich eine mir nicht bekannte Stimme fragen. Ich versuchte erneut meine Augen aufzumachen und diesmal gelang es mir. Wer war dieser Typ? Und Blitzartig fiel mir wieder alles ein. Das mit Mike und Paula, wie sie Wildknutschend da saßen und an den JUngen dem ich an der Tür gesehen hatte, mit seinen Wunderschönene Augen. Genau dieser jemand saß jetzt vor mir und ich hatte immer noch keinen schimmer wo ich war!

-Äh, wer bist du? und was mach ich hier? -fragte ich ihn unsicher

-Ich heiße Tom....und du hattest einen Autounfall-

-Und was machst du hier?-gab ich zurück

-Ich habe dich am Ausgang gesehen, du sahst ziemlich übel aus, ich wollte gerade zu dir gehen aber da bist du schon weiter gerannt und als ich dir hinter her kam, hab ich nur noch gesehen wie das Auto auf dich zu kam. Und dann hab ich den krankenwagen gerufen, ja und jetzt bist du hier gelandet !-sagte er und lächelte dabei so unglaublich süß.

Die Tür ging auf und der Arzt kam herein, für die tägliche Visite wie er mir mitteilte.

-AHHH.....Du bist also aufgewacht, na wie geht es dir denn so??- erkundigte sich der Arzt

Aber er lies mich nicht antworten sondern redete gleich weiter. -du hattest einen Autounfall, ein Bein und ein Arm hast du dir gebrochen , eine Gehirnerschütterung und ein paar Rippen sind auch noch gebrochen, Du musst also noch eine Weile hier bleiben.-

Plötzlich fiel es mir wieder ein, dass wir ja umziehen werden und ich erkundigte mich nach dem Wochentag den wir heute hatten, denn ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Freitag antwortete Tom. der Arzt machte ein paar untersuchungen und ging dann wieder.

Oh nein sagte ich wohl etwas zu laut, denn tom fragte mich was los sei und ich erzählte ihm alles. Von dem Tag an als mir meine Eltern den Umzug gebeichtet hatten bishin zu Mike und Paula, dass ich sie Wildknutschend auf der Party gefunden hatte.

Er hörte mir aufmerksam zu und meinte schließlich: - Dass erklärt also, wieso du heulend von der Party gerannt bist, Ich dachte mir schon was so einem hüpschen Mädchen zugestosen sein musste dass es heulend von einer Party rennt!- ich lächelte ihn kurz an und began weiter zu erzählen.

-Eigentlich wollen wir gestern los fahren, nach Magdeburg aber...... -ich konnte meinen Satz gar nicht zu ende sagen, denn Tom unterbrach mich: -Hey dass ist ja geil, ich wohne auch in Magdeburg um genauzusagen in Loitsche. Ich bin nur hier weil ich mit meinem Bruder meine Tante besuche. Dann kennst du ja wenigstens schonmal jemanden in deiner neuen Heimatstadt-

Er lächelte wieder! In mir kam ein komisches Gefühl auf aber ich wusste nicht wieso! Naja ist ja auch egal, dachte ich mir und fragte ihn ob er mal meine Eltern hier gesehen hätte.

-Ja -sagte er,-vor etwa einer Stunde waren sie da , aber sie mussten gleich weiter. Sie kommen heute Abend wieder!-

Plötzlich ging die Tür erneut auf und ein Junge mit zerissenen Jeans, schwarzen Haaren die wie stacheln von seinem Kopf abstanden und geschminkten Augen kam herein. Im ersten Moment dachte ich sogar es sei ein Mädchen. An meinem Blick musste Tom gesehen haben dass ich ihn nicht zuordnen konnte und somit fing er an mir zu erklären.

-Dass ist mein Bruder Bill um genauzusagen mein Zwillingsbruder!-

Ich schaute Tom verwirrt an. Dass konnte doch niemals Zwillinge sein dachte ich mir. Sie sehen so unterschiedlich aus! Doch bei genauem hinsehen erkannte ich schon ein paar ähnlichkeiten.

Tom musste meinen verwirrten Blick gesehen haben und meinte kaum zu glauben was?

Ich gab nur ein kurzes und knappes -Ja -als antwort zurück! Ich wusste nicht was ich sonst hätte sagen sollen.Ich war immer noch total verwirrt. Bill hatte genau das gleiche Süße lächeln und die Augen. Oh mein Gott dachte ich nur. Aber bei Tom war es etwas anderes, bei ihm entfachte es ein Gefühl in mir was ich nicht richtig einordnen konnte. Genauso wie bei Mike, als ich ihn das erste mal gesehen habe auf einer Party. Und schon wieder schossen mir die Tränen ins Gesicht. Wie konnten mir die zwei nur so etwas schreckliches antun und dass obwohl es mir eh schon schwer genug fällt von hir wegzugehen. Aber in diesem moment war ich richtig froh bei dem Gedanken von hier weg zu gehen und die beiden nie mehr sehen zu müssen.

Bill und Tom sahen mich besorgt an doch sie fragten nicht was los sei. Ich wollte in diesem Moment auch nicht schon wieder erzählen was passiert war und auserdem kannte ich Bill gerade mal höchstens 5 minuten.Tom stand auf nahm mich in den Arm und meinte das wird schon wieder gut. Na toll dachte ich mir......der hat leicht reden!!!! Die Zwillinge gaben ihr bestes mich von meinen Gedanken zu befreien und wir lachten, ja ich konnte sogar schon wieder lachen!!!Obwohl ich die Zwei erst kurze Zeit kannte, fühlte ich mich bei ihnen geborgen und dass konnte ich gerade gebrauchen. Sie hatten so etwas vertrautes an sich!Wir erzählten uns gegenseitig Dinge aus der Kindheit und lachten uns schlapp. Die Zeit ging viel zu schnell vorüber, denn um 20 Uhr mussten sie sich von mir verabschieden. Ihre Mutter wartete mit dem essen auf sie! Ich hatte keine Lust alleine zu sein, aber was sollte ich machen. Ich las die mitgebrachte Bravo von Tom. Als ich das Titel blatt sah stockte mir der Atem. Da standen doch tatsächlich Tom, Bill und noch zwei andere Jungs die ich nich kannte. Darüber stand: DIE NEWCOMER 2005!!!!

Oh mein Gott ich hatte gerade eben zwei Stars in meinem Zimmer und habe es noch nicht einmal gewusst, dachte ich entsetzt und schlug die Zeitschrift auf.Auf seite 5 war ein riesen großer Artikel über die Band Tokio Hotel:

Gestern noch 4 ganz normale Jugendliche, heute schon die Newcomer Band 2005! Die 4 Jungs Tom(15), Bill(15), Georg(18) und Gustav(17) wurden über Nacht berühmt. Mit ihrer neuen SingleDurch den Monsun stiegen sie sofort von 0 auf 1.

Mit so viel erfolg hatten wir echt nicht gerechnet erzählte uns Bill der Sänger der Band bei einem Interview.

 

Ich las weiter doch so richtig glauben konnte ich das alles nicht! Und ich hatte noch nicht mal jemanden mit dem ich darüber reden konnte und so musste ich meine Freude mit mir alleine teilen und freute mich einfach auf den nächsten Besuch der Zwillinge.


Kapitel 4

Ich lag in meinem Bett im Krankenhaus und wartete gerade auf die Zwillinge. Heute sollte ich entlich entlassen werden, und Tom und Bill wollten mich aholen.Sie hatten mich echt jeden Tag im KH besucht und mitlerweile waren mir die beiden echt richtig ans Herz gewachsen obwohl ich sie erst seid knapp 2 Wochen kannte. Mitlerweile hatten sie mir auch alles über ihr Band und ihren Plattenvertrag erzählt und wie es dazu kam. Wir hatten zusammen echt ne geile Zeit im Krankenhaus. Sie erzählten mir sehr viel über meine neue Heimat und ich freute mcih sogar schon richtig darauf hinzu ziehen. Immer wenn ich an Paula und Mike dachte lief es mir Eiskalt den Rücken runter. Paula hatte mich mindestens Hundert mal versucht anzurufen aber ich ging jedesmal nicht dran und Mike schrieb mir nur einmal eine SMS mit dem Inhalt dass es ihm ja total leid täte er aber so verletzt war dass ich ihn verlassen würde, dass er einfach nicht mehr wusste was er machen sollte. Ich antwortete nie darauf! Ich wollte die beiden einfach nie wieder in meinem Leben sehen. Ich war total in Gedanken versunken als Plötzlich die Tür aufgerissen wurde und die lachenden Zwillinge herein kamen. Die beiden waren einfach immer gut gelaunt. Egal was ist, nichts kann die beiden aus der Fassung bringen bzw. die Laune nehmen.

- Na bist du fertig- fragte mich Tom zuckersüß

- JA alles schon erledigt, ich muss aber noch auf die Ärztin warten die muss noch irgendwelche Abschluss untersuchungen machen oder so!-

- Ich geh sie mal schnell holen- kam es von Bill und schon war er aus der Tür.

5 minuten später kam er wieder im Schlepptau mit der Oberkrankenschwester. Sie machte die letzten Untersuchungen und ich musste noch ein Formular ausfüllen weil ich aus eigener Verantwortung dass KH verlassen wollte. Die Ärzte hatten mir zwar geraten noch mindestens 1 Woche im Krankenhaus zu bleiben aber ich wollte nicht mehr länger hier sein. Meine Eltern waren zwar am ANfang nicht sehr begeistert davon aber nachdem ich ihnen versprochen hatte dass ich mich auch schonen werde, haben sie dann schließlich doch nachgegeben. Achja der Umzug wurde übrigens um eine Woche verschoben, aber von mir aus hätte es auch gleich jetzt losgehen können! Bereit zum gehen war ich aber ich hatte noch ein Problem. Ich hatte immer noch ein gebrochenes Bein und einen gebrochenen Arm, was mir das laufen nicht gerade erleichterte. Aber ich wollte niemanden Fragen, weis auch nicht wieso. War mir irgendwie Peinlich. Tom nahm meine Tasche und auf ging es! Doch schon nach ein paar Metern mit meinen Krücken(Ich weise auf den vergibsten Arm hin) konnte ich mich vor schmerzen im Arm nicht mehr mit meinen Krücken abstützen.

- Ahh- schrie ich, ich wäre fast gestürzt und nur weil ich mal wieder zu Stolz war um mir von anderen helfen zu lassen.

- Warte ich helf dir- sagte Tom und gab Bill meine Tasche.

Er nahm mich auf seine Schulter und schon wieder überkam mich dieses wohlige Gefühl im Bauch. Ich legte meinen Kopf auf seine Schulter und er trug mich die Treppe runter. Wie gut er doch roch, ich wollte das dieser Augenblick nie mehr endete. Aber die Zeit verging viel zu schnell und schon saßen wir im Bus und ich neben Tom auf auf meinem eigenem Platz.........


Kapitel 5

Ich war zuhause angekommen und saß gerade in meinem Zimmer als meine Mutter mit einem Brief für mich in der Hand in mein Zimmer kam.

-Der lag für dich im Brifkasten- sagte sie und ging wieder raus.

Ich dachte mir von dem der wohl sein könnte und riss ihn auf......

Liebe Mia

Ich weis dass du mir nie wieder verzeihen wirst aber ich möchte trotzdem dass du weist wie Leid es mir tut. Ich kann mich selbst nicht mehr angucken ohne zu denken was für ein schlechter Mensch ich bin.

Ich weis auch nicht was in mich gefahren ist!!! Ich würde alles dafür tun um es wieder gut zu machen, aber ich weis auch dass nichts auf der Welt DAS wieder gut machen könnte. Ich verstehe dich auch!! Wir waren die besten Freund und ich hab nix besseres zu tun als Sturz besoffen mit deinem Freund rumzuknutschen. Wie man so schön sagt ist Alkolhol keine Ausrede aber ich wollte es echt nicht und dann war er da und ich hat mich getröstet weil ich so fertig war das meine bester Freundin wegzieht.

Ich weis dass es dir genug Schmerz bereitet und will dir hier jetzt nicht noch auftischen wie es dazu kam! Mensch Mia wir waren doch die besten Freunde und jetzt???? Ich kann es nicht glauben.....Ich wollte dich im Krankenhaus besuchen kommen aber ich war zu feige! ICh stand schon vor deiner Tür aber als ich dich gehört habe, hat mich der Mut verlassen und ich bin Schnur Straks aus dem Krankenhaus gerannt. Ich habe mit Mike keinen Kontakt! Er liebt dich, Mia. WIRKLICH! Du hättest ihn sehen müssen nachdem du weggerannt bist. Er hat mir hundert mal gesagt dass es nur ein blöder ausrutscher war. Er hatte auch eigentich vor gehabt mit dir schluss zu machen, aber nur weil du ihn verlassen wolltest und er nicht noch einen geliebten Menschen verlieren wollte. Er hat mir 1000 mal gesagt wie sehr er dich liebt!! Gib wenigstens ihm eine Chance, er hat es verdient!! Er hat keine Kraft dazu noch einmal einen geliebten Menschen zu verlieren......ich werde jetzt aufhören, dass hier wird mein erster und letzter Versuch sein mich zu entschuldigen und dich um verzeihung zu bitten. Wenn ich nichts von dir höre weiß ich dass du nichts mehr mit mir zu tun haben willst.

Deine damals aller beste Freundin Paula

Ich werde dich nie vergessen.......es tut mir alles so unendlich Leid!!!!

Als ich fertig war den Brief zu lesen, schossen mir die Tränen nur so in Strömen über mein Gesicht...Die ganze Zeit hatte ich diese Situation verdrängt als ich sie küssend gefunden habe, Ich wollte einfach nicht dran denken. Und jetzt kommt die mit ihrem Brief und meint alles wird wieder so wie früher?? Da hat sie sich aber geschnitten. Nichts wird wieder so wie es mal war......NIEMALS! ICh nahm den Brief und zeriss ihn in tausend einzelteile. Mike würde ich auch nicht verzeihen auch wenn ich mir nur zu gur vorstellen konnte wie schlecht es ihm geht. Irgendwie fühlte ich mich gut zu wissen dass es ihm schlecht ging. Eigentlich bin ich kein gehässiger Mensch, aber er hätte sich vorher bewusste sein müssen dass ich ihm so etwas garantiert niemals verzeihen werde. In gedanken versunken schreckte ich hoch als mein Handy anfing zu klingeln. Mit zittriger Stimme ging ich dran und gleich packte mich wieder dieses wohle Gefühl als ich Toms Stimme am anderen Ende der Leitung hörte.

-Hey kleine, können ich und Bill kurz vorbei kommen, wir wollen dir jemanden Vorstellen?-

- Ist im moment eher unpassend, Paula hat mir einen Brief geschrieben und ich bin nicht so gut gelaunt, mir wäre es lieber wenn wir das auf ein anderes Mal verschieben würden!-

- Ja klar kein Problem! Ich komm dann eben mal schnell alleine Vorbei- und schon hatte er aufgelegt.

Eigentlich hatte ich keinen Grund mich zu freuen aber angesichts der tatsache das Tom mich besuchen kommen wollte, huschte mir ein kleines Lächeln über mein Gesicht. Es tat gut jetzt mit jemandem darüber reden zu können.

5 minuten später klingelte es an der Haustür und mit immer noch verheulten Augen ging ich runter( wenn man es gehen nennen kann eher humpeln wegen meinem immer noch vergibstem Bein) um Tom die Tür zu öffnen.

Ich riss die Tür auf doch vor mir stand nicht Tom, nein.........


Kapitel 6

Vor mir stand Mike mit einem riesen Straus Rosen........

Er ging auf die Knie vor mir und flehte um verzeihung.

-Bitte kleines, du musst mir glauben ! Ich wollte das wirklich nicht.- sagte er und streckte mir den Blumenstraus entgegen. Ich blieb eiskalt und nahm ihn nicht an! Er konnte doch wohl echt nicht so dumm sein um zu glauben dass ich ihm wegen einem Straus Rosen verzeihen werde!

-Nichts auf der Welt wird das ungeschehen machen was passiert ist. Da kannst du dich mit einer Millionen Rosen vor mich stellen und ich würde dich trotzdem noch abgrundtief hassen.-schrie ich ihm entgegen

Mit Tränen in den Augen meinte er ganz leise,kaum hörbar - noch einen Verlust werde ich nicht überleben-

Tom kam gerade um die Ecke gebogen.......ICh nahm die gelegenheit beim Schopf . Ich wollte dass er leidet genauso wie ich mich fühlte so sollte er sich auch fühlen.

- ICh kann sehr gut ohne dich- Ich schnappte mir Tom der gerade ganz verblüfft vor meiner Haustür stand und gab ihm einen langen innigen Kuss.Mich durchfuhr ein Gefühl dass ich nicht beschreiben kann. Überall in meinen Bauch 1000 kleine Schmetterlinge, die wild umher flatterten. ICh lies von Tom und zog ihn schnell ins Haus bevor Mike noch mitbekam dass das alles nur ein Fake war.Dabei riss es mich fast von den Krüken aber Tom hielt mich fest. Im Haus fragte mich dann der völlig verwirrte Tom: - Womit hab ich den verdient?- Ich erzählte ihm alles aber natürlich lies ich das mit dem endlosgeilen Gefühl weg. In letzter Zeit merkte ich immer mehr wie ich mich zu Tom hingezogen fühlte, aber ich wollte mir es nicht eingestehen dass ich verliebt war und eine weitere entäuschung wollte ich mir ersparen! Aus Bills Erzählungen, wusste ich ja was Tom für einer war. ICh versuchte mir immer wieder selbst einzureden dass es nur Ablenkung von Mike ist, aber so ganz wollte mir das nicht gelingen. - Na da hast du es ihm aber gezeigt- meinte er lachend und wir gingen zusammen in mein Zimmer und schalteten den TV ein. Er nimmt es so gelassen , dachte ich.Er siht mich nur als Freundin und wollte bestimmt niemals eine Beziehung mit mir eingehen.Tom unterbrach meine Gedanken und fragte mich nach dem Brief den Paula mir geschrieben hat. Ich erzählte ihm alles und nach etwa 10 minuten kam nur ein -die hat vielleicht nerven - von Tom zurück. Mehr hast du dazu nicht zu sagen, dachte ich mir. Ich dachte er gibt mir Ratschläge oder sagt mir wie bescheuert er das findet, aber nein er sagt nur- die hat vielleicht nerven-. Ich konnte es ihm ja nicht übel nehemen, aber ich war so frustriert dass ich jetzt auch noch anfangen musste vor ihm zu heulen. Das kann doch nicht war sein, dachte ich zu mir selbst. Tom drehte sich vom Fernsehen weg und nahm mich in den Arm: -hey die ist es doch gar nicht wert dass du wegen ihr heulst?- sagte er. Ich war mir plötzlich gar nicht mehr so sicher ob ich wirklich richtig handel oder nicht! sollte ich ihr vielleicht doch verzeihen?? Immerhin waren wir mal beste Freundinnen. Aber dann meldete sich mein Gehirn mal wieder zu wort und ich sagte zu mir selbst, Niemals verzeihst du ihr, auch wenn ihr mal beste Freunde ward, eine beste Freundin hätte das niemals gemacht! tom schien Gedanken lesen zu können:- Du handelst schon richtig, du bist nicht diejenige die sich Vorwürfe machen braucht- Ich brachte nur ein kurzes Schluchzen als antwort heraus. Ich war Tom so dankbar in diesem Moment dass er bei mir war und drückte mich ganz fest an ihn und musste nur noch mehr heulen.....Langsam fragte ich mich ob ich überhaupt wegen Paula weinend da saß oder doch eher wegen Tom?!? ICh wurde aus mir selbst einfach nicht schlau.....-Ich geh mal kurz aufs KLo- sagte Tom und war schon aus der Tür raus ehe ich ihm überhaupt sagen konnte wo es denn überhaupt ist. Er war ja nur einmal kurz da als er mich vom Krankenhaus nachhause gebracht hatte. Er wird es schon selbst finden, dachte ich!! 5 Minuten später kam ein grinsender Tom herein! - Na hast du die Toilette gefunden?- fragte ich ihn leicht gehässig. -Ja ja war kein Problem- sagte Tom erschrocken. Ich war mir sicher dass er was im Schilde führte, aber verwarf den Gedanken gleich wieder. Mittlerweile hatte ich aufgehört zu weinen aber ich musste immer wieder mit den Aufkommenden Tränen kämpfen. Tom schien das zu bemerken, kam zu mir und gab mir einen Kuss auf die Wange - Das wird schon wieder. du brauchst nicht so eine Freundin die dich hintergeht und brauchst ihr auch nicht hinterher weinen. Du hast jetzt uns!! Und auf uns wirst du dich immer verlassen können.- Ich fühlte mich als ob ich gleich abheben würde, die Wut über seinen blöden Satz hatte ich schon längst vergessen und wäre ihm am liebsten um den Hals gefallen, aber das lies ich natürlich sein...Ich brachte nur ein leises- Danke- raus und entschied mich meine Gedanken jetzt einfach im hintersten Eck meines Kopfes zu verstauen und widmete mich wieder dem Fernsehen. Tom tat es mir gleich.....Auf Viva lief gerade ein Interview mit Tokio Hotel und Tom wollte Augenblicklich das ich umschalte.Er konnte sich selbst nie sehen meinte er immer!Aber es war mein erstes Interview das ich von den 4 sehen durfte und schaltete deshalb nicht um. ICh schaute gespannt auf den Fernseher als Tom wegen seiner Frauengeschichten angesprochen wurde. Tom der Macho natürlich meinte nur ganz locker und lässig:-Ich weis nicht es können mehr oder weniger gewesen sein, irgendwann hört man einfach auf mit zu zählen-

Mir war das ganze ja nicht neu dass er sowas macht mit den Mädels, aber das er dann noch so abwertig über sie reden musste war zu viel. Ich bereute es gleich wieder auch nur gedacht zu haben in ihn verliebt zu sein. Mit so einem kann ich doch nicht zusammen sein wollen, dachte ich mir. ICh spürte wie mir die Tränen erneut kamen, aber mit aller gewallt unterdrückte ich sie was mir auch gelang. ICh will nichts von ihm, Ich will nichts von Tom, ICH will nichts von Tom, redete ich mir die ganze Zeit in Gedanken selbst zu. Ich war so in Gedanken , da riss mir Tom die Fernbedingung aus der Hand und schaltete um. Es kam nichts gescheites und so entschieden wir uns Bill anzurufen. Gesagt ,getan! 5 minuten später stand Bill an der Haustür und klingelte.

ICh ging runter und sofort wurde ich von zwei Händen gepackt und wurde rausgerissen.Mich haute es von den Krüken! ICh wollte schon losschreien was das sollte, aber Bill packte mcih und nahm mich auf seine Schultern. Ich dachte mir nur was ist jetzt los und Bill schrie auch schon nach Tom. Der kam runter und sie gingen mit mir zur nächsten Bushalltestelle. HI sagte Bill der plötzlich gemerkt hatte das er nicht mal Hallo gesagt hatte.......HI gab ich ihm zurück, WAs habt ihr vor mit mir? ........Wir wollen dir was zeigen und dir jemanden Vorstellen sagte Bill! Er hatte vorher heimlisch mit Tom telefoniert und zusammen haben sie alles abgesprochen......Sie wollten mir natürlich nicht sagen um was es geht und somit lies ich mich einfach überraschen. Der BUs kam und wir stiegen ein. ICh setzte mich neben Tom, Bill gegenüber von uns! ICh war so aufgeregt dass ich keinen Ton sagen konnte und Tom&Bill mussten sich hin und wieder ein lachen verkneifen. Wahrscheinlich hatten sie gemerkt dass ich vor lauter aufregung fast am platzen war. In Berlin angekommen stiegen wir aus und liefen in eine richtung los in die ich niemals davor gegangen bin. Ich konnte ja nicht so lange laufen und schon gar nicht so schnell. Ich musste mal wieder eine kleine Pause einlegen. Ohne zu zägern nahm mich jetzt diesmal Tom auf den Arm. ICh war so glücklich und zum ersten mal war ich richtig froh ein gebrochenes Bein zu haben. Wir liefen und liefen und plötzlich blieben wir vor einem alten Gebäude stehen und ich schaute mich fragend um. Soll dass toll sein, dachte ich mir. Aber schon gingen wir richtung Eingan . Sie schlossen die Tür auf und wir fuhren mit dem Fahrstuhl nach oben. Im 3. Stock stiegen wir aus und liefen einen dunklen Gang entlang. An einer Tür angelangt blieben wir stehen...und TOm lies mich runter!..... So dass ist unsere Überraschung sagte Tom und zog die Tür auf.

Das erste was mir auffiel waren die vielen Pizzakartongs die überall rumlagen und die Red bull Dosen. Als nächstes nahm ich eine riesige Couch war, da hätte auch eine ganze Fussballmannschaft drauf platz gefunden. Darauf saßen zwei Jungs. Der eine hatte Schulterlange Haare der andere hatte ein Cap auf. Einen netten Eindruck machten die beiden ja jetzt schon dachte ich mir. Ich sah mich im Raum weiter um und entdeckte noch ein Schlagzeug , ein Mikrofon, eine E-Gitarre und ein Bass. Das muss also der Proberaum sein, dachte ich mir....

Kapitel 7

Wir gingen alle zusammen in den Raum.....-dass ist unser ersatz Proberaum den wir benutzen dürfen während wir hier bei meiner Tante sind- sagte Bill und Tom stellte mir die beiden Jungs vor: -also das ist Georg unser Bassit- er zeigt auf den Typ mit den langen Haaren , der mir dann auch freundlich lächelnd seine Hand gab! -und das ist Gustav unser Drummer- sagte Tom weiter und zeigte schließlich auf den Jungen mit dem Cap. Auch er streckte mir freundlich und ohne zu zögern die Hand entgegen. -Hab schon viel von dir gehört- sagte er.

-Ich hoffe nur gutes- gab ich ihm lächelnd zurück! Wir nahmen alle Platz auf der viel zu großen Couch und tranken erstmal genüsslich ein Red Bull.

Georg und Tom hatten eien heftige Diskusion am starten.......

Tom: - Ey alter, des Mädel von gestern war ja mal heiß-

Georg:- ja aber so leid es mir tut sie wollte von mir die Handy nummer und nicht von dir- *ganzfiesgrins*

Das lies Tom natürlich nicht auf sich sitzen und meinte dan ganz aufgeregt: - aber dafür hattest du letzte Woche Pech. Gleich 3 mal hab ich ne Tussi abgeschleppt die du auch heiß fandest-*nochfiesergrinsalsgeorg* ..........Ich wollte gar nicht mehr zuhören.. Mal wieder war es wie ein Stich ins Herz. Ich musste mir eingestehen das es niemals mit mir und Tom klappen würde. Er wollte also definitv nichts von mir. Mir hallten immer und immer die Worte in meinem Kopf.....- gleich 3 Tussis-!!!

-Hallo-!!!!!!!!! Mich riss es aus meinen Tag träumen.

Bill stand vor mir:- sag mal bist du taub oder was ist los?- sagte er. Jetzt blos nichts anmerken lassen,dachte ich mir : - Äh, ne! ICh musste nur noch mal überlegen was ich noch besorgen muss- log ich ihn an.

-wir fangen jetzt an zu Proben-sagte Bill und ging Richtung Micro......Die anderen nahmen auch ihre Stelle ein und ich machte es mir auf den Sofa bequem......Ich beschloss nicht mehr über Tom nachzudenken und einfach die Proben zu geniesen. ICH hatte schließlich noch nicht die gelegenheit

Bill singen zu hören und war schon ganz gespannt darauf!

Bill fing an zu singen.....

Mein ganzer Körper wurde sofort von einer Gänsehaut eingehüllt. Es war einfach ein Traum von einer Stimme. Mein BLick wanderte zu Tom. Wie er auf seiner Gitarre spielte, so voller Leidenschaft. Als würde er eins mit ihr sein!!!! Ich konnte meinen Blick gar nicht mehr von ihm wenden.

Ich muss durch den Monsun,

hinter die Welt,

ans Ende der Zeit,

bis kein regen mehr fällt,

gegen den Sturm am Abgrund entlang,

und wenn ich nicht mehr kann denk ich daran.

Irgendwann laufen wir zusammen,

weil uns einfach nichts mehr halten kann

durch den monsun,

dann wird alles gut

Was Bill da sang traf im moment irgendwie voll und ganz auf mich zu. Wegen der Sache mit Tom. Ich wollte mir zwar immer noch nicht eingestehen dass ich was von Tom wollte, aber tief im inneren wusste ich es nur zu gut. Ich merkte nicht einmal wie sich langsam Tränen den Weg über mein Gesicht suchten. Die Musik erlosch und erst jetzt merkte ich dass ich Träneneüberströmt da sahs. Bill kam auf mich zu, nahm mich in den Arm und sagte: -Hey, was ist den los?-

-Dein Song.........Mir kamen einfach wieder die Bilder von Paula und Mike hoch als sie mich betrogen haben!- Bill drückte mich an sich und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ich wollte ihm nicht die Wahrheit sagen, obwohl es mir leid tat dass ich anlügen musste aber eigentlich war es ja eher eine Notlüge. - Ich glaub ich gehe jetzt lieber- sagte ich, nahm meine Sachen und ging raus. ICh wusste zwar nicht mal genau wohin ich musste, aber das war mir in diesem Moment einfach egal. Ich konnte es keine minute länger mehr aushalten mit Tom in einem Raum zu sein. Das machte mich einfach wahnsinnig....... Bill wollte mir noch hinterher aber ich sagte nur: - es geht schon, bleib hier und Probe weiter. Ich brauche jetzt einfach meine Ruhe- Es war mal wieder viel zu anstrengend für mich wegen meiner Krüken und nach 10 minuten gab ich es auf und rief mir ein Taxi........

Zuhause angekommen, knallte ich mich in mein Bett und dachte über alles nach........wieso  hatte es mich so verletzt als er über seine Tussis geredet hat, wieso  war ich so gekränkt als ich in dem Interview gehört hatte, wie er über Mädels sprach und dann war da auch noch das Gefühl immer wenn er bei mir war.......

Und zum ersten mal gestand ich mir selbst ein, dass ich in Tom verliebt war...........

Noch 6 Tage bis zu unserem Umzug, dann sehe ich Tom jeden Tag, dachte ich. Dabei wusste ich nicht ob ich mich darüber freuen sollte........Irgendwie ja und irgendwie nein weil ich nicht einfach so machen könnte als ob nicht los sei und zum Schluss beichte ich ihm alles und dann ist die Freundschaft noch kaputt!!! Das war es mir nicht wert.....Oder ich würde wieder so enttäuscht werden wie von Mike. Und Mike war eigentlich nicht mal der Fremgehertyp, was man von Tom nicht sagen konnte. Völlig in gedanken versunken merkte ich gar nicht wie ich plötzlich einschlief.......


Kapitel 8 ( 2 Wochen Später)

Ich saß gerade in meinem neuen Zimmer in MAgdeburg um genauer zu sagen in Loitsche, das kleinste Kaff dass ich jemals gesehen hatte!!!Die ferien waren nun vorbei und In der Schule hatte ich mich soweit ganz gut eingelebt und kam auch mit den Mitschülern ganz gut zurrecht. Bill und Tom wohnten nur 1 Straße weiter und wann immer wir Zeit hatten besuchten wir uns gegenseitig. Das war aber nicht allzu häufig weil die beiden jetzt ziemlich häufig unterwegs waren.....Viele Interviews und Auftritte standen an. In der Schule ging es zu wie in der Irren anstallt. Das ganze Gebäude wurde belagert von wilden und kreischenden Fans und den Reportern die natürlich alles über Tokio Hotel rausfinden wollten. Mir wurden immer wieder wütende Blicke zugeworfen, weil ich mit den Jungs unterwegs war. Aber dass war mir egal, sollten sie doch über mich herfallen wie die wildgewordenen Hyänen. Ich hatte den ganzen Tag sowieso nur noch einen Gedanken: Soll ich Tom sagen dass ich mich in ihn verliebt habe? Und wenn ja, wie sollte ich es ihm sagen?? Oder sollte ich es lieber doch für mich behalten und somit einfach so leben als ob nichts wär. Mich machte es wahnsinnig immer wieder über die selben Sachen nachzudenken aber ich konnte meine Gedanken in keine andere Richtung lenken. Die Jungs waren mal wieder auf irgend einem Auftritt und ich verabredete mich für den NAchmittas mit Melanie. Sie saß in der KLasse neben mir und wir verstanden uns auf anhieb super gut miteinander. Wir wollten uns um 15 Uhr an der BUshaltestell nach Magdeburg treffen. Es war erst 12 UHr und ich fing langsam an mich fertig zu machen. Wir wollten mal wieder shoppen gehen und anschließend in unser Stammkaffe. Ich freute mich mal wieder unter andere Leute zu kommen und hatte mal wieder so richtig Lust mich schik an zuziehen auch wenn wir nur shoppen gehen wollten. Ich ging erstmal unter die dusche und dann schminkte ich mich dezent( Mascara, lipglos.make up)und glättete mir noch meine Haare.....

Danach ging ich an meinen Schrank und suchte mir was zum anziehen. Das dauerte immer eine Ewigkeit. Ich konnte mich einfach nie entscheiden!!Nach etwa einer halben Stunde und vielen Anproben später entschied ich mich dann doch lieber für etwas lässiges.....Es wurde bereits wärmer und somit konnte ich mir ohne Probleme etwas kurzärmliches anziehen. Ich zog meine Lieblingjeans an dazu ein braunes Poloshirt und meine braunen Chuks. Ich warf einen Blick auf die Uhr. Es war bereits viertel vor zwei und ich müsste eigentlich schon vor 10 minuten losgegangen sein. Ich schnappte mir schnell meine TAsche schmiss Geldbeutel und Handy rein und schon war ich aus der Tür richtung Bushaltestelle. Ich musste Teilweise schon rennen und kam dann schließlich völlig auser Atem an der Busshaltestelle an. Melanie wartete bereits!

Mit einem Küsschen auf beide Wangen und einem -hey Süße, wie gehts?- begrüßte sie mich. -Mir gehts super und dir?-fragte ich sie zurück...-joa ganz gut-antwortete sie mir . Der Bus kam und wir stiegen ein........Wir setzten uns in die hinterste Reihe und kaum hatte ich mich gesetzt, spürte ich ein vibrieren ......Mein erster Gedanke war mein Handy und ich holte es raus. Tatsächlich hatte ich eine SMS bekommen von Tom..... Mein Herz machte 1000 sprünge!!! Ich öffnete sie und las sie mir durch.....

Hey Mia

Na wie geht es dir? Wir sind schon tierisch aufgeregt heute Abend gehts ab zur Einslive Krone. Wir hoffen alle dass wir gewinnen!! Drück uns bitte die Daumen......Wir lieben dich!!!

TOM

Klar drück ich euch die Daumen, dachte ich mir und Malanie die die SmS mitgelesen hatte sagte auch gleich- also meine Daumen haben sie sicher in der Tasche- Wir brachen beide in schallendem Gelächter aus ......An unserer Haltestelle angekommen stiegen wir aus und machten uns auf den Weg zum ersten Geschäft......Wir gingen natürlich ersteinmal zu H&M und kleideten uns erstmal richtig neu ein . Man hätte fast meinen können wir haben nichts zum anziehen zuhause als wir mit mindestens 5 Voll gepackten Tüten aus dem Geschäft kamen...... Wir hatten eigentlich alles bekommen und waren so erschöpft vom vielen Anprobieren , dass wir es für heute bleiben liesen und uns gleich ins ^Pierrefeu^ setzten. Es war ein Französiches Kaffee und auch unser absolutes Lieblingskaffe. Wir gingen rein und bestellten uns erstmal jeder einen Capucino. -Du Mia, willst du heute nicht bei mir schlafen?? Dann können wir uns zusammen die Verleihung der Jungs angucken??- Fragte mich Melanie.........-Super idee, ich bin dabei- Ich freute mich echt riesig. Melanie war ja auch mit den Jungs befreundet und gleichzeitig auch ein riesen Fan von den vieren. Sie kannten sich aber auch schon vorher und somit war sie nicht nur wegen ihrem Rum mit ihnen befreundet.Wir blieben nicht lange und schon nach einer Stunde verliesen wir das Kaffe und machten uns auf den Weg nach hause.....ICh freute mich schon tierisch darauf , vorallem dingen würde ich Tom wieder sehen, wenn auch nicht persönlich. Ich war total aufgeregt und den ganzen Weg zur Bushaltestelle sprang ich wild umher und musste wegen jedem Scheiß lachen.........Zuhause angekommen packte ich schnell meine Sachen und fragte noch meine Mum ob es OK sei dass ich über Nacht weg bin... Aber für sie war es kein Problem da am nächsten morgen keine Schule war....Also machten wir uns fröhlich und Munter auf den Weg zu Melanie nachhause, nichts ahnend was der Abend für Konsequenzen mit sich bringen würde und was für eine böse Überraschung morgen auf mich warten würde............

Kapitel 9

(Ich möchte nur mal kurz erwähnen dass ich die Verleihung nicht angeguckt habe und somit nicht weis wie sie abgelaufen ist.

Ich schreibe es hier so rein, wie ich es mir Vorstelle)

Der Fernseh lief, alles war vorbereitet. Haufenweis Chips lagen bereit und eine Flasche Sekt falls die Jungs gewinnen würden.

Ich konnte kaum noch ruhig sitzen bleiben und zählte schon die Sekunden bis die Verleihung anfangen sollte. ENdlich war es soweit!! Der Moderator laberte irgend einen Scheiß von dem ich nichts hören wollte. Ich wollte einfach nur meine Jungs wieder sehen. Vor lauter aufregung as ich die Chips haufenweise in mich hinein..........Ich konnte und wollte einfach nicht mehr warten und endlich nach für mich unzähligen Stunden, so kam es mir vor , wurde der gewinner Preisgegeben!!! Alles war leise keiner wagte auch nur ein Wort zu sprechen.....


UND DER GEWINNER DER EINSLIVE KRONE IST.................(Es war totenstille)

TOKIO HOTEL

Melanie und ich sprangen auf, jubelten und umarmten und. Ich konnte es nicht glauben.......Die Jungs hatten es echt geschafft!!! Mir kamen tränen der Freude und Melanie schrie nur die ganze Zeit.......Die JUngs kamen auf die Bühne! Als ich Tom sah überkam mich gleich wieder dieses wohlige Gefühl. Er sah einfach mal wieder hamma aus......Melanie köpfte bereits die Sektflasche und nachdem jeder mit einem Glas Sekt bewaffnet war und wir angestoßen hatten mit den Worten: -auf die Jungs und dass sie noch sehr erfolgreich werden- , horschten wir der Dankesrede von Bill. Nachdem die ganze Show vorbei war und wir mittlerweile die ganze Sekt flasche getrunken hatten, holten wir zur Feier des Tages eine zweite Flasche aus dem Keller.

Wir waren von der ersten schon total angetrunken aber das war uns egal und am nächsten Morgen mussten wir ja eh nicht aufstehen und könnten somit gemütlich unseren Rausch ausschlafen.....Wir setzten uns an den Küschentisch und erzählten dabei über die Jungs.........Als wir von Tom erzählten konnte ich die Tränen nicht mehr zurück halten. - hey was ist den los- fragte mich Melanie mit einem besorgten Gesicht. Ich hatte noch nicht die Gelegenheit es Melanie zu erzählen, überhaupt hatte ich meine Gefühle für Tom noch niemandem erzählt. Ich erzählte ihr alles und lies kein einziges Detaill aus. Angefangen mit dem Umzug bis zum Partybesuch und Krankenhaus. Einfach alles erzählte ich ihr!!! Melanie horschte mir Aufmerksam zu: - du musst auf jeden Fall mit ihm reden, so kann das nicht wieter gehen. Du bist ja total fertig!-sagte sie

- JA aber ich habe so eine Angst das er nichts von mit will und das daran unsere Freundschaft kaputt geht will ich auf keinen Fall- gab ich mit immernoch verheulten Augen und zittriger Stimme zurück

- ja das versteh ich ja aber lieber erzählst du es ihm und gehst das risiko ein dass die Freundschaft kaputt geht, anstatt du immer so machst als ob nichts wär. Das geht auf die Dauer nicht. Damit machst du dich nur selbst kaputt. Glaub mir süße, es ist echt besser wenn du es ihm sagst!-

- Du hast recht- gab ich ihr zurück, - ICh werde mal eine Nacht drüber schlafen und mal gucken wie es morgen aussiht villeicht hat mich da ja schon wieder der Mut verlassen- sagte ich zu ihr. Nachdem Gespräch entscieden wir uns lieber ins BEtt zu legen. Melanies Mutter würde gleich kommen und sie sollte uns ja auf keinen Fall so vorfinden.

Wir gingen zu Bett und erzählten noch ein wenig. Ich schrieb Tom noch schnell eine SMS in der ich ihm Für die Einslive krone Gratulierte und ihm sagte wie Stolz ich auf ihn und auf die anderen doch bin.....In Gedanken bei Tom schlief ich schließlich ein..............

Am nächsten Morgen wurde ich von meinem Handy geweckt. Ich wollte aufstehen und zu meiner Tasche laufen doch Augenblicklich durchfuhr mein Kopf ein fürsterlicher Schmerz. Haben wir gestern so viel getrunken, dachte ich mir. Mit einem brummendem schädel holte ich schließlich mein Handy aus der Tasche und las - Bill- auf dem Bildschirm.

Ich war sofort hellwach und schrie fast ins Telefon - Hey Bill!-

- Hei nicht so laut, ich bin nicht taub- schrie BIll lachend zurück ......- na wie war es gestern noch so, habt ihr nich schön gefeiert?- fragte ich ihn. Wieso musste man ihm auch alles einzeln aus der Nase ziehen, dachte ich mir.

- Ja wir haben ganz schön die sau rausgelassen auf der Aftershowparty-.....Plötzliche Stille! Scheiße mein Akku war abgestürzt. Naja soll er mir alles erzählen wenn sie wieder da sind, dachte ich mir. Melanie schlief noch und somit entschloss ich mich ein paar Brötchen holen zu gehen.....Ich zog mich an und machte mich auf den Weg zum nächsten Bäcker. Auf dem Weg dorthin dachte ich über das Gespräch mit Melanie nach. Ich fühlte mich richtig erleichtert nachdem ich mit jemandem gesprochen hatte. Ich entschied mich dafür es ihm zu sagen, es schien mir am besten so. Auch wenn ich dadurch unsere Freundschaft aufs Spiel setzten würde, ich konnte es keinen moment länger hinaus zögern. Am liebsten hätte ich ihn gleich angerufen aber das war viel zu unpersönlich. Wenn dann wollte ich es ihm schon persönlich sagen. Beim Bäcker angekommen, ging ich hinein und bestellte. AUf dem Thresen waren immer die Bildzeitungen ausgelegt. -Minderjährige veranstallten wilde Sauferorgien. stand darauf. Ich machte mir weiter keine Gedanken darüber. Die Verkäuferin gab mir meine Tüte mit den Brötchen und ich verlies den Bäcker.

Ich machte mich auf den Weg zu Melanie doch hätte ich gewusst was dieser morgen noch so alles mit sich bringen würde, wäre ich garantiert nicht aus dem Bett gestiegen und fröhlich wäre ich schon gar nicht mehr.........

Kapitel 10

Ich stand vor Melanies Haustür und wusste nicht was ich machen sollte. Vor lauter lauter hatte ich ganz vergessen ihren Schlüssel mitzunehmen. Wohl oder übel musste ich doch klingeln.....ein paar Sekunden später stand mir eine völlig verwirrte Melanie gegenüber: - hast du nicht heute bei mir gepennt?- fragte sie mich

- Doch, doch aber Bill hat mich aufgeweckt und dann konnte ich nicht mehr schlafen. Ich war nur schnell Brötchen holen -

- Achso ich dachte schon- sagte Melanie

Wir gingen in die Küche und richteten alles für das Frühstück her....Melanie wollte nur schnell die Morgenzeitung aus dem Briefkasten holen und ich machte derzeit alles fertig. NAch 10 minuten war sie immer noch nicht da und ich ging vor die Haustür um nach ihr zu schauen...... Sie saß da mit irgend einer Zeitung in der Hand. Und als ich fragte was es denn so schlimmes zu lesen gibt , schaute sie mich erschrocken an und schrie schon förmlich "nichts ist das, Ich war nur gerade geschockt über Den Titelsatz"

" Achso" gab ich ihr zurüch und gingen zusammen wieder zurück ins Haus. Melanie verhielt sich echt komisch! Sie ging in die Küche und schmiss die zeitung gleich weg. Ich machte mir aber weiter keine Gedanken. Wir setzten uns an den Tisch und fingen an zu Frühstücken.. Als wir fertig waren , räumten wir alles wieder ab und stellten das Geschirr in die Küche. Melanie ging hoch ins Bad um sich zu Duschen. Ich wusste nicht was ich machen sollte und mir kam wieder die Zeitung in den Kopf....Wieso hatte sich
Melanie nur so komisch verhalten? Um es rauszufinden ging ich in die Küche an den Mülleimer und nahm die Zeitung heraus......

Ich konnte es kaum glauben was ich da sah. Ich hielt die BIldzeitung in der Hand, die ich eine Stunde zuvor auch beim Bäcker gesehen hatte.......Sofort stiegen mir die tränen in die Augen und liefen nur so in Strömen über mein Gesicht......Da stand doch tatsächlich Tom mit einer anderen Tussi und er grabschte ihr am Arsch....Ich konnte und wollte es einfach nicht glauben. Ich hatte mich doch gerade eben erst dazu entschlossen ihm zu sagen dass ich mich in ihn verliebt habe. Und jetzt?.....Jetzt hatte ich den entgültigen Beweis dazu dass er nichts von mir wollte. Ich schlug die Zeitung auf und da waren noch mehr Bilder, eins worauf sie sich fast küssten ein anderes worauf sie eng umschlungen tanzten......Ich konnte es Tom ja eigentlich nicht übel nehmen, immerhin waren wir ja nicht zusammen......Aber der Schmerz war trotzdem tief!! Melanie kam runter und sah mich mit der Zeitung in der Hand und mit einem total verheulten Gesicht.....-Fuck- schrie sie- Ich wollte nicht dass du das siehst, ich wusste das es dir danach schlecht gehen würde-entschuldigte sie sich. -Ist schon gut, ich bin froh dass ich es gesehen habe, so weis ich jetzt wenigstens dass er definitiv nichts von mir will- flüsterte ich kaum hörbar und ein neuer Fluss tränen bahnten sich den weg über mein Gesicht. - Hast du dir den Text dazu durchgelesen?- fragte sie mich zögerlich.

-Nein und ich habe es auch nicht vor. Mir reichen schon die Bilder da brauch ich nicht auch noch zu lesen wie es dazu kam oder womöglich steht da noch drin dass es seine neue Freundin ist. Dass will ich mir echt nicht antun- gab ich ihr zurück.

- es ist nicht seine freundin, er sagt in dem Interview dass sie ihn ,ohne sein wissen, abgefüllt hat-

-Ich will das alles nicht hören! Ich hatte mich gerade zu entschlossen es ihm zu sagen und jetzt? Du hättest es mir auch nicht erzählt wenn ich die Zeitung nicht wieder aus dem Müll geholt hätte- schrie ich sie wütend an und rannte schließlich aus dem Haus. Ich wollte jetzt einfach alleine sein. Ich weis nicht wieso ich wütend auf Mellie war. Sie wollte ja nur mein bestes und sie konnte ja schon ahnen dass ich mit den nerven am ende bin wenn ich den Artikel gelesen habe. Ich hätte wahrscheinlich genauso gehandelt. Aber trotzdem war ich wütend. An irgendjemandem musste ich ja meine Wut auslassen. Ich lief ziellos umher und wollte mir ein gemütliches Plätzchen suchen aber fand einfach keins. Da fiel mir wieder der Platz in Berlin ein an dem ich immer saß wenn ich nicht mehr weiter wusste. Sowas könnte ich jetzt echt gebrauchen, aber da ich nichts fand machte ich mich auf den Weg nachhause. Zuhause angekommen ging ich ohne ein hallo in mein Zimmer und schmiss die neue Greenday Cd in den Player. Doch ich machte sie gleich wieder aus. Sie errinerte mich zu sehr an Bill und gleichzeitig kam mir dann immer wieder Tom in den Kopf. Ich wollte einfach nicht mehr an ihn denken, es machte mich kaputt so oft an ihn denken zu müssen. Aber auch nachdem ich die Cd ausgemacht hatte wollten meine Gedanken nicht von Tom gehen. Jetzt war alles endgültik aus, wahrscheinlich kommen die beiden noch zusammen und ich muss mir mit angucken wie die beiden vor meinen Augen rumknutschen. Bei dem Gedanken überkam mich erneut ein Heulkrampf. Zur Zeit war ich echt nah am Wasser gebaut und das alles nur wegen Tom. Wegen diesem Scheiß Arsch...........Ein plötzliches Klingeln lies mich aufschrecken.....Jemand kam die Treppe hochgelaufen und ich stellte mich einfach schlafend. Ich wollte jetzt niemanden sehen , geschweige dem wollte ich jetzt mit irgendjemandem reden. Meine Zimmertür ging auf und jemand legte sich zu mir auf mein Bett.

- Hey Mia, ich weis dass du wach bist. Ich hab die Musik drausen gehört!- sagte jemand.....Aber nein es war nicht irgendjemand, es war Bill

Mit immer noch verheulten Augen gab ich nach und drehte mich zu ihm...

- Ach du meine Güte was ist denn mit dir passiert?. kam es von ihm

- Ach nichts,ich hab grad nur schreckliches Heimweh- log ich ihn bestimmt jetzt schon zum tausensten mal an!

- Hey komm du kannst mir nicht erzählen dass du Heimweh hast. Du warst doch froh nie mehr Paula und Mike sehen zu müssen- hackte bill nach.

Meine Tränen liesen sich , wie so oft nicht aufhalten und kullerten mir nur so runter....- egal was es ist du kannst es mir erzählen, bei mir ist jedes Geheimnis sicher aufbewahrt- sagte Bill und nahm mich dabei in den Arm.

Jetzt kann ich eh nichts mehr verlieren dachte ich mir und langsam fing ich an ihm alles zu erzählen.....zum schluss sagte ich immer noch unter Tränen- Ich bin in Tom verliebt -

Bill sah ziemlich erschrocken aus und stammelte nur etwas von wegen - dieser Schwachkopf und wusst ich es doch- .

Ich konnte mit den Wort fetzen nichts anfangen und wollte ihn gerade fragen aber da war er auch schon aus der Tür gerannt, ohne auch mal irgendwas zu sagen...Erzählt er es Tom? oder behällt er es für sich?? Beides war mir gleichgültig. Ich könnte Tom eh nie wieder angucken ohne die Bilder vor mir zu sehen und auch die Freundschaft war jetzt eh im Arsch. Oder sollte ich wenigstens die Freundschaft aufrecht erhalten wenn es schon nicht mit einer Beziehung klappt??....Mal wieder überkamen mich tausend Fragen aber ich fand wie immer keine Antworten. Ich entschloss jetzt einfach alles auf mich zukommen zu lassen......Ich ging ins Bad und Duschte mich.......Danach schminkte ich mich und zog mir was anderes an. Als ich fertig gestylt war wollte ich Melanie anrufen um mich bei ihr zu entschuldigen. Sie konnte ja am aller wenigsten was dazu......Ich ging in mein Zimmer und nahm mein Handy. Ich hatte eine Sms bekommen. Ah bestimmt von Melanie, dachte ich mir. Doch dem war nicht so. Auf meinem Display stand klar und deutlich TOM!!!!!! ICh hatte einfach keinen Mut dazu die SMS zu lesen und entschloss  erstmal mich bei Melanie zu entschuldigen. Ich rief sie an und Melanie ging auch gleich ran: - Hey Melanie ich bins Mia, tut mir Leid dass ich dich vorhin so angeschrien hab. Ich weis du kannst nichts dafür ! Es tut mir Leid-

- Schon OK, ich kann dich ja verstehen. Ich hätte vermutlich genauso reagiert aber ich konnte es dir nicht sagen.-

- Bill war vorhin bei mir und ich hab ihm alles erzählt. Danach ist er einfach aus meinem Zimmer gegangen. Ich glaube er hat es Tom erzählt, weil er mir jetzt ne SmS geschrieben hat. Ich hab sie noch nicht gelesen. Wenn da irgendwas schlimmes drin steht!!!-

- Mal nicht immer den Teufel an die Wand, vielleicht steht ja was gutes drin!!! -

Nach kurzem Überlegen sagte ich  schließlich: - Ok, warte kurz ich hol mein Handy- . Ich nahm mein Handy von meinem Schreibtisch ,hielt noch mal kurz inne und schließlich öffnete ich sie und nach langem zögern las ich sie mir durch!!!!!!!!!Oh mein Gott das war jetzt aber nicht sein ernst????.......................


Kapitel 11

Hey Mia......Ich bin so ein Trottel!! Bill hat mir schon die ganze Zeit erzählt dass er glaubt dass du in mich verliebt bist und ich habe es ihm nicht geglaubt. Wir müssen unbedingt mit einander reden. Am besten Sofort..... Ich denke du hast die Bilder schon gesehen, aber es ist nicht so wie du denkst. Ich erzähl dir alles wenn du da bist.

Lieb dich

Tom


Ich war wie gefesselt! Was sollte diese SMS??? Sollte ich zu ihm gehen oder lieber nicht. Ich hatte Angst vor der Wahrheit und wollte nicht dass der jetzt schon große Schmerz noch größer wird. Ich wurde von Melanie aus meinen Gedanken gerissen, weil sie ins Telefon geschrien hatte. Oh shit an die hatte ich gar nicht mehr gedacht. -Melanie ich muss weg, ich erzähl dir später alles- sagte ich zu ihr und ohne auf eine Antwort zu warten legte ich auf. Ich musste mich ersteinmal beruhigen. Was sollte Tom wohl mit mir besprechen wollen? Hat er gute oder schlechte Nachrichten?? In meinem Kopf ging wie so oft alles Kreuz und Quer. Ich entschloss mich dazu , einfach alles auf mich zu kommen zu lassen. Ich ging ins Bad ,schminkte mich ein bisschen , zog mir noch schnell was anderes an und ging dann auch schon los. Vor lauter Aufregung hatte ich so Bauchschmerzen. Ich hatte einfach eine scheiß Angst dass Tom zu mir sagt dass er nichts von mir will. Obwohl die SMS eigentlich das gegenteil verriet,aber irgendwie konnte ich das nicht glauben. Vor dem Hause Kaulitz angekommen, konnte ich mich einfach nicht überreden an der Tür zu klingeln.Nach 5 minuten nahm ich einfach allen Mut zusammen und klingelte. Sofort hörte ich ein wildes Poltern und jemand kam die Treppe runter gestürmt. Die Tür wurde aufgerissen und ein völlig atemloser Tom stand vor mir. Ich wäre ihm am liebsten, wie so oft, einfach um den Hals gefallen. Aber das bevorstehende Gespräch lies mich realistisch denken.

- Äh, hi! da bist du endlich. Ich dachte schon du kommst gar nicht mehr- sagte Tom.

Ich konnte einfach nichts sagen und ging ohne Worte rein und lief richtung Toms Zimmer. Tom kam mir hinterher. In seinem Zimmer angekommen setzte ich mich auf die Couch und er sich auf sein Bett. Wir schwiegen uns an , keiner getraute sich auch nur ein Wort von sich zu geben. Um das schweigen zu brechen sagte ich schließlich: -Du wolltest mit mir reden?- und tat dabei so als ob ich überhaupt kein Interresse an diesem Gespräch hätte. Er sollte ja nicht gleich denken dass er mich , mir nichts dir nichts haben kann. Aber wollte er das überhaupt??? Naja ich sollte es gleich erfahren denn Tom(ja ich konnte es kaum glauben) brachte jetzt auch mal was raus. - Du hast ja heute mit Bill geredet und er hat mir schließlich alles erzählt. Bevor du jetzt irgendwie sauer auf Bill bist hör mir erst zu. Ich habe auch schon vor längerer Zeit mit Bill gesprochen und ihm dabei auch erzählt dass ich für dich mehr als nur freundschaftliche Gefühle habe. Er meinte dass er denkt dass bei dir auch gefühle da sind aber ich habe es nicht geglaubt. Er hat mir die ganzen Sachen die du ihm erzählt hast nur erzählt weil er genau wusste das es bei mir nicht anderst aussiht!-

Ich konnte es mal wieder nicht glauben. Er hatte mir doch tatsächlich gestanden das er auch in mich verliebt ist. Tränen der Freude stiegen auf und ich machte auch keine Anstallten sie mir zu unterdrücken. Er sagte noch etwas- Ich weis das mit den Bilder , das ist echt richtig scheiße gelaufen, aber sie hat mich einfach abgefüllt. Ich bin dir eigentlich keine rechenschaft schuldig, aber ich mache es trotzdem weil ich nicht will dass du denkst ich würde dieses Mädchen lieben. Und ich kann es einfach nicht sehen wenn du traurig bist!-

Ich schaute mir tief in die Augen und kam dabei immer näher. Ich blieb einfach sitzen wie versteinert! Er kam immer näher und näher bis sich unsere Lippen trafen. Vorsichtig küssten wir uns, dann immer wilder. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Dieser Moment war der schönste den ich je in meinem Leben erlebt hatte. Nicht mal für Mike hatte ich solche Gefühle. Langsam lösten sich unsere Lippen und er schaute mich fragend an. Ich nickte einfach, obwohl ich nicht mal wusste was er überhaupt meinte. Er kam zu mir auf die couch stütze sich über mich und küsste mich erneut. Ich konnte einfach nicht mehr von ihm lassen. Seine Küsse waren einfach der Wahnsinn.!!!! All meine Sorgen die ich hatte waren wie weggeblasen. Als ob es sie nie gegeben hätte. Ich hatte Tom zwar schon einmal geküsst, aber das war ja mehr aus Notwer und so richtig geniesen konnte ich den ja nicht. Plötzlich wurde die Zimmertür aufgerissen und ein plötzlich verwirrte Bill stand im Türrahmen. - hei! Was ist den hier los? Hab ich irgendwas verpasst- sagte er und grinste gabei. Natürlich wusste es was los war immerhin hatte er ja eigentlich dazu beigetragen dass Tom bescheid wusste. Zur Antwort bekam er nur ein kissen von mir ins Gesicht. Ich wusste ja selbst nicht was los war. Waren wir jetzt zusammen oder ist es einfach nur so über Tom gekommen ,dass er mich jetzt in diesem Moment küssen wollte und im nächsten Moment wieder fallen lässt. So wie das Mädchen aus der Zeitung? Ach in letzter Zeit dachte ich einfach viel zu viel nach. Ich sollte doch eigenlicht nur glücklich sein, denn natürlich hoffte ich das Tom und ich jetzt zusammen waren.

- grins net und verlass lieber mal wieder mein Zimmer. Wir wollen alleine sein- sagte Tom endlich. Ich dachte schon der sagt nie was. gespielt beleidigt zog Bill ab . Und als die Zimmertür ins Schloss gefallen war drehte er sich zu mir um und meinte- Wollen wir es mal probieren?- Ich wär am liebsten Aufgesprungen und hätte laut JAAAAAA geschrien doch ich riss mich am Ärmel und gab Tom als Antwort einen Kuss. - Dass soll wohl ja heißen- sagte er frech grinsend. - Nana, nich so frech. Ich weis noch nicht ob der Herr sich das überhaupt verdient hat- sagte ich und grinste dabei noch breiter als Tom. Tom ging von mir runter(nana wie sich das anhört) und setzte sich aufs Bett. - Mia glaube mir, ich bin wirklich in dich verliebt. Ich wusste ja nicht das es dir genauso geht sonst wären wir bestimmst schon längst zusammen-.........Ich nickte nur und gab ihm so mit zu verstehen dass ich ihm glaubte. - Tom essen ist fertig- schrie Frau Kaulitz von der Küche aus.

- willst du mit essen?- fragte mich Tom. - Nein, es wäre besser wenn ich jetzt gehe. Es ist schon spät und ich habe meinen Eltern nicht bescheid gesagt dass ich wegehe.- Es war jetzt echt Zeit zu gehen, obwohl ich natürlich nicht wollte. Ich hatte insgeheim gehofft Tom würde mich fragen ob ich bei ihm pennen will, aber das tat er nicht und fragen wollte ich auch nicht. Aber ich war deswegen natürlich nicht sauer. Keiner könnte mir heute oder im Rest meines Lebens die laune verderben. Denn ich war einfach der Glücklichste Mensch. Tom begleitete mich zur Tür und gab mir zum Abschied noch einen langen Leidenschaftlichen Kuss. - Ich ruf dich morgen an! Schlaf gut und pass auf dich auf- sagte er so zwischen den Küssen. Ich wollte ihn nicht gehen lassen. Wieder willen lies ich von ihm ab , sagte -OK, schlaf du auch gut- und machte mich dann auf den Heimweg. Ich konnte mein Glück kaum fassen und hatte die ganze Zeit Angst aus einem Schönen traum aufzuwachen. Aber ich träumte nicht und ich freute mich gleich mit Mellie telefonieren zu können und ihr alles erzählen zu können. Ich lief nicht nachhause, nein ich tanzte schon förmich nachhause. Zuhause angekommen sperrte ich die Tür auf! Ich ging rein und bekam gleich einen riesen Schock!! Da saß meine Mutter mit verheulten Augen und starrte apathisch aus dem Fenster.........


Kapitel 12

Ich ging langsam auf sie zu und nahm sie in den Arm. -hey was ist den los- fragte ich sie und malte mir dabei schon irgendwelche Sachen aus was passiert sein könnte. Langsam drehte sie sich um und fiel mir heulend in die Arme - Mia, dein Vater.....- Ihre Stimme versagte......- Was ist mit ihm?- wollte ich wissen doch meine Mutter brachte kein Wort mehr heraus. Als sie sich endlich wieder gefangen hatte versuchte sie mir mühevoll zu erzählen was passiert war. - Er war auf dem Weg von der Arbei nachhause. Ein bedrunkener Autofahrer hat ihn gerammt. Er ist tot- Ich traute ihren Worten nicht, er konnte nicht tod sein und sofort stiegen mir die Tränen in die Augen. Eben gerade war ich noch der glücklichste Mensch und jetzt war ich wieder das gleiche Frack dass ich schon die letzten Wochen war. Ich wollte aufstehen, doch ich konnte nicht und sank heulend auf dem Boden in mich zusammen. Mein Vater, er sollte einfach nicht mehr da sein. Ich kannte davor das Gefühl nicht wie es ist einen geliebten Menschen verloren zu haben. Aber es war schlimm. Schlimmer als alles andere was ich in den letzten Wochen durchgemacht hatte. Und ich dachte schon dass wäre der Gipfel gewesen . Ich dachte nicht im traum daran, dass plötzlich ein geliebter mensch von mir gehen könnte. - sag mir dass das nicht wahr ist- flehte ich meine Mutter an, mein Flehen ging über zu einem schreien- bitte sag mir dass das nicht wahr ist!-

Ich war am verzweifeln.........Ich rannte aus dem Haus in die Richtung von der ich gekommen war.Tom war jetzt einfach der einzigste der mir helfen konnte. An seiner Haustür angekommen klingelte ich und 10 sekunden später stand Bill vor der Tür.

- Was ist denn mit dir passiert?- fragte er mich und sah mich dabei fragend an.

- Ist Tom da? Ich muss mit ihm reden- sagte ich und der neue see tränen lies sich nicht mehr zurück halten. Dass ich überhaupt noch welche in mir hatte war ein Wunder. In den letzten Wochen heulte ich ja beinah täglich!! Er nickte und ich rannte hoch in Toms Zimmer. Ich riss dir Tür auf und fiel Tom sofort um den Hals. Ich fragte mich was ich jetzt wohl tun würde wenn ich nicht gerade vor etwa einer Stunde mit Tom zusammen gekommen wäre. Dann hätte ich niemanden der mich tröstet und hätte auch noch eine Sorge mehr........-hei was ist los- sagte er und streichelte mir sanft über meinen Rücken.....Mit aller Kraft sagte ich oder besser gesagt schluchtzte ich- Mein Vater.......er ist tot-

Tom brachte nur ein -Was?-heraus und drückte mich ganz fest an sich. Er hatte meinen Vater zwar nie kennen gelernt, weil er ziemlich viel mit seinem neuen Job beschäftigt war, aber es schockte ihn trotzdem. In mir kam die Wut hoch. Erst hatte mein Vater so gut wie nie Zeit für uns und jetzt hat er uns auch noch verlassen. Im nächsten moment verfluchte ich mich selbst dafür auch nur sowas gedacht zu haben. Er wollte uns sicherlich nicht freiwillig verlassen aber doch hat er. Ich weis nicht wie lange wir da standen. Tom versuchte mich zu trösten, aber was hatte er schon für eine Ahnung. Er hatte ja noch nie einen geliebten Menschen verloren. Mir kam Mike in den Sinn. Jetzt wusste ich wie es ihm ergangen ist und bei dem Gedanken ich würde Tom auch noch verlieren musste ich nur noch mehr heulen. Mike hatte 2 Menschen in seinem Leben verloren auch wenn er teilweise selbst daran Schuld war. Trotzdem veraubscheute ich mich, ihm sowas angetan zu haben. Hätte ich gewusst wie sich sowas anfühlt,. hätte ich es niemals getan! In diesem Moment hätte ich gerne einen Menschen an meiner Seite gehabt der das gleiche Erlebnis hatte und irgendwie sehnte ich mich nach Mike. Mit ihm hätte ich jetzt über alles reden können. Dabei fällt mir ein ich hatte ihn nie gefragt wie er das alles verarbeitete. Er hätte mir Ratschläge geben können. Ich war nicht mehr in Mike verliebt. Nein, aber ich hätte in diesem Moment gerne mit ihm über seine Erfahrungen geredet. Ich legte mich auf Toms Bett und Tom legte sich neben mich. Zusammengekuschelt schliefen wir zusammen ein.....

Ein Sonnenstrahl wegte mich auf. Nach kurzem Überlegen wo ich war fiel mir alles wieder ein und im ersten moment dachte ich ich hätte alles nur geträumt. Aber dem war nicht so. Sofort kamen mir wieder die tränen und ich vergrub mein Gesicht in das Kopfkissen. Eine Hand auf meinem Rücken lies mich aufschrecken und einen Moment lang musste ich lächeln. Ich war so froh dass ich Tom hatte. Ich hätte sonst echt nicht weiter gewusst!!Ich drehte mich zu ihm um.....-

* aus Toms Sicht* ( Ich muss ab jetzt die Sichtweisen wechseln, sonst ist es einfach zu kompliziert)
Ich konnte es nicht mit ansehen wie sie da stand und weinte. Ich versuchte sie zu trösten und kam mir dabei vor wie ein Trottel. Was konnte ich ihr schon erzählen? Sie war es die ihren Vater verloren hatte, nicht ich!!! Irgendwann gab ich es auf und hielt sie einfach nur noch in den Armen. Sie weinte ununterbrochen weiter. Ich wusste einfach nicht was ich tun sollte.....Wir legten uns auf mein Bett und schliefen dann auch ziemlich schnell ein. Am nächsten morgen wurde ich wieder von Schluchzen geweckt und sofort viel mir wieder der letzte Abend ein. Ich streichelte ihr sanft über den Rücken . Sie drehte sich zu mir um und ich erschrack schon ein wenig. Sie war leichenblass und ihre Augen waren total aufgequollen vom vielen weinen. Ich rückte ein Stück näher zu ihr hin und hauchte ihr ein- guten morgen,süße- ins Ohr. Für einen Moment lächelte sie mich sogar an, aber das hielt nicht lange- Ist das alles wahr, oder erwach ich gleich aus einem bösen Traum?- fragte sie mich und sah mich dabei flehend an. Ich hätte ihr am liebsten gesagt dass alles nur ein Traum ist aber dass war es nicht:- Nein Mia, es ist alles wirklich passiert-

Die Tränen die sie teilweise schon wieder besiegt hatte, liefen  ihr jetzt nur mal wieder so runter. Sie tat mir so unendlich Leid, aber ich konnte ihr einfach nicht helfen. Ich entschied mich dafür sie einfach mal ein bisschen abzulenken. Ich fragte sie ob sie heute Zeit hätte, aber sie wollte lieber bei ihrer Mutter bleiben, was ich natürlich auch verstand. - Dann machen wir aber morgen was!!!OK??- fragte ich sie. Sie nickte nur und ich machte mir schon mal Gedanken wie ich sie auf andere Gedanken bringen konnte. -Tom ich geh jetzt lieber nach Hause, meine Mutter macht sich bestimmt schon sorgen.- Sie stand auf und zog ihre schuhe an.- Soll ich dich nach Hause bringen?- fragte ich sie. -nein ich muss jetzt alleine sein- antwortete sie mir. Sie gab mir noch einen kurzen flüchtigen Kuss und war dann auch schon wieder aus meinem Zimmer verschwunden. Ich musste mir echt was Einfallen lassen für morgen, damit sie wenigstens für ein paar Stunden nicht an ihren toten Vater denken musste. Und ich hatte da auch schon eine Idee.............

Kapitel 13*aus Mias sicht*

Ich hatte richtig Angst meiner Mutter jetzt gegenüber zu stehen. Was sollte ich ihr sagen?? Ich hatte doch keine Ahnung wie ich sie trösten sollte, oder ob ich sie lieber in ruhe lassen sollte?? Ich wusste es einfach nicht. Ich war an unserem Haus angekommen und schloss die Tür auf. - Mama- schrie ich in die Wohnung hinein doch ich bekam keine Antwort.Mit einem unguten Gefühl lief ich in die Küche und da lag ein Zettel auf dem stand: Hi mein schatz! Ich bin auf dem Bestattungsinstitut um alles für die Beerdigung zu erledigen. Ich will alles so schnell wie möglich hinter mir haben. Ich bin um 17 uhr wieder zuhause. Kuss Mama!!!

Ich war richtig erleichtert,denn ich habe schon gedacht sie hätte sich irgendwas angetan . Ich ging ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ein. Hier saß ich manchmal Abends mit meinen Eltern und zusammen haben wir irgendwelche Filme geschaut. Wir sind hier eigentlich nur wegen meinem Vater hingezogen und jetzt war er nicht mehr da. Ich wollte auch auf keinen Fall mehr zurück nach Berlin, aber wenn ich daran dachte, wie traurig ich gewesen war und wie ich meine Eltern gehasst hatte, tat es mir schon richtig leid. Ich würde sogar nach Amerika ziehen wenn mein Vater dadurch wieder Lebendig werden würde. Ich saß einfach nur auf dem Sofa und dachte über alles nach. Ich konnte nicht mal mehr weinen, meine Tränendrüßen waren wie ausgetrocknet, aber das war ja kein Wunder, sooft wie ich in den letzten Wochen und Tagen geheult hatte. Mir kamen meine alten Babyvideos in den Sinn. Die musste ich mir einfach angucken. Ich ging in den Keller und suchte nach ihnen. Als ich die Kiste mit den ganzen Videos fand, suchte ich alles möglich raus. Ich wollte meinen Vater noch ein letztes mal sehen, auch wenn er nicht wirklich da war. Ich überlegt ob ich Tom nicht anrufen sollte. Ich wollte dass auch er mal meinen Vater sah, wie er so als Mensch war. Ich schnappt mir die Videos, darunter war auch eins von der Hochzeit meiner Eltern, ging wieder hoch und rief Tom an . Nach unzähligem tuten ging endlich Bill ran:

- Hey Bill, ist Tom da?-

-Ja moment ich ruf ihn.- und schon schrie er nach Tom.

- Mia wenn du irgendjemanden zum reden brauchst, dann scheue dich nicht mich anzurufen. Ich bin immer für dich da!- sagter Bill noch und schon hörte ich Tom in den Hörer reden

- Hey süße, na wie gehts dir?-

- Mir gehts um genau zu sein richtig schlecht. Ich wollte dich fragen ob du zu mir kommst und mit mir ein paar alte Kinder videos anguckst.-fragte ich ihn zögerlich, denn ich wusste ja nicht ob er überhaupt Lust dazu hatte.

-Klar, ich bin sofort da. Ich mach alles damit es meiner Prinzessin wieder gut geht- antwortete er mir und ich war sehr erleichtert. ICh hätte es nicht ausgehalten die Videos alleine zu gucken.

-Danke, bis gleich - sagte ich und drückte ihm noch einen Kuss in den hörer. Dann legte ich auf und versuchte mich noch ein wenig her zu richten. Ich zog mir schnell was anderes an, kämmte meine Haare und schminkte mich noch. Als ich gerade fertig war klingelte es an der Haustür. Ich ging die treppen runter und machte die Tür auf. Da stand Tom in der Tür und lächelte mich zuckersüß an. Ich gab ihm einen Kuss und sagte- Danke dass du gekommen bist, das bedeutet mir wirklich viel!-

- Das ist doch selbstverständlich, da brauchst du dich nicht für bedanken- gab er mir zurück.

Wir gingen ins Wohnzimmer und ich holte noch schnell eine Cola aus dem Kühlschrank. Die hat mein Vater immer so gern gedrunken wenn er Abends von der Arbeit gekommen ist. Ich ging ins Wohnzimmer, schob den ersten Film in den Videorekorder und setzte mich zu Tom auf die Couch. Der Film war von mir kurz nach der Geburt, als mein Vater mich das erste mal sah. Tom und ich machten es uns auf der Couch gemütlich und kuschelten uns eng zusammen. Es war einfach ein komisches Gefühl meinen Vater zu sehen aber zu wissen das er nicht da war, dass er niemals wieder kommen würde. Ich war so froh Tom an meiner Seite zu haben, sonst wäre ich durchgedreht. Wir beide Schwiegen den ganzen Film über und manchmal wenn Tom spürte dass ich schon wieder den Tränen nahe war drückte er mich fester an sich und gab mir einen Kuss. Dass war so ein schönes Gefühl zu wissen das jemand da war für mich und bei dem ich mich ausheulen könnte. Ich glaube wäre das mit meinem Vater ein paar Tage eher geschehen, hätte ich mich umgebracht. Ich hätte es nicht ausgehalten alleine dass alles durchzustehen. KLar hätte ich auch so mit Tom und Bill reden können und ich hatte ja auch noch Melanie, aber das wäre nicht das selbe gewesen. Da fiel mir ein dass ich ja Melanie anrufen wollte, aber ich verschob den Anruf auf später. Jetzt wollte ich erstmal den Film geniesen. Geniesen ist vielleicht das falsche Wort ,aber es tat gut meinen Vater zu sehen......

Die Haustür ging auf und ich wich von Toms seite. Ich hatte noch nicht die Möglickeit gehabt meiner Mutter zu erzählen dass ich mit Tom zusammen bin. Meine Mutter kam ins Wohnzimmer rein - na ihr beiden was schaut ihr euch an- sagte sie und man konnte deutlich ihre verheult Stimme hören.- Alte babyvideos- sagte ich schüchtern zu ihr, ich wusste ja nicht wie sie drauf reagieren würde. Ich dachte schon sie würde total ausrasten aber sie setzt sich zu uns auf die Couch und wir schauten gemeinsam das Video fertig. Den ganzen Film über lag ich meiner Mutter in den Armen und immer wieder tropften mir meiner Mutter ihre Tränen ins Gesicht.Ich weinte mit ihr. Mir tat es Leid meine Mutter so leiden sehen zu müssen. Tom saß am anderen Ende der couch und starrte auf den Fernseher. Ich könnte mich täuschen, aber auch bei ihm glitzerte was in den Augen, das verräterisch nach Tränen aussah. Irgendwann muss ich wohl eingeschlafen sein denn als ich aufwachte und in meinem Bett lag wusste ich nicht mal wie ich hier her gekommen war.

Meine Uhr verriet mir dass es bereits 22 Uhr war. Ich stand auf und ging runter um nach meiner Mutter zu gucken. Doch ich fand sie nirgends. In der Küche lag schon wieder ein Zettel und ich hatte diesmal ein echt ungutes Gefühl.

Liebe Mia......

Ich habe es nicht ausgehalten und musste einfach nach Berlin fahren. Dort habe ich dein Vater das erste mal gesehen. Ich werde auch ein paar Verwandte besuchen gehen. Ich bin vorraussichtlich in 1-2 Wochen wieder da. pass auf dich auf. Geld hab ich dir auf den Küchentisch gelegt. Das müsste für 2 Wochen reichen. Du kannst mich auf meinem Handy erreichen.

Bis bald

Kuss.....Ich liebe dich deine Mutter

Unter anderen Umständen wäre ich richtig froh gewesen alleine zuhause zu sein, aber ich machte mir Sorgen dass sie sich doch noch irgendwas antun würde. Ich ging wieder in mein Zimmer, legte mich in mein Bett und schlief erneut ein.............


Kapitel 14

Ich stand mitten in einem schwarzen Raum. Pechschwarz war dieser Raum! Ich wollte ihn verlassen aber fand einfach keinen Ausgang und plötzlich fing der Raum an sich zu bewegen. Als ob er Lebendig wäre. Meine Beine konnte den bewegungen nicht stand halten und ich fiel hin. Alle Versuche aufzustehen blieben erfolglos. Ich bekam panik, wollte einfach nur noch raus! Raus ins helle. Im Zimmer erschien ein Licht.........es strahlte so eine wärme aus und inmitten des Lichts erschien plötzlich mein Vater

- Weine nicht Mia. Ich werde immer in deinem Herzen sein und bald werden wir uns wieder sehen.-sagte er laut hörbar. Er lächelte mich an und verschwand wieder. Ich schrie so laut ich konnte....Etwas rüttelte an mir! Ich machte die Augen auf und Gott sei Dank es war nur ein Traum.......Neben mir kniete Tom und sah mich mit besorgtem Blick an.

- beruhige dich, es war nur ein Traum- sagte er zu mir und gab mir erstmal einen Leidenschaftlichen guten morgen Kuss

- Wie bust du hier rein gekommen?- Ich sah ihn fragend an

-Ich habe den Ersatzschlüssel genommen- meinte er und lächelte dabei.....-Ich habe eine Überraschung für dich um dich mal auf andere Gedanken zu bringen.- Zieh dich schnell an dann zeig ich sie dir-.

Ich ging ins Bad duschte mich schnell und zog mir was frisches an. Tom kam zu mir gab mir einen Kuss auf die Stiern und verband mir die Augen.

*Aus Toms Sicht*

Ich hatte mir etwas unglaublich schönes für Mia ausgedacht womit ich sie auf andere Gedanken bringen wollte, oder zumindest hoffte ich es sie auf andere Gedanken bringen zu können. In unserem Garten bereitete ich ein Picknik vor mit allem drum und dran. Ich besorgte Erdbeeren, Sekt, Sahne und alles was eben so dazu gehört. Danach machte ich mich auf den Weg zu ihr. Erst wollte ich sie anrufen aber dann ging ich einfach zu ihr um sie zu überraschen. Ich stand vor ihrer Haustür und klingelte, aber es machte keiner auf. Ich dachte schon sie wäre nicht zuhause, aber um sicher zu gehen nahm ich den Schlüssel vom Versteck und schloss einfach auf. Drinnen rief ich nach ihr und als mir niemand antwortete ging ich in ihr Zimmer. Dort lag sie schlafend und nuschelte irgendetwas im Schlaf. Mehrere versuche sie aufzuwecken blieben erfolglos. Irgendwann fing sie an zu schreien und ich rüttelte so fest an ihr , sodass sie endlich ihre Augen aufschlug und mich entsetz anstarrte. Sie hatte irgendwas schlimmes geträumt. Ich gab ihr erstmal einen Kuss und beruhigte sie. Dann erzählte ich ihr von meiner Überraschung. Sie machte sich schnell fertig und ich verband ihr die Augen. Ich war richtig aufgeregt......Mein einziger Gedanke war ob es ihr auch gefallen wird. Ich nahm sie an der Hand und führte sie nach drausen , richtung unserem Haus. In unserem Garten angekommen, setzte ich sie auf die vorbereitete Decke und nahm ihre Augenbinde ab..........

*Aus Mias Sicht*

Ich staunte nicht schlecht......Das alles hatte er nur für mich getan! ICh konnte es kaum glauben.

-Das ist echt für mich- fragte ich ihn erstaunt und schaute mir all die leckeren sachen an die auf der Picknik Decke lagen.

- Ja alles nur für dich!!- sagte Tom.... Zum Dank zog ich ihn zu mir runter und küsste ihn.....Ich vergass in diesem Moment einfach all meine Sorgen und wollte nur bei ihm sein. Unsere Lippen lösten sich von einander und er bagan mich mit Erdbeeren und sahne zu füttern. Wie süß er doch war!!! Wir setzten uns an auf der Decke gegenüber und aßen. Hin und wieder fütterten wir uns gegenseitig. Er hatte sich echt richtig Mühe gegeben mit der Überraschung. Er öffnete die Sektflasche und wir stiesen an.- Auf uns beide und dass wir uns niemals verlieren- sagte Tom und ich tat es ihm gleich. Wir erzählten uns allerlei Dinge rund um unser Leben! Es war echt schön, aber viel zu schnell verging die Zeit. Als wir fertig waren legten wir uns noch ein bisschen in die Sonne. Wir alberten die ganze Zeit rum. Mir ging es an diesem Tag als ob ich keine Sorgen hätte. Es tat einfach so gut nur mit Tom zu sein. Wir überlegten was wir heute Abend tun könnten und beschlossen mit Bill und den anderen zwei ins- Sunbeam- zu gehen. Eine ziemlich angesagte Disko wie Tom meinte. Wir sagte schnell Bill bescheid und riefen dann noch schnell Gustav und Georg an. Sie sagten uns zu und meinten sie wären dann so um 21 Uhr vorm- Sunbbeam-. Da es schon 18 Uhr war und ich mich noch fertig machen musste, gab ich Tom einen Kuss und ging zu mir rüber. Dort abgekommen suchte ich mir was neues zum anziehen aus, schminkte mich und glättete mir zum Schluss noch die Haare. Ich entschied mich für meine Lieblingshose und ein ziemlich knappes braunes Top. Eigentlich war ich nicht der Typ dazu Oberteile anzuziehen die nur das nötigste Verdeckten, aber ich wollte Tom einen Gefallen machen. Er hatte sich heute Mittag so viel Mühe gemacht, dafür gehörte er einfach belohnt. Als ich ganz fertig war, ging ich wieder zu den Zwillingen. Tom staunte als er mich sah und nachdem auch Bill endlich fertig war, machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Magdeburg.........

Am Sunbeam angekommen wartetet schon Gsutav und Georg auf uns. Ich ging zu beiden hin, umarmte sie und gab ihnen einen Kuss auf dei Wange. Wir gingen zusammen rein und setzten uns an einen freien Platz. Eigentlich konnte man sich so gut wie nicht mehr frei bewegen. Den natürlich wurden die Jungs erkannt und haufenweisen Fans belagerten sie und wollten Autogramme. Die Jungs schrieben fleißig und ich saß alleine auf dem Sofa und hoffte dass die Fans bald wieder verschwinden würden. Das war wohl nix, denn kaum waren die einen gegangen wurden andere auf die vier aufmerkam. Irgendwann beschlossen wir uns in den Vip bereich zu setzen. Da war zwar nicht so viel los, aber wenigstens hatte man dort seine Ruhe. Wir bestellten uns jeder einen Tequlia Sunrise. Das hatte ich zum ersten mal mit Paula getrunken, errinerte ich mich! Wieso musste ich jetzt ausgerechnet an Paula denken? Naja, ich ging an die Bar und kaufte mir ein Päckchen Zigaretten. Irgenwie hatte ich jetzt Lust eine zu rauchen. Nach einem knappen Monat meine erste Zigarette. Die Jungs kannten das nicht von mir. Denn als ich mir die Zigarette vor ihren Augen anzündete starrten mich alle mit großen Augen an und Tom meinte- seid wann rauchst du?-

- Ich habe in Berlin schon geraucht, aber hier wollte ich eigentlich aufhören- sagte ich

- Dann mach das auch, ich habe keine Lust mit einem Aschenbecher zusammen zu sein- meinte Tom, nahm mir die Zigarette aus der Hand und drückte sie im Aschenbecher aus. Ich wollte nicht das er sauer auf mich ist und wollte ihm einen Kuss geben, aber er drehte sich weg. Was sollte das bitte?? Nur weil ich jetzt ein paar mal an der Zigarette gezogen hatte, musste er gleich so einen Aufstand machen???.......

Tom war den rest des Abends irgendwie komisch zu mir. Ich wusste selbst nich genau wieso! Ich hatte mich mindestens tausendmal bei ihm entschuldigt aber es schien nichts zu helfen. Ich hatte nicht mal mehr Lust irgendwas zu trinken und wollte einfach nur Nachhause.Tom hatte mir echt die Laune verdorben.......und ohne Vorwarnung kam mir mein Vater wieder in den Sinn. Als ich an ihn dachte musste ich Augenblicklich wieder anfangen zu heulen. Wie ich es hasste und dazu noch die fragenden Blicke der anderen. Ich nahm meine Jacke und rannte einfach raus. Tom kam mir hinter her und nahm mich in den Arm.

- Ist es wegen deinem Vater?- fragte er besorgt

-Ja- brachte ich gerade noch so hervor.....- den ganze Tag musste ich nicht an ihn denken du hast mich so gut abgelenkt, aber eben als du so komisch zu mir warst, musste ich wieder an ihn dencken.-

Noch mehr trähnen liefen an meinen Wangen herunter und Tom drückte mich noch fester an sich heran. Dann nahm er meine Hand und wir liefen zur Bushaltestelle.Als des Bus kam setzten wir uns nebeneinander und schwiegen den ganzen Weg. Keiner sagte etwas.......

*Aus Toms Sicht*

Wir saßen im Sunbeam und plötzlich kam Mia mit einer Zigarette in der Hand. Ich wäre am liebsten Ausgerasstet. Vor einem halben Jahr etwa hatte ich auch noch geraucht, aber nachdem mein Opa an Lungenkreps gestorben war verging mir die Lust und ich hatte die Dinger sofort aufgegeben. Ich wollte nicht das Mia raucht und deshalb nahm ich ihr die Zigarette aus der Hand. Mia wusste nicht, dass mein Opa and diesen unnötigen dingern gestorben war. ich war den ganzen Abend völlig angepisst von Mia und war total abweisend als sie mich küssen wollte. Irgendwann stand sie mit Tränen in den Augen auf, nahm ihre Jacke und lief nach drausen ohne auch nur einem von uns Tschüss zu sagen. Ich lief ihr hinterher, denn ich wusste genau worum es ging. Es ging natürlich um ihren Vater und dass obwohl ich ihr versprochen hatte sie abzulenken. NAja ich hatte es ihr icht versprochen, aber ich hatte es vor. Wir gingen zu ihr nachhause und dort erzählte sie mir gleich dass ihre Mutter für 2 Wochen nach Berlin gefahren ist und ob ich nicht bei ihr bleiben wollte über Nacht. Natürlich blieb ich !!!

-Warum warst du denn so komisch zu mir? Du hättest mir doch sagen können wenn du nicht willst das ich rauche- meinte sie zu mir und sah mich dabei Vorwursvoll an

- Wegen meinem Opa. Er hatte geraucht und ist dann an Lungenkrebs gestorben. Ich hab damals auch geraucht, aber hab dann sofort aufgehört. Ich will einfach nicht dass du rauchst. Wenn du das nicht verstehst dann tut es mir Leid, aber verlange nicht von mir, dass ich dich noch mal küssen werde und verlange auch nicht von mir dass ich dir dabei zusehen werde wie du dich damit kaputt machst- sagte ich und sah sie dabei so an , dass sie gar nicht anderster konnte auser mir zu versprechen dass sie nie wieder einen dieser Glimmstängel anfassen würde.

Wir gingen in ihr Zimmer, hörten noch ein wenig Musik und kuschelten uns auf ihrem Bett eng aneinander. Irgendwann schliefen wir einfach ein.................

Kapitel 15 ( 2 Monate später)

Im moment ging es mir mal wieder besser. Ich hatte endlich die Beerdigung von meinem Vater hinter mir.Es war einfach schrecklich mit ansehen zu müssen wie sein eigener Vater in ein Loch geworfen wird. Danach habe ich 3 Tage das Haus nicht mehr verlassen und meiner Mutter ging es auch nur noch schlecht. Tag und Nacht schaute sie sich alte Bilder an und versank regelrecht in ihrer Tränen. Tom unterstütze mich Perfekt. Er war einfach zu lieb zu mir!!!! Und auch Bill, Gustav , Melanie und Georg waren superlieb und wann immer ich ihre Hilfe gebraucht hatte, sie waren sofort zur Stelle. Einfach wunderbar solche Freunde zu haben!!!!!Mit Tom lief auch alles gut.....in letzter Zeit musste ich gar nicht mehr sooft an meinen Vater denken. Nicht dass ich ihn schon vergessen hätte.....Nein, aber irgendwie war ich so abgelenkt dass ich gar keine Zeit fand an ihn zu denken und dass war auch gut so. Soviele Tränen wie ich in letzter Zeit vergossen hatte. Auser manchmal wenn es gerade mal wieder einen Tiefpunkt in meinem Leben gab, dann kam meistens noch der Gedanke an meinen Vater dazu, die mir dann noch vollkommen den letzten Rest gaben.aber Tiefpunkte gab es in letzter Zeit nicht viele. Auser 2 Stück als ich mich einmal mit Melanie gestritten hatte, wegen irgendeiner Blöden Sachen und einmal mit Bill, als er etwas missverstanden hatte. Naja ich stieg so langsam wieder in mein altes Leben ein und war auch sehr froh darüber!

Naja aber um ehrlich zu sein, es gab da noch etwas was mich bedrückte, aber ich hatte noch niemandem davon erzählt.

Ich hatte mit Tom geschlafen und aus einem mir jetzt unebegreiflichem Grund ohne Verhütung. So blöd musste man erstmal sein, denn jetzt hatte ich die ungewissheit, die mich Tag und Nacht nicht ruhen lies. Zu allem Überfluss waren meine Tage auch noch ausgeblieben, aber ich dachte mir da ist ja nix schlimmes dran, passiert ja schon mal häufiger. Tom hatte ich bis jetzt auch noch nichts erzählt. Ich wollte nicht das er sich unnötige Sorgen macht, jetzt wo soviele Auftritte und Interview anstanden. Er sollte sich voll und ganz auf seine Karrieren konzentrieren. Erst wenn ich mir 100% sicher war wollte ich ihm alles sagen. Ich hatte mich dazu entschlossen morgen einen Schwangerschaftstest zu machen. Ich war aber recht zu verlässig dass es nicht so wäre. Gar nicht auszumahlen, wie Tom wohl ausrasten würde wenn er erfährt dass er mit 16 Vater wird. Und meine Mutter erst. Aber ich glaube sie würde trotzdem hinter mir stehen.Auch die Karriere von den Jungs würde steil Berg ab gehen. Der größte Teil der Fans waren ja eh nur Geil auf die Jungs. Bis jetzt hatte Tom ja auch noch nicht öffentlich zu gegeben dass er eine Freundin hat. Wir haben entschlossen dass das wohl das beste sein wird, es für uns zu behalten. Aber wenn das mit dem Kind wirklich so wäre, dann .....Ach keine Ahnung, ich wollte nicht weiter darüber nachdenken. In 4 Tagen sollte mein Geburtstag sein. Endlich 18 und ich plante  ne richtig geile Party........Ich freute mich echt riesig und deswegen waren die Gedanken über die Schwangerschaft auch recht schnell verflogen. Ich musste auch noch etliche Dinge planen und besorgen.

Ich wollte ersteinmal Melanie anrufen und sie fragen ob sie Lust hätte mir zu helfen.......Gesagt-Getan!

und schon hatte ich sie an der Strippe

- Hey Melanie, du.....Ich muss noch einige Dinge planen und besorgen für meinen Geburtstag. Hast du Lust Mir zu helfen?-

- Ja klar.......Ich komm so in ner halben Stunde bei dir vorbei-

-Ok, Danke bist ein Schatz-

Dann verabschiedeten wir uns und schon war das Telefonat beendet. Auf richtige Freunde kann man eben immer zählen!!!

Ich holte meinen Block raus und Strich alle Dinge durch die ich schon erledigt hatte. Waren nur noch die Partydekoration besorgen, den Cateringservice( keine Ahnung ob des so richtig geschrieben ist*g*) und der Alkohol musste auch noch besorgt werden. Die Party sollte in unserer Wohnung statt finden. Und deshalb musste ich meine Mutter auch noch überreden das Feld zu räumen , aber das sollte eigenltich nicht so ein riesiges Problem sein.Ich hatte mir auch schon alles überlegt wo wie was stehen sollte und die Cds waren auch schon von den Twins besorgt. Die Leute waren auch schon alle Eingeladen und bis jetzt hatte mir noch keiner abgesagt. Um die 30 Leute sollten kommen. Darunter waren ein paar aus meiner Klasse, ein paar Freunde von Bill, Tom, Gustav und Georg und Noch Leute die ich in Diskos kennen gelernt hatte und die sich auch als sehr gute Kumpels herausstellten. Sie waren keine Freunde, eben nur Kumpels!!!!

Pünktlich wie die Maurer klingelte Melanie.....Ich hatte sie von meinem Fenster aus gesehen...... Meine Mutter hatte ihr die Tür geöffnet und wenige Augenblicke später stand Melanie in meinem Zimmer. Wir begrüßten uns erstmal mit einem Küsschen rechts une links. Dann beredeten wir alles....Wir entschlossen uns erstmal den Cateringserive anzurufen.

10 minuten später stand fest dass sie keine Zeit hätten und wir wohl oder übel doch selbst das essen besorgen mussten.Dann machten wir uns auf den Weg nach Magdeburg um die restlichen Sachen zu kaufen. Dabei kam mir der Schwangerschafttest wieder in den Sinn! Wenn ich schonmal hier bin, dan kann ich mir auch gleich einen kaufen, dachte ich mir. Aber natürlich sollte Melanie nicht mit bekommen und das sollte dann doch noch ein Problem geben. Wir gingen erstmal in einen Drogerie markt um die Partydeko zu kaufen. Ich nutze einen Augenblick aus und sagte zu Mellie dass ich schnell was gucken müsste. Am Regal angekommen mit den zich tausendsten Tests musste ich erstmal überlegen welchen ich nehmen sollte. Als ich mich entschlossen hatte, lief ich schnell zur Kasse und bezahlte das Teil. Ich steckte es mir in meine Tasche und machte mich auf den Weg zu Melanie. Zusammen suchten wir Luftschlangen und Luftballons aus! ALs wir endlich fertig waren gingen wir zur Kasse und bezahlten alles. Danach mussten wir noch Alkohol  und das Essen besorgen. Wir entscheiden uns für Hamburger, die mochten wir alle ganz gerne. 2 Stunden später kamen wir erschöpft und mit tauben armen zu Hause an. Wir gingen erstmal in die Küche und tranken was, danach schleppten wir uns in mein Zimmer und freuten uns einfach nur noch auf den 2.10<<<<

Kapitel 16

Ich konnte nicht mehr atmen, wäre am liebsten gestorben. Auf dem test stand doch tatsächlich ein Plus. Ich war also schwanger. Augenblicklich fing ich an zu heulen. Sowas konnte aber auch nur mir passieren!!! Wie sollte ich das blos den anderen erklären. Tom war im moment eh nicht da, der war mal wieder auf einem seiner unzähligen Auftritten oder Interviews. Ich wusste nie so genau wo er steckte und nur der tägliche Anruf, zeigte dass er überhaupt noch existierte. Oh gott was wird Tom wohl dazu sage?

Würde ich eine gute Mutter sein? Oder sollte ich wirklich abtreiben? Jetzt wo ich wusste dass ich schwanger bin, schien es mir gar nicht so absurd abzutreiben. Was könnte ich meinem Kind schon bieten mit 18 Jahren. Ich ging noch zur Schule und verdiente noch nicht mein eigenes Geld.Und Tom???? Der ist ein Jahr jünger als ich(anmer.d.Autorin: Ich weis das alter stimmt nicht, aber sonst passts net wenn ich ihn 16 lasse)...........Ich entschied mich es vorerst lieber für mich zu behalten und morgen  wollte ich einen Termin beim Arzt ausmachen um mir auch 100% sicher sein zu können. Mir kam das irgendwie alles vor wie in einem Traum. Ich Schwanger? Das konnte ich mir beim besten willen nicht vorstellen. Schon alleine die Vorstellung wie ich mit dem Kinderwagen durch Magdeburg laufe und mich alle anstarren.......aber obwohl heutzutage ist das ja kein DIng mehr früh Mutter zu sein. Immerhin gibt es auch Mädels die schon mit 14 ein Kind zur Welt bringen. Ich war hin und her gerissen von meinen Gedanken. Meine Party konnte ich mir dann wohl auch abschminken obwohl ich mal wieder einen richtig drauf machen wollte. Und was sollte ich den Jungs erzählen wenn ich keinen Tropfen Alkohol trinke. Das wird denen doch sicher auffallen. Ich meine an seinem 18 Geburtstag lässt man doch die Sau raus. Da müsste ich mir noch was einfall lassen. Ich entschied mich jetzt erstmal den Arzt anzurufen. Ich schnappte mir die Gelben Seiten und suchte mir erstmal einen Arzt in meiner Umgebung.

5 minuten später hatte ich auch schon die Nummer ins Telefon getippt. Ich hatte mich für Doktor Halm entschieden.

-Guten Tag, Praxis Doktor Halm. Was kann ich für sie tun?- ertönte die Stimme der freundlichen Arzt helferin im Telefon.

- Ähhh.......Hallo ich hätte gerne einen Termin? So schnell wie möglich wenns geht!!- gab ich ihr hektisch aber trotzdem freundlich wieder.

- Einen Moment, ich schau mal nach.........Wie wärs mit morgen 14 Uhr??- fragte sie mich.

-Ja des passt mir!- sagte ich.

- Wie war ihr Name?-wollte die Dame noch wissen

- Mia Blink-

-bringen sie bitte ihre Krankenkarte mit-

- Ja ok........danke, Tschüss-

-Auf Wiedersehen-

Und somit war das Telefonat beendet. Ich hatte echt schiss vor morgen........Ich hoffte das der Test falsch gelaufen ist.Plötzlich klingelte mein Handy und auf dem Display leuchtete der Name Tom . Na toll!!! Das hatte mir gerade noch gefehlt. Jetzt wo ich gerade erfahren habe dass ich schwanger bin und ich ihm dass noch nicht mal erzählen kann. Ich nahm ab und sofort sagte er mit seiner Vertrauten Stimme:

-Hey süße, wir sind zu Hause kommst du?-

-Ja klar warte ich bin gleich da!

Echt langes Gespräch aber gleich hatte ich ihn ja wieder. Ich zog mir schnell was anderes an und machte mich auf den Weg. Leider hatte ich etwas echt wichtiges Vergessen.......Aber das sollte ich erst später erfahren!!!

Bei Familie Kaulitz angekommen, klingelte ich und Tom öffnete mir die Tür. Sofort viel ich im in die Arme und wir versanken in einen Leidenschaftlichen Kuss. Wir wurden von Bill gestört- könnt ihr das nicht in deinem Zimmer machen, Tom?- sagte er lachend. Also gingen wir nach oben und machten da weiter wo wir aufgehört hatten........Tom ging mir unter mein Top, aber angesichts der tatsache dass ich gerade erfahren hatte dass ich Schwanger bin, hatte ich echt keine Lust jetzt auf sowas. Ich nahm seine Hände weg von mir und setzte mich auf.

- Hey was ist den los mit dir? Seid wann bist du denn so zickig...........- kam es beledigt von Tom

Zickig?? Der hatte echt nerven......Wenn der wüsste, dann hätte er auch keine Lust mehr!

- Nichts ist los, ich hab einfach keine Lust- gab ich ihm zurück und setzte mich auf seine Couch. Ich wollte ihn nicht anlügen, aber was sollte ich den sonst machen. - Und erzähl mal was habt ihr alle so erlebt?- wollte ich ihn ablenken.Und schon war er wieder in seinem element- boah stell dir vor.......wir bringen eine DvD raus und bald drehen wir ein neues Video- schwärmte er mir vor. - Das ist ja geil.......wisst ihr schon näheres?- wollte ich wissen. -Nein.....morgen müssen wieder weg und dann wird alles besprochen-

-Und wie lange seid ihr wieder weg?-

- Keine Ahnung, wissen wir auch nicht. Aber ich ruf dich wieder an. -

- Du weist schon das ich in 4 Tagen Geburtstag habe?-

- Ja ich weis, aber ich kann auch nix machen. Termine sind eben Termine-

- Na toll, mein 18 Geburtstag und mein Freund kann nicht mal dabei sein-

Meine Stimmung war echt am Boden.....Noch schlimmer konnte es ja nicht kommen.Ich war echt sauer auf Tom dass er wahrscheinlich nicht da sein konnte an meinem Geburtstag. Tom kam zu mir und wollte mir einen Kuss geben, aber ich wisch ihm aus, nahm meine Sachen und wollte gerade sein Zimmer verlassen, als mein Handy anfing zu klingeln. Ich suchte es aus meiner tasche und ging ran.

-Hallo?- sagte ich in den Hörer und gleich darauf kam mir die Stimme meiner wütenden Mutter entgegen.

-Mia, du machst sofort dass du hier her kommst. Wir müssen reden- und schon hatte sie aufgelegt. Ich war echt gespannt was ich getan hatte, denn mir fiel nichts ein was ich verbrochen hatte. Ohne ein Wort zu sagen ging ich einfach. Zuhause angekommen, kam mir gleich meine Aufgebrachte Mutter entgegen.

- Mitkommen- sagte sie wütend und zog mich ins Wohnzimmer..........Was ich da auf dem Tisch liegen sah konnte ich kaum fassen! Aber den hatte ich doch weggeschmissen oder doch nicht????..................

Kapitel 17

Vor meiner Mutter lag doch tatsächlich mein Schwangerschaftstest!!! Meine Mutter war echt auser sich vor Wut: - Mia weist du eigenlich was das bedeutet? Du bist schwanger mit noch nicht mal 18 Jahren? DU bist doch selbst noch ein Kind. Was willst du deinem Kind denn bieten können.-

- Lass mich- schnautzte ich sie an. Ich wusste echt nicht was ich dazu sagen sollte. Vor erst wollte ich keinem davon erzählen und jetzt nachdem ich es selbst erst ein paar Stunden wusste, wusste es auch schon meine Mutter.- Und von wem ist das Kind überhaupt? - wollte meine Mum noch wissen......- Von Tom, wir sind schon eine Weile zusammen, aber ich habe dir nie etwas erzählt.- gab ich ihr unter Tränen zurück. ICh wollte nicht schon wieder heulen, aber meine Mutter hatte echt recht. Ich konnte meinem Kind doch nichts bieten, denn ich war ja selbst noch eins. Abtreiben war eigentlich die einzigste Möglichkeit, aber ein kleines Lebewesen töten könnte ich auch nicht.Ich war zwischen 2 Toren gefangen und konnte mich nicht entscheiden welches ich wählen sollte. - Was hat dieser Tom nur aus dir gemacht? Haben wir nicht immer offen und ehrlich über alles geredet und wozu gibts denn eigentlich die unzähligen Verhütungsmittel? Du wirst diesen Tom nie wieder sehen.......Ich werde nicht mit ansehen wie er dich verändert- sagte meine Mutter barsch und ohne eine Antwort von mir abzuwarten ging sie aus dem Raum. Ich stand völlig Perplex da und wusste nicht was ich denken sollte. Sie hatte mir gerade den Umgang mit Tom verboten und wahrscheinlich ist sie noch voll und ganz für eine Abtreibung.........Mein Vater war immer viel verständnissvoller als meine Mutter, aber so hatte ich sie noch nie erlebt.Ich sank heulend auf dem Boden zusammen. Wahrscheinlich ist es echt besser wenn ich Abtreibe.........Ich hätte so gern mit Tom darüber geredet, aber wenn meine Mutter schon so krass reagierte wie würde Tom dann ausraten? Vor ihm hatte ich am allermeisten Angst. Ich hatte Angst dass er nicht zu mir stehen würde und mich vielleicht sogar verlassen würde. Und was sollte dann sein? Dann würde ich wirklich alleine da stehen. Ich rappelte mich vom Boden auf und ging in mein Zimmer. Meine Mutter schrie aus der Küche- Wenn du auf die Idee kommen solltest mit Tom in Kontakt zu kommen, dann vergiss es lieber gleich.Wenn ich nur einmal Toms Nummer auf der Rechnung sehe, bekommst du den größten Ärger. Morgen werden wir einen Termin für eine Abtreibung machen-

Ich sagte nichts ging einfach die Treppen weiter hoch. Wieso musste sie so unfair zu mir sein. Und jetzt wollte sie auch noch dass ich Abtreibe. Sie hätte sich erstmal anhören müssen was ich zu sagen habe, aber das tat sie nicht. Ich musste jetzt erstmal mit irgendjemandem über alles reden. Ich konnte es nicht für mich behalten, aber Tom schied erstmal aus. Es wäre eigentlich Toms recht gewesen es als erstes zu erfahren, aber ich konnte es ihm noch nicht erzählen. Ich nahm das Telefon und wählte Melanies Nummer.......tut.......tut.....tut......Das lange warten machte mich wahnsinnig doch plötzlich , als ich gerade den roten Knopf drücken wollte, ging Melanie auser atem ans Telefon.

-Ja?-sagte Melanie

- Hey Melanie, Ich hab ein riesen Problem. Kannst du bitte vorbei kommen. Es ist echt super wichtig!-heulte ich ihr ins Telefon

-Ja klar, Ich bin in einer halben Stunde bei dir-

- OK bis dann....Danke!!-

-Bis gleich......ciao-

Ich lies mich erleichtert aufs Bett fallen. Aber ich war auch echt nervös.......Wie würde sie wohl reagieren???

Eine halbe Stunde später klopfte es an der Tür und Melanie kam herein. Sie nahm mich in den Arm- hey was ist den los?. fragte sie mich besorgt.......- Ich bin so blöd.......Ich wollte es eigentlich keinem Erzählen, aber dann hat meine Mutter den Test gefunden........- versuchte ich ihr zu erklären, aber ich brachte nichts sinnvolles aus mir heraus......

-Moment mal was für einen Test den Überhaupt?- unterbrach mich Melanie

Ich musste erstmal richtig schlucken bevor ich ihr antworten konnte und die erneuten Tränen die aufkamen machten mir es nicht gerade leichter- Ein Schwangerschaftstest.......Melanie, ich bin schwanger!!!!- Melanie stand einfach so da und schaute mich an als ob ich ein Geist wäre- Du bist was?- schrie sie fast, aber es war mehr entsetzen, keine Wut....

Ich versuchte ihr alles weiter zu erklären:- jetzt verbietet sie mir den Umgang mit Tom.......und als ich eben bei ihm war, bin ich sauer gegangen, weil er mir erzählt hat dass er wahrscheinlich an meinem Geburtstag nicht da sein kann.....Und was soll ich ihm sagen, wenn er mich frägt wieso ich ihn nicht sehen kann. Ich kann ihm doch nicht sagen: Hey Tom ich bin schwanger du wirst Vater mit 17!!! Der bringt mich um.........Und meine Mutter will noch dass ich abtreibe. Ich weis echt nicht was ich tun soll!!-

- Hey Mia, du schaffst das schon. Ich werde 100 % hinter dir stehen, egal für was du dich entscheidest. Und deine Mutter kann dich zu nichts zwingen-sagte sie mir tröstend und nahm mich in den Arm. Wenigstens eine die hinter mir stand, das machte mir schon etwas Mut. - Ich weis nicht mal was ich machen soll. Soll ich es behalten oder wirklich abtreiben?- fragte ich Melanie um Rat.....-Ich kann dir deine Entscheidung nicht abnehmen, am besten du lässt dich erstmal beraten. Danach kannst du dich immer noch entscheiden-

- Ich bin so froh dass wenigstens einer hinter mir steht. Jetzt muss ich nur noch auf die Reaktion von Tom warten. Der wird garantiert nicht so toll reagieren.-

- Na jetzt wartest du erstmal ab. Ich denke er wird auf jeden Fall geschokt sein, aber er wird sich mit dem gedanken abfinden müssen, denn auch er kann dich zu nichts zwingen und wenn er sich von dir trennen sollte, dann weist du dass er nicht der richtige ist. Aber du ich muss jetzt auch schon wieder los, meine Mutter holt mich gleich ab für die Tanzstunde-

-Ok.......Danke dass du gekommen bist und behalte es auf jeden Fall für dich. Ich will gar nicht dran denken was passiert, wenn das raus kommt.-

-Ja mach ich süße!!! Und wenn irgendwas ist dann ruf mich sofort an und mach nichts unüberlegtes.......Rede erstmal mit Tom und dann kannst du immer noch entscheiden.....-

-ja mach ich ......Danke dass du gekommen bist-

-Bitte......Ciao

-Ciao-

Und schon war sie wieder aus der Tür richtung Hauseingang verschwunden. ICh hatte ein echt schlechtes Gewissen wegen Tom. Ich war sauer auf ihn ohne dass er etwas dafür konnte und jetzt konnte ich mich nicht einmal entschuldigen. Und was ist wenn er frägt wieso ich mich nicht mit ihm treffen darf. Ach am besten ich sag ich hätte keine Zeit oder so etwas in der Richtung.....Mein Leben musste in nächster Zeit echt auf einer Lüge basieren, dass viel mirt sehr schwer, aber es war ja nicht für lange Zeit. Ich entschied mich jetzt einfach eine Sms an Tom zu schicken.....Meine Handy würde meine Mutter schon nicht durchwühlen....

Hey Tom

Es tut mir leid dass ich vorhin einfach so abgehauen bin. Aber der Gedanke ist einfach scheiße, dass du an meinem Geburtstag nicht da sein kannst. Und in letzter Zeit sehe ich dich sowieso schon so selten. Aber wie du schon gesagt hast Termine sind eben Termine, an die müsst ihr euch halten. Meld dich bei mir wenn du mal wieder Zeit findest!

Ich liebe dich

Mia

Nachdem ich die Sms abgeschickt hatte, ging es mir echt ein klein wenig besser, aber nur ein bisschen. Ich entschied mich ins Bett gehen um endlich mal Ruhe zu finden und nicht ständig über alles nachdenken zu müssen.

*aus Toms Sicht*

Irgendwie war Mia heute richtig komisch zu mir. Erst fällt sie an der Haustür über mich her und zum Schluss macht sie Zicken. Naja Frauen eben*g*.........Dann war sie auch noch total sauer dass ich nicht auf ihrem Geburtstag sein konnte. Mir war klar dass sie sich darüber nicht freuen würde, aber musste sie dann gleich wieder gehen?? Ich konnte ja auch nichts dafür wenn die Interviews und Auftritte immer auf die unmöglichsten Tage fallen müssen. Wir sahen uns echt immer seltener in letzter Zeit. Seid dem wir berühmt geworden sind, geht es zu wie in der Irren anstallt. Wie die verrückten fahren wir von einem Auftritt zum anderen und geben ein Interview nach dem anderen . Das ist manchmal echt ziemlich viel. Überhaupt weil wir immer so früh aufstehen müssen. Und ich bin ja total der langschläfer. Aber was macht man nicht alles dafür, dass sein Traum in erfüllung geht? Sie würde sich schon wieder beruhigen, dachte ich mir und mit diesem Gedanken schlief ich ein.........


Kapitel 18

Am Morgen darauf wurde ich von meiner Mutter geweckt:- Mia aufstehen, wir müssen reden!-. Immer noch Müde stand ich auf und folgte ihr ins Wohnzimmer nach unten. - Mia es tut mir leid dass ich gestern so ausgerastet bin, aber du musst mich auch verstehen. Ich weis nicht wie du es dir vorstellst ein Kind zu haben. Du wirst jede Unterstützung von mir bekommen die du brauchst, unter der Vorrausetzung dass du dich gründlich beraten lässt und dich informierst. Ich konnte es mal wieder kaum glauben. Gestern war sie noch am schreien und heute wieder ganz verständnissvoll. - Danke, Mama......Ich weis dass es sehr schwer wird, aber ich werde mich ausreichend informieren- Jetzt standen wir heulend da und hielten uns in den Armen. - Was sagt eigentlich Tom dazu?- fragte mich meine Mutter nachdem sie sich wieder gefasst hatte.- Keine Ahnung, ich habe es ihm noch nicht gesagt.- brachte ich unter meinen neu aufkommenden Tränen gerade noch so hervor. SIe drückte mich noch fester an sich- Das schaffst du schon. Es wird zwar nicht leicht sein, aber du musst es ihm sagen.- Mit diesen Worten lies sie mich los und ging in die Küche, wo gerade das Telefon klingelte.- Mia, es ist Tom - schrie sie aus der Küche. Ich ging hin nahm ihr das Telefon aus der Hand und ging ran.

-Ja?-

-Hi Mia ich bins Tom, Wir müssen in 2 Stunden los........kommst du nochmal vorbei?-

- Ja ich bin gleich bei euch!-

-bis dann, süße!-

-Bis gleich-

Und schon kam mir das nervende tuten entgegen.....Ich ging schnell hoch, wusch mich zog mich an und machte mich dann auch schon wieder auf den Weg zu Tom. Auf dem Weg zu ihm schossen mir mal wieder alle möglichen Gedanken durch den Kopf.

Sollte ich es ihm vielleicht heute schon sagen?........Ne lieber nicht, dann kann er sich nicht mehr auf seine Arbeit konzentrieren!

Ich war echt erleichtert dass meine Mutter ihre Meinung geändert hatte. Es war wahrscheinlich nur der erste Schock der sie so reagieren lies. Jetzt musste nur noch Tom eingeweiht werden. Bill, Georg und Gustav musste ich zwar auch noch davon

erzählen, aber vor deren Reaktionen hatte ich nicht so viel Angst. Vor Toms Tür angekommen, klingelte ich und Frau Kaulitz öffnete mir die Tür.- Toommmm.......du hast Besuch- schrie sie in Richtung Treppe. - Sie soll hoch kommen- kam es von oben

Also lies mich Frau Kaulitz rein und ich machte mich in Richtung Treppe, hoch zu Toms Zimmer.

*Aus Toms Sicht*

Als ich heute morgen auf mein Handy geguckt hatte, hab ich erst die SmS von Mia gelesen. Sie hatte sie mir schon gestern Abend geschickt. In 2 Stunden sollte es zur Besprechung gehen und ich wollte Mia davor nochmal sehen. Mit sehr goßer Wahrscheinlichkeit konnte ich nicht zu Mias Geburtstag sein können. Ich hatte heute morgen Extra unseren Manager angerufen, aber der meinte auch nur dass es wir wahrscheinlich 2 Wochen unterwegs sein werde, weil ziemlich viel Organisiert werden muss. Mir tat es ja auch furchtbar Leid. Ich rief sie erstmal an und sie versprach gleich zu kommen. 30 minuten später hörte ich es an der Tür klingeln und kurz darauf kam Mia ins Zimmer gelaufen......Sie sah noch sehr verschlafen aus, aber trotzdem richtig süß.....Jetzt musste ich sie schon wieder gehen lassen obwohl wir erst gestern wieder gekommen waren. Ich ging auf sie zu und gab ihr einen Kuss- Guten Morgen Schatz- wünschte ich ihr.....- wünsch ich dir auch- gab sie mir zurück! Sie machte echt einen Fröhlichen Eindruck auf mich, heute morgen. - So was wollen wir jetzt noch machen- fragte ich sie, aber ich hatte natürlich schon eine Idee*g* - Keine Ahnung, aber deinem Lächeln zufolge weist du es bestimmt schon- lachte sie......Ich ging auf sie zu und schmiss sie sanft auf mein Bett....Was dann folgte könnt ihr euch sicher denken!!!!!!!!!!!!

Danach lagen wir noch auf meinem Bett, eng aneinander gekuschelt und erzählten ein bisschen.....Plötzlich, wie aus dem nichts, sprang Mia auf und rannte aus meinem Zimmer. Völlig geschockt, rappelte ich mich auf und ging ihr hinterher. Ich fand sie auf der Toilette. Sie lehnte über dem Klo und übergab sich. - Hey, alles Ok???- fragte ich sie besorgt und streichelte ihr über den Rücke. - Ja alles Ok, hab wahrscheinlich nur was falsches gegessen- sagte sie! Ich machte mir keine weiteren gedanken, schließlich kommt es immer mal vor dass man sich übergeben muss. Bill kam herein und fragte mich was dass den für ein Geräuch ist. Ich zeigte nur auf Mia und er ging wieder raus. - Wir müssen gleich los- schrie er mir noch aus seinem Zimmer zu. Mia stand auf ging ans Waschbecken und wusch sich ihr Gesicht ab. Dann gingen wir wieder in mein Zimmer. Ich nahm meine Sachen, die ich schon alle fertig gepack hatte und zusammen gingen wir runter ins Wohnzimmer, wo auch schon Gustav und Georg saßen. - Na endlich bereit- begrüßten mich die beiden......Ich und Tom verabschiedeten uns noch von unserer Mutter und gingen dann voll gepackt vor die Tür um dort auf den schwarzen Van zu warten der uns nach Berlin bringen sollte. Mia und ich saßen die ganze Zeit auf der Bank die vor unserer Haustür stand und küssten uns Ununterbrochen. Wir wurden von einem lauten Hupen gestört. Mia und ich lösten uns und standen auf......- Ich ruf dich an wenn wir angekommen sind- flüsterte ich ihr ins ohr.....-ok- sagte sie mit einem leichten glitzern in den Augen, was mir sehr nach Tränen aussah......wir küssten uns noch ein letztes mal und dann stieg ich in den Van ein, wo auch schon die anderen Jungs saßen.

Kapitel 19*Aus Mias Sicht*

Da fuhr er fort, der schwarze Van, mitsamt meinen Jungs. Ich winkte Tom so lange hinterher bis ich ihn nicht mehr sehen konnte. Die Tränen liefen mir nur mal wieder so in Strömen die Wangen hinunter. Hoffentlich machte Tom sich jetzt keine Gedanken , weil ich mich übergeben hatte. Aber es ist ja nichts ungewöhnliches. Das kann schließlich jedem passieren. Apropo Schwanger....Ich hatte ja einen Arzttermin und es war schon viertel vor 2. Jetzt musste ich mich aber echt beeilen. Zum Glück hatte ich meine Krankenkarte dabei und konnte mich somit gleich auf den Weg machen. Ich lief an die Bushaltestelle und 5 minuten später kam dann auch gleich der Bus. Ich wusste nicht mal genau wo das war, aber ich dachte mir das werde ich schon finden. In Magdeburg angekommen, stieg ich aus dem Bus und fragte erstmal nach der Straße. Mit der Beschreibung die ich bekommen hatte, machte ich mich schließlich auf den Weg und um 5 nach 14 uhr stand ich dann vor der Arztpraxis. Ich war zwar 5 minuten zu spät aber so schlimm war dass dann doch nicht. Ich ging rein und meldete mich erstmal an. Die Zeit die ich im Wartezimmer warten musste, ging so langsam vorbei. ICh war echt gespannt was der Arzt jetzt sagen würde. An der Schwangerschaft zweifelte ich eigentlich nicht mehr, wieso sonst hatte ich mich denn vorher übergeben? Aber trotzdem war ich aufgeregt........Ungefähr 20 minuten später wurde ich endlich aufgerufen. Langsam machte ich mich auf den Weg ins Behandlungszimmer. Der Arzt begrüßte mich ersteinmal freundlich und fragte mich dann wieso ich gekommen bin. Ich erzählte ihm alles und dann machte er ein paar Untersuchungen. Es stellte sich herraus dass ich tatsächlich schwanger war und dass schon in der 5 Woche. Der Arzt stellte mir sogar schon einen Mutterpass aus und den ersten Ultraschall machte er auch schon. KLar man konnte so gut wie nichts ekennen, aber trotdem freute ich mich. Zum Schluss gab er mir noch die Telefonnummer von Pro Familia. Dort konnte ich mich beraten lassen und ich konnte all meine Fragen loswerden . Danach ging ich aus dem Zimmer und musste noch einen neuen Termin ausmachen. Immerhin war ich jetzt werdente Mutter und musste mich somit regelmäßig Untersuchen lassen. Also zumindest sollte ich werdente Mutter sein, aber ich wusste ja nicht ob ich mich vielleicht doch noch zu einer Abtreibung entscheiden würde. Aber irgendwie als ich so darüber nachdachte, musste ich sogar ein bisschen lächeln. Mit 17 ein Kind war zwar nicht gerade das tollste, aber vielleicht sollte ich ja doch eine ganz gute Mutter sein. Nachdem die Arzthelferin mir einen neuen Termin für in 2 Wochen gab, machte mich auf den Weg nach Hause.

Zu Hause angekommen erzählte ich erstmal alles meiner Mutter und sie rief dann auch gleich bei Pro Familia an und vereinbarte einen Termin . Ich redete dann noch mit meiner Mutter und sie meinte das es wohl das beste wäre wenn ich Tom so schnell wie möglich davon erzähle. ICh stimmte ihr zu und machte mich auf den Weg in mein Zimmer um mir dort gründlich überlegen zu können, wie ich es ihm sag am besten sagen sollte. Bei dem Gedanken wurde mir richtig schlecht. Ich wollte es ihm nicht sagen, meine Angst war einfach zu groß vor seiner Reaktion........Aber alles hin oder her nützte nichts!!!! ICH musste es ihm einfach sagen und entschied mich es ihm gleich zu sagen wenn er wieder ankommen würde. Und zum erstenmal freute ich mich darauf dass ich ihn lange nicht sehen würde. Noch 3 Tage dann hatte ich Geburtstag......Wie ich den rumbringen sollte blieb mir echt ein Rätsel. Ohne Alkohol!!!!!!!! Ich brauch zwar keinen, aber mich werden bestimmt ein paar Leute fragen wieso ich nichts Trinke und dann musste ich wohl oder übel lügen. Noch 3 verdammte Tage bis zu meinem 18 Geburtstag, aber so richtig  nützen wird es mir nichts. Immerhin konnte ich dann nicht mal auf Partys gehen........Da fiel mir ein ich musste meine Mutter noch aus dem Haus bekommen!!!! Ich legte mich ins Bett und dachtedarüber nach wie ich sie -los- werde.........Es war irgendwie ein ganz komisches Gefühl zu wissen dass ich nicht mehr alleine bin, denn ab jetzt war ich immer in bekleitung meines Babys. Bei dem Gedanken lief es mir eiskalt den Rücken hinunter. Mein Baby, Mein Baby, Mein Baby.....Immer wieder dachte ich diesen Satz, aber so richtig realisieren konnte ich es nicht. Ein Plötzliches vibrieren riss mich aus meinen Gedanken.....Tom hatte mir eine SmS geschrieben:

Hallo mein Engel

Ich denke jede Sekunde an dich und hoffe dir geht es wieder besser!!!!

Mir tut es so unentlich leid, aber zu deinem Geburtstag werde ich es nicht schaffen. Wir haben so viele Termine!!! Du weist nicht wie gerne ich jetzt bei dir wäre. Ich denk an dich und liebe dich

Tom  (Gruß von den anderen)

Ich musste grinsen.......Irgendwie freute ich mich, ich freute mich über die SMS und auf UNSER Kind..........Und das erste mal seid langem hatte ich einfach nur einen Gedanken: Ich behalte das Kind und werde es nicht abtreiben!!!!!!!!!!!!!!


Kapitel 20

Rrrringgg, rrringgg.......Verschlafen tastete ich nach meinem Handy dass ich auf dem Nachttische vermutete. Als ich es gefunden hatte, ging ich ran und geich kam mir die Stimme von Tom entgegen.......-HI, ich hab dich doch nicht aufgeweckt?- fragte er mich

- Doch, aber is nicht schlimm! Von dir werde ich doch gerne aufgeweckt- nuschelte ich verschlafen ins Handy rein.Tom lachte......-Wo seid ihr denn gerade- fragte ich neugierig. Schließlich wusste ich nie wo die Jungs  gerade steckten. - wir sind gerade in Berlin und machen ein paar aufnahmen für das Album-erzählte mir Tom ganz Stolz.So ging dass dann etwa 5 minuten weiter und dann musste Tom auch schon wieder auflegen. Diese kurzen Telefonate machten mich echt Wahnsinnig. Er hatte nie Zeit mich mal für mehr als 10 minuten anzurufen. Und dann diese ganzen schreienden Fans. Manchmal machte mich das echt ein wenig Eifersüchtig. Ich wusste ja nur zu gut wie Tom früher mit den Mädels umgegangen ist! Jede Woche eine andere und seinen festen Freundinen war er auch nicht immer treu. Aber ich wollte Tom in dieser Hinsicht einfach vertrauen!!!!

Da ich eh schon wach war, stand ich auf und schleppte mich runter in die Küche, wo meine Mutter schon mit dem Frühstück auf mich wartete. - Guten Morgen- begrüßte sie mich. -Morgen- gab ich ihr zurück.........Ich setzte mich an den Tisch und meine Mutter reichte mir ein Brötchen, dass ich reichlich mit Nutella bestrich. So wie Tom immer, dachte ich mir, und biss herzhaft hinein. Meine Mutter sah mich nur lachend an als ich dazu noch eine Saure Gurke as. - Sowas kann man doch nicht zusammen essen- sagte sie mit einem leicht geekeltem Gesichtsausdruck. - Aber als ich mit dir Schwanger war, da hab ich echt die Unmöglichsten Sachen gegessen- Ich musste lächeln.......Ich hatte doch tatsächlich für einen Augenblick meine Schwangerschaft vergessen. Heute sollte endlich meine Party stattfinden und dazu musste ich noch meine Mutter aus dem Haus bekommen.

- Du Mama.......- fing ich zögerlich an,- Ich wollte dich fragen ob du heute Abend nicht weggehen könntest-

Meine Mutter sah mich nur lächelnd an und meinte dann- Das hab ich mir schon fast gedacht und deswegen hab ich mir für heute Abend auch extra was vorgenommen!- Ich fiel meiner Mutter um den Hals und gab ihr einen Kuss. Ich dachte echt nicht dass das so leicht sein wird , sie aus dem Haus zu bekommen. Nachdem ich fertig gegessen hatte, ging ich fröhlich in mein Zimmer. Meine Uhr verrit mir dass es bereits 13 Uhr war. Ich ging ins Bad, duschte mich und machte mich dann schließlich fertig für den Tag. Danach ging ich ans Telefon um Melanie anzurufen. Ich rief sie an und sie versprach mir in einer halben Stunden da zu sein um mir beim Schmücken und aufbauen zu helfen. In der Zeit machte ich mir mal wieder meine Täglichen Gedanken. In jeder freien Minute die ich hatte,dachte ich darüber nach wie ich Tom erzählen könnte, dass ich schwanger bin, aber wirklich weit war ich mit meinem Erklärungsversuch noch nicht gekommen und als es dann schließlich an der Haustür klingelte entschied ich mich endlich mal dafür, die ganze Sachen einfach auf mich zukommen zu lassen. Ich ging runter an die Haustür um Melanie zu öffnen. Sie begrüßte mich mit einem Kuss auf beide Wangen und zusammen gingen wir dann ins Wohnzimmer. Meine Mutter hatte dort schon alles hin gelegt was wir benötigten. - Mia ich geh kurz was erledigen- kam es von meiner Mutter.- Ich bin in ungefähr 3 Stunden wieder da-.......-Ok- kam es vom mir und widmete mich wieder den Luftschlangen! Um die ganze Sache ein bisschen Spaßiger zu Gestallten, legte ich mein Greenday Album in die Anlage und drehte diese Lautstark auf. Damit machte sich das alles viel leichter!!!! Als aller erstes stellten wir die Couch an die Wand und alles Wertvolle was kaputt gehen könnte, schleppten wir aus dem Raum. Danach hängten wir die Luftschlangen und Girlanden auf und nach langem hin und her schafften wir es endlich auch , alle Luftballons aufzublasen. Diese hängten wir dan auch noch im Raum auf und nach etwa 2 Stunden, konnten wir unser Werk fertig betrachten. -sieht gar nich mal so übel aus- meinte Melani! Ich nickte nur Stumm und machte mich auf den Weg in die Küche um dort die Chips und Getränke zu holen. Diese Stellten wir dann auch noch ins Wohnzimmer und die Getränke verstauten wir im dort aufgestelltem Kühlschrank. Danach liesen wir uns erschöpft auf der Couch nieder und sangen Lauthals zu Greenday mit, deren Album jetzt schon zum 2 Mal durch lief. Plötzlich überkam mich wieder diese Scheiß Übelkeit und ich musste mich auf der Toilette übergeben. Das nervte echt, es verging kein Tag an dem ich mich nicht übergeben musste. Als ich ins Wohnzimmer zurück kam, war Melanie gerade am Telefonieren und als sie mich sah verstummte sie Augenblicklich und nuschelte irgendwas von wegen - kann jetzt nicht mehr , ruf dich später an- und schon hatte sie aufgelegt und sah mich lächelnd an .- Wer war das?- wollte ich wissen. Melanie meinte dass es ihre Mutter gewesen sei. Es war bereits kurz vor 5 Uhr und Melanie meinte sie müsste sich jetzt langsam mal fertig machen, da die Party ja schon um 20 Uhr anfangen sollte. Es waren zwar noch 3 Stunden zeit aber sie wollte keine Hektik machen. Da wir eher fertig waren ales geplant, lies ich sie gehen und begleitete sie noch bis zur Haustür. Dann machte ich mich auch auf den Weg in mein Zimmer um mir dort schon mal mein Party Outfitt auszusuchen. Ich entschied mich für eine helle Jeans, ein normales braunes Obertei und für meine heisgeliebten Vans Schuhe. Danach ging ich in ins Bad, glättete mir meine Haare und schminkte mich dezent. Ich war nicht so der aufstyler Typ für Partys. Ich gehe lieber normal auf Partys und fühl mich wohl, anstatt ich mich aufstyle und mich dann in meiner haut nicht wohl fühle. Fertig geschminkt ging ich in mein Zimmer und zog mir dann meine frischen Klamotten an. Ich hörte die Tür ins Schloss fallen und kurz darauf hörte ich meine Mutter verkünden dass sie wieder da sei. Mein geliebtes Freundschafts Armband, dass mir Bill mal geschenkt hatte , legte ich mir dann noch um den Arm. Es war ein schwarzes Lederarmband, dass er auch selbst immer anhatte. Ohrringe zog ich mir auch noch an und um 19 Uhr machte ich mich dann auf den Weg nach unten , denn ich musste schonmal anfangen dass Hamburger Zeug zu schneiden. Meine Mutter half mir dabei freundlicher weise und um halb Acht klingelte es an der Haustür.Ich ging hin und Andreas, der beste Freund der Zwillinge, stand vor mir. Er war zwar eine halbe Stunde zu früh, aber ich war froh darüber.ICh hatte schon den ganzen Tag ein flaues Gefühl in der Magengegend, da ich so auferegt war. Wieder ein Jahr älter, die zeit verging viel zu schnell. Und solche Gedanken hatte ich schon obwohl ich erstmal 18 wurde. So konnte man vielleicht denken wenn man 50 wird. Ich war einfach bekannt dafür solche komischen Gedanken zu haben. Mit Andreas im Schlepptaus ging ich dann ins Wohnzimmer und bot ihm was zu trinken an. Auf seinen Wunsch hin machte ich ihm einen Long Island Eistee. Wie ich dieses Zeug verabscheute!!!! Ich nahm mir nur ein Wasser und machte mich dann wieder auf den Weg zu Andreas und drückte ihm dann sein Glas in die Hand. - Was trinkst du da?- fragte er mich neugierig.....- Ein Wasser- brachte ich gerade so hervor, da ich mich gerade an einem Schluck wasser verchluckt hatte....- Und dass an deinem 18 Geburttag- gab mir Andreas Kopfschüttelt zurück......Ich sagte nichts darauf, so Kommentare würden ich mir wahrscheinlich den ganzen Abend anhören können, dachte ich mir. Ich hatte mir nur vorgenommen zum Anstoßen ein Gläschen Sekt zu trinken. Meine Mutter meinte dass das nicht schlimm sei. Aber ansonsten würde ich mich auschließlich den Unalkohlischen Getränken widmen!!! Meine Mutter verkündete mir um kurz vor 20 Uhr dass sie sich jetzt auf den Weg macht, ich wollte nicht mal wissen wohin, hauptsache sie war weg!!!!Nach und nach kamen immer mehr Gäste und um 21 Uhr machten Melanie und ich uns auf in den Garten um dort auf dem Grill die Hamburger zu grillen.......Nach einem Verzweifelten Versuch den Grill anzuzünden, mussten wir dann doch ein paar Jungs um Hilfe bitten. Diese machten aber keine Anstallten und machten sich auf den Weg in den Garten. Schon beim ersten Versuch hatte die Jungs es geschafft den Grill zum brennen zu bringen und warfen uns gehessige Blicke zu. Melanie und ich nahmen es gelassen und warfen die Sachen auf den Grill. Die Jungs boten sich freiwillig dazu an die Grillmaster zu spielen und wir nahmen es natürlich dankend an und machten uns wieder auf den Weg ins Wohnzimmer. Es waren schon fast alle da die ich erwartet hatte und die Party war in vollem gange. Jörg der netterweise den DJ spielte, hatte alles gut unter Kontrolle und hatte es sogar geschafft ein paar Mädels zum Tanzen zu bringen. Ich nahm neben Andreas auf der Couch platz und verfolgte lächelnd das Geschehen. Mittlerweile war es schon kur nach 22 Uhr. Wir hatten echt lange gebraucht den Grill in gang zu bringen, aber jetzt brannte er ja glücklicherweise und ich freute mich schon riesig auf das essen, schließlich musste ich ja jetzt für 2 Leute essen. Irgendwann kamen dann auch die 4 Grillmaster mit den fertig gegrillten und lecker riechenden Hamburgern ins Wohnzimmer zurück. Diese stellten sie auf den Tisch ab und die Gäste machten sich alles heißhungrig darüber her. Ich schnappte mir auch einen und schmiss allerlei Zeug drauf. Melanie beobachtete mich lachend und flüsterte mir dann, für die anderen nicht hörbar, ins Ohr - Na, kommt wohl von der Schwangerschaft dass du so zuschlägst!?!- Ich lächelte sie nur an und suchte mir dann einen Platz wo ich genüsslich meinen Burger essen konnte. Melanie gesellte sich zu mir und wir quatschten über allerlei Zeugs . Das ging zwar nicht so einfach weil die Musik ziemlich Laut aufgedreht war, aber wir schafften es trotzdem. Mittlerweile war es 23 Uhr und ich wurde immer aufgeregter. Nur noch eine Stunde dann war es endlich soweit!!!! Bis jetzt war mein Geburtstag ein voller Erfolg. Die Leute hatten ihren Spass, tanzten ausgelassen und soweit ich das mitbekommen hatte, waren auch alle Leute gekommen die ich eingeladen hatte.Mir fehlte Tom unheimlich und ich freute mich schon wenn er mich am nächsten Tag anrufen würde und ich endlich wieder seine Stimme hören könnte!! Melanie holte mir was zu trinken und gab es mir dann. Ich nahm einen Schluck und spuckte es augenblicklich wieder aus und sah Melanie fragend an. Sie nahm mir den Becher Kopfschüttelnt aus der Hand und stammelte ein -Entschuldigung, hab ich ja total vergessen!!-Und holte mir dann ein Glas Wasser. Wir entschiedne uns auch mal eine runde zu tanzen und schleppten uns lachend auf die Tanzfläche. Ich wusste mal wieder nicht worüber wir lachten, aber das zeigte ja schließlich nur dass wir beide Spas hatten. Wir tanzten so gut es ging, denn viel Platz hatten wir nicht gerade. Irgendwann war es dann schließlich nur noch eine halbe Stunde bis 24 Uhr und Malanie schien irgendwie ein wenig aufgeregt. Warum wusste ich nicht , aber gefragt hatte ich sie dann auch nicht! Ich machte mir keine weiteren Gedanken und unterhielt mich mit irgendwelchen Leuten auf der Party. Es war echt witzig mit anzusehen wie die betrunkenen Leute sich benahmen um man selbst alles aus dem nüchternen Zustand betrachten konnte. Ich dachte mir nur, wenn ich mich auch so verhallte will ich nie mehr betrunken sein. Ich war mal wieder total in Gedanken versunken und wurde aus meinem -Tagtraum- von ein lauten

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geweckt und sofort wurde mir ein Glas Sekt in die Hand gedrückt. Happy Birthday kam es von allen Seiten und alle Umarmten mich und gaben mir ihre mitgebrachten Geschenke. Melanie kam zu mir, drückte mich, gab mir einen Kuss und wünschte mir ebenfalls alles Gute. Plötzlich klingelte es an der Tür und Melanie musste augenblicklich lächeln. Ich fragte mich echt wer das sein könnte und ging mit Melanie im Schlepptau an dei haustür. Ich zog sie auf und wäre beinahe Umgefallen vor Staunen....


Kapitel 21

Vor mir standen doch tatsächlich Tom, Gustav, Georg und Bill. Happy Birthday kam es von der 4 und von allen wurde ich einmal ordentlich gedrückt!!! Von Tom bekam ich natürlich noch einen Kuss......Vor lauter freude brachte ich kein Wort heraus und genoss einfach den Kuss....- ich dachte ihr kommt nicht?- brachte ich dann doch noch zustande.-Ja, dass dachten wir auch, aber nachdem wir mit David geredet hatten. Hat er doch noch ein Auge zugedrückt und uns hir her gefahren. Aber Hauptsächlich hast du es Melanie zu verdanken- berichtete mir Bill grinsend. Ich gingzu Melanie und umarmte sie- Danke, dass werde ich dir nie vergessen- flüsterte ich ihr ins Ohr und zusammen mit den 4 Jungs gingen wir wieder ins Wohnzimmer wo ich dann meine ganzen vielen Geschenke aufpacken durfte*freu*......

 

*Aus Tos Sicht*

Nach einem langen Gespräch mit David, hatte er dann schließlich doch nachgegeben und uns sogar eigenhändig von Berlin nach Loitsche gebracht. Ich war echt froh doch noch an Mias Geburtstag dabei sein zu dürfen. Natürlich wusste sie von nichts, denn dass alles sollte ja eine Überraschung werden. Nur Melanie, die uns auch Mut gemacht hatte David zu fragen da sich keiner so richtig getraut hatte, wusste bescheid. Wir hatten ausgemacht dass wir um punkt 24 Ihr an der Tür klingeln sollten und das taten wir dann auch. Mias Gesichtsausdruck war einfach zum Schießen. Sie freute sich echt riesig und wir 4 umarmten sie gleich stürmich und wünschten ihr alles Gute zum Geburtstag. Danach gingen wir zusammen ins Wohnzimmer und ich staunte nicht schlecht. Es waren zemlich viele Leute gekommen und auch unser bester Freund Andreas war da, der uns natürlich dann auch gleich freudig begrüßte. Mia packte dann erstmal ihre Geschenke aus und alle schauten ihr dabei gespannt zu. Ich hob mein Geschenk für den schluss auf und hoffte sehr dass es ihr gefallen würde. Irgendwann war sie damit fertig und ich ging mit ihr zusammen in eine ruhige Ecke und gab ihr mein Päckchen!! Ich war so gespannt auf ihre Reaktion, schließlich hatte ich Tage gebraucht um ein geignetes Geschenk zu finden.Sie machte das Päckchen auf und auf ihrem Gesicht breitete sich ein breites lächeln aus........

*Aus Mias Sicht*

Ich machte mich an das Geschenke aus Packen und freute mich riesig über jedes Geschenk. Es waren echt viele tollt Sachen dabei. Von Bill bekam ich die passende Halskette zu meinem Armband, welches ich mal von ihm bekommen hatte. Von Melanie ein selbst gemachtes Errinerungbuch wo allerlei Bilder eingeklebt und all unsere Erlebnisse rein geschrieben waren und noch ein Bild von Melanei, den Jungs und mir. Von Gustev bekam ich ein paar neue Ohrringe, die voll und ganz meinem Geachmack trafen und von Georg bakam ich einen Gutchein zum Shoppen im Wert von 50 Euro. Ich bekam dann noch von anderen Gästen geschenke, darunter war ein neues Oberteil , ein paar neue Cds und vieles mehr. Als ich alles fertig ausgepackt hatte, packte mich Tom sanft am Arm und zog mich auf die Seite. Er drückte mir sein Geschenk in die Hand und ich riss es gleich freudig auf. Darin lag ein Miniatur Eifelturm und ein Brief.......Den lass ich mir ersteinmal durch

Hi mein Engel

Tagelang war ich auf der Suche nach einem passendem Geschenk für dich, denn ich wollte dir nicht irgendetwas schenken.

Und schließlich wurde ich auch fündig. Diese kleine Eifelturm habe ich gekauft um dir symbolisch( bin mir net sicher ob des richtig geschrieben is*g*) zu zeigen wo es hin geht. Wir werden nach Paris fahren und dort gemeinsam ein Wochenende verbringen. Wieso ich mich für diese Stadt entschieden habe??? Man sagt doch es ist die Stadt der Liebe und du bist meine LIEBE!!! ICh hoffe wir werden dort eine tolle gemeinsame Zeit verbringen......Du bist das beste was mir je passieren konnte!
In liebe

Dein Tom

ICh sprang Tom freudig in die Arme und gab ihm einen langen Leidenschaftlichen Kuss. Dieses Geschenk übertraf echt meine Vorstellungen . Ein ganzes Wochenende mit meinem Schatz alleine in Paris. Schöner konnte dieses Geschenk nicht werden. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte und Toms erleichterten Gesichtsausdruck sah , machte ich mich daran Melanie und den anderen meine freudige Nachricht zu erzählen. -Ich hab meinen Führerschein bestanden- schrie ich förmich. Sie freuten sich alle für mich und Georg meinte lachend- Darauf stoßen wir an!- Dann kam er wieder mit 6 Bechern in der Hand und reichte jedem einen davon. Ich war jetzt echt in der Zwickmühle. Ich konnte doch kein Alkohol trinken, aber Nein sagen konnte ich auch nicht, sonst wrden sicher irgendwelche Kommentare kommen .Melanie die meinen ratlosen Gesichtsausdruck gesehen haben muss, kam kurzer Hand zu mir und gab mir ihren Becher. Ich dachte was soll ich denn jetzt mit ihrem Becher. Aber als ich dann einen Schluck probiert hatte, merkte ich dass der mit Cola gefüllt war. Dankend sah ich Melanie an und Bill sprach einen Trost aus- Auf Mia, und darauf dass sie ein besonderst schönes 18tes Lebensjahr erlebt- ......- Und dass sie nicht zu viele Autounfälle baut- fügte Georg noch lachend hinzu.... Dann stiesen wir an!!!

Um ca. 3 Uhr waren sämtliche Leute schon gegangen und nur noch Malanie, Georg, Gustav, Tom , Bill, Andreas, Jörg und Phillip waren da. Wir saßen zusammen auf der Couch und mich überfiel Blitzartig wieder diese Übelkeit. Ich versuchte sie mir zu unterdrücken um nicht schon wieder vor Tom kotzen zu müssen, aber das gelang mir natürlich nicht. Mit vorgehalltener Hand rannte ich Richtung Bad, wo ich mich dann zum 100 mal übergab. Der fragende Blick von Tom war mir natürlich nicht entgangen und wenige Augenblicke später, war er auch schon bei mir und hielt mir die Haare zusammen.- Na, zu viel getrunken??- fragte er mich .........Ich schüttelte nur den Kopf und sagte nichts mehr darauf. Ich hatte mir schließlich fest vorgenommen ihm alles zu erzählen, sobald er wieder da sein würde und diesmal gab es einfach kein zurück mehr.  Er ging aber auch nicht weiter darauf ein und sah mich nur mit besorgtem Blick an.Mir liefen die Tränen über die Wangen und Tom streichelte mir sanft über meinen Rücken. Als es mir wieder besser ging, stand ich auf, wusch mein Gesicht und erklärte Tom dann schließlich dass ich mich lieber ins Bett legen würde. Er brachte mich in mein Zimmer, deckte mich zu und versprach mir, sobald alle gegangen waren, dass er dann kommen würde. Dann verlies er mein Zimmer und ich lag noch wach da. Morgen würde ich es ihm erzählen. Er muss es einfach wissen, dachte ich mir. Irgendwann schlief ich ein und wurde später von einem bedrunkenem Tom aufgeweckt, der es nicht mehr schaffte sich geräuchlos seine Klamotten auszuziehen. Er musste sich echt noch die Kante gegeben haben., nachdem er mich ins Bett gebracht hatte. Tom legte sich ins Bett, gab mir noch einen gute Nacht Kuss und kuschelte sich an mich. Ich konnte nicht gleich einschalfen und beobachtete Tom wie er da lag. Er hatte seine Augen gespannt geschlossen und sah aus wie ein Engel. Ich gab ihm noch einen Kuss auf den Mund und drehte mich schließlich wieder um. Dann schlief auch ich wieder ein!!!


Kapitel 22

Happy Birthday to you, happy Birthday to you........verschlafen machte ich meine Augen auf und sah meine Mutter vor meinem Bett stehen. In der Hand hielt sie eine riesen große Torte wo, wie ich vermutete, 18 Kerzen brannten. Blitzartig setzte ich mich auf und errinerte mich daran dass ich ja heute Geburtstag hatte. Meine Mutter stellte den Kuchen auf dem Tisch ab, ich wünschte mir was und pustete alle Kerzen auf einmal aus. Meine Mutter gab mir einen Kuss und meinte ich sollte mich fertig machen und Tom aufwecken. Dann sollte ich runter kommen,damit sie mir mein Geschenk zeigen konnte. Tom??? Achja ich hatte ja ganz vergessen, dass er auch noch da war. Er sah so friedlich aus beim schlafen, dass ich es nicht über das Herz brachte, ihn aufzuwecken und entschied mich erstmal duschen zu gehen. Als ich fertig war mit allem, ging ich wieder zurück in mein Zimmer . Tom schlief immer noch Seelenruhig und lächelte leicht im Schlaf. Ich ging zu ihm hin und gab ihm einen Kuss, diesen erwiederte er auch und zog mich zu ihm runter auf mein Bett.- Morgen Süße- nuschelte er verschlafen.....-Morgen- wünschte ich ihm auch und küsste ihn noch mal.-Hopp zieh dich an, meine Mutter will mir mein Geschenk zeigen- befahl ich ihm und zog ihm die Bettdecke weg. Murrend stand er auf und zog sich schnell seine Klamotten über, danach machten wir uns auf den weg nach unten. Dort stand meine Mutter und lächelte nachdem sie mich und Tom entdeckt hatte. - Komm mit!- sagte sie und nahm mich an der Hand. Sie führte mich nach drausen und ich dachte schon was will die mir denn drausen zeigen!!!! Natürlich musste ich meine Augen schließen und nachdem ich die Erlaubnis bekommen hatte, machte ich meine Augen wieder auf. Ich konnte meine freude kaum in Worte fassen . Vor mir stand doch tatsächlich ein Auto. Ich fiel meiner Mutter um den Hals und bedankte mich mindestens tausendmal bei ihr. Es war zwar kein teures Auto und auch nicht sonderlich hüpsch, aber ich freute mich trotzdem darüber, denn es war mein eigenes. Natürlich wollte ich gleich mal eine Runde Probe fahren und Tom war gleich mit einverstande. Also stiegen wir ein und drehten ein Paar Runden. Danach fuhren wir wieder nachhause und ich bemerkte schon irgendwie das Tom ganz komisch war doch ich dachte nicht weiter darüber nach, sonderen machte mich lieber über den Frühstückstisch her. Ich musste mich echt zusammen reisen um nicht wahllos irgendwelche Sachen in mich reinzufuttern. Ich wollte ja nicht das Tom doch noch verdacht Schöpfte. Ich as aber schon recht viel und Tom beobachtete mich ununterbrochen. Man was guckt der mich so an, dachte ich mir schon eine wenig gereizt!!!! Oder hatte er etwa doch schon einen Verdacht? Nein dass konnte nicht sein, aber ich wollte es ihm eigentlich eh heute sagen......- Wie lange bleibt ihr noch hier?- fragte ich Tom um diese Scheiß Stille zu unterbrechen- Bis morgen- gab Tom mir zur Antwort und wendete seinen Blick nicht von mir. Er grübelte über irgendetwas das merkte ich, nur über was interresiert mich.- Sag mal wieso guckst du mich die ganze ZEit so an?- fragte ich ihn dann, denn ich konnte es nicht mehr länger ertragen beobachtet zu werden. Tom fühlte sich ertappt und stammelte nur ein - oh Sorry, ich war in Gedanken- Ich schüttelte nur meinen Kopf und nachdem ich fertig gegessen hatte brachte ich meinen Teller in die Küche und machte mich dann auf den Weg in mein Zimmer. Tom mir hinter her!!!! Und schon wieder überkam mich diese Übelkeit. Allmählich, machte mich das echt Wahnsinnig und dann musste das auch immer passieren wenn Tom gerade dabei war. Das selbe Spiel wie immer!!! Und TOm sah mich schon wieder fragend an........- Jetzt sag mir mal was mit dir los ist- begann er- Ständig musst du dich übergeben, da muss doch irgendwas sein!!-...........Ich schüttelte nur mit dem Kopf und sagte dann- Ne.....is schon alles Ok-

Doch Tom wollte einfach nicht locker lassen und bohrte immer weiter- Mia, ich merk doch das mit dir irgendwas nicht stimmt.......In letzter Zeit bist du echt komisch. Du kannst es mir ruhig sagen, wenn dich irgendwas bedrückt- Oh ja mich bedrückte wirklich etwas, aber ich wusste nicht ob das jetzt der richtige Zeitpunkt dazu ist es ihm zu sagen. Ich senkte meinem Blick und schüttelte nur meinen Kopf.......Langsam rollten mir einzelne Tränen die Wange runter und ich wischte sie schnell wieder weg, in der Hoffnung Tom hätte es nicht bemerkt!!! Aber nichts da, natürlich hatte es Tom gesehn !!! Er kam auf mich zu und nahm mich in den Arm- Egal was ist du kannst mit mir darüber reden- sprach er ganz leise und drückte mich nur noch festern an sich. Ich musste es ihm jetzt einfach sagen, egal wie er reagierte. Irgendwann musste es sowieso raus!!!! Und noch länger konnte ich  mit diesem Geheimnis nicht leben........

Dann begann ich ganz langsam an zu erzählen......Von dem Tag an wo wir unverhütet miteinander geschlafen hatten bis hin zu dem Frauenarzttermin. Zum Schluss guckte mich Tom undgläubig und verwirrt an . Und die Tränen die sich mittlerweile nicht mehr aufhalten liesen, liefen wie ein Bach an meinem Gesicht hinunter, wo mir die Haarstränen schon im Gesicht klebten. Er schüttelte nur mit dem Kopf und brachte kein Wort mehr heraus und als ich dann schließlich mit aller Kraft den letzten Satz sagte- Tom............Ich bin schwanger- stand er abrupt auf und schaute mich entsetzt an- Das kann nicht sein- stammelte er vor sich hin- Sag mir dass das nicht war ist- schrie er mich jetzt schon fast an. ICh konnte einfach nichts sagen, oder besser gesagt ich wollte nichts sagen. Dann machte er auf dem Absatz kehrt und verlies mein Zimer. Ich war am ende meiner Nerven und lag heulend und schreiend in meinem Bett!!!!!

*aus Toms Sicht*

Ich merkte schon irgendwie das was nicht stimmte. Angefangen hatte ja alles als sie bei mir war und sich übergeben musste. Dabei habe ich mir ja noch nichts gedacht, aber dann gestern auf der Party war sie nicht mal bedrunken. KLar war es kein DIng mal nicht bedrunken zu sein, aber Mia meinte schon die ganze Zeit dass sie sich an ihrem Geburtstag die Kante geben würde. Das machte mich ja alles noch nicht so stutzig.......Aber als sie sich dann noch weitere male übergeben musste und sich das Essen nur so reinschlingte, hab ich mir dann schon angefangen meine Gedanken zu machen. Erst dachte ich sie hat irgend eine Essstörung. Dann nach langem überreden, rückte sie dann doch noch mit der Wahrheit raus. -Tom...Ich bin schwanger- Dieser Satz hallte mir wieder und wieder im Kopf , wie eine Schallplatte die einen Sprung hatte.....schwanger,schwanger, schwanger!!!!!!! ICh wollte dass nicht war haben und schrie sie an - Sag mir dass das micht wahr ist- Dann verlies ich ihr Zimmer und ging aus dem Haus. Ich lief Ziellos umher um mich mal meiner Gedanken klar zu werden. Ich konnte und wollte es mir einfach nicht vorstellen Vater zu werden. Und was würden die anderen dazu sagen ,wenn sie erfahren dass ich Vater werde??? Und unsere Band würde sicher auch stark darunter leiden.......ich musste jetzt einfach mit jemadem reden und entschied mich nach Hause zu gehen um dort mit Bill sprechen zu können. 10 minuten später stand ich in Bills Zimmer und versuchte verzweifelt die richtigen Worte zu finden.- Bill Mia ist schwanger.....von mir!- Bill sah mich erschrocken an und schüttelte nur den Kopf.....-Seid ihr euch da ganz sicher?- brachte Bill gerade so hervor. Ich nickte nur stumm!!!!!- Bill, ich weis nicht was ich machen soll! Ich will Mia nicht verlieren, aber ein Kind haben will ich auch nicht- Ich sah meinen Bruder fragend an der dann nur meinte- Dass muss ich jetzt erstmal verdauen........red am besten mal mit Mama-

-Bist du bekloppt Junge??- schrie ich Bill an der mich nun entsetzt anstarrte- Die wird mich zur sau machen!!!- Ich verlies einfach Bills Zimmer. Von Bill hatte ich mir echt mehr erhofft, sein rat wäre mir so wichtig gewesen, aber wahrscheinlich konnte ich nur mir selbst diese Frage beantworten........Sollte ich mit Mia zusammen das Kind bekommen oder sollte ich Mia verlassen??

*Aus Mias Sicht*

Ich war echt verzweifelt und wusste einfach nicht weiter. Meine Mutter kam zu mir ins Zimmer und fragte mich ob alles Ok sei.

Ich erzählte ihr alles und meine Mutter hörte mir aufmerksam zu. Ich war froh jetzt einen Menschen zu haben mit dem ich darüber reden konnte- Red mit ihm noch mal in aller Ruhe darüber....Lass in das erstmal alles Verdauen- Ich nickte nur und meine Mutter ging wieder aus dem Zimmer. ICh überlegte was jetzt wohl das beste sei und entschied mich Tom einen Brief zu schreiben. Klar Briefe waren immer so eine Sache. Die wahre stärke lag darin einem Menschen die Sachen persönlich sagen zu können , aber ich war mir nicht sicher ob Tom überhaupt mit mir sprechen wollte und ich wusste auch nicht ob ich ihm gegenüber die richtigen Worte finden würde. Ich suchte mir ein Blatt und ein Stift und setzte mich an den Schreibtisch....

Nach langem Überlegen und vielen weggeworfenen Anfängen, hatte ich es endlich geschafft die richtigen Worte zu wählen und war ziemlich zufrieden.

Ich suchte mir noch einen Briefumschlag,zog meine Jacke an und machte mich auf den Weg zur Villa Kaulitz. Dort angekommen schmiss ich den Brief in den Brifkasten und lief wieder davon......Zuhause lies ich mir erstmal ein heißes Bad ein und legte mich dann für eine halbe Stunde in die Wanne. Danach ging ich in mein Zimmer und suchte mein Handy.....Darauf waren 10 empfangene SMS und 5 verpasste Anrufe......Ich ging erstmal die Anrufe durch! 2 von meiner Oma aus Berlin, 1 von meiner Tante und wieder 2 von Melanie. Dann ging ich die SMS durch und erschrack bei dem Namen der mir da entgegen leuchtete........nach langem zögern öffnete ich die SmS und las sie mir durch!!

Hallo Mia

Ich weis du freust dich wahrscheinlich nicht meine SMS zu lesen aber ich möchte trotzdem dass du weist dass ich an dich gedacht habe. Happy Birthday und alles gute zu deinem 18 Geburtstag.

HDGDL Paula

Dieses Miststück hatte echt Nerven. Obwohl dass alles schon ziemlich lange her war, hatte ich ihr noch nicht verziehen und ich hatte es auch nicht vor ihr jemals zu verzeihen. Der rest war von irgendwelchen Cousins, Cousinen und Bekannten aus Berlin, die mich aber nicht sonderlich interresierten .Überhaupt interresierte mich das alles hier nicht. ICh wollte einfach das Tom sich melden würde und mir sagen würde dass er sich für UNS entscheidet!

*aus Toms Sicht*

Ich war gerade in meinem Zimmer und dacht nach als mich meine Mutter rief.-Tom komm mal schnell runter!-

Leicht genervt schlurfte ich die Treppe runter zu meiner Mutter, die da stand mit einem Brief in der Hand. Ich riss ihn ihr aus der HAnd und verschwand dann wieder in meinem Zimmer.Ich schloss meine Zimmertür ab und legte mich auf mein Bett. Voller neugierde riss ich den Brief auf und las ihn mir durch.

Hi Tom

Diesen Brief schreibe ich dir,weil ich mich so besser ausdrücken kann und du mich wahrscheinlich auch besser Verstehen wirst!!!

Ich weis der Gedanke daran dass wir Eltern werden ist nicht leicht!!! Ich habe mir seid dem Tag an dem ich es Erfahren habe ununterbrochen meine Gedanken gemacht und bin schließlich zu dem Entschluss gekommen dass Kind NICHT abzutreiben.

Egal wie du dazu stehen wirst, ich werde dieses Kind, ja UNSER Kind behalten. Ich könnt nicht leben mit der Vorstellung ein Wesen getötet zu haben. Damit würde ich nicht fertig werden!!! Ich hoffe du verstehst mich ein wenig, aber ich habe solche

Angst wie es denn jetzt mit uns weiter geht. Wirst du zu dem Kind stehen oder wirst du mich einfach verlassen und so tun als ob nichts wäre oder würdest du es sogar verleugnen???? Du bist mir das aller wichtigste in meinem Leben und ich will dich nie verlieren. Ich hoffe du überlegst dir alles gründlich und entscheidest dich für das Kind und für mich. Denn eine entscheidung gegen das Kind, ist ab jetzt auch eine Entscheidung gegen mich. Das mag zwar hart klingen, ist aber nun mal so. ICh liebe dich Tom und mit vereinten Kräften würden wir es schaffen. ICh glaube du wärst ein großartiger Vater......Ich warte auf deine Entscheidung!!!

Ich liebe dich

Mia

Ich musste erst einmal kräftig schlucken, als ich den Brief zu ende gelesen hatte. Sie wollte das Kind also tatsächlich behallten ohne auch nur einmal auf mich Rücksicht zu nehmen. Aber wahrscheinlich kann sie keine Rücksicht auf mich nehmen, schließlich müsste sie ja täglich mit dem gadanken Leben, abgetrieben zu haben. Gedanken versunken lag ich auf meinem Bett, als Bill plötzlich mit voller Wucht die Tür aufriss und in mein Zimmer gestürmt kam.- Los aufstehen!- schrie er gut gelaunt. Boah was ist denn mit dem los, dachte ich mir und sah ihn fragend an!!! - Wir werden dich jetzt mal auf ein paar andere Gedanken bringen und gehen Proben. Du sagst doch selbst immer dass du beim Gitarre spielen alles vergisst- sagte er und sah mich dabei grinsend an. Gar keine schlechte Idee dachte ich mir und stand auf.  Vielleicht würde ich da mal ein paar klare entschiedungen fassen konnen und vielleicht würden mir Georg und Gustav noch ein paar Hilfreiche Tips geben können. Aber eigentlich musste ich ja nur auf mein Herz hören und auf das was ich für richtig hielt, aber die Meinung meiner Freunde war mir eben sehr wichtig. Nachdem ich mir was rausgeh freundliches angezogen hatte, da ich im Jogginganzug war, machten wir uns auf den Weg zum Proberaum............


Kapitel 23*Aus Mias Sicht*

Ich lag wie in Trance auf meinem Bett als meine Mutter herein platzte und mir lächelnd einen Brief in die Hand drückte. VOller erwartungen riss ich ihn auf und Och NE!!!! Er war von meiner Tante aus Amerika. NA toll!!! ICh dachte schon er wäre von Tom. Ohne den Brief auch nur einmal gelesen zu haben warf ich ihn entäuscht auf mein Schreibtich und grübelte weiter darüber nach, was ich denn jetzt machen sollte!!!!!!!! ICh lag im Bett und starrte meinen Bauch an!!! Sehen konnte man ja noch nichts, doch ich fragte mich wie lange noch??? Ich war zwar erst in der 5 Woche Schwanger, aber irgendwann würde man es doch sehen können. ICh malte mir die wildesten Sachen aus, wie die Leute wohl reagieren würden und starrte dabei immer noch gespannt auf meinen Bauch!!! Irgendwann war ich dann wohl eingeschlafen, obwohl es noch nicht mal Abend war.!!!

*Aus Toms Sicht*

Ich ging also mit Bill zusammn in den Proberaum, wo auch schon Gustav und Georg warteten. Alle beide sahen mich gespannt an, als ob ich irgendetwas im Gesicht hätte. - Ist was- fragte ich leicht gereizt......-NE, ne! Schon gut- Sagten beide im Chor. Ich sah Bill drohend an der wiederrum zuckte nur entschuldigent die Schultern. Also hatte er es den beiden schon erzählt!!!! Aber war auch nicht sonderlich tragisch, denn schließlich waren wir ja alle beste Freunde und erzählten uns alles, nur hätte ich es ihnen gerne selbst erzählt. Ich wollte nicht dumm rum sitzen und forderte gleich alle auf, schnell mit den Proben anzufangen. Das taten wir dan auch und als ich anfing mit meiner Gitarre die ersten Griffe zu spielen, waren alle Sorgen wie weggespült. Ich dachte einfach mal für ne halbe Stunde an NICHTS. Nach den Proben, setzten wir uns alle auf die Couch und schwiegen uns an. Meine Probleme waren augenblicklich wieder da, als ob die Ebe sie weggespült und die Flut sie wieder gebracht hätte. Irgendwann unterbrach Gustav dann die Stille- Und was willst du jetzt tun?- er sah mich fragen an und ich zuckte nur mit den Schultern. - DU annst nicht einfach nur dumm da sitzen und nicht tun- meldete sich nun Bill zu wort- Du musst auch mal bedenken wie es Mia dabei geht!! Sie hat es jetzt nicht gerade leicht und könnte deine Hilfe gebrauchen. Dass sie jetzt die Ungewissheit hat, macht sie bestimmt noch un sicherer wie sie bestimmt eh schon ist!!!- fügte er noch hinzu. Jetzt sagte ich auch endlich mal was- wenn ihr euch in so einer Situation befinden würdet, dann würde euch das auch nicht so leicht fallen- sagte ich wütend. Jetzt mussten die noch alle auf mir rumhacken und mir ein schlechtes Gewissen einreden.- WENN wir uns je in so einer Situation befinden würden. Ich meine wer die Verantworten glaubt übernehemn zu können Sex haben zu können und dass Unverhütet, muss sich den Konsequenzen klar sein und auch dafür die Verantwortung übernehmen und dann nicht wie der aller letzte Trottel den schwanz einziehen- sagte Georg in einem Lauten Ton und sah mich wütend an. - ICh würde mir das sicher 2 mal überlegen und nicht aus reiner Geilheit heraus reagieren- fügte er noch dazu!!! Wie sie alle recht hatten. ICh war so ein Arsch, aber ich konte mir einfach nicht vorstellen Vater zu sein und dass mit 17 Jahren . Ich war doch noch nicht einmal Volljährig. - Wenn du dich für das Kind entscheidest solltest du es nur machen wenn du es wirklich willst und nicht nur weil du musst........Keiner kann dich zu irgendetwas zwingen, aber jeden hier sagt nur seine Meinung. Und nur du kannst darüber entscheiden ob du dein Leben lang ein schlechtes Gewissen mit dir rumschleppst oder ub du mit ihr und EUREM Kind dein Lebenverbringen willst- redete Bill nun mit beruhigter Stimme und sah mich dabei die ganze Zeit über an. OH gott die redeten ja , als ob ich schon 30 bin!!!! Ich bin doch erst 17 und hab keine Ahnung vom Leben und die reden hier schon von Mit ihr dein LEben verbringen. Mein Leben hatte doch noch nicht mal angefangen!!! Ich dachte an Mia, sie war wirklich meine erste große Liebe und ich wollte auch mit ihr zusammen sein,aber irgendetwas sagte Nein. Wahrscheinlich sagte die Angst Nein und mein HErz ja. Dann stand ich wie von der Tarantel gestochen auf und verlies den Proberaum ohne auch nur einem Tschüss zu sagen. ICh war auf keinen der 3 sauer, aber sie hatten mir meine Augen ein kleines Stückchen mehr geöffnet und nur ich selbst konnte mich jetzt noch dazu bringen sie ganz öffnen...........


Kapitel 24*Aus Mias Sicht*

Die nächste Woche, war die schlimmste meines Lebens. Ich dachte die ganze Zeit nur an Tom, aber der meldete sich nie und zuhause war er auch nicht sie mal wieder irgendwelche Interviews geben mussten und irgendwelche Auftritte hatten sie auch. In der Schule lief sowieso alles beschissen und es hagelte nur so mit 6ern in allen möglichen Fächern. Den Termin bei Pro Familia hatte ich auch schon wieder abgesagt, da für mich klar war dass ich das Kind auf jeden Fall behalten wollte. Meine Mutter machte sich nur noch Sorgen und versuchte mich ständig auf andere Gedanken zu bringen. Einmal kam sie nachhause und hatte mir einen Strampler mitgebracht. Sie wollte mir damtit eine freude machen, aber das ging völlig daneben. Das alles errinerte mich nur noch mehr an Tom und ständig dachte ich mir wenn das Kind nicht wäre dann würde ich mit Tom jetzt noch glücklich sein. Aber das Kind war da und ich konnte nichts mehr dran ändern. Abtreiben kam ja nicht in frage und somit musste mich Tom entweder ganz vergessen oder mich mit Kind akzeptieren. Ich würde Tom auf keinen Fall jemals vergessen. Wir waren immerhin mal befreundet und auch Bill, Gustav und Georg waren sowas wie meine Brüder. Mir würde es auf keine Fall leicht fallen ihn zu vergessen, denn auch durch das Kind würde ich ständig daran errinert werden. Nur bei dem Gedanken lief es mir eiskalt den Rücken runter!!!!! Soweit durfte es einfach nicht kommen...ICh war mal wieder wie sooft völlig in Gedanken versunken und erschrack als ich das klingeln an der Haustür hörte. Langsam trottete ich die Treppen runter und schloss die Tür auf. Vor mir stand ein Postboote mit einem kleinen Päckchen in der Hand.-Eilpost, für dich- sagte er( er kannte mich ja schon und deshalb wusste er wie ich heiß*g*) und drückte mir das Päckchen in die Hand. Ich war echt verwundert und überlegte angestrengt von wem das sein könnte......Von Tom??? Nein der würde es ja nicht mit der Post schicken.....Oder doch von Paula?? Dann schick ich ihr das Ding gleich wieder zurück. Ich entschloss mich es einfach aufzupacken .........Neugiereig riss ich das Päckchen auf und raus fiel ein Brief mit einem Schnuller......Ich faltete den Brief auf und las ihn mir durch.

Hallo ihr zwei!!

Warum ich mich jetzt erst melde?? Ich brauchte einfach Zeit um mir über alles klar zu werden und eine Entscheidung zu treffen. Die letzten Tage habe ich viel nachgedacht wie alles wird wenn das Kind erstmal da ist. Ich habe Angst!!!!! Angst ein schlechter Vater zu sein und Angst vor den Reaktionen der anderen Menschen. Ich habe es bisher noch nicht mal übers Herz gebracht es meiner Mutter zu sagen.Aber ich will es ihr mit dir ZUSAMMEN sagen.Mia du weist gar nicht wie sehr ich dich liebe und wie sehr ich dich vermisse. Jeder Tag ohne dich ist ein vergeudeter Tag und deswegen bin ich auch zur Entscheidung gekommen, mich für dich und somit auch für UNSER Kind zu entscheiden. Ich ill jetzt nicht das du denkst dass ich mich nur für dich entscheide wegen dem Kind, klar es war nicht mein Wunsch früh Vater zu werden, aber die Tatsache dass wir dadurch für immer und ewig verbunden sein werden

macht mich glücklich. Lass von dir hören wenn wenn du das hier gelesen hast und ich hoffe du nimmst meine Entscheidung an.....Ich liebe dich!!!!!!

Tom

Als ich den Brief fertig gelesen hatte, liefen mir die Tränen nur so in Strömen über mein Gesicht. Ich war so glücklich, dass er sich endlich entschieden hat.Voller Freude stand ich auf schnappte mir meine Sachen und rannte zu Tom. Dort angekommen klingelte ich und Frau Kaulitz öffnete mir die Tür. Ich sagte ihr schnell Hallo und lief dann ohne zu fragen ob Tom da ist in sein Zimmer.Ich riss die Zimmertür auf ohne anzuklopfen und stand völlig unangekündigt in der Tür. Als ich sah was dort abging, bereute ich es gleich ohne zu klopfen reingekommen zu sein. Denn was ich da sah, stockte mir der Atem.........
Ich hatte mich vor lauter hektik in der Tür geirrt und war anstatt bei TOm bei Bill gelandet. Dort lagen Bill und Melanie Wildknutschend auf dem Bett. Ich dachte niemals im Traum daran, dass die beiden mal zusammen kommen würden , obwohl mir Melanie schon des öfteren erzählt hat dass sie Bill total toll findet. Bill dagegen sah in Melanie nie mehr als nur eine gute Freundin. Aber jetzt machte es den anschein, dass die beiden doch was miteinander hatten und innerlich freute ich mich für Melanie. So leise wie möglich schloss ich wieder die Tür und machte mich auf den Weg zu Toms Zimmer. Diesmal klopfte ich aber an . -Herein- hörte ich Toms vertraute Stimme sagen. Fröhlich riss ich die Tür auf und ich sah in Toms völlig erschrockenes Gesicht. Ich ging auf ihn zu und flüsterte ihm ein -Danke- ins Ohr, dann zog er mich zu sich runter und wir küssten uns......Diese Küsse hatte ich so vermisst, diese warmen weichen Lippen auf meinen zu spüren und einfach in seiner nähe sein. Das tat so gut. wir lösten unsere Lippen voneinander und hielten uns dann noch eine Ewigkeit im Arm. Keiner sagte etwas, wir standen einfach ganz still und genossen diesen Augenblick. Dann löste sich Tom aus meiner Umarmung und sah mich fragend an.- Wollen wir es meiner Mutter jetzt sagen?- fragte er mich langsam. Nach langem zögern nickte ich schließlich und zusammen, Hand in Hand, machten wir uns auf den Weg in die Küche.Dort setzten wir uns zu Simone an den Tisch, die gerade ein ihre Zeitung vertieft war. Als sie uns bemerkt hatte, blickte sie kurz auf und musterte uns, doch gleich darauf widmete sie sich wieder der Zeitung. - Eh.....Mum wir müssen reden- fing Tom hastig an.Simone gab nur ein- Mhh- von sich, aber schaute immer noch wie gebannt auf ihre Zeitung. Ich wollte ihr am liebsten dieses Ding aus der Hand reisen, denn ich wollte es endlich hinter mir haben. Sie war die letzte die es noch nicht wusste und ihre Reaktion war mir natürlich auch total wichtig. -Simone es ist sehr wichtig- meldete ich mich nun zu Wort. Jetzt schien sie erst zu bemerken, dass uns sehr wichtig war und legte endlich die Zeitung nieder. Dann schaute sie uns fragend an , aber weder Tom noch ich, wussten  was wir sagen sollten.
 - Dann fangt mal an....Was gibt es denn so wichtiges?- fragte Simone und sah uns gespannt dabei zu wie wir die passenden Worte suchten. Tom egriff das Wort und da er es ihr nicht so an den Kopf werfen wollte, drückte er es irgendwie mergwürdig aus.- Uns ist da so ein Missgeschick passiert.....und naja....Wie soll ich sagen??......Du wirst Oma.....- Simone sah uns geschockt an, aber sie schrie nicht wie erwartet drauf los sondern fragte uns erstmal was wir gedenken zu tun. Wir erzählten ihr alles und natürlich erwähnte ich auch dass ich das Kind behalten wollte. Sie war zwar sehr geschockt meinte dann aber nur:- Ich bin sicherlich nicht erfreut darüber und beim nächsten Kind werde ich das mit der Aufklärung sicher etwas anderst machen.....Aber ich werde euch beistehen, egal was passiert. Ich kann Mia ja nicht ausreden das Kind zu behalten- ICh war so glücklich als sie diesen Satz zu ende gesprochen hatte und musste sie ersteinmal kräftig umarmen.Ich dachte echt nicht im Traum daran dass sie so locker reagieren würde. Auch Tom war sichtlich erleichtert und umarmte seine Mutter ebenfalls.
Kapitel 25

(Also ich muss jetzt noch mal n Zeitsprung machen, da es sonst einfach zu viel wird: Damit ihr auch noch durchblickt erzähl ich euch kurz wie es jetzt aussiht bei Mia:.........Also Mia ist bereit im 4 Monat schwanger und immer noch mit Tom zusammen. Das läuft jedoch nich alzu gut, sie liebte ihn noch aber er hat kaum Zeit für sie und auch von ihren anderen Freunden Bill, Gustav und Georg wird sie vernachlässigt. Aber dass soll sie euch am besten mal selbst erzählen *gottbinichblöd*

 

Mittlerweile war ich in der 16 Schwangerschaftswoche angelangt und war richtig froh. Die morgentliche Übelkeit hatte auch endlich aufeghört und einen kleinen Bauch konnte man auch schon erkennen. In der Schule hatte sich mittlerweile alles rumgesprochen und es wurde auch immer schwieriger den Fans alles zu verheimlichen, weil wir schon von so manchen Fans gesehen worden sind, die dann alles im Internet breit getragen haben. Tom war heute mal wieder da! Was für ein Wunder, denn das war in den letzten 2 Monaten eine echte Seltenheit geworden. Achja Die Jungs hatten jetzt auch endlich ihr Album rausgebracht und ihre Dvd war auch schon drausen, somit hatten sie wenigstens nicht mehr allzu viel zu tun.Und Bill war jetzt acuh schon eine ganze weile mit Melnamie zusammen. Die beiden waren einfach zu süß!!! Im Moment waren sie mal wieder für eine Woche in Loitsche und ich genoss die Zeit echt sehr. Im 4 Monat schwanger dass war ja schon eine lange Zeit, aber die ging so schnell vorbei, wenn ich mir jetzt vorstelle dass es jetzt -nur noch- 5 Monate waren, bekam ich es schon manchmal mit der Angst zu tun. Wir Monate sind zwar eine lange Zeit, aber für mich gingen alles einfach viel zu schnell vorbei. Tom bekam kaum etwas mit von den Veränderungen. Jedesmal wenn sich das Kind bewegt hatte, war er grad nicht da und wenn er dann mal da war, dann hat sich das Baby nicht bewegt. Ein Teufelskreis, aber die Schwangerschaft ging ja noch ein Weilchen, da sollte er noch viele Möglichkeiten bekommen. Ich war in ner halben Stunde mit Tom verabredet. Wir wollten uns mal einen gemütlichen Tag bei mir zuhause machen. Mit Fernseh gucken , massieren, quatschen und vieles mehr. Ich musste meinen Bauch ja regelmäßig mit irgendwelchen Ölen einschmieren und heute hatte mit Tom versprochen, dass er meinen Bauch zum ersten mal einölen wollte*g*. Ich freute mich schon richtig auf den Tag mit Tom, ganz alleine nur wir beide. Ich zog mir schnell noch was neues an und setzte mich an den Küchentisch nach unten. Meine Mutter war schon zur Arbeit gegangen und war am Abend mit ner Freundin verabredet. Also würde sie nicht vor 23 Uhr wieder kommen und morgen war ja auch keine Schule. *freu*Ich setzte mich an den Küchentisch und as erst mal ne Kleinigkeit. Ich wollte eingetlich mit Tom zusammen Frühstücken, aber so wie ich mich kannte hatte ich eh in ner halben Stunde schon wieder einen Morz hunger, also as ich munter drauf los. Als ich gerade auf der Couch saß und mir gerade den neuesten Musikclip von TH anschaute (SCHREI) klingelte es and er Tür und wer stand davor.......Tom!!! Ich begrüßte ihn erstmal freudig und schleppte ihn dann anschliesend ins Wohnzimmer.Ich hatte dann doch keinen Hunger mehr, denn ich hatte echt viel in mich reingefressen und Tom hatte auch schon zuhause gegessen. Also legten wir uns einfach auf die Couch und schauten ein wenig Fernsehen. -Mia.....!!-durchbrach Tom plötzlich die Stille. Er kam näher, küsste mich und sprach dann weiter.....-Du weist ja dass wir eigentlich eine Woche hier bleiben sollten?..Ich nickte nur und sah Tom gespannt an - jetzt is aber was dazwischen gekommen und wir müssen heute schon wieder gehen. In 2 Stunden geht es los- Er sah mich dabei so richtig traurig an, aber ich war in diesem moment einfach so wütend. Da könnte er auch noch den süßesten Dackelblick auflegen, selbst der würde mich jetzt nicht aufhalten.- WIe meinst du soll das mit uns weiter gehen? Ständig bist du irgendwo und hast kaum Zeit für uns.....Du bekommst ja gar nichts mit von mir und unserem Kind. - sagte ich aufgebracht- Tom sah mich nur komisch an- Ich kann doch auch nichts machen. Wie gern würd ich bei dir bleiben und ich hab mich ja auch schon so auf den Tag heute gefreut......-.........- Ich weis echt nicht wie es mit uns weiter gehen soll-Untarbrach ich ihn- meinst du mir macht es Spass dich ständig vermissen zu müssen und dich nur im Fernsehen zu sehen. Deine Anrufe werden ja auch immer seltener, aber stimmt.......man kan sich ja nicht mal 2 minuten Zeit für seine Freundin nehmen, dass ist ja schon zu viel für den Herrn- schrie ich ihn an......-Ich glaube es ist besser wenn du gehst......Tom ich liebe dich, aber ich hab kein Bock mehr drauf dich nur alle paar Wochen mal für eine Stunde zu sehen- .....-Du meinst also mir macht des Spass dich ständig alleine lassen zu müssen? Du wusstest von Anfang an auf was du dich da einlässt, du kannst mir keine Vorwürfe machen, wenn ich was dran ändern könnte würde ich das auch machen- gab Tom sauer von sich und verlies das HAus, ohne mir Tschüss zu sagen. ich spürte schon wieder die Tränene aufkommen und schluckte sie schnell runter. Ich hatte keine Lust mehr wegen ihm zu heulen. Vor Aufregung zitterte ich am ganzen Körper und stand einfach nur da wie angewurzelt. Ich hätte ihm noch so viel zu sagen, aber das war typisch Tom sobald ihm die Argumente ausgingen, machte er sich aus dem Staub. Mein Handy klingelte und ich dachte schon Tom würde mich anrufen, aber als ich auf den Bildschirm starrte stand da nicht Tom sondern Melanie. Ich hatte keine Lust dran zu gehen, die war ja auch nur noch ständig bei Bill. Ich wollte ihr keinen Vorwurf machen, aber früher waren wir fast jeden Tag weg und seid dem Bill da war und sie mit ihm zusammen war, hatte sie kaum noch Zeit für mich. Aber ich wollte jetzt eh alleine sein und schalltete das Handy auf lautlos und machte mich auf den Weg ins Bad wo ich erstmal ein heißes Bad zur Beruhigung nahm. In der Badewanne dachte ich immer noch über das vorhin passierte nach. Wahrscheinlich war es gut das Tom gegangen war, sonst hätte ich ihm in meiner Wut Dinge an den Kopf geworfen die ich jetzt wieder bereuen würde. Ich spielte mal wieder mit dem Gedanken mit ihm Schluss zu machen, aber der Gedanke an das Kind stimmte mich wieder um.....Denn jetzt waren wir , Tom und Ich einfach für immer aneinander geschweißt. Ich musste mich jetzt einfach wieder beruhigen, beim letzten Besuch hat der Arzt schon gesagt dass ich mich nicht so arg aufregen darf, das würde sich alles negativ auf das Kind auswirken, aber mal wieder hatte ich nicht gehört. Aber sag mir mal bitte einer, wie man dass machen soll. Sich nicht aufregen!!!! Wenn man wütend ist kann man sich nicht einfach abregen........Wer nicht hören will muss fühlen!!!Genauso wie ich es musste..................


Kapitel 26*Aus Toms Sicht*

Mia und ich hatten uns mal wieder gezofft. Das kam in letzter Zeit total häufig vor , aber wahrscheinlich lag das an den Schwangerschaftshormonen. Ich hatte immer ein total schlechtes Gewissen wenn ich mal wieder weggehen musste, aber das war nun mal mein Job und ich konnt nichts daran ändern. Ich machte mir echt gedanken wie es mit uns weiter gehen sollte. So konnte es jedenfalls nicht weiter gehen, das stand fest!!Aber Schluss machen wollte ich auch nicht, dafür liebte ich sie zu sehr. Im Moment lief einfach alles Scheiße......-Erde an Tom!!- riss mich Bill aus meinen Gedanken und wedelte dabei mit seiner Hand vor meinem Gesicht.- Wir sind da- sagte er und schon war er aus dem Auto verschwunden. Ich packte meinen I-Pod in meine Tasche und ging dann den anderen nach. Dann chekten wir erstmal in unserem Hotel ein und suchten anschließend unsere Zimmer. Ich staunte nicht schlecht als wir unser Zimmer betraten. Alles total nobel!!! Bill, mit dem ich mir ein Zimmer teilte , und ich stellten unsere Koffer ab und schauten uns erstmal in Ruhe um.- Das is ja der helle wahnsinn- quitschte Bill und klatschte vor freude in die Hände. Wir waren in letzter Zeit in vielen Hotels, aber in so einem waren wir noch nie gelandet, das übertraf echt meine Vorstellungen. In dem ganzen Tumult hatte ich sogar den Stress mit Mia vergessen, ich war einfach viel zu aufgedreht um jetzt an sie denken zu können. Wir beschlossen uns zu Georg und Gustav zu gehen und dort mal die lage zu checken. Gesagt getan und eine Minute später standen wir schon vor deren Zimmer und klopften an.Uns wurde geöffnet und genauso wie wir hatten die beiden ein Hammer Zimmer. Es war alles nur in anderen Farben und mit anderen Möbeln eingerichtet, aber sah auch total schön aus. Wir besprachen noch ein bisschen was morgen anstand und dann machten Bill und ich uns auch schon wieder auf den Weg in unser Zimmer, wo wir schließlich nach langem quatschen, ziemlich erschöpft einschliefen. Am nächsten Morgen wurden wir von unserem Manager geweckt und hatten nur eine halbe Stunde Zeit uns zu stylen. Bill blockierte mir mal wieder das Bad und somit hatte ich mal wieder kaum Zeit mich fertig zu machen. 10 minuten bevor wir abgefahren sind, kam er endlich mal raus und dann hatte ich noch stolze 10 minuten um mich fertig zu machen. Typisch Bill!!!!! Pünktlich um 10 Uhr standen wir dann alle in der Eingangshalle vom Hotel , wo auch schon die anderen warteten und gemeinsam stiegen wir dann ins Auto und machten uns auf den Weg zu unserem Auftritt.

* aus Mias Sicht*

Ich hatte gehofft Tom würde sich, nachdem sie angekommen sind melden, hat er aber nicht und dementsprechend war meine Laune echt im Keller.Wieso musste ich auch immer gleich ausrasten??Ich verstand mich selbst kaum, obwohl ich denke kaum das es ein Mädchen gibt das sich freut, wenn sie ihren Freund nur alle paar Wochen sieht.Für wie lange würden sie wohl diesmal weg sein?Ich hatte ihn gar nicht danach gefragt....Naja wie denn auch, wir hatten uns ja gleich mal wieder in die Haarebekommen.Vielleicht wartet er ja bis ich ihn anrufe und mich bei ihm entschuldige?Das nahm ich mir dann auch vor, aber erst wenn ich wieder vom Arzt kommen würde. Tom wollte heute eigentlich zum 1. Mal bei der Ultraschall Untersuchung dabei sein, aber ich hätte mich da von vorne rein nicht drauf verlassen sollen. Ich entschied mich mal wieder bei Melanie zu melden. Mit der hatte ich im Moment acht überhaupt keinen Kontakt mehr, da sie ja ständig mit Bill unterwegs war. Vielleicht würde sie ja mit mir gehen??Ich schlurfte in die Kücheund nahm mir das Telefon von der Ladestation. Ich wählte ihr Nummer und nach einigen Sekunden ging Melanie auch selbst ans Telefon......

-Hi Melanie!Na wie gehts dir?-

-joa ganz gut......und dir?? Lang nichts mehr von dor gehört- Die hatte vielleicht nerven....Sie war ja wohl die jenige die sich kaum bei mir gemeldet hat.

-Ja mir gehts auch gut, bisauf dass ich Tom jetzt schon vermisse-

-Ja ich vermisse Bill auch unheimlich, obwohl er erst seid einem Tag weg ist-

-Ich wollte dich eigentlich fragen ob du mit mir zum Arzt gehst.....Schwangerschaftsuntersuchung machen??- Ich hoffte wirklich sehr dass Melanie zusagen würde, denn wir hatten schon so lange nichts mehr zusammen gemacht und das habe ich in letzter Zeit wirklich sehr vermisst.

-Ja klar komm ich mit!!.......Wann hast du n Termin?-

-Um 14 Uhr,ich hohl dich in ner halben Stunde ab!-

-Ok bis gleich!-

-Ciao-

Ich ging ins Bad und hüpfte noch schnell unter die Dusche, danach zog ich mich schnell an und machte mich dann schließlich auf den Weg zu Melanie.Ich war echt gespannt was heute so alles rauskommen würde beim Arzt. Vielleicht könnte mir schon mitgeteilt werden, ob ich ein Junge oder Mädchen bekomme. Ich wünschte mir aber dass er es noch nicht sehen könnte, denn eigentlich sollte ja Tom dabei sein, wenn ich es erfahre. Aber wenn der Arzt es heute schon weis dann werde ich mich natürlich auch freuen. Melanie stand schon vor der Haustür und wartete auf mich. Wir begrüßten uns ersteinmal und gingen dann gemeinsam zur Bushaltestelle. Der Bus kam erst 10 Minuten später und somit konnten wir noch ein wenig über das Geschehene Quatschen. Sie erzählte mir alles wegen Bill und ich ihr wegen Tom, dass wir uns mal wieder gestritten hatten und dass das in letztes Zeit nicht selten ist. Als der Bus kam stiegen wir ein und fuhren nach Magdeburg.............

15 minuten später saßen wir dann auch schon in der Arzt Praxis und warteten darauf dass ich aufgerufen werde. Dann endlich ertönt die Stimme- Mia Blink-......Melanie und ich standen auf und liefen in den Raum den uns die Arzthelferin zuteilte. Zuerst musste ich eine Urinprobe abgeben um die Werte für Eisen usw zu testen......Danach ging ich zu meiner Hebamme Frau Schmu....Sie begleitet mich schon seit dem Anfang und hört sich immer meine Probleme an und auch wenn ich Fragen habe kann ich mich immer an sie wenden. Aber dazu sind ja die Hebammen zuständig. Eine sehr nette Frau......Sie erkundigte sich erstmal wie es mir geht und ob alles gut läuft. Ich hatte ihr auch mal erzählt dass ich mich häufig mit meinem Freund streite, weil ich wissen wollte wie sich dass alles auf das Kind auswirken kann und deshalb erkundigte sie sich auch gleich danach. Ich erzählte ihr aber dass alles OK sein, denn die Streitereien häuften sie sich ja ständig und dass wollte ich ihr nicht schon wieder unter die Nase binden. Dann schloss sie mich an das EKG an......Sie suchte und suchte die Herztöne, aber fand keine.....


Kapitel 27

Melanie sah sichtlich geschockt aus und ich drohte einfach umzufallen.....Die Hebamme suchte immer noch hektisch meinen Bauch nach den Herztönen ab und .........sie fand sie!!! Erleichtert atmeten wir alle auf. ICh wüsste echt nicht was ich machen würde wenn ich das Kind verlieren würde. Ich hatte mich auch schon mit dem Thema Todgeburt oder Kindstod beschäftigt , aber ich glaube so etwas würde ich nie und nimmer verkraften. ICh hatte mich schon zu sehr an das Kind gewöhnt.Melanie und Frau Schmu mussten sich erst einmal hinsetzen........Mir schien es so als ob man die Herzen rasen hören konnte. Als wir uns alle beruhigt hatten, ging die Hebamme raus und untersuchte mein Urin. Melanie und ich konnten immer noch nichts sagen.....Wir saßen einfach da und starrten ins leere. Was sie wohl dachte??? 10 Minuten später kam sie dann wieder und teilte mir mit dass ich neue Tabletten bräuchte weil die Eisenwerte nicht optimal wären. Danach musste ich noch zum Arzt rein und der Untersuchte mich dann auch noch. Ich saß auf dem Untersuchungsstuhl und der Arzt machte gerade einen Ultraschall- wollen sie wissen ob es ein Junge oder Mädchen wird?-Herr Halm (der Arzt) sah mich fragend an.....Ich musste überlegen denn ich wollte es eigentlich zusammen mit Tom erfahren. Ich sah zu Melanie die ganz aufgeregt mit dem Kopf nickte und mir somit zu verstehen gab, dass sie es auch wissen wollte.- Ja.....-gab ich ihm ganz aufgeregt zurück. Dann würde ich Tom damit überraschen und mich dann gleich bei ihm für meinen Ausraster entschuldigen. Jetzt wurde es spannend!!! Herr Halm schaute gespannt auf den Bildschirm des Ultraschallgerätes.- ja jetzt bin ich mir sicher.......Es wird ein Mädchen- Ein Mädchen?? Ich freute mich so sehr, dass ich am liebsten vom Stuhl gesprungen wäre. Tom und ich hatten uns die ganze Zeit ein Mädchen gewünscht. Er würde sich sicher auch freuen.......Melanie schien sich auch zu freuen, denn sie hatte die ganze Zeit ein lächeln auf den Lippen. Nachdem ich endlcih fertig war, gingen wir noch in ein Caffe und tranken einen Capucino. Wir redeten nicht viel, denn ich war die ganze Zeit damit beschäftigt wie ich mich am besten bei Tom entschuldigen könnte. Melanie wollte schnell was erledigen gehen und so saß ich nun alleine da und grübelte nach. Sollte ich ihm eine Sms schreiben? Nein, viel zu feige.....Oder besser anrufen?? Oder doch lieber warten bis er wieder da ist??? Ich entschied mich dafür ihn nachher, wenn ich zuhause bin anzurufen . Auf der anderen Straßenseite sah ich Melanie wild mit einem Päckchen wedeln. Ich war sehr gespannt was sie denn da schon wieder angeschleppt hatte. Sie kam zu mir und drückte mir das Päckchen in die Hand. Ich riss es förmlich auf und was war drin??? Ein rosaner Baby Pulli mit weißen ganz kleinen Rüschensöckchen.- Danke Melanie.....Das ist echt lieb von dir!!-sagte ich fröhlich und bekam das lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht.- Das musste ich einfach kaufen.....Der Pullover sieht einfach zu süß aus- sagte Melanie und drückte mir einen Kuss auf dei Backe. 20 minuten später saßen wir im Bus zurück nach Loitsche und bequatschten was wir heute Abend machen wollten. Da wir auf keinen Grünen Zweig kamen entscheiden wir uns einfach zuhause zu bleiben. Bei Melanie angekommen stiegen wir aus, verabschiedeten uns und dann ging ich nach Hause. Zu hause angekomen schnappte ich mir gleich mein Handy ,in der Hoffnung Tom hätte mich angerufen. Und siehe da........4 Verpasste Anrufe von Tom. ICh freute mich wie ein Honigkuchenpferd und wählte dann auch gleich Toms Nummer.

Tut.......tut.......tut......tut!!!

-Ja hallo Werner am Apperat- kam es vom anderen Ende der Leitung.Oh hatte ich mich jetzt verwählt oder was?? Achne da viel mir prompt ein dass die Jungs sich ja mit anderen Namen meldeten und augenblicklich musste ich Lachen- Hallo Werner hier ist Mia- brachte ich gerade so noch raus ehe mich ein neuer lachanfall überkam.

-Oh hallo Mia.......schön deine Stimme zu hören!!Ich dachte da wär schon wieder so ein nervender Fan dran- sagte Tom

Sollte ich ihm jetzt sagen das wie eine Tochter bekommen?? Oder doch lieber warten bis er wieder da ist?? Ich entschied mich ihm es erst zu sagen wenn er wieder da ist und deshalb machte ich mich gleich an das Entschuldigen.

- Tom ich wollte mich bei dir entschuldigen, dafür dass ich so ausgerastet bin-

-Ach du brauchst dich nicht zu entschuldigen.......Du hast doch keine Schuld. ICh würde wahrscheinlich genauso reagieren-...... -Ja , aber ich hätte nicht so ausrasten dürfen.....Ich weis ja das du nichts dafür kannst wenn mal wieder ein Termin ansteht-(Ich)

-Vergessen wir das ganze einfach......OK??-(TOm)

-Ok!!!........Achja bevor ich es vergesse! ICh habe eine Neuigkeit, aber die erfährst du erst wenn du wieder bei mir bist- Ich musste augenblicklich über mich selbst lachen. Wie blöd konnte ich sein.......Ich wusste ja das Tom immer so neugierig ist und er dann auch gleich nachbohren würde und nicht aufgeben wird bis ich es ihm endlich sagen würde.

- Du bist gemein........Du weist ganz genau dass ich so neugierig bin!!!! Ich werde dich so lange nerven bis du es mir sagst- kam es dann auch gleich von Tom. Wie ich es geahnt hatte.Promt gab ich zurück- NE Tom, keine Chance!!!!.....Du ich muss jetzt wieder auflegen bevor ich mich doch noch weichklopfen lasse.......Das soll eine Überraschung sein-

-Na dann muss ich mich wohl noch ein wenig gedulden is ja nicht mehr so lange.....Ich hab auch ne Überraschung für dich!!! Wir kommen übermorgen schon wieder, allerdings nur für 2 Tage, dann müssen wir schon wieder weg- Ich freute mich riesig über diese neuigkeit und hüpfte im ganzen Wohnung umher. Noch 2 Tage dann hatte ich ihn wieder, obwohl er ja erstmal 1 Tag weg war, aber ich hatte schon die Befürchtung das ich ihn erst in ein paar Monaten wieder sehen würde!!!- Na dann sehen wir uns übermorgen, Schatz.......Ich muss jetzt auflegen.....Ciao Ich liebe dich- sagte ich fröhlich ins Telefon. Von dem Schock den Ich beim Arzt erlitten hatte, erzählte ich ihm lieber nichts..........

-Ich dich auch....bye bis übermorgen- Und dann war das Telefonat auch schon beendet!!! Gut gelaunt ging ich in die Küche und wärmte mir das Abendessen , dass mir meine Mutter gekocht hatte, wieder auf...........


Kapitel 28

Meine Mutter war mal wieder , wie sooft nicht da, ich glaubte dass sie einen neuen Freund hatte. Ich wollte es gar nicht erst wissen. Wahrscheinlich würde ich ausrasten. Sie konnte einfach keinen neuen haben, Papa war ja noch nicht mal 1 Jahr Tod. Am besten ich erfahre es niemals, das is denke ich am besten. Es war ein recht schöner Morgen und dazu noch Wochenende....besser konnte es nicht sein und dazu kommt noch das Tom morgen wieder kommen würde. Einfach Perfekt.......Da viel mir ein, dass wir uns noch gar keine Gedanken über einen Namen für unsere kleine gemacht haben. Ich entschied mich gleich mit dem Auto nach Magdeburg zu fahren und ein Namesbuch zu kaufen.Danach nahm ich mir vor zu Melanie zu gehen und mit ihr mal nach ein paar Namen zu suchen. Eine Vorstellung oder einen Favoriten für einen Namen hatte ich nicht.......Muss mal mit Tom darüber sprechen, was er sich so vorgstellt hat. Ich ging schnell unter die dusche und suchte mir dann was zum anziehen raus. Mit allem fertig suchte ich noch mein Handy, Geldbeutel und Autoschlüssel zusammen und schon war ich aus der Haustür verschwunden. Bevor ich losfuhr tippte ich noch eine SMS an Melanie und schmiss dann noch schnell eine Placebo Cd in meinen CD Player. Dann fuhr ich los nach Megdeburg. Als ich nach langem suchen und vielen Flüchen später, endlich einen Parkplatz gefunden hatte, ging ich zur ersten Bücherei an der ich vorbei kam und kam zum Schluss mit 2 Namensbüchern wieder......1 Buch für deutsche Vornamen und ein Buch mit ausländischen Vornamen. Ich schlenderte noch ein bisschen durch die Stadt und machte ein bisschen Schaufenstershopping. Ich wunderte mich schon die ganze Zeit wieso mich einige Mädels so komisch anstarrten und mit dem Finger auf mich zeigten. Aber ich konnte mir keinen Reim darauf machen und versuchte die Blicke einfach zu ignorieren. Als dann eine kam und mich als Schlampe bezeichnete wurde es mir zu viel-Sag mal hast du n Problem?- schrie ich dieses Rotzgör an.

Die Blickte mich unglaubwürdig an und schrie zurück- Ja ich hab n Problem!!! Denk doch mal an die ganzen Fans denen du das Herz brichst- und maschierte einfach weg. Hä??? was geht den bei der ab, was meinte die denn?? ICh schlenderte weiter und blieb an einem Kiosk unglaubwürdig stehen. Auf der Aktuellen Bravo sah man doch tatsächlich mich und Tom, wie wir Händchen haltend durch die gegend liefen und darüberstand:1000 Herzen gebrochen........Tom von Tokio Hotel hat eine Freundin!!! Oh nein das durfte doch nicht wahr sein. Wieso jetzt gerade?? Ich schnappte mir schnell eins der exemplare, bezahlte es und lief dann ganz schnell zurück zum Auto. Nicht das noch ein Fan auf irgendeine Schwachsinnige Idee kommen würde.......Unglaubwürdig starrte ich auf die Bravo die neben mir auf dem beifahrersitz lag. Dann zündete ich den Motor und fuhr davon. Ich hatte richtig schiss, es würde jetzt wahrscheinlich nur so mit Morddrohungen hageln, so wie ich die ganzen kreischenden Fans kannte. Ich konnte mich gar nicht richtig aufs Auto fahren konzentrieren, aber irgendwie kam ich dann doch unversährt bei Melanie an und klingelte Sturm. In der einen Hand hielt ich die Namensbücher und in der anderen die Bravo. Wenige Sekunden später stand Melanie auch schon in der Tür und begrüßte mich. -Mia du weist gar nicht was in den Nachrichten los ist. Überall in den Medien sieht man dich mit Tom!!!- erzählte mir Melanie geschockt.Ich wedelte nur mit der Bravo vor ihren Augen und sie verstand dass ich es schon längst wusste. Wir setzten uns auf das Sofa im Wohnzimmer und schlugen die Zeitschrift auf. Ich war echt gespannt was die denn für einen Stuss von sich geben würden. Auf Seite 8 war ein riesen Großer Zeitungsartikel: Tom bricht tausenden von Fans das Herz!!!.....und sie ist der Grund!!!!

Jetzt is es klar......Tom von Tokio Hotel hat eine Freundin. Damit dürften wohl tausende Mädchen Herzen gebrochen sein. Dieses Foto zeigt Tom mit seiner Freundin beim Spazieren gehen.........Ist der Hype um Tokio Hotel nach dieser Schrecklichen Nachricht vorbei???.....Werden das die Fans verkraften???

Ich war geschockt den auf dem Bild war ein Kraus auf meinem Bauch gezeichnet wo fett dahinter stand: Ein kleiner Bauch....Wird Tom etwa Vater???

Was Bilden sich diese Scheiß Idioten ein........Können die einen nicht mal in ruhe lassen???Diese Zeitschrift schrie ja förmlich danach dass mir die Fans an den Kragen gehen. Ich hätte am liebsten laut losgeschrien und Melanie starrte auch nur Ungläubig auf den Artikel. Auf der Seite waren auch noch etliche Hass E-mails die an mich gerichtet waren:

Magdalena auch Sachsen schrieb:

Wenn mir diese Miststück über den Weg läuft sollte sie sich auf was gefast machen. Tom gehört mir!!! Sie sollte jetzt schon mal ihr Testament schreiben, diese Sch*****

Christin aus Hamburg schrieb:

Was bildet sich diese Flittchen eigentlich ein?? Sie sollte rennen lernen.......Das wird sie in nächster Zeit wirklich häufig machen müssen, sie wird nicht ungeschoren bleiben.

So ging dass noch etliche Mails weiter.....Ich saß einfach da un zitterte am ganzen Leib!!! Die Fans meinten das wirklich ernst, die sind doch alle so krass drauf. Die würden alles dafür machen dass ihnen Tom wieder gehören würde. Was sollte ich denn jetzt machen.????....Die Kariere von Tokio Hotel würde sicher steil berg ab gehen. Das wollte ich doch vermeiden.....Tom und ich hatten abgemacht dass wir es nicht an die öffentlichkeit bringen!!! Wie sollte es denn jetzt weiter gehen.?????......Sollte ich Tom verlassen, ich hatte wirklich große Angst denn ich wusste dass die Fans ernst machen würden.....

Kapitel 29

Immer noch geschockt saßen Melanie und ich auf der Couch und starrten uns nur an . Keiner sagte was....Wir dachten wahrscheinlich beide das gleiche!!! Aber mit Tom Schluss machen konte ich auch nicht. Die Fans würden es gar nicht erst glauben wenn plötzlich verkündet werden würde, dass Tom keine Freundin mehr hätte. Das wär denen doch scheiß egal!!!!! Eigentlich wollte ich mit Mel ja einen Namen raussuchen, aber dazu hatten wir beide keinen Kopf mehr und schallteten den Fernsehen ein......Es lief gerade irgend ein Nachrichten sender und siehe da........Wer war ganz groß im Fernsehen zu sehen??? Natürlich ich mit Tom!!!! Aber diesmal war es ein anderes Foto. Ich fragte mich echt wieviele Fotos es noch gibt. Wahrscheinlich dutzende!!!!

........-Und liefe bei uns Tom, der dazu stellung nehmen möchte.........-kam es von der flimmer kiste und gleich darauf sah man Tom der nervös lächelte. -.....Tom die Fotos versetzen alle Fans in Rage!!! Stimmt es dass sie deine Freundin ist, oder hat man da nur wieder was rein interpretiert??....-gespannt sah die Moderatorin Tom an und ich wippte aufgeregt auf meinem Platz hin und her. Jetzt blos nichts falsches sagen Tom. Innerlich betete ich......aber wie es so kommen musste, machte Tom keine Anstallten irgend etwas abzustreiten und antwortete gelassen auf die Frage-....ja wir sind schon eine Weile zusammen! Wahrscheinlich werden jetzt hunderte Mädchen Herzen gebrochen sein, aber ankzeptiert es einfach.......Lasst diese blöden Morddrohungen sein, die werden auch nichts nützen......- Oh mein Gott der hatte vielleicht nerven, aber naja abstreiten hätte wahrscheinlich eh nichts genützt!!! Dann wurde Tom das Bild von meinem Bauch unter die Nase gehallten-....Und stimmt es das sie Vater werden??..- Ich zitterte am anzen Leib und starrte wie gefesselt auf den Bildschirm. Wenn er das auch noch zu gibt bin ich tot....- mhhh wie soll ich sagen??.....Ja ich werde Vater!!!! Wir wollten es eigentlich geheim hallten, aber ich denke ich sollte keine Geheimnisse vor meinen Fans haben. Ich Vertrauen meinen Fans und hoffe sie werden sich wieder beruhigen...-

-Hast du keine Angst dass die Fans deiner Freundin etwas antun?- fragte die Moderatorin erneut und hielt im das Mikro hin.

-Natürlich wird sie bestimmt einige Drohungen bekommen, darüber bin ich mir schon bewusst. Aber wer ein richtiger Fan ist, wird sich für mich freuen und mir den gefallen machen meine Freundin in Ruhe zu lassen. Von Hass Mails wird auch nichts besser.....-

-So Tom und jetzt noch worauf alle Mädchen warten.....Wie heißt den die glückliche??-

-.....Das werde ich natürlich nicht veraten...Ich will sie nicht in die Öffentlichkeit ziehen...-

Wenigstens konnte er das für sich behalten. Endlich war dieses Schrecklliche Interview beendet. -Der hat sie doch net alle- sagte Melanie schokiert.- Will der dass dich die Fans aufspiesen- Ich brachte nur ein nicken zustande......Ich wollte gar nicht daran denken was zuhause los sein wird, Wahrscheinlich könnte ich nie wieder einen Fuss auf die Straße machen, ohne dass mich irgendwelche Mädels attakierten. Ich konnte keine klaren Gedanken mehr fassen.....traute mich nicht mal mehr einfach nur in mein Auto zu steigen und nachhause zu fahren......Irgendwie war ich richtig sauer auf Tom dass er das zugeben musste, aber einerseits zeigt es doch auch dass er zur mir stand!!! Ich werde auf jeden Fall mit ihm drüber reden, sagte ich in Gedanken zu mir selbst. Da ich ja mal irgendwann nach Hause gehen musste, ob ich wollte oder nicht, entschied ich mich dazu es noch bei Tag zu machen. -Pass blos auf dich auf- warnte sie mich zur Verabschiedung. Ich nickte nur und machte mich dann auf den Weg an mein Auto.......Zu Hause angekommen, kam mir schon meine aufgebrachte Mutter entgegen. - Wisst ihr eigentlich was dass für Konsequenzen mit sich tragen kann?.....Tom ist berühmt, die Fans werden dich bedrohen wenn nicht sogar noch schlimmere Sachen machen- sagte sie in einem lauten Ton zu mir. Tolle schlussfolgerung, als ob ich nicht schon genug meinen Kopf darüber zerbrochen habe. -Das Telefon klinelt seid Stunden sturm.....Irgenjemand muss wohl deine Nummer rausbekommen haben- setzte sie noch einen trauf. Ich stand nur da und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Jetzt hatten die sogar meine Nummer, das hies nichts gutes. Ich musste jetzt erstmal mit Tom telefonieren. -Mama mach dir keine Sorgen, mir wird schon nichts passieren-gab ich zitternt zurück, obwohl ich das selbst nicht einmal glaubte. Ich war den Tränen nahe, aber ich wehrte mich mit aller Kraft dagegen, denn aus irgend einem mir unbekannten Grund, wollte ich nicht dass meine Mutter merkte dass ich tierische Angst hatte. Ich ging hoch in mein Zimmer und rief sofort Tom an.

*Aus Toms Sicht*

- Tom wach sofort auf- schrie mich jemand an ....Verschlafen öffnete ich die Augen und sah Bill der mir mit einer Bravo vor dem Gesicht wedelte. -Wasn los?- fragte ich verschlafen. Zur Antwort bekam ich nur die Bravo entgegen geworfen und war sofort hell wach. Ich konnte es kaum glauben, als ich die Titelseite sah. Wie sind die denn nur da wieder dran gekommen?? Naja Mia und ich warenja nicht gerade Vorsichtig und das war jetzt die Bestrafung dafür. - Seid stunden laufen die Telefone bei David heiß. Jeder will ein Interview mit dir haben- sagte Bill und verschwand dann aus dem Zimmer. Och ne nicht dass auch noch!!!! Ich machte mich so schnell wie möglich feritg und ging dann zu Gustav und Georg ins Zimmer. Auf dem Weg zu ihnen kam mir schon David entgegen. Er wusste zwar dass ich eine Freundin hatte und wir hatten auch schon darüber gesprochen wie ich mich zu verhallten hätte, wenn die Presse davon Wind bekäme, aber ich hatte trotzdem Angst vor ihm.Er zerrte mich gleich mit sich, ohne auch nur einmal Hallo gesagt zu haben und wenige Sekunden später saßen wir wieder in meinem Zimmer. Dann erst begrüßte er mich und zählte mir anschließend alle Interviews auf die ich heute geben müsste. Das waren viel zu viele!!! Dann besprachen wir noch was ich sagen durfte und was ich lieber bleiben lassen sollte. Danach schnappte ich mir meine Sachen und fuhr dann zusammen mit David jedoch ohne die Jungs zu dem ersten Interview des Tages.

Als ich dann im Studio saß wurde ich gleich mit hunderten Fragen bombadiert.........Plötzlich kam die Frage was es denn mit dem Bauch auf sich hätte. Ich holte tief Luft und betete dafür dass David mich nicht umbringen würde und ohne mich den folgen bewusst zu sein antwortete ich  -mhhh wie soll ich sagen??.....Ja ich werde Vater!!!! Wir wollten es eigentlich geheim hallten, aber ich denke ich sollte keine Geheimnisse vor meinen Fans haben. Ich Vertrauen meinen Fans und hoffe sie werden sich wieder beruhigen.....-dabei lächelte ich mir gequält einen ab und betonte das Wort VERTRAUEN besonderst stark. Irgendwann war das Interview beendet und ich musste zu David. Den sah ich schon von weiten und sein Blick verriet nichts gutes. Nach einem langen Donnertweeter fuhr ich mit dem stink wütendem David zum nächsten Ort, da dann das gleiche von voren und so ging das den ganzen Tag lang. Am Abend lies ich mich erschopft auf die Couch in unserem Hotelzimmer nieder und dachte über das Geschehene nach. Und wie ein Blitz schlu es in mein Hirn ein.........Oh Gott was wird Mia dazu sagen????......Ich nahm sofort mein Handy aus der tasche und schaute drauf. 15 verpasste Anrufe und wie geahnt von Melanie....Schnell wählte ich ihre Nummer und hatte sie dann auch gleich am Telefon nachdem es einige Male geklingelt hatte. Sie schien nicht gerade sehr fröhlich zu sein.......naja wie denn auch und nachdem sie mir erzählte was bei ihr zuhause abging, wurde mir klar was für einen Scheiß ich da schon wieder angestellt hatte. Mia ist schwanger und ich hab nichts besseres zu tun, als ihr die Fans auf den Hals zu jagen, obwohl dass nicht mal meine Absicht war. Dass hätte mir aber von vorne rein klar sein müssen, da nichts daraus werden würde. Plötzlich ein lauter Schrei und die Verbindung wurde unterbrochen.............


kapitel 30

Mein Herz schien für den bruchteil einer Sekunde stehen geblieben zu sein. Schnell wählte ich erneut Mias Nummer und zum Glück ging sie auch gleich ran.- Was war denn los?- fragte ich sie besorgt. - Ach nichts da war grad ne Spinne und ich hab vor Schreck das Telefon fallen gelassen- lachte sie. Oh Gott und ich dachte schon irgendein Verrückt gewordener Fan hätte ihr was angetan.- ....Ich dachte schon dir wär was passiert-gab ich ihr erleichtert zurück.Wir laberten noch eine ganze Weile weiter und erst nachdem mich David aufgefordert hatte aufzulegen, weil er noch irgendwas wichtiges mit uns besprechen musste, verabschiedete ich mich von Mia und legte auf. Morgen würde ich sie ja wieder sehen...........Zusammen mit Bill ging ich zu Georg und Gustav und gemeinsam machten wir uns auf den Weg in den -Besprechungsraum- wo David schon ungeduldig auf uns wartete!! Wir setzten uns alle auf das Sofa und David begann zu sprechen- So Jungs.......Heute is ja alles trunter und drüber gelaufen!!!! Ich habe bis auf weiteres alle Termine abgesagt, dass Tom sich n bisschen um seine Freundin kümmern kann und das ihr euch erhohlen könnt- Wir alle brachen in Jubeln aus.....Das war einfach zu geil!!!!! David redete weiter......-Bis zum nächsten Konzert in 2 Monaten habt ihr zeit für eure Freunde und Familie-..........Wir freuten uns noch mehr und nachdem wir uns wieder gefasst hatten, bedanketen wir uns ausgiebig bei ihm........Da wird sich Mia aber freuen, dachte ich mir und gemeinsam verliesen wir wieder den Raum um unsere Sachen schonmal zu packen. Wir hatten nähmlich geplant, am nächsten morgen so schnell es ging los zu fahren und wir alle konnten es kaum erwarten endlich wieder zu Hause zu sein.........

*Aus Mias Sicht*

Voller vorfreude auf den nächsten Tag saß ich nun in meinem Zimmer.....Ich wusste nichts mit mir anzufangen. Ich saß de ganze zeit einfach nur grinsend da und starrte auf die Wand mir gegenüber.....Sogar den Stress mit den Fans hatte ich total vergessen!!!!! Es klingelte an der Tür und ich machte mich auf den Weg nach unten um sie zu öffnen. Meine Mutter war mir schon zuvor gekommen und hielt mir ein Päkchen entgegen. Voller neugierde schnappte ich mir das Teil und wollte es gerade aufreisen, als meine Mutter mir das Päckchen wieder aus der Hand riss.-Mia wer weis was das ist.....Ich schau lieber mal erst rein- sagte sie und sah mich ziemlich ernst an.- Meinst du die Fans schicken mir ne Brief Bombe oder was!- lachte ich zurück. Irgendwie nahm ich das alles gar nicht mehr so ernst, aber ich dachte mir einfach das kein Fan so krank sein könnte....Meine Mutter überlegt kurz und reichte mir das Paket wieder und zusammen machten wir es auf. Als erstes öffnete ich den Brief der dabei lag.........

Hallo Mia

ich bin ein riesen großer Fan von Tokio Hotel und als ich heute die Nachricht erhallten habe dass Tom eine Freundin hat war ich ganz schön frustriert. Dann habe ich im TV ein Interview gesehen und dann hat Tom verkündet dass du Schwanger bist. Ich konnte es kaum glauben, aber für mich stand fest dass ich dir auf keinen Fall eine Hass Mail oder sonst was schicken würde. Ich freue mich für euch und ich wünsche dir und Tom alles gute und wenn du dich jetzt frägst woher ich deine Adresse habe.....Ich kenne einige Leute die dich anscheindend von der Schule oder so kennen und die haben deine Adresse ins Internet gestellt. Ich hoffe die anderen Fans bleiben Vernünftig.....

Ganz ganz viele Grüße Elena

Was??? Was sollte dass denn jetzt sein.....In dem Packet war noch allerlei Babyzubehör dabei....Ein Schlafanzug, ein Schnuller, ein Schmusetuch und noch ganz viel mehr. Das war echt total nett und ich dachte schon die Fans würden mir jetzt jedes Haar einzelnt ausreisen wollen, aber anscheinend gab es doch noch ein paar vernünftige unter ihnen......Meine Mutter saß auch nur ungläubig neben mir und betrachtete die Sachen .......Dieser Fan war einfach nur total nett!!!! Ich packte mein Sachen zusammen und ging dann hoch in meine Zimmer und legte sie zu den Sachen die mir Melanie schon geschenkt hatte.So wirklich viele Sachen hatte ich ja noch nicht für das Kind und somit beschloss ich dass wenn Tom wieder da ist wir erstmal zusammen Sachen kaufen gehen würden. Wo das Zimmer hinkommen sollte war ja schon klar, aber einrichtungszeug und so hatten wir auch noch nichts. Dass wollte ich alles mit Tom besorgen gehen, sollte ja nicht alles auf einmal sei, aber ein Teil davon wäre eigenltich mal ganz gut........Der Tag hatte so scheiße angefangen und war dann doch recht schön zuende gegangen und mit voller Freude auf morgen schlief ich dann in meinem Bett ein.........

Kapitel 31

Ich lag in einem Weisen Raum und bei lebendigem Leib wurde mir mein Kind aus dem Bauch geschnitten......Aber den Schmerz spürte ich kaum.......Ich wollte nur nicht dass mir meine kleine weggenommen wird. Ich schrie was meine Stimme hergab! ...

Schweiß gebadet wachte ich auf und schlug die Betdecke zur Seite um mich zu versichern dass alles nur ein Traum war...Erleichtert sank ich in meine Kissen zurück, als ich mir Sicher war dass alles wirklich nur ein Traum war......Einschlafen konnte ich jetzt nicht mehr, ich war zu sehr mit dem Traum beschäftigt. Schon wieder blagte mich der Gedanke was wäre wenn ich das Kind wirklich verlieren sollte??? Ich könnte damit nicht leben.......Auch wenn dieser Traum nicht wirklich der Realität entsprach, könnte es trotzdem dazu kommen. KLar würde mir bestimmt keiner bei lebendigen leib das Baby rausschneiden, aber im Grunde genommen wäre es das selbe. Diese gedanken liesen mich nicht mehr in frieden und ich beschloss nach unten in die Küche zu gehen um etwas zu trinken. Auf leisen sohlen tapste ich nach unten um ja nicht meine Mutter aufzuwecken....In der Küche angekommen goss ich mir ein Glas Saft ein und setzte mich ins Wohnzimmer auf die Couch und schaltete den Fernsehen ein. Mein Blick fiel auf die Uhr .....4 .15Uhr!!! In ein paar Stunden war es endlich wieder soweit und ich konnte meinen Tom wieder in die Arme schließen....Ich trank mein Glas in einem Zug aus, wickelte mich in die Tagesdecke ein und widmete mich dem Fernsehen....

Am nächsten Tag wachte ich in meinem Zimmer auf und wusste im ersten Moment gar nicht wie ich hier her gekommen war. Ich war doch gestern auf der Couch eingeschlafen, oder zumindest dachte ich das. Ich knipste das Licht an damit ich etwas sehen konnte, da es wegen dem herunter gelassenen Rolladen Stockdunken in meinem Zimmer war. Im ersten Moment zuckte ich erschrocken zusammen, aber im nächsten Moment war ich einfach nur froh. Neben mir lag Tom und schlief....Erst wollte ich ihn aufwecken ,aber er sah einfach zu süß aus wie er da lag.....Er sah so friedlich aus!!! Einige Zeit beobachtete ich ihn, ehe ich es einfach nicht mehr aushielt und im dann sanft einen Kuss auf den Mund gab....Keine Reaktion von ihm....Ich gab ihn erneut einen Kuss diesmal aber etwas stürmicher und sihe da: Er öffnete seine Augen .....-Guten Morgen Schatz-begrüßte ich ihn freudig...-Morgen- gab er noch tatal verschlafen zurück.....Dann versanken wir in einen leidenschaftlichen Begrüßungskuss....

2 Stunden später saßen wir am am Küchentisch und laberten ein bisschen. Wir waren bis eben im Bett gelegen und es war bereits 15 Uhr. Wir waren schon die ganze Zeit am Rätsel was wir heute tun sollten........Und noch immer konnte ich nicht glauben dass Tom wirklich bei mir war......Da fiel mir plötzlich meine Überraschung wieder ein und als ob Tom Gedanken lesen könnte fragte er mich danach- Du sag mal, du hast du gesagt dass du eine Überraschung für mich hast!!-.....-Joah....die hab ich!! Was bekomm ich dafür wenn ich dir erzähle was es ist??- Tom beugte sich zu mir rüber und gab mir einen langen Kuss...Ich lächelte ihn an und begann dann zu erzählen- Also ....Ich war beim Arzt und er konnte mir doch tatsächlich schon sagen, ob ich ein Mädchen oder einen Jungen bekomme...- Er sah mich gespannt an, aber ich wollte ihn noch ein wenig auf die Folter spannen.. Als ich ihn ein paar Sekunden ohne zu sprechen angeschaut hatte, hielt es Tom nicht länger aus - Erzähl schon...Was bekommen wir??- .....Wieder einige Sekunden später und Tom zappelte nervös auf seinem Stuhl herum.- Wir bekommen..........ein Mädchen- schrie ich schon fast.......Ein Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus und freudig nahm er mich in den Arm- Wir bekommen ein Mädchen, Wir bekommen ein Mädchen- wiederholhlte er immer und immer wieder....

- Und ich würd sagen , dass wir uns langsam dran machen müssen uns einen Namen für sie auszudenken, wer weis wie kurz du nur wieder in der Stadt sein wirst......Diesmal war es Tom der mich schelmisch angrinste.....- Naja ich hab da auch ne Überraschung für dich- .....Jetzt war ich diejenige die ganz aufgeregt war und ihn zum reden aufforderte....- Nachdem das in der Zeitung stand dass wir zusammen sind und ich tausenden Intervies geben musste, hatte David ne Überraschung für uns. Er hat sämtliche Termine abgesagt und jetzt sind wir bis zu unserem nächsten Auftritt in 2 Monaten hier in Loitsche- ........Freudig spran ich ihm in die Arme und küsste ihn. Ich konnte es kaum glauben dass er jetzt für 2 Moante hier bei mir sein würde.....-Na jetzt haben wir ja alle Zeit der Welt.....- sagte ich und drückte ihn noch fester an mich......Dann fiel mir noch die Sachen mit dem Fan ein und erzählte es ihm.....-Sihst du mal was für geile Fans wir haben- er grinste über beide Ohren....- Naja wer weis... Is ja jetzt erstmal n Tag her da werden sicher noch ein paar Dinge auf mich zukommen- erwiderte ich schmunzelnt.- Die werden sicher alle vernünftig bleiben- verischerte er mir und ich nickte obwohl ich ihm nicht so recht glauben schenken konnte....Ich wollte mir den schönen Tag aber nicht schon wieder versauen lassen von den Fans und so saßen Tom und ich eine halbe Stunde später im Auto und fuhren Richtung Magdeburg.....Wir wollten uns einen schönen Tag machen und Sachen für das Kind holen gehen. Wie sich das immer anhörte das Kind oder das Baby wenn wir mal darüber sprachen. Einen Namen gab es ja noch nicht und deshalb blieb uns ja nichts anderes übrig als SIE so zu nennen, aber es hörte sich immer so an als ob wir über etwas so unwichtiges reden würden und deshalb nahm ich mir vor dass heute auch noch zu erledigen. Zumindest mal ein bisschen in die Namensbücher rein gucken wollte ich........Mitten in meinen Gedanken bog ich rechts nach Magedburg ab!!! Das sollte echt noch ein sehr spannender und stressiger Tag werden ........

Kapitel 32

Als ich endlich nach langem Suchen einen parkplatz gefunden hatte, stiegen wir aus und machten uns auf den Weg in der Baby Center......Der Weg dort hin war gar nicht so leicht , denn ständig wurden wir von Fans angequatscht. Einige warfen mir böse Blicke zu, andere gratulierten uns sogar. Man und ich dachte immer die hätten nur so kreischende pupertierende Fans, die alle darauf aus waren mich in die Finger zu bekommen, aber dem war nicht so. Naja bis auf ein paar Ausnahmen eben!!!Irgendwie hatten wir es dann doch geschafft geschafft und standen nun ratlos in dem Laden. Wir hatten uns ja noch überhaupt keine Gedanken gemacht, was wir überhaupt kaufen benötigten. Wir entschlossen dass jeder erstmal für sich schauen sollte und so trennten sich unsere Wege. Ich stöberte in den regalen und hätte am liebsten alles genommen was ich gesehen habe. Diese Sachen waren einfach zu süß, so klein. Ich konnte mir gar nicht vorstellen so ein kleines Geschöpf zur Welt zu bringen, einfach unglaublich!!!! Eigentlich wollte ich mich ja in aller Ruhe umsehen, aber das war dank Tom nicht möglich. Alle paar Minuten rief er nach mir und wollte mir irgendwelche Sachen zeigen. Seine Arme waren schon voll geladen mit allem Möglichen Zeug, was wir wahrscheinlich nicht einmal wirklich benötigen. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr andauernt zu Tom zu rennen und ignorierte sein rufen einfach. Mir bot sich vielleicht ein Anblick als Tom felehend nach mir rief.......Sein ganzes Zeug was er auf den Armen hatte war vor ihm verteilt und er hatte alle mühe es wieder ausfzusammeln.......So ein Trottel, dachte ich mir und machte mich glein dran ihm zu helfen.....-Wir holen lieber einen Wagen- sagte ich und machte mich auf den Weg um einen zu holen. Danach schmisenw ir alles in den Wagen und nachdem ich auch endlich mal die Sachen hatte die mir gefielen, gingen wir rasch an die Kasse. Es versammelten sich imer mehr Leute um uns die ein Autogramm haben wollten. Manche baten uns auch darum, dass sie von Tom UND mir eins machen dürfen. Gelangweilt possierten wir für die Fotos, denn die Lust war uns nach dem 10 Foto echt vergangen, wir wollten einfach nur noch nachhause. Endlich kamen wir zum bezahlen obwohl die Fans immer noch scharenweise um uns herum standen. Es musste sich wohl herum gesprochen haben dass wir hier sind.Mit unzähligen Tüten verliesen wir den laden und die Fans die noch kein Autogramm hatten, verfolgten uns bis zu meinem Auto. Tom taten die Fans mal wieder leid und schrieb dann doch noch die letzten Autogrammen bis jeder Fan zufireden war und alle schließlich abzogen und wir endlich nach Hause fahren konnten. Eigentlich ollten wir ja noch nach anderen Sachen schauen, aber wir hatten die schnautze voll und wollten nicht nocheinmal einer Horde Fans begegnen........Endlich zuhause angekommen, stiegen wir aus und trugen unser gekauftes Zeug  in mein Zimmer. Wir schauten uns alles nochmal genauestens an und gingen danach in die Küche wo meine Mutter mit dem Essen auf uns wartete......


Kapitel 33

Die Wochen mit Tom verflogen nur so und mittlerweile war schon ein Monat vergangen.......Nur noch ein Monat dann ging der scheiß von neuem Los. Die Schlaflosen Nächte, an denen ich Tom so vermisse und seine kurzen aber doch immer wieder schönen Telefonate, die mich daran errinerten wie schön es war seine Stimme zu hören. und dass er überhaupt wirklichkeit war. Naja mittlerweile hatte ich mich ja ganz gut damit abgefunden, aber der Kummer war jedesmal von neuem da. Meine Mutter kam ins Zimmer und berichtete mir das wir heute Abend besuch bekämen. Auf meine Frage wer es wohl sei, meinste sie nur ein alter bekannter.....Naja ich dachte mir nichts weiter dabei und ging erstmal eine runde Baden...........Danach cremte ich mich ein, zog mich an und ging dann zu meiner Mutter runter in die Küche um ihr ein bisschen zu helfen!!!Es gab ein 5 Gänge menü.......Ich dachte mir schon wozu, aber das erfuhr ich erst später. Als Vorspeise sollte es Kartoffelsuppegeben , Hausgemacht von meiner Mutter, danach gab es eine kleine Vorspeiseplatte mt allerlei Zeug drauf .......... anschließend sollte es geben Nudeln mit Weinsoße und dazu einen Salat mit angebratenen Hähnchen Streifen und als 4ter Gang ein Fischfilet.....Und der 5te Gang also der Nachtisch sollte sein Pfannenkuchen mit Vanilleeis und heißen Himbeeren. In der zwieschenzeit verzog ich mich in mein Zimmer und telefonierte einige Minuten mit Tom. Ich wollte das er auch kommt aber er musste noch mt Georg, Gustav und Bill an einem Song weiter basteln und konnt edeshalb dann nicht kommen. Ich macht mit nichts draus und ging nochmals runter um den Tisch zu decken...............Es war bereits viertel vor 7 und um 19 Uhr wollte der Besuch da sein. Gelangweilt setzte ich mich an den Tisch und dachte ien bisschen über dies und das Nach .........Ein klingeln von der Haustür riss mich aus meine Gedanken. - Mia kannst du auf machen???- fragte mich meine Mutter die noch beschäftigt in der Küche stand. Ich antwortete nicht , sondern stand einfach auf um dem Besuch die Tür zu öffnen. Vor mir stand ein Mann ich schätzte ihn auf Mitte 40 und begrüßte mich freundlich- Hi ich bin Michael und du musst Mia sein- Er reichte mir die Hand und ging anschließend in die Küche. Ich hörte wie er mit meiner Mutter redete- Und hast du es ihr schon gesagt????-(Michael)............-Nein ich hatte noch nicht die gelegenheit dazu!!!. (Meine Mutter)


Plötzlich sprang die Küchentür auf an der ich stand un dich sputete zur Seite sodass meine Mutter und dieser Mchael nicht bemerkten dass ich gelauscht hatte. Meine Gedanken fuhren mal wieder Achterbahn und ich wollte unbedingt wissen was sie mir so dringendes zu berichten hätte Aber irendwie vergas ich dieses Gespräch und 5 Minuten später saßen wir am Esstisch und speisten den 1. Gang.......... Irgendwann waren wir mit dem Essen fertig und laberten irgend ein Zeug........Michael fragte mich über allerlei Sachen aus, und ich fragte mch die ganze Zeit nur Wieso will der das wisseen..?????? Naja ich dachte mir auch dabei nichts weiter und irgendwann fing meine Mutter an mit mir zu sprechenSie hatte so einen komischen Ton an sich:- Mia .....Ich und Michael müssen dir was erzählen-nervös blickte sie abwechselnd zu mir und dann wieder zu Michael!!! Ich sage nichts sondern sah sie nur fragend an.....-Naja Michael ist nicht nur irgendein Bekannter sondern mein Freund- .......Im ersten Moment dachte ich, cih hätte mich vrhört aber nachdem sie sich vor meinen Augen küssten, war cih mir sicher. Sie hatte doch tatsächlich einen neuen Freund. Stillschweigen......keiner sagte etwas......Ich hätte am liebstern laut los geschrien!!!! Meine Mutter tuschelte irgendwas und begann dann erneut zu mir zu sprechen- Mia ich weis dass das alles jetzt völligunerwartet kommt.Ich wolte es dir eigentlich früher sagen, aber ich hatte nicht den Mut dazu........Michael und ich werden heiraten .Ich hatte das tringende Bedürfnis mich zu übergeben. So ein Dreckstück dachte ich mir nur. Ich hätte ihr am liebsten mein Messer in den Rücken gerammt...........So sauer war ich auf sie!!!!! Ich versuchte mich zu beherschen was mir jedoch nicht gelang . die Tränen bahnten sich den Weg zu meinen Wangen und tropften auf mein Shirt. - Wie kannst du nur- schrie ich sie an ........Ich weis nicht wie oft ich diesen Satz wiederholte, irgenwann war es meiner Mutter zu viel und sie gab mir eine Ohrfeige.......


Kapitel 34

Meine Mutter war aus dem Haus gerannt und hatte mich einfach dumm da stehen lassen.....Ich konnte einfach nicht verstehen wie sie mir das antun konnte. Einen neuen Mann heiraten!!!!! Bis vor knapp 5 minuten wusste ich nicht einmal dass sie einen neuen Freund hat. Ich war so wütend auf sie........Dass sie so etwas meinem Vater antun würde hätte ich nie gedacht!!! Obwohl er war ja eigenlich tot, aber für mich war er nicht einfach TOT........Für mich war er noch da, nur nicht bei uns.....Aber für meine Mutter war er wohl längst Vergangenheit. ....Ich machte mich auf den Weg in mein Zimmer um mich ein wenig zu beruhigen!!! Aber fehlalarm.....Je mehr ich darüber nachdachte ,desto wütender wurde ich........Mit der Wut auf meine Mutter und in Gedanken bei meinem Vater schlief ich dann irgendwann mal ein.

Mitten in der Nacht wachte ich mit tierischen Bauchschmerzen auf.........Naja zumindest dachte ich das am Anfang, aber nachdem die Schmerzen immer schlimmer wurden, fing ich mir langsam an Sorgen zu machen. Ich stand auf und lief so gut es ging ins Schlafzimmer, aber wie befürchtet war meine Mutter nicht da. In mir stieg Panik auf .......Dann ging ich zurück in mein Zimmer und rief ohne groß zu überlegen und ohne auf die Uhr zu schauen, bei Tom an.....Beim ersten Anruf ging er gar nicht mal dran, aber beim zweiten Veruch hatte ich dann Glück.....Ich bat ihn darum dass er möglichst schnell kommen sollte und er versprach mir gleich da zu sein. Die Schmerzen waren kaum mehr auszuhalten und ich saß zusammengekauert auf dem Boden und ahnte nichts gutes....Plötzlich spürte ich eine warme flüssigkeit meine Beine entlang fliesen. Abrupt stand ich auf und wäre beinahe wieder umgefallen. Auf dem Boden brangte ein riesiger Blutfleck. Das bedeutete wirklich nichts gutes. Das konnte nur etwas mit dem Kind zu tun haben.Endlich hörte ich die Klingel läuten, aber ich konnte mich  wegen den starken Schmerzen nicht so schnell fortbewegen und so dauerte es einige Zeit bis ich an der Tür angekommen war....Tom wartete davor und ich warf mich ihm  Tränenüberströmt und schluchzent in die Arme- Tom irgendwas stimmt mit nicht mit Angelina.....-brachte ich gerade noch so hervor ehe ich zusammen sakte. Tom konnte mich gerade noch so fest hallten und trug mich dann auf den Armen zur Couch und rief dann den Notarzt an......

*Aus Toms Sicht*

Mitten in der Nacht klingelte plötzlich mein Handy...völlig verschlafen ging ich dran und sofort kam mir Mias aufgeregt Stimme entgegen......Sie erzählte was von starken Unterleibsschmerzen. Ich versprach ihr so schnell wie möglich zu kommen und zog mich schnell an. 15 Minuten später stand ich dann auch schon vor Mias Haus und klingelte. Nach einer halben Ewigkeit so kam es mir vor öffnete sie schließlich die Tür....Sie fiel mir gleich in die Arme und schluchzte- Tom irgendwas stimmt nicht mit Angelina...- Und im nächsten Moment war sie auch schon Ohnmächtig geworden. Auf den Armen trug ich sie hinüber ins Wohnzimmer und legte sie auf die Couch. Voller Panik lief ich zum Telefon und wählte mit zitternten Fingern die Nummer des Notarztes. Sie versprachen gleich zu kommen.....

5 Minuten später war der dann endlich da!!! Mir schien es so als ob die Minuten extra lange brauchten.......Aber er war ja dann doch noch angekommen!!! Als ich ihm die Sache erklärte und ihm sagte dass sie schwanger war, wurde sein Gesichtsausdruck auf einmal ganz finster. Dass konnte echt nichts gutes bedeuten. Sie machten ein paar Untersuchungen mit ihr und versuchten wieder ihr bewusstsein zu erlangen, jedoch ohne Erfolg!!! Dann packten die Ärzte mein Schatz und trugen sie davon.- Du kannst jetzt nicht mitkommen- sagte der Arzt noch und schon waren sie aus dem Haus und fuhren mit blaulicht und Sirene davon. Ich dachte nur-tom wenn irgendetwas mit dem Baby ist, bringst du dich um-.......Ich starrte auf den Platz an dem Mia noch vor wenigen Minuten gelegen war und wo jetzt nur noch ein riesiger Blutfleck z sehen war.Ich zitterte am ganzen Körper und mit zitternten Händen wählte ich die Nummer von Frau Blinks Handy, die glücklicherweis gleich neben dem Telfeon auf einem Zettel stand. Nachdem ich sie endlich am Telefon hatte, erzählte ich ihr alles und sie versprach mir gleich zu kommen und mich dann ins Krankenhaus zu fahren. Alleine konnte ich das jetzt nicht aushalten und rief dann doch noch Bill an . Auch er versprach gleich bei mir zu sein. 10 minuten später standen beide vor mir und zusammen fuhren wir ins Magdeburger Krankenhaus. Wir liefen einfach wahllos umher und irgendwann kamen wir dann auf die tolle Idee mal an der Rezeption nachzufragen. Daran hatten wir in der Panik gar nicht gedacht. - Sie wird noch untersucht, sie können jetzt nicht zu ihr- meinte die Dame an der Rezeption. - Hören sie, sie werden mir jetzt gleich sagen wo meine Tochter liegt. Sonst ist hier aber was los- schrie Mias Mutter uner tränen. Die Dame, die sichtlich geschockt war, rückte damit raus und wir rannten die Treppe hoch in den O.P raum. Schon als ich den Namen las wude mir es so richtig schlecht........O.P RAUM!!! Das hatte ja mal echt nichts gutes zu bedeuten. Mias Mutter liefen die tränen ununterbrochen die vom weinen roten Wangen hinunter und sie saß einfach nur da und schaute ins leere .Wir setzten uns auf die Stühle die vor dem Raum standen. Und jetzt hieß es nur noch warten, warten, warten......Die Minuten vergingen im Sekundentakt...Wir saßen einfach nur da und starrten ins leere, keiner wagte es auch nur ein Wort zu sprechen.Der Schock saß so tief dass ich nicht mal

weinen konnte, ich konnte dass alles nicht mal begreifen, aber ich gab die Hoffnung noch nicht auf, dass das ganze doch noch ein gutes Ende hätte. Mias Mutter kaute nervös auf ihren Fingernägeln herum und starrte ununterbrochen auf die OP Tür in der Hoffnung sie würde gleich aufgehen und Bill, der saß appatisch da und dachte wahrscheinlich über irgendwas nach!!!Wir s warteten geschlagene 3 Stunden, voller Angst und bange um Mia und Angelina, als endlcih die Tür des OP Saals aufging....Ich dachte nicht dass der uns neuigkeiten bringen würde, aber als er dann doch auf uns zu lief.....fing ich plötzlich am ganzen leib an zu zittern.Einerseits wollte ich nicht hören was er zu sagen hatte, weil ich viel zu viel Angts vor der Nachricht hatte, anderer Seits wollte ich jetzt einfach die Gewissheit haben. Der Arzt reicht Frau Blink die Hand- Sind sie Frau Blink?- fragte der Arzt. -Ja die bin ich .....Wie geht es Mia??- antwortete Sie und sah Dr. Lübig fragend an. Er sah uns noch einen kurzen Moment an ehe er anfing zu reden- Es tut mir Leid ihnen diese Schreckliche Nachricht zu überbringen....Wir haben alles getan was getan werden konnte, aber jede Hilfe kam zu Spät. Sie hat das Kind verloren........-Den letzten Satz nahm ich gar nicht mehr richtig wahr. Ich konnte nicht mehr klar denken....Es schien alles wie ein Traum und hoffte gleich zu erwachen. Die Tränen liefen nur so in strömen über mein Gesicht und ich sank auf dem Boden zusammen. Ein Arzt kam , hob mich auf eine Liege und schob mich in ein Zimmer. Dort gab er mir eine Beruhigungsspritze und dann schlief ich erstmal ein.

Als ich aufwachte war es mitten in der Nacht. Zuerst dacht ich , dass ich alles nur geträum ätte, doch der Blick an die Weisen Wände und der Krankenhausgeruch, machte mir klar dass es Realität war und ich somit wirklich mein Kind verloren hatte.Diese Leere die in mir aufkam war unerträglich. Ich konnte nicht mehr atmen, die Luft schien mir im Hals stecken zu bleiben. Ich machte mir selbst vorwürfe.....Wäre ich doch blos bei ihr gewesen.....Ich hätte zu ihr kommen müssen , aber nein ich musste ja mit den anderen an diesem bescheurten Song basteln. Aber das nützte jetzt auch nichts mehr, jetzt war meine kleine Maus nicht mehr da. Sie existierte nicht mehr..........Und ich machte mir so schreckliche Selbstvorwürfe!!!!

Kapitel 35*aus Mias Sicht*

ich wachte auf und im ersten moment hatte ich keine Ahnung wo ich überhaupt war. Ich vernahm die weißen Wände und Schränke und Augenblicklich kamen die Errinerungen wieder. Ich schlug die Bettdecke bei Seite um meinen Bauch sehen zu können. Doch wo vor etwa 12 Stunden noch mein Dicker Schwangerschaftsbauch zu sehen war, war jetzt einfach nichts mehr!!

Ich konnte nichts mehr denken.Meine kleine die ich 7 Monate mit mir rumgetragen hatte, die einfach TAg und Nacht bei mir war, sollte jetzt einfach nicht mehr da sein? Das konnte doch nicht sein. Ich hab mich sooft mit dem Thema beschäftigt wie es sein wird, wenn man sein Kind verliert und habe mir auch oft vorgestellt wie ich mich fühlen würde, aber das war gar nichts im Vergleich zu dem was ich wirklich fühlte. Es war als ob dir jemand bei Lebendigem leib das Herz rausschneidet!!!! Es war Grauenvoll.......Ich wollte aufstehen aber ich war an irgendwelchen Schläuchen angeschlossen. Ich stand einfach auf und riss dabei die Schläuche raus, aber das interresierte mich nicht im geringsten. Mein Blick war verschleiert von den Tränen die mir unaufhaltsam die Wangen entlang flossen. Im selben Moment wie die Schläuche drausen waren, ertönte ein schrilles Piepsen und sofort kam eine Ärztin ins Zimmer gerannt. Als sie mich sah, nahm sie mich und legte mich zurück in mein Bett. Ich war völlig hysterich und schrie sie mit zitternter Stimme an sie solle mich in ruhe lassen!!!! Ich wollte jetzt einfach weg, weg von hier, irgendwo hin, am besten gleich sterben und nie wieder dieses Schreckliche Gefühl fühlen müssen!!!!!! Sie versuchte mich zu beruhigen, aber es gelang ihr nicht. Ununterbrochen heulte ich und schlug um mich. Die Ärztin holte eine Spritze und füllte sie mit irgendetwas. Dann spürte ich einen kleinen Piks im Arm. Immer wieder versuchte ich aufzustehen, aber als ich langsam immer schwächer wurde, war mir klar was sie mir gespritzt hatte. Die Tatsache dass sie mir eine Beruhigungsspritze gegeben hatte, machte mich nur noch wütender, aber ich hatte jetzt keine Kraft mehr und langsam spürte ich wie meine Augenlieder immer schwerer wurden, bis ich schließlich wieder eingeschlafen war........Ein liebervoller Kuss weckte mich auf.ich versuchte die Augen zu öffnen, aber das gelang mir wegen des grellen Lichtes nicht auf anhieb. Aber mir war klar dass Tom bei mir war und ich war richtig froh ihn jetzt bei mir haben zu können. Als ich endlich meine Augen öffnen konnte, sah ich Tom an und gleich darauf fiel mir auf dass ich wieder an diesen Verdammten Schläuchen angeschlossen war. Wozu sollten die gut sein??Dann wanderte mein Blick zu Tom.... Er sah wirklich schlimm aus . Schwarze Augenringe, gerötete Wangen und seine sonst immer so gepflegten Dreads hangen ihm wild ins GEsicht. So hatte ich ihn noch nie gesehn. Aber wie sollte er sich denn auch fühlen, jetzt nachdem Angelina nicht mehr da war. Er stand von seinem Stuhl, kam zu mir ans Bett und wischte mir meine Tränen ab die gekommen waren, während ich über das Geschehene nachdachte. Auch Tom liefen ein paar vereinzelnte TRänen über die Wangen.- Wir werden das schon schaffen- flüsteret er mir ins Ohr und gab mir einen Kuss. Wie konnte Tom nur denken dass wir das schaffen??? Ich werde niemals darüber hinwegkommen,dachte ich mir und wurde sauer. Wie konnte Tom nur so etwas sagen??Die Wut verging aber gleich wieder als mir klar wurde dass er es nur gut meinte und mich ein bisschen aufmuntern wollte.Es klopfte an der Tür und Bill kam herein. Auch er sah fertig aus!!! Aber noch lange nicht so schlimm wie Tom. Er schenkte mir einen Mitleidigen Blick und umarmte mich. Die ganze Zeit wagte es keiner etwas zu sagen. Wahrscheinlich hatten sie Angst irgendwas falsch zu machen.....Was sollte man auch sagen??? Es gibt keine Tröstenden Worte dafür........Irgendwann bin ich wohl eingeschlafen denn,als ich wieder wach wurde, war es bereits Abend. An meiner Seite vernahm ich nur ein leichtes Atmen, aber sehen konnte ich nichts, da mein Zimmer stock dunkel war. Einschlafen konnte ich ich nicht mehr, zuviele Gedanken und Fragen liesen mich wachen...Ich lag einfach nur da und dachte nach....Wieso musste das ausgerechnet mir passieren??? Ich wusste nicht wie ich mit diesem Gefühl weiter leben sollte......und vorallen dingen wollte ich nicht so weiter leben......!!!Am liebsten jetzt gleich das Leben beenden, aber das war unmöglich, denn ich war ja immer noch an diesesn Scheiß schläuchen angeschlossen, welche gleich wieder dieses Schrille Piepen von sich geben würden, sobald ich sie raus gerissen habe!!! Da fiel mir ein dass ich noch nicht einmal den grund wusste, wieso ich das Kind verloren hatte.....und wo war überhaupt meine Mutter, die hatte ich heute gar nicht gesehen!!!! Wahrscheinlich hatte sie ein schlechtes Gewissen.....Das soll sie auch haben!!! Ziemlich unfair wie ich über meine Mutter dachte, aber ich verspürte einfach nur hass gegen sie, mir war es einfach unverständlich wie sie sich so schnell von Dads Tod erholen konnt......DIe Tränen bahnten sich mal wieder den Weg auf meine, ohnehin schon vom vielen weinen roten und brennenden, Wangen und lief wie ein kleiner Fluss daran hinunter. Mir war es egal.....Ich riss mir heute schon zum 2 mal die Schläuche vom Körper, aber diesmal in der Hoffnung, dass nicht gleich wieder eine Schwester angerannt kommen würde und stand auf.. Das schrille Piepsen durchbrach die Stille der Nacht..........PIEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEPPPPPPPPPPP!!! Ich hätte das Teil am liebsten aus dem fenster geschmissen und wäre am liebsten gleich hinterher gesprungen. Dieses Unerträgliche Gefühl musste jetzt enden und ich stellte mich auf den Fenstersims meines Zimmers im 5 Stock........Nur ein Sprung, nur wenige Sekunden davon enfernt glücklich zu sein und ich hätte alles hinter mir.....All meine Probleme, all meine trauer wäre Vergangenheit.........

Kapitel 36

Ich stand  auf dem Sims.......Es war noch nicht mal eine Minute Vergangen. Die kalte Luft fras sich in meinen Körper und hüllte mich in eine Gänsehaut. Mein Blick war verschleiert von all den Tränen die sich unaufhaltsam den Weg gen Boden suchten .....-Tom ich liebe dich-flüsterte ich leise und wollte gerade springen, als ich Rückwärts von dem Fenster runtergezogen wurde. Warum lies mich nicht einfach jeder machen was ich wollte??? Wieso musste alles so schwer sein??? Konnte mich keiner verstehen........Im ersten Moment  nahm ich nicht mal wahr wer mich da runter gezogen hatte, aber dann merkte ich dass es Tom war der mich entsetzt und traurig zugleich anschaute. Und Plötzlich wurde mir mit einem Schlag klar wass ich eigentlich im Stich gelassen hätte.....aber ich konnte nicht mit Tom reden, denn die Krankenschwester kam rein gerannt. Mir kam alles vor wie eine Ewigkeit, aber es waren gerade mal 2 minuten Vergangen bis die Schwester rein gerannt kam. 2 Minuten in denen ich mich hätte umbringen können.......Sie legt mich wieder zurück auf diese Liege, von der mir der Rücken schon so furchtbar weh tat und wollte mir wieder diese Verdammten Schläuche an den Körper anschließen. Doch ich wehrte mich mit aller Kraft dagegen. Ich wollte nicht mehr an diesen scheiß Schläuchen angeschlossen sein genauso wenig wie ich weiter leben wollte...... . vorallem wusste ich nicht mal wieso??? Tom half der Schwester mich zu beruhigen und redete wie ein kleines Baby auf mich ein- Pst Mia...Wir bekommen das wieder hin- und streichelte mir behutsam über die Stirn. Ich war so wütend auf ihn dass er bei allem noch mitzog und dieser verdammten Schwester auch noch half mich an diesen Schläuchen anzuschließen. Merkt er nicht dass ich so nicht leben kann.........Ist es ihm etwa egal dass unser Kind weg ist, womöglich ist es ihm sogar recht........Als ich keine Kraft mehr hatte, gab ich es einfach auf mich zu wehren, hätte ja eh nichts gebracht. Die 2 liesen sich nicht davon abhalten, mich zu beruhigen und schließlich hang ich dann doch wieder an diesen verdammten Schläuchen. Die Schwester flüssterte Tom irgendetwas zu was ich nicht verstanden hatte und ging dann wieder aus dem Zimmer.......Tom setzte sich neben mich und sah mich durchringen an- Wieso??? Wieso Mia wolltest du springen? Weist du was du mir damit angetan hättest?- sprach er mit einer ruhigen Stimme zu mir, die mich fast zum ausrasten brachte.........- Du willst wissen wieso? Weil ich nicht leben will mit diesem gefühl....ich hallte das keine minute länger mehr aus......Ich will so nicht leben!! Aber dir macht es anscheinend gar nichts aus- schrie ich an. Sein Blick verfinsteret sich und eine kleine Träne rollte über seine linke Wange.- Weist du wie unfair du bist mir so etwas vor zu werfen. Meinst du wirklich dass es mir egal das Angelina nicht mehr da ist????? Nur weil ich meine trauer nicht so zeigen kann wie du heißt das noch lange nicht dass ich froh bin- schrie er mit zitternter Stimme zurück und wollte gerade aufstehen , aber ich packte ihn am Arm und hielt ihn fest- Es tut mir Leid.......- brachte ich gerade noch so mit Tränenerstickter Stimme hervor.....- ICh weis einfach nicht wie ich mit dieser ganzen Situation umgehen soll.......Es tut so weh Tom....Es tut weh wissen zu müssen dass ich sie niemals in den Händen halten werde, sie niemals sehen zu kann.....- sagte ich ganz leise zu ihm und sah ihm dabei nicht mal in die Augen......Tom kam zu mir herüber nahm mein Gesicht in seine Hände - Ich weis es wird schwer, aber wir müssen dass schaffen...
Zusammen schaffen wir es, aber du musst mir versprechen nie mehr auch nur einen Gedanken an Selbstmord zu verschwenden. -...Ich glaubte zwar nicht daran dass ich jemals darüber hinweg kommen würde, aber trotzdem versprach ich es Tom und wenige Augenblicke später lagen wir uns weinend in den Armen. Wäre ich wirklich gesprungen, hätte ich etwas sehr wertvolles zurück gelassen......Tom alleine gab mir Kraft, hätte ich ihn nicht gehabt, hätte ich niemals die Kraft gehabt weiter zu leben.Ich weis nicht wie lange wir da saßen. Irgendwann kam Tom zu mir in s Bett und zusammen schliefen wir wieder ein.......


Am nächsten Morgen wurden wir von der Schwester geweckt.....Sie brachte uns das Frühstück, aber ich hatte überhaupt keinen Hunger und rührte nichts von dem an was auf meinem Tablett lag. Tom dagegen, as meins gleich noch mit. Meine Gedanken waren bei Angelina......Ich versuchte alles aber ich konnte an nichts anderes denken. Irgendwann riss mich Tom aus meinen Gedanken. Er kam zu mir nahm mich in den Arm und wischte mir die Tränen ab, die ich nicht mal bemerkte. Es war gerade mal ein Tag her und ich war jetzt schon mit dem nerven am Ende, wie sollte ich damit ein ganzes Leben lang umgehen können??? Es war mir unvorstellbar mit so einem Gefühl leben zu können......

*Aus Toms Sicht*
Ein schrilles Piepsen reist mich aus meinen Träumen......Zuerst dachte ich dieses geräuch würde ich nur im Traum hören, aber ich merkte dann doch ziemlich schnell dass es real war. Ich riss die Augn auf und sah auf Mia Bett, aber sie lag nicht drin. Hinter mir hörte ich ein leises flüstern- Ich liebe dich Tom- sagte die Stimme die ich als Mias  identifizierte. Ruckartig drehte ich mich um und als ich sah das Mia wirklich Springen wollte, sprang ich von meinem Stuhl und mit einem Ruck riss ich sie von der Fensterbank......Es war wirklich in letzter Minute und ich wusste auch das Mia gesprungen wäre. Sie hat sich so auf das Baby gefreut und konnte es kaum erwarten bis sie es endlich in den Händen hallten konnte....Ich glaube wäre Mia wirklich gesprungen, wäre ich hinterher. Mir selbst ging es ja auch ziemlich scheiße, auch wenn ich meine Gefühle nicht richtig zeigen konnte, litt ich genauso wie Mia!!! Sie warf mir wirres Zeug an den Kopf, vonwegen ich wäre froh dass Angelina nicht mehr da ist. Sie war wirklich unfair mir gegenüber......aber kurz darauf entschuldigte sie sich wieder bei mir. Wir lagen uns weinend in den Armen und irgendwann schlief ich bei Mia im Bett ein...........

Am nächsten Morgen wurden wir von der Schwester geweckt, die uns das Frühstück brachte. Mia rührte ihres nicht einmal an, während ich gleich ihres noch mitaß. Mia saß gedanken verloren und Tränenüberströmt auf dem Bett. Ihr Blick schaute ins leere.Ich nahm sie in den Arm und wischte ihr die Tränen ab.....Sie schaute mich wieder mit diesem Blick......diesen verletzten, tieftraurige Blick, den ich an ihr nicht ertragen konnte. Ich hätte ihr so gerne geholfen , aber das war ja unmöglich, deshalb nahm ich sie einfach in den Arm und so saßen wir da bis Melanie unsere trauer unterbrach...Sie schaute uns verunichert an, wahrscheinlich deshalb weil sie nicht wusste wie sie mit all dem umgehen sollte. Sie kam auf uns zu und umarmte Mia ,danach war ich an der Reihe.....Innerlich beetete ich Melanie würde das geschehene nicht ansprechen und glücklicherweise tat sie es auch nicht. ........Gleich nach Melanie, betrat ein Arzt das Zimmer. Er kam auf Mia zu reichte ihr die Hand und fragte sie wie es ihr gehe. Die üblichen Fragen eben!!! Dann entfernte er endlich die komichen Schläuche von Mia, denen ich aber allerdings auch Mias Rettung zu verdanken hatte. Schließlich wäre ich ohne diese Schläuche nicht aufgewacht . Er drückte uns noch den Bericht in die Hand- Wenn ihr fragen habt, dann fragt ruhig!- fügte er noch hinzu und verlies dann wieder den Raum. Man ich kam mir vor wie in einem Kaufhaus- Wenn sie fragen haben,können sie sich gerne an unsere Filiale wenden!-
Er hätte es uns doch auch so erklären können mit seinen Worten, wieso Mia das Kind verloren hatte, aber statt dessen gab er uns einfach den Bericht. Ich sah Mia fragend an, die nickte und ich fing an den Bericht zu lesen.....


Kapitel 37*Aus Kathis Sicht*

Ich war gerade zu Hause angekommen. Die Ärzte hatten mir zwar geraten noch ein bisschen länger zu bleiben, aber ich wollte einfach nicht mehr. Ich wollte nicht täglich mit der Umgebung konfrontiert werden, in der ich Angelina verloren hatte. Ich wollte nicht mehr daran denken und deshalb lies ich mich auf eigene Gefahr entlassen. Jetzt saß ich da , Gedanken verloren in meinem Zimmer und dachte nach. Ich rang schon die ganze Zeit mit mir.....Sollte ich in Angelinas Zimmer gehen, oder lieber doch nicht. Ich brachte es einfach nicht übers Herz und entschied mich es lieber sein zu lassen. Es würde mir zu sehr weh tun, all das sehen zu müssen.So viel Zeit und Mühe hatten ich und Tom in ihr Zimmer investiert. Mit viel liebe hatten wir die Möbelstücke ausgesucht und alles schön eingerichtet. Der Bericht der Klinik fiel mir ins Auge während ich den Koffer auspackte. Schnell legte ich ihn beiseite. Ich wollte dass alles nicht mehr sehen. Der Grund wieso ich Angelina verloren hatte, war weil ich angeblich soviel Stress gehabt hätte. Ich konnte mich nicht errinern Stress gehabt zu haben, auser meine Wutanfälle, die ich ab und zu hatte, wenn ich sauer auf Tom war oder eben die Sache dass meine Mutter einen neuen Freund hatte. Ich war sozusagen Schuld daran dass ich sie verloren hatte. Ich konnte nur mir die Schuld geben und das machte mich noch mehr fertig als ich eh schon war!! Hätte ich nur auf meine Hebamme gehört, dann wäre dass alles nicht passiert, aber dafür war es jetzt zu spät. Ich wollte einfach versuchen mit allem abzuschließen und versuchte den Gedanken zu verschieben.....Seid dem das alles passiert ist sehe ich meine Mutter mit ganz anderen Augen. Im moment empfinde ich nur noch hass, hass darauf dass sie so schnell einen neuen gefunden hat, hass darauf dass sie meinen Vater so schnell vergessen konnte und hass darauf dass sie es mir so lange verschwiegen hatte. Klar wäre ich genauso sauer gewesen auch wenn sie es mir früher gesagt hätte,aber sie hätte es trotzdem tun sollen. Melanie half mir echt unheimlich, sie war stets für mich da und immer wenn es mir mal wieder total scheiße ging, hatte sie immer ein offenes Ohr für mich und hörte sich alles an. Mit Tom sprach ich irgendwie nicht so richtig darüber, wir beide Versuchten es zu vergessen, obwohl ich manchmal ganz gerne mit ihm darüber gesprochen hätte. Ich getraute mich aber nie ihn darauf anzusprechen. Zwei Wochen lag ich noch im Krankenhaus, ich weis nicht mal richtig wieso. Sie wollten einfach sicher gehen dass alles in Ordnung war mit mir.......Jetzt genoss ich es einfach wieder zu Hause zu sein, obwohl ich hier nur noch mehr an Angelina denken musste und schon wieder kam mir der Gedanke in den Sinn in ihr Zimmer zu gehen. Unsicher stand ich auf und lief mit wackeligen Schritten zu ihrem Zimmer. - Angelina- stand mit großen Holzbuchstaben an der Tür.....Sollte ich oder sollte ich lieber nicht??? Ich nahm die Türklinke in die Hand und drückte sie langsam runter.....Einen Spaltbreit öffnete ich die Tür und hielt dann doch nochmal kurz inne und atmete tief ein und aus. Langsam trat ich in ihr Zimmer ein....Die WÄnde waren rosa bemalt mit vereinzelten Wölkchen darauf , alle eigenhändig von mir und Tom drauf gemalt worden.Ich musste lächeln als ich daran dachte wieviel Spass wir dabei hatten dass Zimmer einzurichten und wie wir uns alles ausgemalt haben, wie es sein würde, wenn wir sie in endlich in den Händen halten könnten. Ich lief im Raum umher und vorsichtig strich ich mit meinen Händen über die unbenutzen Möbelstücke.Die Tränen liesen sich nicht aufhalten, sie kamen einfach und wollten nicht mehr aufhören zu laufen.ich ging zu dem Kleiderschrank und öffnete ihn. Daraus fiel mir ein Päckchen......Ich sah es mir an und erkannte dass es eines der vielen Fanpakete war, die mir die Fans zu geschickt hatten,als sie erfahren hatten, dass Tom Vater wird und ich seine Freundin bin. Wieviel Angst ich damals hatte, dass sie mir etwas antun würden, und zum Schluss waren sie so nett zu mir gewesen.Wirklich Unglaublich!!! Ich verstaute das Päckchen wieder im Schrank und schloss ihn wieder....Ich musste hier raus und zwar so schnell wie möglich. Mit schnellen Schritten verlies ich den Raum wieder. An der Tür angekommen, riss ich die Buchstaben von der Tür und ging wieder zurück in mein Zimmer.Dort versteckte ich die Buchstaben in der hintersten Ecke meiner Schreibtisch Schublade und legte mich anschließend auf mein Bett. Ich musste die Buchstaben einfach abreisen, ich hätte es nicht ertragen ständig ihren Namen zu lesen und ich wollte auch nicht daran errinert werden, was hinter der Tür verborgen war. Eigentlich hätte ich genauso gut einfach das ganze Zimmer ausräumen können aber das wollte ich auch nicht. Ich wollte einfach das alles so bleibt wie es war.Ich machte mich daran meine restlichen Sachen auszupacken und hing einfach meinen gedanken nach. Ich merkte nicht mal dass meine Zimmertür aufgemacht wurde und TOm rein kam.- Na schon gepackt?- riss er mich aus meinen Gedanken. Ich zuckteerschrocken zusammen .Wir hatten beschlossen das wir morgen nach Paris fahren würden. Das hatte Tom mir ja zum Geburtstga geschenkt. - Ne noch nicht- antwortete ich ihm .......-Dann machen wir das jetzt gemeinsam- Tom stand auf und leerte den gesamten Inhalt meiner Reisetasche, die in der Ecke lag, aus und stellte sie neben mich. Eigentlich hatte ich gar keine richtige Lust, aber ein bisschen abwechslung sollte mir mal wieder ganz gut tun und zusammen mt Tom fing ich an meine Sachen zu packen.......


Kapitel 38

Es war 5 Uhr morgens und ich stand putzmunter und mit gepackten Koffern im Flur und zog mir gerade die Schuhe an. Tom wollte mich in 5 minuten abholen und zusammen flogen wir heute nach Paris. Ich hatte heute Nacht gerade mal 1 Stunde geschlafen, aber das war keine Seltenheit, in letzter Zeit konnte ich nicht mehr richtig schlafen oder besser gesagt ich hatte Angst davor schlafen zu gehen. In meinem Träumen sah ich immer nur Angelina, wie sie Tot aus mir raus geschnitten wird. Wie die Ärzte den leblosen Körper davon tragen......Jedesmal wenn ich auch nur für 5 minuten schlief, träumte ich diesen Scheiß. Jeden Abend hielt ich mich zeitdem so lange wach, wie ich nur konnte. Es klingelte an der Tür und schnell zog ich sie auf. Tom gab mir einen Begrüßungskuss und trug dann meinen Koffer nach drausen, wo seine Mutter mit dem Auto wartete. Bill und Melanie saßen auch drin, sie wollten sich noch von uns  verabschieden.........Ich rief meiner Mutter ein "Tschüss" zu und zog die Tür hinter mir zu. Von drinnen hörte ich nur ein- Ciao viel Spass und melde dich mal- .....Das konnte sie eh vergessen!!! Ich setzte mich neben Tom  Bill und Melanie ins Auto und Simone fuhr Richtung Flughafen. In  Gedanken ging ich nochmal alles durch und hoffte das ich auch ja nichts wichtiges vergessen hatte. Aber mir fiel nichts wichtiges ein, was ich hätte vergessen können. Ich nahm Toms Hand und lehnte mich entspannt im Autositz zurück. Eine Stunde später waren wir am Magdeburger Flughafen angekommen und mit unseren Koffer beladen gingen wir Richtung Schalter um dort einzuchecken...Als wir damit fertig waren verabschiedeten wir uns von den anderen un liefen dann durch den Sicherheitscheck.....20 minuten Später saßen wir dann endlich im Flugzeug und unterhielten und über dies und das bis die Stimme aus den Lautsprechern kam- Bitte Schnallen sie sich an, wir starten in wenigen Minuten-. Ich schnallte mich aufgeregt an, immerhin war es das erstemal das ich geflogen bin und Tom tat es mir gleich. Ich nahm Toms Hand und vor lauter Aufregung drückte ich sie viel zu arg. -Na aufgeregt??- fragte mich Tom und grinste dabei, aber ich konnte nichts mehr antworten denn das Flugzeug rollte los und ich lehnte mich ganz verkrampft in meinem Sitz zurück.....

Gleich wollte das Flugzeug landen!!! Davor hatte ich keine Angst....Der Flug war ohne Komplikationen verlaufen, aber wir waren auch gerade mal 3 Stunden in der Luft( Anmerkung der Autorin: Keine Ahnung wie lang man da wirklich braucht!!!). Geschlafen habe ich nicht, obwohl ich das dringent nötig gehabt hätte. Das Flugzeug setzte auf dem Boden ab und wir konnten uns wieder abschnallen! Langsam standen wir auf und begaben uns Richtung Ausgang....Drausen angekommen wehte uns die warme Frühlingsluft entgegen. Ach wie ich mich auf den Sommer freute.......Wir kamen in der Eingangsahalle an und holten dann unsere Koffer ab. AM Platz angekommen mussten wir erstmal 30 minuten warten ehe wir unsere Koffer in der Hand hielten, ich dachte echt schon die würden nicht mehr kommen......

Mit dem Taxi fuhren wir dann ins Hotel.....Tom hatte echt ein sehr Luxuriöses Hotel ausgesucht ,gefiel mir wirklich sehr gut. In der Eingangsahelle angekommen chekten wir erstmal ein und ein freundlichert Hotelbarge führte uns zu unserem Zimmer. Es war wirklich Traumhaft schön.....Ein riesiges Himmelbett bezogen mit roter satin Bettwäsche...einem riesigem Badezimmer, sogar mit Badewanne und im Zimmer gab es sogar eine Minibar......Ich versprach mir echt viel von diesem Wochenende und freute mcih riesig darauf die ganzen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.-wir gehen jetzt erstmal ne Runde penne!!- kam es von Tom, was ich jedoch gar nich so gut fand, aber ich wollte ihm von meinen Träumen nichts sagen und deshalb willigte ich ein. Ich suchte mir aus meinem Koffer mein Schlafzeug raus und legte mcih dann in das Bett, einige Sekunden später kam TOm und kuschelte sich zu mir unter die Decke.- Gute Nacht meine KLeine- flüsterte mir Tom zu und legte sein Kopf auf sein Kissen. ICh war wirklich sehr, sehr müde,aber ich wollte um nicht auf der Welt jetzt einschlafen. Ich wollte nicht schon wieder diese schrecklichen Bilder vor mir sehen...und schon gar nicht wollte ich das Tom dass alles mitbekommt. ICh wusste selbst nicht wieso ich nie mit Tom darüber sprach, aber ich wolllte das selbst gerade alles hinter mir lassen und hatte Angst dass dann wieder alles hoch kommen würde. Nur so konnte ich mir die ganze Sache erklären!!! Mit aller Kraft versuchte ich mich wach zu halten und beobachtete Tom der gleichmäßig ein und ausatmete. Ihm huschte hin und wieder ein lächeln über die Lippen........Ich weis nicht wie lange ich da ncoh wach lag....Irgendwann verliesen mich meine Kräfte und mein Körper forderte dass was ihm zustand....Ich schlief ohne es zu merken mit Tom im Arm ein.......

Kapitel 39

Das Wochenende in paris verging viel zu schnell.....Es tat einfach gut nur mit Tom alleine zu sein, mal wieder über alles sprechen zu können, auser eben über Angelina, und mit ihm die ganzen Sehenswürdikeiten zu besichtigen. Der Eifelturm war da natürlich das Highlight, einfach wunderschön!! Niemals werde ich dieses Wochenende vergessen. Jetzt sind die 4 Jungs nur noch 2 Wochen hier, dann müssen sie wieder auf Tour gehen. Gedanken versunken saß ich in meinem Zimmer und dachte nach, wie es wohl sein wird wenn Tom mal wieder eine Weile weg ist. Ich wollte gar nicht daran denken, denn nur bei dem gedanken bahnten sich die Tränen wieder ihren Weg über meine Wangen......Ich werde das nicht aushallten können, so lange alleine zu sein. Aber ich musste, so ist es eben wenn man mit einem Star zusammen ist. Man denkt immer alles ist toll und schön, aber es ist nicht immer schön....Es ist eigentlich total schrecklich, wenn man den anderen mal wieder so vermisst, wenn man vor lauter Liebeskummer nur noch heulend in seinem Zimmer sitzt und nicht mal mehr was essen kann. Aber umso schöner ist es dann auch, wenn er  wieder da ist. Ich wollte einfach nur die 2 Wochen noch mit ihm geniesen und dachte nicht weiter drüber nach. Ich stand auf und ging zu meinem Kleiderschrank rüber....
Ich stand vor meinem Kleiderschrank und konnte mich einfach nicht entscheiden was ich anziehen sollte. Tom und ich hatten beschlossen am Abend mit den anderen, also Bill, Gustav, Georg, Andreas und Melanie in eine Disco zu gehen . Ich hatte zwar nicht sonderlich Lust dazu, aber uns fiel nichts besseres ein und besser als zu hause rumzusitzen war es allemal. Nach langem Suchen und anprobieren hatte ich mich entlich für ein Outfit entschieden. Ich hatte mir eine Zerissene Jeans rausgesucht, dazu wollte ich ein schwarzes Oberteil mit rotem Totenkopf anziehen, dass ich mir mal mit Bill zusammen gekauft hatte. Dazu meine roten Chuks und meinen Nietengürtel. Heue sah ich mal wieder richtig Punkmäßis aus, obwohl dass eigentlich nicht so mein Style war. Aber wozu fröhlich anziehen, wenn ich nicht fröhlich war.
Ich ging ins Bad und zog mich um, danach glättete ich mir die Haare und schminkte mich ein wenig. Ich trug nur etwas Make up, Kajal und Mascara auf. Zufrieden betrachtete ich mich im Spiegel und ging zurück in mein Zimmer. Ich packte meine Sache zusammen, verstaute alles in meiner Handtasche und ehe ich mich versah klingelte es bereits an der Haustür. Schnell schnappte ich mir meine Jacke und lief mit schnellen Schritten nach unten . Melanie stand vor der Tür, denn wir wollten zusammen zu den Zwillingen fahren. Ich nahm mir noch schnell die Autoschlüssel vom Schlüsselbret und betrat dann schließlich das freie. Es war ziemlich kalt an dem Abend,  obwohl es schon Anfang Frühling war. Mit Melanie stieg ich ins Auto und wir fuhren los.
Bei den Zwillingen angekommen, stieg Melanie aus und klingelte an der Tür. Tom kam als erster raus und 10 minuten später schließlich auch Bill- Sorry, ich musste noch meine Haare glätten- entschuldigte er sich und gab Melanie einen Begrüßungskuss. Ja ja, Bill unser Mädchen xD. Der brauchte manchmal echt länger als ich im Bad. Aber so war er nun mal........Als er dann endlich im Auto saß, fuhren wir weiter Richtung Magdeburg und hielten 15 Minuten später vor der Disco, wo schon eine riesen Schlange davor stand. EInige Türken machten Stress und zankten sich mit den Türstehern die sie partu nicht rein lassen wollten. Schneller als Gedacht kamen wir dann in die Disco rein und staunten erstmal gewaltig. Die war echt riesig........Es gab mehrere Floors, einen mit House Musik, einen mit so Faschingsparty musik und einen mit Hip Hop Musik. Tom war natürlich gleich Feuer und Flamme für den Hip Hop Floor und wollte gerade darauf zu steuern, als auch schon der erste fan kam und nach einem Autogramm fragte. Gespielt freundlich unterschrieben die Jungs auf ihrer Tasche und wir machten uns dann doch lieber auf in den VIP Bereich um wenigstens ein wenig ungestört zu sein. Dort suchten wir uns einen Platz und Georg und Tom machten sich auf den Weg um für uns was zum trinken zu kaufen. In der Zwischenzeit bestaunte ich den VIP Bereich, so etwas hatte ich echt noch nie erlebt und ich hatte immer so schlechte Sachen über diese Disco gehört, aber naja war anscheinend ansichtssache.....Tom kam und gab mir ein Getränk. Ich wusste nicht mal was es war und fragte auch nicht danach. Ich nippte dran und mir wäre fast das Glas runter gefallen vor lauter Ekel. LONG ISLAND ICETEA......Ich konnte mich nur zu gut daran errinern, wie ich diesen mit Paula getrunken hatte, es war genau an diesem Tag, wo ich sie knutschend wieder gefunden hatte. Schnell kippte ich mir dieses Glas hinter die Ohren und das Zeug wirkte echt schnell. Es war ja das erste mal seid der schwangerschaft, dass ich wieder Alkohol getrunken habe und dementsprechend schnell wirkte das zeug auch. Leicht schwankend ging ich zur Bar und bestellte mir das nächste Glas. Diesmaa aber Vodka Redbull. mein absolutes Lieblingsgetränk. Irgendwie hatte ich gerade total Lust auf ne Zigarette, aber Tom war ja dabei und so war das unmöglich. Naja er musste es ja nicht merken. ICh ging zu ihm rüber- Hey ich geh kurz mal auf Toilette- und ging dann wieder davon. Unterwegs gammelte ich mir von irgend nem Typen ne Kippe und lief schnell Richtung Floor wo House Musik gespielt wurde. Hier würde garantiert keiner Reinkommen. Schnell zündete ich die Zigarette an und genoss es einfach mal wieder rauch in den Lungen zu spüren. Ich rauchte die Zigarette so schnell es ging, sodass mir leicht schwindelig wurde, aber ich wollte ja nicht dass die Jungs verdacht schöpfen. Danach trank ich mein Glas in großen Schlücken aus und ging nochmal schnell auf Toilette um mir die Hände zu waschen.
Etwas unsicher ging ich wieder zurück zu den anderen. Setzte mich daneben und prompt drückte mir Tom einen Kuss auf den Mund. Im ersten Moment dachte ich er würde es schmecken, aber dem war dann doch nicht so.Zum Glück!!!! Aber anscheinend schmeckte ich nur nach Redbull......Tom hatte auch ganz schön gebechert und wollte dann auch mal eben auf die Toilette gehen. in der zwieschenzeit laberte ich ein wenig mit Bill und Melanie Die üblichen gespräche eben...!!!

Man mittlerweile war ich echt genervt. Eine Stunde war mitlerweile vergangen und Tom war immer noch nicht zurück gekommen. Bill versuchte mich die ganze Zeit zu beruhigen, denn ich stand wirklich kurz vorm Ausrasten- Der ist bestimmt im Hip Hop Raum und tanzt einbisschen-.....Ha ha Tom und tanzen und schließlich beschloss ich , nachdem ich eine weitere halbe Stunde gewartet hatte, ihn suchen zu gehen. Ich suchte echt überall. Auf den Toiletten, in allen Räumen, aber keine Spur von Tom. Gereizt entschied ich mich zurück zu den anderen zu laufen. Ich nahm aber den anderen Eingang, weil ich da noch nicht nach ihm gesucht hatte. Schwanken lief ich hinein und schaute mich um........Mein Herz blieb stehen und augenblicklich schossen mir die Tränen aus den Augen als ich DAS sah!!!!


Kapitel40
Wie in trance lief ich mit langsamen Schritten auf die beiden zu......In der Hoffnung ich hätte mich verguckt, aber dem war nicht so. Dort hinten stand Tom engumschlungen mit einem Mädchen und sie küssten sich gerade. Ich blieb stehen und starrte die beiden ungläubig an.... Ich konnte mich nicht mehr bewegen, zitterte am ganzen Körper und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Dieses Bild hämmerte sich tief in meine Gedanken.......Tom löste sich von ihr und nach einigen zögern lief er von ihr weg, steuerte genau auf mich zu. Als er mich wahr nahm schaute er mir mit seinen schokobraunen Augen tief in meine Augen und fleht richtig nach Verzeihung, in anderen Situationen hätte ich ihm mit diesem Blick sofort verziehen, aber nicht in dieser.....Ich war so wütend, aber nicht auf ihn sondern auf mich selbst, dass ich so einem Typ vertraut habe, dass ich ihm geglaubt habe dass er mich liebt. Ohne auch nur ein Wort zu sagen, rannte ich davon. Ich musste mich wirklich zusammen reisen,um nicht laut los zu schreien, aber denoch schaffte ich es ruhig zu bleiben.  Ich hatte nur noch einen Gedanken raus hier, einfach nur weg!!! Auf dem Weg nach drausen lief ich Bill in die Arme-Hey was ist denn mit dir passiert- fragte er mich mit besorgter Stimme, aber auch ihm gab ich keine Antwort, riss mich nur von ihm los und rannte weiter. Einzelne Disco Besucher starrten mich an und warfen mir fragende Blicke an den Kopf. Déjà-vu.....Genau das selbe hatte ich schon einmal erlebt: Ich hatte Tom dadurch kennen gelernt und ihn so auch wieder verloren.Meine Tränen nahmen überhaupt kein Ende mehr.......sie bahnten sich unaufhaltsam einen Weg über meine Wangen. Wieso musste auch immer mir so etwas passieren??? Hatte ich nicht schon genug mitgemacht,in meinem Leben. Reicht es nicht schon das ich mein Kind verloren hab, muss ich noch eine geliebte Person mehr verlieren?? Gott muss mich hassen.......Ich rannte durch die kühle, dunkle Nacht. Es muss so ungefähr 2 Uhr gewesen sein. Ich stoppte nicht mal.....Ich rannte den ganzen Weg von Magdeburg nach Loitsche ohne auch nur einmal anzuhalten und durchzuschnaufen.

Auser atem kam ich an unserem Haus an und schloss die Haustür auf......Langsam lief ich die Treppen rauf, ging in mein Zimmer und legte mich auf mein Bett. Wie sollte es jetzt weiter gehen? Mein leben hatte keinen Sinn mehr......Ich war nichts ohne Tom. Ich hatte doch eben erst einen Teil von mir verloren und jetzt war die andere Hälfte auch noch von mir gegangen. So wollte ich nicht weiter leben, ich musste all dem ein Ende setzten, wie ich es gleich hätte tun sollen. Dann wär mir diese Schreckliche Erfahrung erspart geblieben. Nur Tom hatte mich am Leben gehalten nachdem  meine kleine von mir gegangen war, aber er war es nicht wert dass ich hier geblieben bin. Er liebte mich nicht mal!!!WIe konnte er mir das antun??Das WArum?? brachte mich um den Verstand. Immer und immer wieder stellte ich mir die gleiche Frage! Wieso musste er mir das antun?? Ich hielt das alles nicht mehr aus und ging runter in die Küche. Dort öffnete ich die Minibar meiner Mutter und suchte mir die hochprozentigste Spirituose aus. Danach schlurfte ich ins Bad und öffnete den Medizinschrank. Schlaftabletten......Ja das war genau das richtige!Meine Mutter würde erst in 2 Tagen wieder kommen, sie war auf nem KLassentreffen von ihrer alten KLasse, also würde sie mir schon mal keinen Strich durch meine Rechnung ziehen.Doch bevor ich ging, wollte ich Tom noch einen Brief schreiben. Ich ging in mein Zimmer und kramte Blatt und Stift aus meiner Schultasche!! All meine Gedanken schrieb ich in diesen Brief....Alles was ich in diesem Moment dachte und fühlte. Tom sollte es wissen. Ich wollte ihm kein schlechtes Gewissen machen  und versuchte es auch nicht so rüber zu bringen, als ob er Schuld hätte.

Die Tränen liefen unaufhaltsam, ich wusste nicht mal ob der Brief überhaupt noch lesbar war, aber dass interresierte mich reichlich wenig. Dann legte ich mich auf mein Bett und schaltete das Album von Tokio Hotel an. -Ich werde euch vermissen- flüsterte ich und begann langsam den Alkohol zu trinken und schob mir abwechselnd immer eine Schlaftablette in den Mund. Es schmeckte wiederlich.......Langsam begann das Zeug zu wirken und meine Arme und Beine fühlten sich schwer an.Und ich hatte große Schwierigkeiten meine Augen offen zu halten. War es wirklich die richtige Entscheidung?? Ich bekam plötzlich Panik und wollte aufstehen, aber kaum stand ich, schon brach ich auf den Bodern zusammen. Dort blieb ich liegen, bis ich eingeschlafen war. Eingeschlafen für immer!!!!


*aus Bills Sicht*

Ich ahnte schlimmes!! Gerade eben hatte ich Tom getroffen und er hat mir erzählt was geschehen wer. Ich musste jetzt zu Mia, denn ich ahnte einfach nichts gutes. Sie war im Moment sowieso so Depresiv !!!!! Dieser Wichser hatte mal wieder nichts besseres zu tun, als alles zu vermasseln. Ich hatte echt eine Scheiß Wut auf meinen Bruder.....Ich hatte so langsam echt die Schnauze voll von seinen ganzen Weiber Geschichten. Wieso musste Mia die beiden auch erwischen.......Ich lief aus dem Club raus in Richtung Mias Haus. Ich hatte ein echt übles Gefühl in der Magengegend und rannte schon fast. Nach 30 minuten war ich endlich an ihrer Haustür angekommen und klingelte. Keiner öffnete die Tür.....Mein Herz raste wie wild, dann nahm ich einfach den Schlüssel unter der Matte und schloss die Tür aus. Laute Musik dröhnte durch das Haus und so laut ich konnte schrie ich nach ihr, aber ich bekam keine Antwort. Erst jetzt bemerkte ich dass es meine Stimme war die durch das Haus dröhnte. Sie hörte unser Album, aber das interresierte mich nicht wirklich. Ich wollte mich jetzt einfach versichern dass es ihr gut ging. Ich lief Richtung Treppe und ging dann langsam hoch. Ich hatte richtige Angst was mich jetzt dort erwarten würde.....Ich war an Mias Zimmer angekommen und riss die Tür auf ohne anzuklopfen. Da lag sie auf dem Boden  und schlief. Erleichtert atmete ich auf. ich ging zu ihr hin und wollte sie wach rütteln. Doch was ich da sah , lies mir das Blut in den Adern gefrieren. Ich sah eine leere tabletten Packung und eine leere Flasche hochprozentigen Alkohol......Mein Herz überschlug sich fast und ich bekam keine Luft mehr. Ich rüttelte und schrie sie an sie solle doch endlich aufstehen. Doch sie rührte sich nicht.....Tränenüberströmt rannte ich ans Telefon und wählte die Nummer des Notdienstes. Ich ging wieder zurück in ihr Zimmer da fiel mir dieser Brief auf. AN Tom stand da ganz große drauf. ICh nahm ihn in die Hand und nach langem zögern las ich ihn mir durch.

Lieber Tom

Ich sitze hier und immer wieder stelle ich mir die Frage: Wieso?? Wieso Tom musstest du mir das antun? Wir hatten doch schon so viel durchgemacht, was uns hätte aneinander schweißen sollen, aber dich hat es wahrscheinlich nur von mir weggetrieben. Erst eben hab ich UNSERE kleine verloren und jetzt musst du mir noch mein anderes Ich rausreißen.Es ist nicht fair, aber ich sollte dir keine Vorwürfe machen, denn umbringen wollte ich mich schon nachdem ich erfahren habe dass ich das Kind verloren hab. DU warst der einzigste Grund wieso ich es nicht getan habe, du warst der einzigste Halt den ich hatte!! Ich hätte es lieber gleich machen sollen. Denn jetzt ist der Schmerz noch größer und mir wurde erneut dass angetan, wovor ich immer so eine Angst hatte. Das war auch damals der Grund wieso ich nichts mit dir Anfangen wollte.....weil schon einmal die 2 wichtigsten Personen in meinem Leben mir das angetan haben..... Ich hatte immer so eine Angst dass du mal Fremd gehen würdest, aber ich habe dir irgendwann nur noch vertraut. Wie treist von mir zu glauben du würdest mich lieben!!! Du könntest ja jede haben und hast es auch scharmlos ausgenutzt. Ach was mach ich hier eigentlich.....Ich wollte dir kein schlechtes Gewissen einreden und jetzt mach ich es doch. ABer nein Tom du hast keine Schuld, ICh liebe dich trotz allem und werde immer bei dir sein. ICh muss jetzt einfach von dir gehen, noch länger halte ich diesen Schmerz nicht aus. Sag meiner Mum dass es mir leid tut ihr so etwas antun zu müssen.......Sag ihr dass ich sie liebe und dass ich jetzt zu Dad gehe um dort zusammen mit ihm, auf sie zu warten!!! ICh gehe jetzt, ich gehe für immer und auch wir werden uns bald wieder sehen.........
Ich liebe dich und werde dich immer lieben
Deine Mia

Ich konnte das alles nicht fassen....Es schien mir alles so unecht..........so unrealistisch!!! Sie hatte sich wirklichumgebracht, wegen meinem Bruder. Zu der Trauer kam jetzt auch noch die Wut!!! Die Wut auf Tom und die Wut auf mich selbst, dass ich Mia nicht aufgehalten hatte als sie mir Tränenüberströmt in die Arme lief. Ich hätte doch merken müssen dass irgendwas in ihrem Kopf falsch dachte. ICh brach zusammen, das alles war einfach zu viel für mich. Lautes Getrampel auf den Treppen und wenige Sekunden später standen die Ärzte in Mias Zimmer.....Eine Ärztin kam zu mir und die ander ging zu Mia und fühlte nach ihrem Puls.....Sie drehte sichum und sagte- Es ist zu Spät, sie hat keinen Puls mehr- Jetzt hatte ich es wirklich schwarz auf Weis. Sie war nicht mehr hier. SIe war wirklich von uns gegangen. Ich wurde richtig hysterich und schrie die Ärzte an , sie sollen den Puls noch mal überprüfen. ABer die Ärzte versicherten mir dass jede Hilfe zu spät gekommen ist. Dann spritze mir die eine Ärztin irgendetwas in den Arm und langsam fielen mir meine Augen zu. Ich vernahm nur noch dass gerade das Lied- Wenn nichts mehr geht-  im Hintergrund lief und schon war ich eingeschlafen........



*DAS ENDE*

Im Krankenhaus wachte ich wieder auf und hatte einfach nur einen Gedanken. Ich muss sofort nachhause und Tom alles erzählen. Ich hatte wirklich Angst vor seiner Reaktion. Aber er war ja der auslöser der ganzen Sache und augenblicklich kam wieder die ganze Wut auf ihn, obwohl ich ihm keine Schuld zuweisen wollte. Ich wusste ja das Mia schon länger depresiv war und hätte es verhindern können. Aber nein ich nahm die Sache nicht all zu ernst!!!!! ich begriff dass alles noch kaum......Immer wieder bahnte sich das Bild seinen Weg in meinem Kopf, wie sie da lag, so leblos und voller trauer!!! Ob Mias Mutter schon von allem bescheid wusste??? Die war ja mal wieder nicht zu Hause wie immer!!!! ich stand von meinem bett auf und schlich mich gleich richtung Ausgang, denn ich wollte auf keinen Fall von einem der Ärzte gesehen werden. Ich stieg in den Bus ein der gerade an der Bushallte stelle stand......Die Leute mussterten mich eigenartig, wahrscheinlich sah ich aus wie ein Gespenst.......ich setzte mich in die letzte Reihe um dort ein bisschen dachzudenken.....Ich saß da, dachte über alles nach und plötzlich schlug es in mir ein wie eine Bombe. Ich fing an am ganzen Körper zu Zittern und die Tränen die ich die ganze Zeit versucht hatte zu unterdrücken, schossen regelrecht aus meinen Augen. Mir wurde mit einem mal bewusst, dass ich Mia nie wieder sehen würde, sie würde nie mehr da sein. Keine Gespräche mehr mit ihr die mich immer so aufmunterten wenn es mir mal wieder scheiße ging, nie mehr würde ich sie lachen sehen, sie würde einfach nie mehr da sein......Dieser Gedanke machte mich wahnsinnig.. Und jetzt musste ich auch noch mit Tom darüber sprechen.....Ich hätte um ein Haar die Bushalltestelle verpasst und im letzten moment drückte ich auf den halt Knopf. Der Bus hielt an und mit Tränenverschleiertem Blick verlies ich den Bus und lief zu mir nach Hause.....Ich lief extra langsam, ich musste mir genau überlegen wie ich es Tom am besten sagen würde....An unserem Haus angekommen hielt ich nochmal kurz inne und klingelte dann schließlich mit Zitternten fingern an der Haustür ............

*Aus Toms Sicht*
Ich hatte ziemlich viel Alkohol getrunken und plötzlich stand sie da. Dieses heiße Mädchen und ohne lang zu überlegen, schnappte ich sie mir und zog sie auf die Tanzfläsche. Ich weis auch nicht warum, aber in diesem Moment dachte ich einfach nicht an Mia........In meinem Kopf war einfach nur noch dieses hüpsche Mädchen,dass sich später als Eve vorstellte.....Wir tanzten eng umschlungen und irgendwann verliesen wir die Tanzfläche und zogen uns in eine ruhige Ecke zurück. Ich bestellte uns was zu trinken und wir unterhielten uns eine ganze Weile. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und küsste sie einfach, ohne groß nachzudenken, geschweigedem an die Folgen zu denken.......Es war ein so toller Kuss, aber dieses gefühl hielt nicht lange an.....Mit einem Schlag wurde mir bewusst, was ich hier gerade getan habe und ein haufen Schuldgefühle überkamen mich. Ich stand auf und wollte gerade gehen, als mir Mia entgegenkam. Ich dachte schon sie würde mir hier eine Szene machen, doch anstatt mich anzuschreien, schaute sie mich  Tränenüberströmt und mit einem verletzten Gesichtsausdruck  an und rannte dann aus der Disco. Es wäre mir lieber gewesen sie hätte mich angeschrien, aber dass sie einfach rausgerannt war, machte mir Angst.Ich wollte ihr hinterher rennen, doch auf dem Weg zum Ausgang begegnete ich Bill und erzählte ihm alles. Nachdem ich ihm ales erzählt hatte, blickte er mich ungläubig an: - Tom du bist das größte Arschloch das mir je über den Weg gelaufen ist.Du bleibst hier ich schaue  nach ihr- schrie er mich an.. Dann lief er einfach davon, ich blickte ihm so lange nach bis er verschwunden war. Ich hatte so ein schlechtes Gewissen und jetzt war auch noch mein Bruder auf mich sauer, aber ich hatte es mir selbst zuzuschreiben.........Wieso muss ich auch immer so notgeil sein? Ich suchte die anderen zusammen und verlies dann nachdem ich mich von allen verabschiedet hatte, den Club und machte mich auf den Heimweg.Ich hatte keinem von dem geschehenen erzählt. Ich wusste auch ohne dass die anderen , irgendein blödes Kommentar von sich geben, dass ich scheiße gebaut hatte. Wahrscheinlich würde Mia es mir nie verzeihen. Von Eve hatte ich mich nicht verabschiedet, das war besser so dachte ich .Als ich zuhause angekommen war, legte ich mich gleich in mein Zimmer und kurze Zeit später war ich auch schon erschöpft eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wurde ich von meinem Handywecker geweckt, den hatte ich mal wieder vergessen auszuschalten........Mit einem mal  errinerte ich mich wieder daran, was gestern Abend vorgefallen war und machte mich immer noch müde auf den Weg zu Bill und wollte ihn fragen wie das Gespräch verlaufen ist. Aber er war nicht da.........Langsam fing ich mir echt an sorgen zu machen!!!!!  Vllt hat sich Mia ja mit Bill getröstet.....Als Rache dafür was ich ihr angetan habe,aber ich wollte nicht gleich den Teufel an die Wand malen und entschied mich erstmal ruhig zu bleiben. Ich ging runter ins Wohnzimmer und schmiss mich vor die Glotze.....es kamen gerade irgendwelche wiederholungen von King of Queens und ehe ich mich versah, lag ich lachend auf dem Sofa........Mein gelächter wurde von einem klingeln an der Tür unterbrochen und ich sprang ,in der Hoffnung es würde Bill sein,. auf und rannte an die Tür. Vor mir stand mein völlig aufgelöster Bruder .....-hey was ist denn passiert?- wollte ich wissen. Doch ohne eine Antwort von ihm zu bekommen, ging er mit langsamen schritten ins Wohnzimmer und setzte sich auf die Couch...Ohne zu überlegen plapperte ich munter drauf los, den ich wollte mich bei Mia entschuldigen. Vielleicht würde sie mir nicht gleich verzeihen, aber sie sollte wissen dass ich sie liebe und das mir das Mädchen nichts bedeutet. - Bill ich werde gleich zu Mia gehen und mich bei ihr entschuldigen...Ich war nicht ich selbst gestern abend. Du weist nicht wie ich das alles bereue.....AM besten ich mache mich gleich auf den Weg- Ich wollte gerade aufstehen, doch Bill hielt mich fest  und zog mich zurück auf die Couch- Das geht nicht, Tom........Sie wird nicht mit dir reden können- sagte Bill mit eigenartiger Stimme......Er schien so als wäre er nicht hier......-Wenn sie nicht mit mir reden will, dann stell ich mich so lange vor die Tür bis sie ihr nichts anderes übrig bleibt als die Tür aufzumachen aund wenn ich tage dort verbringen werde-....Doch Bills ausdruck verfinsterte sich- Das hättest du dir früher überlegen sollen.....Es ist zu spät Tom!!! Sie ist nicht mehr hier....- wärend er das sagte, liefen ihm die tränen über sein Gesicht und ich bekam langsam Panik.....Wieso war Bill so komisch???- Bill sag mir jetzt augenblicklich was passiert ist!!! Wo ist sie hin gegangen??- Bill brach noch mehr in Tränen aus und sah mich durchdringen an- Mia hat sich umgebracht.......Ich hab sie heute Nacht gefunden!!-......Ungläubig starrte ich Bill an- Das ist nicht wahr...Oder??? Bill dass ist nicht witzig, sag mir bitte dass das nicht stimmt- Ich flehte ihn schon förmich an doch anstatt mir zu sagen dass er das alles nur ein blöder witz ist, warf er sich mir schluchzend in die Arme und mit einem mal wurde mir bewusst dass es wirklich geschehen war. Ich wusste nicht was ich denken sollte........In mir breitete sich eine leere aus und ich wäre am liebsten vom nächsten Hochhause gesprungen....Sie hatte sich umgebracht, wegen mir, weil ich so dumm sein musste und mit dieser Tussi rumgemacht habe.. Wieviel dummheit kann ein mensch in sich tragen??? Die Tränen liefen mir unaufhaltsam das Gesicht hinunter und ich machte auch keine Anstallten sie zu unterdrücken. Bill sollte wissen, dass ich leide.......Er sollte nicht denken dass mir das egal ist. Ich sagte nichts mehr zu ihm , ich stand einfach auf und rannte raus, dass es drausen regnete interresierte mich nicht. Total durchnässt, lief ich durch Loitsche Richtung Magdeburg. Ich lief einfach ohne auf den Verkehr zu achten durch die Strassen. Mir war es egal ob ich überfahren werde, ich hätte mich am liebsten Selbst umgebracht.......Sie hat sich umgebracht....Sie hat sich umgebracht!!! Diese Tatsache, brachte mich um den Verstand. Und dann noch wegen mir.....Die ganze Zeit hatte ich dieses Schreckliche Bild vor mir, wie sich mich Tränenüberströmt anschaut und dann einfach davon rennt. Es kann doch nicht sein dass ich sie nie wieder sehen werde, sie nie wieder küssen kann, sie nie wieder lachen hören kann.....

(ab hier werde ich aus einer anderen Perspektive schreiben......Ich schreibe jetzt aus der Sicht des allwissenden erzählers*in deutsch aufgepasst hab**g*)

Tom irrte durch die Straßen, er wusste selbst nicht genau wohin er lief. Am besten weit weg und nie mehr hier her kommen. Alles hier errinerte ihn an sie.....Wie würden wohl die anderen darauf reagieren, dass sich Mia wegen ihm umgebracht hat??? Sie würden doch nie wieder etwas mit ihm zu tun haben wollen. Er steuerte direkt auf eine Brücke zu, stellte sich davor und blickte gedanken verloren an ihr herunter....Unter ihr erstreckte sich ein Fluss!!! Für einen kurzen Moment spielte er mit dem Gedanken über die Brüstung zu klettern und sich ins kalte nass zu stürzen...aber diesen Gedanken verwarf er gleich wieder!!! Daran würde er sicher nicht sterben....das wusste er, aber irgendetwas anderes hinderte ihn noch daran. Was es war wusste er selbst nicht. Anstatt zu springen sank er vor dem Geländer zusammen und heulte sich die Seele aus dem Leib. Er heulte wie ein Mädchen, aber das interresierte ihn nicht. Schließlich dürfen Jungs ja auch ihre Gefühle zeigen.......Er wusste selbst nicht wie lange er da saß, irgendwann stand er auf und lief zielstrebig zu Gustav. Mit irgenjemandem musste er jetzt darüber sprechen, auch wenn er danach von demjenigen gehasst wird..

10 Minuten später stand er total durchnässt und immer noch Tränenüberströmt vor Gustavs Haus und wischte sich die tränen aus dem Gesicht. Eigentlich sinnlos, weil gleich darauf die Neu aufkommenden Tränen seinen Blick verschleierten. Mit langsamen Schritten näherte er sich der Haustür und drückte auf die Klingel. Sekunden später wurde die Tür von Gustav persönlich geöffnet, der ihn erschrocken anstarrte.-Tom was ist denn mit dir passiert?- Gustav blickte Tom besorgt an und zog ihn in die Wohnung.....Tom konnte nicht antworten, er brachte es einfach nicht zustande seine Gedanken zu einem Sinnvollen Satz zu ordnen und schon gar nicht brachte er es zustande das geschehene über seine Lippen zu bringen. Gustav starrte ihn weiterhin mit offenem Mund an . So hatte er Tom noch nie gesehen, da musste schon etwas schreckliches passiert sein. Zusammen setzten sie sich in das Wohnzimmer....dort schwiegen sie einige Minuten ehe Gustav erneut das Wort ergriff- Was ist denn passiert?? Willst du darüber sprechen??- Langsam und mit immer noch zitternter Stimme fing Tom an zu berichten......Und als er endlich geendet hatte, sitzt auch Gustav weinend auf der Couch und kann das alles nicht fassen. Er wusste nicht ob er Tom die Schuld geben soll....Aber konnte man überhaupt jemandem die Schuld zuweisen?? Es lag an jedem selbst ob man sich umbringt oder nicht........Keiner der beiden getraute sich etwas zu sagen. Tom saß einfach nur da und wartete darauf, dass gustav ihn anschreit oder sonstiges mit ihm macht, was ihm eigentlich ziemlich egal war in diesem Moment und Gustav getraute sich einfach nichts zu sagen. Er wusste nicht wie er Tom trost spenden konnte und musste das selbst erstmal verarbeiten.....

* In der Zwieschenzeit bei Bill*
Er saß in seinem Zimmer und wusste nicht was er tun sollte.....Er musste Tom finden nur wusste er nicht wie. Auf den gedanken dass er wahrscheinlich zu einem der andern Bandmitgliedern gegangen ist kam er nicht mal. Es klopfte an seiner Zimmertür und voller hoffnung dass es sein Bruder sein würde, schloss er sie auf. Aber starrte nicht wie erwartet in Bills Gesicht sondern seine Mutter stand ihm gegenüber und mussterte ihn geschockt. Sie wusste von all dem noch nicht bescheid  und stand ratlos Bill gegenüber und sah ihn fragend an. Er winkte nur ab und ging zurück in sein Zimmer. Er konnte nicht erneut darüber reden. Seine Mutter hämmerte wie wild auf die Tür ein, doch Bill ignorierte dies gekonnt indem er die Musik laut aufdrehte. Er musste seinen Bruder finden, er würde es sich nie verzeihen, wenn auch er sich etwas angetan hätte. Er zog sich Jacke und schuhe an und verlies dann sein Zimmer. Er wusste zwar noch nicht wo er nach ihm suchen sollte, aber er nahm sich fest vor nicht nach Hause zu gehen, ehe er  Tom nicht gefunden hatte. Er klapperte wirklich jeden Platz ab , an denen die Brüder viel Zeit verbracht hatten, doch an keinem hatte er seinen Zwilling gefunden. Nach endlosen Suchen und unzähligen Stunden die vergangen waren, hatte er plötzlich einen Gedankenblitz. Wieso war er nicht früher drauf gekommen. Er schlug sich die Hand an die Stirn und machte sich auf den Weg zu Georg. Denn ihm war plötzlich die tolle Idee gekommen, dass er vielleicht bei einem seiner Freunde sein könnte. Er klingelte und Frau Listing öffnete die Tür, Bill erkundigte sich nach Tom , Georgs Mutter verneinte und somit machte er sich auf den Weg zu Gustav. Eigentlich hätte er es Georg erzählen müssen, schließlich war er auch mit Mia befreundet gewesen, aber er konnte und wollte im moment einfach nicht darüber sprechen. Er verdrängte es........Bei Gustav angekommen klingelte er und Gustav öffnete ihm. Bill sah sofort an seinem Blick dass er es wusste und dem zu folge konnte Tom also nur bei ihm sein. Die 2 lagen sich kurze Zeit in den Armen ehe sie sich zu Tom ins Wohnzimmer gesellten. TOm sah einfach furchteregend aus. Bill erkannte ihn kaum noch.......Tom saß einfach still da, sein Blick ins leere gerichtet und die Tränen liefen ihm immer noch in Strömen übers Gesicht. Wie gern hätte ihm Bill geholfen, aber er wusste nicht wie und irgendwelche tröstenden Worte wollte er ihm nicht an den Kopf werfen. Wirklich helfen würden die ihm mit sicherheit nicht......Alle 3 zusammen saßen sie im Wohnzimmer und schwiegen......Sie dachten einfach nach, wie schön die Zeit war die sie mit Mia verbringen durften und an die schreckliche Zeit die ihnen jetzt noch bevor stehen würde.

*Mias Mutter*

Ein Anruf unterbrach sie bei ihrer Unterhaltung mit ihren Klassenkameraden. Es war der letzte Tag des Klassentreffen und sie hatte sich 2 Tage lang nicht bei Mia gemeldet. Sie vertraute ihr einfach und hatte es so nicht für nötig gehalten, bei ihrer Tochter nach dem rechten zu sehen.
-Ja guten Tag, Frau Blink am Apperat- meldete sie sich und dachte schon sie hätte ihre Tochter an der Strippe. Doch anstatt ihr die Stimme von Mia entgegen kommt, spricht ein Polizist in den Hörer- Guten Tag Polizeirevier Magdeburg- begrüßte er sie freundlich.....Frau Blink wurde kreidebleich und dachte sich schon das schlimmste aus was ihre Tochter angestellt hat.....- Wir möchten sie bitten so schnell wie möglich hier her zu kommen. Wir haben schlechte Nachrichten-........-Um was handelt es sich denn- wollte sie noch wissen, doch der Beamte wollte ihr am Telefon einfach keine Auskunft geben. So legte sie auf, ohne zu wissen was passiert war und nachdem sie sich von all ihren ehemaligen KLassenkameraden verabschiedet hatte, machte sie sich gleich auf den Weg Richtung Heimat. Im Auto, machte sie sich ununterbrochen Gedanken was denn so schlimmes passiert sei, dass der Bemate ihr nicht einmal sagen wollte um was es sich handelt, aber im traum wäre sie nicht darauf gekommen was wirklich passiert ist.
1 Stunde später war sie in Loitsche angekommen, stieg aus ihrem Auto und lief richtung eingang des HAuses. Irgendwie hatte sie ein ungutes Gefühl im MAgen....Sie betrat den Flur und lief gleich Richtung Telefon um das Revier anzurufen, die versprachen gleich vorbei zu kommen und in der zwischenzeit schaute sie nach Mia oder hatte es zumindest vor, aber sie fand sie nicht in ihrem Zimmer. Sorgen machte sie sich, aber immer noch nicht!! Sie konnte auch die leere Tablettenpackung und Alkohol flasche nicht finden, denn die hatten die Ärzte mitgenommen, um genaustens zu wissen was sie genommen hatte. Sie machte sich wieder auf den Weg nach unten um dort auf die Beamten zu warten. 10 minuten später trafen sie ein und Frau Blink bat sie höfflisch ins Wohnzimmer. - Frau Blink wir haben schlechte Nachrichten........Wir haben ihre Tochter gestern Nacht Tod aufgefunden.Sie hat sich selbst umgebracht!-.....Frau Blink konnte das nicht glauben, sie schrie die beamten an und schließlich brach sie heulend und schreiend zusammen.

*1 Woche später*
 
Tom saß in seinem Zimmer und bereitete sich auf die bevorstehende Beerdigung vor. Er wollte eigentlcih nicht zur Beerdigung gehen, denn er konnte und wollte sich einfach nicht von Mia verabschieden, aber er könnte es auch nicht mit seinem gewissen vereinbaren wenn er nicht hingehen würde. Wahrscheinlich würde er es danach bereuen!!!
1 Woche war vergangen und es war sehr viel passiert. Mias Mutter hatte sich versucht umzubringen, Gott sei dank erfolglos. Die Nachbarin hat sie gefunden und hatte gerade noch rechtzeitig den Notarzt gerufen. Eine halbe Stunde später und auch sie wäre heute nicht mehr hier. Tom saß nur noch geistesabwesend in seinem Zimmer, aß nichts mehr und sprach auch mit niemandem. Alle Versuche von Bill mit ihm zu sprechen, blieben erfolglos! Tom war nichts ohne Mia. Er lebte nicht mehr, er  existierte einfach nur noch.  Den ganzen Tag dröhnte laute Musik aus seinem Zimmer und nur zum Toilette gehen kam er raus um wenige minuten wieder in seinem Zimmer zu verschwinden.Glücklicherweise wurde Tom von niemandem Beschuligt, dass er Schuld an Mias Tot hätte, aber seine Selbstvorwürfe reichten aus um ihn um den Verstand zu bringen. Am Anfang hatte sich Bill noch Mühe gegeben, mit ihm zu sprechen, aber das hatte er mitlerweile auch aufgegeben. Bill ging es auch richtig scheiße, aber er versuchte wenigstens weiter zu leben, auch wenn es ihm nicht ganz so leicht fiel. Georg wurde noch am selben Tag wie Mias Mutter informiert, er hatte es den anderen Jungs bis heute noch nicht richtig verziehen, dass sie ihm nicht eher bescheid gesagt hatten. Immerhin hatte er genauso das recht es zu erfahren wie die anderen auch. Er war zwar nicht ganz so gut mit Mia befreundet wie die Zwillinge, aber dennoch war er ein Freund von ihr und war genauso erschüttert darüber, wie die anderen auch. Da Mias Mutter bis gestern im Krankenhaus lag, erklärte sich Frau Kaulitz bereit um alles nötige für die Beerdigung zu organisieren. Sie hoffte auf Toms Hilfe, immerhin wusste der wohl am besten was Mia gewollt hätte, jedoch bekam sie diese nicht. Ihr tat es weh ihre 2 Söhne so leiden zu sehen, aber wusste einfach nicht wie sie die beiden wieder zum lachen bringen konnte. Mia war Toms große Liebe, dass wusste sie genau und auch für sie war Mia schon ein Teil der Familie. Immerhin wäre sie fast Oma geworden.......-In 10 Minuten fahren wir los- schreit Frau Kaulitz die Treppe rauf, dann fällt ihr aber ein dass Tom sie wahrscheinlich gar nicht gehört hat und tapst dann doch die Treppen hoch. SIe klopft an Toms Zimmertür, doch keine Reaktion- Tom wir fahren in 10 Minuten los- weiderholt sie sich...Von drinnen hört man nur wie die Musik aus gemacht wird. Keine Antwort, keine sonstigen reaktionen. Bill kommt aus dem Bad raus gelaufen. Simone musstert ihren Sohn kurz, ehe sie sich wieder auf den Weg nach unten macht. So hatte sie Bill wirklich noch nie gesehen. Er war zwar geschminkt wie immer und trug die Haare auch gleich, dennoch hatte er sich einen Anzug angezogen. Darunter ein weißes Hemd mit schwarzer Krawatte. Ihr trieben die Tränen ins Auge, konzentrierte sich aber stark diese nicht aufkommen zu lassen, immerhin wollte sie ihre Jungs nicht noch mehr runter ziehen und machte sich dann daran ihre Schuhe anzuziehen. 10 Minuten später beobachtet sie wie Tom die Treppen runtergelaufen kommt. Mit offenem Mund schaut sie ihn an. Es war das erste mal seid einer Woche dass sie ihn mal zu Gesicht bekam. Genauso wie Bill trug er auch einen Anzug. Komischer Anblick dachte sie.Sonst sah sie ihren Sohn nur in breiten Hosen , T-shrits die 3 Nummern zu groß waren und mit Cap. Aber keines seiner Markenzeichen, konnte man heute an ihm entdecken.
Tom trug einen schwarzen Anzug dazu ein weißes Hemd mit roter Krawatte......Und zu guter letzt hatte er die Haare offen. Ihm war wirklich anzusehen, wie sehr er leidete und Simone konnte die Tränen nicht mehr zurück hallten als sie sah wie ihr Sohn leidet. Vereinzelte Tränen rannen über ihr Gesicht, doch schnell wischte sie diese wieder Weg, ging auf Tom zu und umarmte ihn. Er erwiederte ihre Umarmung nicht, er blieb einfach Regungslos da stehen .... Bill kam nun endlich auch die Treppen runter gestiegen und zusammen machten sie sich auf den Weg nach Magdeburg zum Friedhof.
Tom dachte wärend der fahrt nur an Mia, er wollte sich nicht von ihr verabschieden, zumindest noch nicht. Er wollte es auf seine eigene Art und weise tun, und vorallem dingen wollte er bereit dazu sein. Er wollte nicht die anderen Leute ertragen die ihm falsches Mitleid heuschelten. Ihm kam es sowieso so vor, als ob er der einzigste wäre der trauerte, was natürlich totaler Schwachsinn war. Bill beobachtete die ganze Fahrt über seinen Bruder....Er erkannte ihn nicht wieder....Tom hatte sich in der letzten Woche sehr verändert.Auf dem Weg zum Friedhof fuhren sie schnell noch bei Georg und Gustav vorbei....Sie wollten auch mit zur Beerdingung.

Man sah schon von weitem die riesige menschenansammlung vor dem Friedhof. Keiner hätte gedacht dass soviele menschen kommen würden.Die 3 Stiegen, nachdem sie einen Parkplatz gefunden hatten, aus und gesellten sich zu der menschenmenge dazu. Eine total aufgelöste Melanie kam auf Tom zu. Sie war Tränenüberströmt und ohne Hallo zu sagen warf sie sich Tom in die Arme. Diesmal erwiederte er die Umarmung und ehe er sich versah waren auch ihm die Tränen gekommen. Heulend standen sie nun da und spendeten sich wenigstens ein paar Aufmunternte Worte. Es war dass erste mal seid Mias Tot, dass Tom mit irgendjemandem sprach und es tat ihm gut zu reden. Zuviel hatte er in sich rein gefressen und mit niemandem über seine trauer gesprochen. Als sie sich nach etlichen Minuten endich voneinander gelöst hatten, wiederholte Melanie schließlich das gleiche bei Bill und Frau Kaulitz. Eine Frau mit schwarzem Hut kam auf die 4 zugelaufen, als sie bei ihnen angekommen war, entpuppte sie sich als Frau Blink. Sie war ebenfalls Tränenüberströmt und begrüßte alle mit einer Umarmung. Tom hatte schon die ganze Zeit Angst vor dieser Begegnung, denn er dachte sie würde ihm schwere Vorwürfe machen, aber anstatt dies zu tun, umarmte sie auch ihn und zusammen gingen sie los.

Es war alles hinreisend hergerichtet. Der Sarg war geschmückt mit tausenden von Blumen........Es sah alles einfach unbeschreiblich aus. Es waren wirklich viele Leute gekommen. Mias Klassenkameraden, Verwandte und sogar alte Freunde aus Berlin und natürlich noch ihre Freunde aus Loitsche. Tom und die anderen setzten sich in die erste Reihe und warteten dass es losgehen würde. Das schlimmste stand Tom, aber noch bevor, denn er wusste nichts davon dass der Sarg geöffnet werden würde. Frau kaulitz, hatte dies Organisiert, denn sie glaubte es wäre im Sinne von ihrem Sohn. Der Pfarrer kam auf Frau Blink zu und sprach ihr sein Beileid aus. Sie brach erneut in Tränen aus und es sah nicht so aus als ob  diese jemals wieder versiegen würden. Sie leidete noch mehr darunter, weil sie und Mia nicht in frieden auseinander gegangen waren. Ihren freund hatte sie nicht mitgenommen, dass konnte sie mit ihrem gewissen nicht vereinbaren, denn sie wusste genau dass Mia das nicht gewollt hätte.Dabei konnte Mia den neuen Freund recht gut leiden, nur die tatsache dass ihre Mutter es ihr solange verheimlicht hatte, machte sie wütend. Aber ihre Mutter war immer noch der Meinung das Mia sauer war, da sie Michael(der neue Freund) nicht leiden konnte.

Der Pfarrer stellte sich nach vorne um die Trauerfeier zu beginnen, AUgenblicklich verstummten die Leute und ihr Blick war starr nach vorne gerichtet. Vereinzelte leute hörte man noch schluchzen...........Der sarg wurde von 2 anderen Männern geöffnet. Ein allgemeines raunen ging durch die Menge und ehe man sich versah war Tom aufgesprungen und rannte schon fast an Mias Grab. Er schaute sie an und fing bitterlich an zu weinen. Dabei strich er ihr zärtlich über die Wange, so wie er es sonst auch immer getan hatte. Er sprach nicht zu ihr........Frau Kaulitz ging auf ihren Sohn zu und wollte ihn wegreisen. Doch dieser lies sich nicht davon abbringen bei ihr stehen zu bleiben- Tom komm schon, beruhig dich wieder- sprach Simone mit beruhigender Stimme auf Tom ein.....- Ich kann nicht, sie dir doch an wie sie da liegt. ich kann sie nicht einfach so liegen lassen.- Er sprach erst mit leiser Tränenerstickter Stimme, aber als seine Mutter immer wieder versuchte ihn von Mia wegzuziehen, wurde seine Stimme immer lauter und flehende,- Bitte lass mich hier stehen, ich kann sie nicht gehen lassen......Ich kann sie nicht gehen lassen- wiederholte er und seine Stimme versagte wieder und er sank vor allen Leuten auf dem Boden zusammen. Simone packte sich ihren Jungen der jetzt wiederwillig mit ihr ging und zog ihn nach drausen. Dort schüttelte sie ihn- Tom jetzt beruhig dich, es ist für uns alle nicht leicht, aber du must auch irgendwann wieder anfangen zu leben. DU kannst nicht ewig trauern- redete Simone . Er sah seine Mutter geschockt an ....Wie konnte sie soetwas sagen?? Er würde nie mehr leben können, es würde kein Tag mehr in seinem Leben vergehen, an dem er nicht an Mia denken wird. Und wahrscheinlich würde er sich niemals mehr in ein neues Mädchen verlieben können. Leise rannen ihm die Tränen über die Wange, er sagte nichts zu seiner Mutter, sie würde ihn ohnehin nicht verstehen. Er ging einfach wieder rein und setzte sich auf seinen Platz. Frau Kaulitz folgte ihm wenigen Augenblicke später und der Pfarrer began mit seiner Rede...........


Simone, Bill, Melanie, Georg, Gustav und Frau Blink warteten drausen auf Tom. Er war noch kurz geblieben um sich alleine von Mia zu verabschieden. Keiner konnte schon so richtig begreifen, dass sie Mia jetzt für imer verabschiedet zu haben. Man könnte meinem Mia käme im nächsten Moment um die Ecke gebogen ....So fröhlich und lebensfroh wie sonst auch immer.

Tom saß am Grab auf dem Boden und erzählte leise vor sich her. - Mia es tut mir so leid. Ich liebe dich.......Ich kann nicht ohne dich leben, wieso bist du gegangen?-
fragte er ins leere.  Minuten lang stand er dort, legte noch eine letzte Blume ans Grab ,dann stand er auf und ging richtung Auto .............Am Eingang standen die Wartenden doch bei ihnen Stand noch ein ihm unbekanntes Mädchen. Wer ist das blos? fragte sich Tom und schritt dann weiter auf sie zu. -Ah da bist du ja- begrüßte ihn seine Mutter und umarmte ihn kurz. Dann wendete sich Mias Mutter an ihn......-Ich möchte dir jemanden vorstellen, dass ist Paula. Mias ehemlaige beste Freundin- Tom klappte die Kinnlade runter. Paula? Das Mädchen das Mia das gleiche angetan hatte, wie Tom! Mit immer noch offenem Mund streckte er ihr seine Hand entgegen, die von Paula auch lächelnd angenommen wurde.
Danach fuhren sie alle zusammen zum Leichenschmaus. Dieses Wort konnte Tom überhaupt nicht begreifen. Und was er schon 3 mal nicht begreifen konnte, war dass man aus so einem anlass noch ein Fest machen konnte. Er überllegte kurz ob er lieber nachhause gehen sollte, fuhr aber trotzdem mit, denn er wollte Paula mal etwas kennen lernen. Er wollte mit Paula über Mia sprechen, das würde ihm sicher gut tun.

2 Stunden später saß  Tom mit Paula an einem Tisch und erzählten sich gegenseitig Dinge über Mia. Es tat beiden sehr gut.......Und sie teilten auch beide das gleiche Schicksal. Beide waren so dumm gewesen und hatten sie hintergangen. Sie erzählten sich allerlei Dinge. Paula erzählte wie sie Mia kennen gelernt hatte und Tom ebenfalls. Sie verstanden sich eigentlcih recht gut, obwohl Tom im Hintergedanken immer wieder Mias Stimme hörte, wie sie ihn anschrie wenn sie das hier jetzt sehen würde. Mia hatte es Paula nie verziehen dass sie soetwas getan hatte.......und Tom war sich ziemlich sicher dass sie das auch niemals getan hätte. Danach ging es Tom gleich viel besser und als er Abends nachhause gekommen war, schlief er auch gleich müde und immer noch in Gedanken bei Mia ein. In der Nacht hatte er einen seltsamen Traum und als er am nächsten Morgen aufwachte, hatte er eine Idee. Er würde sich nochmal auf seine Eigene Art und Weise bei Mia entschuldigen.
Sofort stand er auf und ging zu Bill ans Zimmer und riss seine Tür auf.-Bill aufstehen......Ich hab ne Idee- weckte er seinen Bruder, der nach mehreren Versuchen endlcih seine Augen öffnete und geschockt zu Tom sah. Er war sichtlcih verwundert darüber, das TOm mit ihm sprach, schließlich hatte er seit einer geschlagenen Woche nicht mehr mit ihm gesprochen. - Dann schieß mal Los- brachte Bill verschlafen hervor .
- Das ist eie sehr gute Idee.....darüber würde sich Mia auf jeden Fall freuen- stimtme Bill TOm zu, als er ihm seine Idee zu ende mitgeteilt hatte. - Am besten wir trommeln gleich die anderen zusammen und rufen bei David an. Der wird sicher auch begeistert sein- schloss Bill dazu........Tom nickte und machte sich auf den Weg zum Telefon um Georg und Gustav anzurufen. Auch die beiden waren begeistert von seiner Idee und stimmten zu.


*2 wochen später*
 
Noch einen Tag ,dann ging die Tour wieder weiter. DIe Vorbereitungen liefen auf hochtouren und die Planung für Toms Abschied war so gut wie abgeschlossen. Keiner wusste etwas davon, nur David , Bill, Georg und Gustav wussten bescheid. Und Tom war total aufgedreht, wenn er nur daran dachte was er zu tun hatte.
SIe waren noch immer in Magdeburg, doch gleich sollte es los gehen Richtung Ludwigshafen(Anmerkung der Autorin: Ich weis das des Datum nicht stimmt, aber mir is keine andere Stadt eingefallen in der die sonst noch so gespielt haben und ich war zu faul nach zu gucken*g*)Alle Sachen waren schon gepackt und im Van verstaut. Eigentlich konnte es schon los gehen, wenn da nicht Bill wäre, der mal wieder viel zu lange im Bad brauchte. Als auch er endlich gekommen war, ging es los richtung Ludwishafen. Die ganze fahrt über schiefen die 4 Jungs und als sie endlich angekommen waren am Hotel ging es dann auch gleich wieder los richtung Halle. Natürlich wollte Bill als erstes die Bühne sehen...und nachdem sie sich die gesamte Halle nageschaut hatten und noch dies und das mit David besprcohen worden ist, ging es dann weider Richtung Hotel, wo die 4 noch zu Abend aßen und gleich danach aufgeregt in ihrem Hotel betten einschliefen.....


*Toms Abschied*

Am frühen morgen wurden Tokio Hotel von David geweckt und gleich darauf wurde  mit ihnen der gesamten Tagesablauf zum ungefähr hundertsten mal durchgesprochen. Als auch dies endlich erledigt war, machten sich die 4 bereit zum rausgehen und gingen dann noch schnell frühstücken. Um 14 Uhr ging es dann endlich los zur Halle. Eigentlich hatten sie geplant früher zu gehen, aber ein Interview wurde noch dazwischen geschoben und das lies sich nicht verschieben. Das Auto fuhr Richtung Halle und schon von weitem konnte man die vielen Fans sehen. Es war zwar noch recht früh, aber die Schlange vor dem EIngang war schon mehrere Hundert meter lang. Irgendwie schafften es die Jungs unbemerkt zu Parken und in die Halle zu gelangen, wo sie dann auch gleich mit dem Soundcheck anfingen.

-Hop Hop  Jungs.... es geht looosss- feuerte David die Jungs an.....SIe waren schon recht spät dran, aber das lag diesmal nicht an Bill sondern an Tom. Er wollte einen Rückzieher machen, als er die vielen Fans gesehen hatte. Er fühlte sich nicht so wohl bei der ganzen Sache. Aber als ihm dann endlich klar wurde dass er dies für Mia tun würde, sah die Sache schon wieder ganz anderst aus und zusammen machten sie sich auf den Weg zur Bühne. Die Menge tobte........... David wünschte allen noch viel Glück und schon ertönte der erste Herzschlag. Die Mädels kreischten sich die Seele aus dem leib als Gustav die Bühne betrat, nach ihm Tom, dann Georg und zu guter letzt , nachdem er hinter der Bühne angefangen hatte zu singen, betrat auch Bill die Bühne. Jetzt schienen die Fans wirklich nicht mehr aufzuhallten sein. Sie hoben Plakate in die Höhe auf denen meist- Tom wir lieben dich , du wirst dass schon schaffen. - drauf stand.....Eigentlich war Bill immer derjenige, dem die meisten Plakate gewidmet waren, aber heute war Tom mal derjenige. Das Konzert verlief so wie immer, nur dass Bill diesmal einen Song auslies, dies aber bemerkten die Fans erst gar nicht. Aber nachdem Bill den letzten Song angekündigt hatte, fiel es den ersten Mädels schon auf. Naja den sollten sie ja auch noch zu
hören bekommen, nur etwas geduld!!!!!  Doch plötzlich machte Bill eine unerwartete Ankündigung mit der niemand gerechnet hatte. - Wie ihr wisst, hat sich Toms Freundin umgebracht......Heute will er die gelegenheit nützen um ihr auf seine Art und Weis Lebewohl zu sagen. Hier ist für euch - Wenn nichts mehr geht-....
Doch anstatt wie erwartet Bill das Mikro behällt gibt er das Mikro an Tom weiter. Bill warf seinen Bruder noch einen letzten aufmunternten Blick zu und setzte sich dann auf den Bühnenrand. Augenblicklich verstummte die ganze HAlle......Man hätte in diesem Moment, in dieser riesigen menschenmenge, wirklich eine Nadel fallen hören können. Die Menge schien aufgehört haben zu atmen, so leise war es. keiner wusste was auf sie zukommt, aber als dann noch ein ersatz Gittarist kam, konnte man sich denken was kommt. Der erste TOn wurde gespielt und Tom fing an zu singen. Er sang sich seine ganze trauer vom leib, alles was er  die letzten Woche in sich rein gefressen hatte, sang er mit dem Song von sich. Er sang so voller Gefühl, man konnte nicht meinen das Tom das singt. Der Tom der nie Gefühle gezeigt hatte, der immer der Coole war. Doch innerlich war es nicht, er hatte nur eine Harte Schale ..........Die Tränen rannen ihm über sein GEsicht und er musste sich echt anstrengen weiter zu singen. Seine Knie zitternten.........ALs er das letzte Wort gesungen hatte, war es für einen weitern Moment ganz still in der Halle, ehe ein Applaus ausbrach, der mit einem Geräuch einer Lawine zu vergleichen war. Die Fans waren zu Tränen berührt und schrien einfach nur noch was das Zeug hielt...Sie liesen sich nicht beruhigen und als Bill das Wort ergreifen wollte um sich zu verabschieden, dachten die Fans immer noch nicht daran mit dem Jubeln und Aplaudieren aufzuhören. Tom war so aufgedreht, er wusste nicht ob er lachen oder weinen sollte. Konnte sich nicht bewegen, stand einfach nur da und vefolgte das geschehen. Die Fans riefen Zugabe und nach langem Hin und her spielten Th noch ein letztes mal -Durch den Monusn- ......damit verabschiedeten sie sich und gingen von der Bühne. Keiner der 4 Jungs wusste was er zu diesem Unglaublichen Auftritt sagen sollte. Das Lächeln bekamen sie gar nicht mehr aus dem Gesicht. Ja Tom lächelte seid mehr als über 3 Wochen zum ersten mal wieder auch wenn er dabei immer noch weinte. Er hatte sich soeben entgültig von Mia verabschiedet, auch wenn er sie niemals vergessen könnte. Er wollte weiter leben und mit Mia in seinem Herzen würde er es schaffen und vielleicht würde er irgendwann sogar wieder einmal lieben können, auch wenn er daran nicht glaubte. Aber wie heißt es so schön?? Sage niemals NIE..........

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